Fjodor M. Dostojewski Das Gut Stepantschikowo Und Seine Bewohner

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Inhaltsangabe zu „Das Gut Stepantschikowo Und Seine Bewohner“ von Fjodor M. Dostojewski

Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. tredition veröffentlicht mit den TREDITION CLASSICS Werke aus zwei Jahrtausenden, die zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich sind, wieder als gedruckte Bücher. Mit den TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, 100.000 Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher in den Buchhandel zu bringen - und das weltweit! Die Inhalte für die Buchreihe erhält tredition von größtenteils gemeinnützigen Literaturprojekten, deren Arbeit finanziell aus Buchverkäufen unterstützt wird.

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  • Rezension zu "Das Gut Stepantschikowo Und Seine Bewohner" von Fjodr Michailowitsch Dostojewski

    Das Gut Stepantschikowo Und Seine Bewohner
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. July 2012 um 07:42

    Was folgt ist keine eigentliche Rezension. Es sind einige Informationen zum Buch, die entweder neugierig machen oder auch bei der Rezeption unterstützen sollen. Sollte diese Platzierung als unpassend empfunden werden, möge man mir da bitte mitteilen. Veröffentlichung 1859 erstmals in der Zeitschrift "Vaterländische Annalen" 1860 erstmals als Buch gedruckt. Anmerkungen Dostojewski hatte in dieses Werk große Erwartungen gesetzt. „Doch weder M. Katkow nahm es zum Druck für seinen Russischen Boten an, noch N. Nekrassow für den Zeitgenossen. Erst A. Krajewski akzeptierte es für seine Vaterländische Annalen. Die zeitgenössische Kritik überging den Roman oder äußerte sich zurückhaltend bis ablehnend.“ Dostojewski, Onkelchens Traum, Aufbau Verlag 1989 S. 474 Mai 1858 an seinen Bruder Michail aus Semipaltinsk "Dieser Roman hat sicherlich die größten Fehler und ist vorallem übertriebn lang; ich glaube aber felsenfest daran, dass er zugleich die größten Vorzüge hat und dass er mein bestes Werk ist. Ich habe zwei Jahre daran geschrieben. Der Anfang und die Mitte sind anständig ausgearbeitet, doch der Schluß ist in großer Hast geschrieben. Doch habe ich meine ganze Seele, mein Fleisch und mein Blut hineingelegt. Ich will nicht behaupten, ich darin mein ganzes Wesen ausgedrückt; dies wäre Unsinn. Ich habe noch viel zu sagen. Auch steckt in dem Roman wenig herzliches, das heißt leidenschaftliches Element; dafür kommen zwei kolossale typische Gestalten vor, die ich fünf Jahre lang geschaffen und aufgezeichnet habe; sie sind tadellos gezeichnet (wie ich glaube); es sind durchaus russische Gestalten, die von der russischen Literatur bisher ungenügend berücksichtigt wurden. Ich weiß nicht ob Katkow den Roman zu schätzen wissen wird, doch wenn er vom Publikum kühl aufgenommen wird, werde ich verzweifeln. Auf diesen Roman gründe ich meine besten Hoffnungen vor allen Dingen die Festigung meines schriftstellerischen Rufes." Briefe; Hitzer S. 148 f. „Obwohl Dostojewski Darstellung der Verhältnisse auf Rostanjows Landgut, die Unmenschlichkeit der Leibeigenschaft ahnen lässt, wirkt der Roman bei seinem Erscheinen in den November- und Dezemberheften 1859 der Vaterländische Annalen, also etwa ein Jahr vor der Aufhebung der Leibeigenschaft geradezu idyllisch und stieß auf Unverständnis.“ Dostojewski, Onkelchens Traum, Aufbau Verlag 1989 S.474 „Das Dorf Stepantschikowo kann als erster wirklicher Roman gelten. Zum ersten Male wird ein figurenreiches kompliziertes Gebilde zentral gestaltet. Während sich vorher Episode an Episode, wie es der Laune einfiel, reihte, beherrscht den Roman eine mit Sorgfalt durchgeführte Idee.“ Meier-Graefe; Dostojewski – Der Dichter S. 108 Leonid Grossman, bemüht sich in seinem Vorwort zum Gut Stepantschikowo, zu beweisen, das Foma Fomitsch eine Karikatur auf Belinskij ist, aber seiner Argumente wären wohl wenig überzeugend. Vgl. Trubetzkoy; Dostoevskij als Künstler S. 99

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