Fjodor M. Dostojewski "Die Brüder Karamasov". Dostojewskijs letzter Roman in heutiger Sicht.

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Inhaltsangabe zu „"Die Brüder Karamasov". Dostojewskijs letzter Roman in heutiger Sicht.“ von Fjodor M. Dostojewski

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  • Die Brüder Karamasov - F.M. Dostojewski sei Dank

    "Die Brüder Karamasov". Dostojewskijs letzter Roman in heutiger Sicht.
    Sean_Schnipowitz

    Sean_Schnipowitz

    22. April 2015 um 09:26

    Unfassbar hier auf diesen Giganten der Weltliteratur zu stoßen und eines seiner epochalen Schlüsselwerke nur mit einem average von drei Sternen rezensiert zu sehen! Wer sich die Zeit nimmt und dieses Buch in seiner vollen Dimension und Länge verarbeitet, der wird spätestens beim Kapitel 'Der Großinquisitor' zur selben Bewertung wie ich kommen, denn das Reiben des Autors an einer der immerwährenden und elementarsten Fragen unseres Daseins - der Existenz höherer Macht - ist nachhaltig von Bedeutung. Nicht grundlos ist dieses Kapitel als gesonderter Klassiker bei Verlagen wie Reclam erhältlich. Grow up and read! Daher 5 Sterne und kein bisschen weniger!

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  • Rezension zu ""Die Brüder Karamasov". Dostojewskijs letzter Roman in heutiger Sicht." von Fjodor M. Dostojewski

    "Die Brüder Karamasov". Dostojewskijs letzter Roman in heutiger Sicht.
    Fanje

    Fanje

    24. September 2011 um 14:28

    "Die Brüder Karamsov" von Fjodor Dostojevski erzählt die Geschichte um den Vater Karamasov und seine drei Söhne Dmitrij, Iwan und Alexeij. Dmitrij ist Iwans und Alexeijs Halbbruder, er ist beim Militär, während Iwan als einziger aus der Familie studiert hat und Alexeij ins Kloster gehen möchte. Eine weitere wichtige Person ist der Diener Smerdjakow, der ein unehelicher Sohn des Vaters Fjodor Karamasov ist. Dmitrij liegt mit seinem Vater im Streit und wirft ihm vor, ihm einen Teil des mütterlichen Erbes vorenthalten zu haben. Zusätzlich sind beide in dieselbe Frau - Gruschenka - verliebt, die jedoch beide nur hinhält und eigentlich zu ihrem Einstiegen zurückkehren möchte. Der Vater Fjodor möchte Gruschenka dreitausend Rubel schenken, falls sie zu ihm kommt statt zu seinem Sohn Dmitrij. Diese dreitausand Rubel sieht Dmitrij jedoch als den Teil seines Erbes an, der ihm vom Vater noch vorenthalten wird. Dmitirij verkündet im Streit mit seinem Vater nun in der ganzen Stadt, dass er seinen Vater auch umbringen und sich sein Geld selbst holen würde. Als der Vater tatsächlich ermordet wird und Dmitrij am Tatort gesen wurde, wird Dmitrij des Mordes an seinem Vater angeklagt. Bei Dostojevskis Werk handelt es sich nicht um einen Kriminalroman, wie er heute bekannt ist. Der Mord geschieht erst nach ungefähr der Hälfte der Handlung, vorher wird ausführlich der gesamte Konflikt zwischen Vater und Sohn erzählt, außerdem wird auf die Lebensgeschichten der Söhne eingegangen. Die Ermittlung und Darstellung des Gerichtsverfahrens sind eher psychologisch analysierend aufgebaut, Charakter und Handlungen des Angeklagten werden genauestens aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, da er einen Einblick ins Russland des 19. Jahrhunderts gibt. Außerdem gefallen mir sehr gut die Personenbeschreibungen Dostojevskis. Er stellt drei Brüder dar, die sowohl von ihrem Charakter als auch ihrer Bildung sehr unterschiedlich sind, dabei jedoch alle in die gleiche Handlung verstrickt sind.

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