Fjodor M. Dostojewski Weiße Nächte

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Inhaltsangabe zu „Weiße Nächte“ von Fjodor M. Dostojewski

Übertragen in Einfache Sprache. Nach der urheberrechtsfreien deutschen Übersetzung von 1917. Weiße Nächte. Ein empfindsamer Roman. Aus den Erinnerungen eines Träumers. Es ist Juni in Sankt Petersburg. In der Nacht wird es nun nie richtig dunkel. Ein Mann kommt glücklich von einem Ausflug zurück in die Stadt. Auf dem Weg begegnet er einer jungen Frau. Sie heißt Nastenka. Die beiden reden miteinander. Der Mann ist ganz verzaubert von ihr. Sie reden über ihre Vergangenheit, über ihre Wünsche und Träume. Der Mann erzählt Nastenka, dass er ein Träumer ist. Nastenka erzählt von ihrer blinden Großmutter und von ihrer ersten großen Liebe. Der Mann verliebt sich in die junge Frau. Auch die junge Frau beginnt ihn zu lieben. Doch dann taucht ihre erste große Liebe wieder auf. Und sie muss sich entscheiden. “Es war eine wundervolle Nacht. Der Himmel war hell und voller Sterne. Eine wundervolle Nacht. Eine solche Nacht gibt es nur wenn wir jung sind. Lieber Leser, kann es unter einem so schönen Himmel wütende und böse Menschen geben? Was ist das für eine Frage! Das ist doch eine jugendliche Frage. Ja, eine sehr jugendliche Frage. Aber eine überaus wichtige Frage! …” (Quelle:'Flexibler Einband/01.01.2014')

Perfekt für einen winterlichen Abend mit Kuscheldecke und Heißgetränk. Romantisch, traurig, ehrlich, schön.

— amasiuncula

Das Buch hat mich im Bett aufspringen lassen.

— Farbwirbel

Eine Liebegeschichte die so wahr ist das man sich in der Mitte der Geschichte befindet und alles anschaut und mitfiebert ... So schön.

— Selenebeaupre

"Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind...." :O)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Unbeschreiblich, berührend, emotional! Traumhaft schöne Sprache! Und eine wahre Liebesgeschichte!

— Hazel93

Ich habe das Buch als junge Mädchen gelesen und sehr bitterlich geweint

— malentendu

Ein romantischer Klassiker voller Wahrheit.

— MelParadis

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  • Eine ergreifende Liebesgeschichte.....

    Weiße Nächte

    MarliesBhullar

    15. December 2013 um 00:57

    Der Meister der Worte und des Gefühls Dostojewski hätte dieses Buch nicht besser schreiben können. Natürlich ist die Sprache sehr poetisch und die heutigen Leser sind diese Sprache nicht mehr gewohnt, jedoch der Inhalt dieser Geschichte lässt einen über den Sinn der Liebe nachdenken. Dostojewski schreibt so authentisch, dass man fühlt, er selbst könnte das alles erlebt haben. Tatsächlich habe ich in einer Biographie über ihn gelesen, dass sein Leben fast alle Bücher sehr beeinflusst haben, auch die traurige Geschichte um den einsamen Denker und das Mädchen Nastenka. 

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  • Rezension zu "Weisse Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2012 um 13:07

    Eine der schönsten Liebesgeschichten der Literatur, steht auf dem Cover. Und ja, das ist sie ohne Zweifel. Natürlich ist die Sprache des Dichters besonders für heutige Leser, die wenig Erfahrung mit Lyrik haben, gewöhnungsbedürftig. Dies ist kein lockerer, romantischer Liebesroman, sondern eine Erzählung über die Liebe an sich und über die Frage, ob eine unglückliche Liebe im Leben die Erfahrung einer erfüllten Liebesbeziehung wett machen kann. O mein Gott! Eine ganze Stunde der Seligkeit! Ist das etwa wenig, selbst für ein ganzes Menschenleben? Das fragt sich der Autor am Ende, und mit der gleichen Frage bleibt der Leser zurück. Die beiden Charaktere Nastenka und der Erzähler (Ich-Erzähler) treffen sich in St Petersburg zur Zeit der weißen Nächte auf einer Brücke. Beide zeichnen sich dadurch aus, dass sie Träumer sind - sie wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Geliebten, während er zugibt, lieber in seiner Fantasie zu leben als in der Realität enttäuscht zu werden. Vier Nächte lang treffen sie sich abends zur selben Zeit auf der Brücke und erzählen von sich, ihrem Leben und ihren Sehnsüchten. Am Ende gesteht der Erzähler, sich in Nastenka verliebt zu haben, und sie beschließen zu heiraten. Doch leider taucht in diesem Moment der verschollen geglaubte Liebhaber auf, und Nastenka läuft mit offenen Armen zu ihm über. Es ist eine tragische Liebesgeschichte, in der nichts passiert, außer umfangreichen Dialogen über das Leben, die Liebe, Träume und Realität. Die Sprache ist derweil so bildhaft, dass man das kleine Büchlein (der Umfang ist sehr gering) nicht aus der Hand legen mag, bevor man es nicht ganz gelesen hat. Und dann liest es noch einmal, mit mehr Ruhe, Satz für Satz. "Entweder hatte der Sonnenstrahl, der plötzlich aus der dunklen Regenwolke hervorblickte, sich wieder hinter ihr verborgen, und es erschien infolgedessen alles meinen Augen wieder besonders trübe; oder es hatte sich mir für einen Moment der unfreundliche, traurige Anblick auf meine Zukunft erschlossen, und ich sah mich selbst in derselben Lage wie jetzt, nach fünfzehn Jahren, gealtert, in diesem selben Zimmer, ebenso einsam, mit dieser selben Matrjona zusammen hausend, die in all diesen Jahren auch nicht im geringsten an Klugheit zugenommen hat." Hach, ich glaube ich lese es gleich noch mal :)

