Fjodor M. Dostojewski Crime and Punishment

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Inhaltsangabe zu „Crime and Punishment“ von Fjodor M. Dostojewski

Raskolnikov, a destitute and desperate former student, wanders through the slums of St Petersburg and commits a random murder without remorse or regret. He imagines himself to be a great man, a Napoleon: acting for a higher purpose beyond conventional moral law.

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  • Rezension zu "Crime and Punishment" von Fjodor M. Dostojewski

    Crime and Punishment

    serpent

    11. April 2010 um 22:37

    "Es gibt zwei Sorten von Männern: die Gewöhnlichen sind dazu verdammt sich dem Gesetz zu beugen, die Außergewöhnlichen aber sind darüber erhaben." (frei übersetz aus „Crime and Punishment“) Wir befinden uns im St. Petersburg des 19. Jahrhunderts. Der 23-jährige Rodion („Rodia“) Raskolnikow lebt verarmt in einer schäbigen, kleinen Wohnung. Sein Jurastudium und das Schreiben für Zeitungen hat er aufgegeben und hält sich nun mit dem Geld, was seine Mutter ihm ab und zu schickt, über Wasser. Von seiner Überzeugung getrieben, begeht er schließlich einen Doppelmord: die Pfandleiherin Alena Ivanova und ihre Schwester Elizabeth erschlägt er kaltblütig mit einem Beil und raubt Geld und einige Wertgegenstände aus der Wohnung. Gerade noch kann er unentdeckt entkommen und rettet sich zurück in sein Apartment um dann in schweren Fieberträumen zu versinken… Damit beginnt Fyodor Dostoyevskys wohl bekanntester Roman aus dem Jahr 1866, der den Leser durch die Geschichte eines jungen Mannes führt, der den perfekten Mord begehen wollte. Rodia erholt sich langsam von seiner Krankheit und erkennt, was er getan hat. Zunächst von Panik ergriffen, handelt er regelrecht paranoid, beruhigt sich aber bald und redet sich ein richtig gehandelt zu haben – zumal seine Schwester aus Geldnöten einen unsympathischen Mann heiraten soll und er sie nun finanziell unterstützen und sie vor dieser Ehe bewahren könnte. Er sieht sich dabei selbst als einen „Napoleon“: einen über dem Gesetz erhabenen Menschen für den wohl der Zweck alle Mittel heiligt. Schnell aber gerät er unter Verdacht und der Ermittlungsrichter Porphyrius Petrovitch spielt mit ihm ein gefährliches, psychologisches Katz-und-Maus-Spiel. Man darf von dem Roman nicht erwarten etwas Ähnliches wie eine Modernen Psychothriller zu bekommen, denn in die Richtung geht das Buch keinesfalls. Viel mehr zeigt Dostoyevsky mit viel Feingefühl das Portrait eines Wahnsinnigen, erklärt seine Psyche und lässt den Leser hautnah erleben, wie Rodia schließlich mit seiner Tat umgeht. Um einen kleinen Hinweis zu geben: Nicht zuletzt der Rat einer Prostituierten, die Rodia zufällig kennen lernt, spielt dabei eine große Rolle. Zwischendurch war ich immer etwas demotiviert das Buch auch bis zum Schluss zu lesen, da zum Einen die unzähligen russischen Namen wirklich verwirrend sind (z.B. heißt Rodia eigentlich Rodion Romanovitch Raskolnikoff, wird aber konsequent von verschiedenen Personen mit immer einem anderen der 4 Namen angesprochen) und zum Anderen, weil die Geschichte nicht immer aus Rodias Sicht erzählt wird, sondern ganze Passagen aus der Sicht recht unbedeutender Personen wiedergegeben werden. Manchmal war dieser Perspektivenwechsel sehr spannend und ergänzte das Bild, das man sich von Rodion gemacht hatte, aber andere Male wusste ich überhaupt nicht was die Funktion dieser Sprünge war. Dennoch: wenn man es über die kleinen, schwächelnden Stellen hinwegschafft und das Buch auf sich wirken lässt, merkt man, was für ein fantastisches Werk man dort in den Händen hält! Dostoyevsky hat ganz bestimmt mit seinem Roman bewiesen, dass er ein psychologisches Feingefühl besessen hat, das für 1866 außergewöhnlich war und nicht nur faszinierende Einblicke in die Psyche eines Mörders gibt, sondern auch auf seine ganz eigene Art und Weise fesselt.

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