Fjodor M. Dostojewski Erniedrigte und Beleidigte

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(13)
(8)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Erniedrigte und Beleidigte“ von Fjodor M. Dostojewski

Mit diesem Band setzt der Verlag die Reihe »Kultbücher der Weltliteratur in illustrierten Ausgaben« fort. Dostojewski, der die russische und die Weltliteratur nachhaltig beeinflußt hat, war vermutlich der tiefversunkenste Psychologe der Literatur. Wie kaum ein zweiter hat er die Nacht- und Schattenseiten des Lebens und des Geistes erschütternd geschildert. Die sozialen Widersprüche als Ursache allen menschlichen Leids konnte er mit scharfer Beobachtungsgabe freilegen und die Verheerungen darstellen, die sie in den menschlichen Schicksalen hinterlassen. Ein Beispiel dafür ist sein großer Roman Erniedrigte und Beleidigte, der 1885 erstmals in Deutschland erschien und nun in einer mit expressionistisch anmutenden Bildern des Dresdner Künstlers Hermann Naumann ausgestatteten Ausgabe vorgelegt wird.

Stöbern in Klassiker

Der Tod in Venedig

Recht unterhaltsam, aber auch teilweise langatmig und seltsam.

Nelebooks

Sturmhöhe

Mich hat das Buch fertig gemacht, als würde sich ein dunkler Schleier über einen legen. Ich habe lange gebraucht bis ich es als gut empfand.

Boleynhistoric

Die schönsten Märchen

Wunderbare kleine Sammlung

Sturmhoehe88

Der Kleine Prinz

Ein super süßes kurzes Buch was jedoch sehr zum Nachdenken anregt.

missflowerbook

Jane Austen über die Liebe

Felicitas von Lovenberg präsentiert mit dieser Lektüre eine gelungene Zusammenstellung ausgewählter Zitate aus Jane Austens Meisterwerken.

DoreenGehrke

Die Judenbuche

Ich finde es sehr melancholisch. Aber nicht schlecht

STERNENFUNKELN

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Erniedrigte und Beleidigte" von Fjodor M. Dostojewski

    Erniedrigte und Beleidigte

    rkuehne

    24. July 2012 um 13:31

    Man muss ja auch mal die Klassiker lesen, sagen die Leute, die großen Meister, die Erfinder der Literatur, das müsse man einfach auch kennen, denn das von heute, das ist ja eigentlich nur deren Brut und Ernte. Ja, so sagen sie manchmal, die Experten, und dann macht man das und lässt sich von irgendwas beeinflussen und nimmt sich nen ollen Dostojewski und erhofft sich, nun was Besonderes zu lesen. Hat nicht geklappt. „Erniedrigte und Beleidigte“ ist, wie witzigerweise auch im Nachwort erwähnt, nicht unbedingt Dostojewskis größter Wurf. Die Zeichnung der Gesellschaft des St. Petersburg des 19. Jahrhunderts ist stellenweise zwar interessant, manchmal auch ein wenig ergreifend, aber über weite Strecken auch langatmig, verwirrend und schlichtweg uninteressant. Einige Personen und Passagen waren in der Tat liebevoll und herzlich gezeichnet und beschrieben, aber im Großen und Ganzen war das Buch dann eigentlich doch verzichtbar.

    Mehr
  • Rezension zu "Erniedrigte und Beleidigte" von Fjodor M. Dostojewski

    Erniedrigte und Beleidigte

    oesterberg ost

    04. April 2010 um 20:40

    "Wir hätten für immer miteinander glücklich sein können." In diesem Schlussatz, der das Glück, von dem die Rede ist, rhetorisch ausschließt, wird die Frage der knapp 500 Seiten diesen melodramatischen, praktisch "post-romantischen" Romans ausgesprochen: Was hindert Menschen an diesem Glück? Eingezwängt von trivialen gesellschaftlichen Zwängen, zwischen wirtschaftlichem und erotischem Kalkül, zwischen Stolz und Beleidigung nimmt hier keiner der Beteiligten den scheinbar kurzen Weg zum Glück. Erniedrigt und beleidigt, gekränkt und behindert ist es schlimmstenfalls der Stolz, aus dem heraus man auf seinem Unglück als letzter Verteidigung beharrt - statt einzuschwänken und damit die Erniedrigung anzunehmen. Diese Beobachtung ist wohl die Quintessenz und Meisterleistung dieses Romans, der sich in endlosen Kreisen immer wieder um dieselben unglücklichen, unerfüllten (Liebes-) Konstellationen bemüht: dieser "Egoismus des Leidens". Wer selbst nichts hat, genießt solange die Erniedrigung. Zwei Dreiecksgeschichten von unerfüllter und missbrauchter Liebe sind das Gerüst, in dem Dostojewski eine Vielzahl spannender Figuren "aufeinander hetzt" - und dabei Szenen schafft, die einem die Luft nehmen oder tatsächlich die Tränen in die Augen treiben.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks