Fjodor M. Dostojewski Tagebuch eines Schriftstellers. Notierte Gedanken

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Inhaltsangabe zu „Tagebuch eines Schriftstellers. Notierte Gedanken“ von Fjodor M. Dostojewski

Dostojewskis "Tagebuch eines Schriftstellers", als Ein-Mann-Zeitschrift in den Jahren 1873 und 1876 - 1881 erschienen, gilt als sein publizistisches Hauptwerk. Er gab darin wichtige Impulse für die europäische Geistesgeschichte: Seine streitbaren Betrachtungen zu Politik, Geschichte, Judentum, Kunst und Literatur sind bis heute aktuell. Vorgestellt in vier thematischen Komplexen, enthält der Band in neuer Übersetzung die wichtigsten Schriften des "Tagebuchs", darunter zahlreiche Texte, die bisher in Deutschland unbekannt waren. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Tagebuch eines Schriftstellers. Notierte Gedanken" von Fjodor M. Dostojewski

    Tagebuch eines Schriftstellers. Notierte Gedanken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2012 um 11:58

    Veröffentlichung 1873 erstmalig veröffentlicht in der slawophilen Zeitschrift „Der Bürger“ (deren Redakteur Dostojewski zu dieser Zeit auch gewesen ist) Ab 1875/76 dann im Selbstverlag erschienen. Inhalt Das Tagebuch eines Schriftstellers ist kein Tagebuch im eigentlichen Sinne, sondern ein Periodikum, das Dostojewskis Betrachtungen zu Politik, Geschichte und Literatur beinhaltet. Faktisch ein Ein-Mann-Periodikum. Im selbigen veröffentliche Dostojewski ausnahmslos eigene Texte. „Wie bereits früher, enthielt das Tagebuch von 1876-77, philosophische Meditationen, Feuilletons, literarische Betrachtungen, didaktische Fingerzeige, belletristische Skizzen als auch Meistererzählungen.“ Maurina; Dostojewskij S. 146 Diese Beschreibung darf man auch für das gesamte Erscheinen des Tagebuchs gelten lassen. „Allzu naiv meinte ich, daß es ein wirkliches Tagebuch sein wird. Ein wirkliches Tagebuch ist fast unmöglich; sobald man es publiziert, hat es etwas Dienstmäßiges. Es ist nicht möglich, vor Fremden zu beichten.“ Ebenda Anmerkungen 1873 Er lieferte erste Texte für das Tagebuch eines Schriftstellers in Form von Beiträgen zum "Staatsbürger", wo er zu dieser Zeit als Redakteur angestellt ist. 1876 Seine Stelle als Redakteur hat er längst gekündigt und gibt das Tagebuch eines Schriftstellers nun im Selbstverlag heraus. 1878 Er stellte seine Arbeit am Tagebuch eines Schriftstellers vorübergehend ein um sich der Arbeit an den Brüdern Karamasow zu widmen. Seine feste und belegte Absicht, das Tagebuch weiterhin zu veröffentlichen, verhinderte sein Tod. Die letzte Ausgabe erschien postum. „Bei diesem `Tagebuch` handelt es sich um ein Fortsetzungswerk, das der Autor im Selbstverlag herausgebracht hat, um mit missionarischem Furor seine streitbaren Statements über Gott und die Welt, über Europa und Asien, über die Balkan- und die Judenfrage, vor allem aber über Russlands Gegenwart und Zukunft zum Besten zu geben. Dostojewski erweist sich hier als ein zutiefst reaktionärer, fundamental europakritischer und hemmungslos chauvinistischer, dabei fraglos gottgläubiger und zarentreuer Patriot, dem kaum etwas anzumerken ist von dem `allmenschlichen` Versöhnungswillen, den er zu gleicher Zeit wortreich zu bekunden pflegte. ( . . . ) Dostojewskis Wirkungsmacht bezieht ihre staunenswerte Energie gleichermaßen aus dem Fundus seiner ebenso abgründigen wie weitreichenden Gedankenwelt, die für Leser jeglicher politischen oder ideologischen Orientierung passende `Wahrheiten` bereithält, Wahrheiten für den Alltagsgebrauch ebenso wie solche, die Ewigkeitsanspruch haben.“ Neue Züricher Zeitung Online; Vor einer konservativen Revolution? Mai 2005 Sicherlich fasst diese Beschreibung einen Großteil dieser Publikation recht zutreffend zusammen. Das Tagebuch enthält indessen ferner folgende Erzählungen: Bobok (1873) Bauer Maraj (1876) Die Sanfte (1876) Der Knabe mit dem Händchen (1876) Der kleine Knabe am Weihnachtsabend beim Herrn Jesus (1876) Traum eines lächerlichen Menschen (1877)

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