Fjodor M. Dostojewski Erniedrigte und Beleidigte

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Inhaltsangabe zu „Erniedrigte und Beleidigte“ von Fjodor M. Dostojewski

Mit diesem Band setzt der Verlag die Reihe »Kultbücher der Weltliteratur in illustrierten Ausgaben« fort. Dostojewski, der die russische und die Weltliteratur nachhaltig beeinflußt hat, war vermutlich der tiefversunkenste Psychologe der Literatur. Wie kaum ein zweiter hat er die Nacht- und Schattenseiten des Lebens und des Geistes erschütternd geschildert. Die sozialen Widersprüche als Ursache allen menschlichen Leids konnte er mit scharfer Beobachtungsgabe freilegen und die Verheerungen darstellen, die sie in den menschlichen Schicksalen hinterlassen. Ein Beispiel dafür ist sein großer Roman Erniedrigte und Beleidigte, der 1885 erstmals in Deutschland erschien und nun in einer mit expressionistisch anmutenden Bildern des Dresdner Künstlers Hermann Naumann ausgestatteten Ausgabe vorgelegt wird.

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  • Rezension zu "Erniedrigte und Beleidigte" von Fjodor M. Dostojewski

    Erniedrigte und Beleidigte
    rkuehne

    rkuehne

    24. July 2012 um 13:31

    Man muss ja auch mal die Klassiker lesen, sagen die Leute, die großen Meister, die Erfinder der Literatur, das müsse man einfach auch kennen, denn das von heute, das ist ja eigentlich nur deren Brut und Ernte. Ja, so sagen sie manchmal, die Experten, und dann macht man das und lässt sich von irgendwas beeinflussen und nimmt sich nen ollen Dostojewski und erhofft sich, nun was Besonderes zu lesen. Hat nicht geklappt. „Erniedrigte und Beleidigte“ ist, wie witzigerweise auch im Nachwort erwähnt, nicht unbedingt Dostojewskis größter Wurf. Die Zeichnung der Gesellschaft des St. Petersburg des 19. Jahrhunderts ist stellenweise zwar interessant, manchmal auch ein wenig ergreifend, aber über weite Strecken auch langatmig, verwirrend und schlichtweg uninteressant. Einige Personen und Passagen waren in der Tat liebevoll und herzlich gezeichnet und beschrieben, aber im Großen und Ganzen war das Buch dann eigentlich doch verzichtbar.

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  • Rezension zu "Erniedrigte und Beleidigte" von Fjodor M. Dostojewski

    Erniedrigte und Beleidigte
    oesterberg ost

    oesterberg ost

    04. April 2010 um 20:40

    "Wir hätten für immer miteinander glücklich sein können." In diesem Schlussatz, der das Glück, von dem die Rede ist, rhetorisch ausschließt, wird die Frage der knapp 500 Seiten diesen melodramatischen, praktisch "post-romantischen" Romans ausgesprochen: Was hindert Menschen an diesem Glück? Eingezwängt von trivialen gesellschaftlichen Zwängen, zwischen wirtschaftlichem und erotischem Kalkül, zwischen Stolz und Beleidigung nimmt hier keiner der Beteiligten den scheinbar kurzen Weg zum Glück. Erniedrigt und beleidigt, gekränkt und behindert ist es schlimmstenfalls der Stolz, aus dem heraus man auf seinem Unglück als letzter Verteidigung beharrt - statt einzuschwänken und damit die Erniedrigung anzunehmen. Diese Beobachtung ist wohl die Quintessenz und Meisterleistung dieses Romans, der sich in endlosen Kreisen immer wieder um dieselben unglücklichen, unerfüllten (Liebes-) Konstellationen bemüht: dieser "Egoismus des Leidens". Wer selbst nichts hat, genießt solange die Erniedrigung. Zwei Dreiecksgeschichten von unerfüllter und missbrauchter Liebe sind das Gerüst, in dem Dostojewski eine Vielzahl spannender Figuren "aufeinander hetzt" - und dabei Szenen schafft, die einem die Luft nehmen oder tatsächlich die Tränen in die Augen treiben.

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