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    mango

    14. February 2011 um 16:42

    „Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.“ So beginnt die erste Nacht der 1848 geschrieben Novelle, die als eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur gilt. Der Zufall bringt einen jungen verträumten Mann mit der verzweifelten Nastenka in Sankt Petersburg zusammen. Vier Nächte treffen sie sich, aus Freundschaft entwickelt sich eine vorsichtige Liebe, die jedoch traurig endet. Nach ein paar Seiten des Eingewöhnens in den Schreibstil liest sich der Rest (insgesamt 110 Seiten) recht flüssig und der Leser wird Teil der Gefühlswelt des ungleichen Paares. Ein Klassiker, der wirklich zu empfehlen ist.

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Orgho

    02. January 2011 um 19:13

    Entspannt, romantisch und leicht gesellschaftskritisch beginnt dieses Buch. Es handelt von der zufälligen Begegnung eines einsamen, 26 Jahre alten Mannes mit einem 17 Jährigen Mädchen. Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von 4 Nächten, in denen die beiden sich treffen. Es ist ein sehr „empfindsamer Roman“. Die Geschichte ist voller unerfüllter Sehnsüchte und Hoffnungen. Die Figuren offenbaren hier einander ihre tiefsten Empfindungen. Das romantisch-melancholische Gefühl dieses Romans ist bezaubernd. Und entlockte mir zum Schluss ein zufrieden trauriges Seufzen.

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2010 um 10:43

    In diesem kurzen Roman zeigt sich Dostojewski von seiner "empfindsamen" Seite: In vier Nächten wird die Begegnung zwischen dem Protagonisten, einem hoffnungslosen Träumer und einem 17-jährigen Mädchen namens Nastenka geschildert. Beide lernen sich zufällig an einer Uferbrücke kennen und beschließen, sich auch in den weiteren Nächten zur ähnlichen Uhrzeit wiederzusehen. In diesen Treffen erzählen sie sich einander ihre Lebensgeschchten, ihre Schicksale und ihre Sehnsüchte, bis Nastenka dem Protagonisten offenbahrt, dass ihr Herz für jemand anderen schlägt... Auch in diesem Werk Dostojewskis ist mir aufgefallen, dass man sich in die Sprache erst wieder hineinfinden muss, wenn man lange Zeit über etwas modernes gelesen hat. Doch erst einmal wieder in den Jargon eingetaucht, entspinnt sich ein wahrhaftiges Wortgeflecht, welches nur so von emotionen übersprudelt. In Wiedeerholungen und Einschüben kommt besonders gut die Verwirrung des männlichen Protagonisten zum Ausdruck, ähnlich, wie bei den Dialogen im "Spieler". Alles in allem ist "Weiße Nächte" ein schöner, kurzer Roman, den man in lauen Sommernächten nach und nach verschlingen kann.

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Hallogen

    24. February 2010 um 21:51

    Eine tolle Erzählung. Es passiert nicht viel, sondern eigentlich treffen sich nur zwei Fremde mehrmals hintereinander, wobei sich der Mann in die Frau verliebt, die wiederum einen Dritten mag. Klingt altbekannt, ist aber so toll geschrieben, dass es eine Freude ist, das zu lesen.

  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Christiane08

    18. January 2010 um 19:25

    Ein junger Mann, von etwa 26 Jahren trifft eines Nachts in Petersburg ein weinendes 17-jähriges Mädchen. Voller Mitleid spricht er sie an, woraus eine Freundschaft und im Lauf der folgenden Nächte eine zarte Liebe entsteht. Sie treffen sich jede Nacht am selben Ort zur gleichen Zeit und sprechen über ihr bisheriges Leben. Er erzählt ihr von seinem einsamen Leben als Träumer und sie ihm von einer, bis jetzt unerfüllten Liebe zu einem ehemaligen Untermieter ihrer Großmutter, auf dessen Rückkehr sie sehnsüchtig wartet. Sie lernen sich immer besser kennen und schließlich lieben. Doch während seine Liebe sehr stark wird, muss sie sich entscheiden zwischen ihm und ihrer großen Liebe. Es ist echt eine schöne Geschichte, allerdings waren mir persönlich zu viele Dialoge drinnen, bei denen der Hauptdarsteller seitenlang den Dialog alleine bestritt. Ansonsten haben die Dialogen gut reingepasst. Es ist toll, wie Dostojewski die Figuren beschreibt. Man kann nicht anders, als mit den beiden mitzufühlen und mitzufiebern, da die Protagonisten einfach total symphatisch rüberkommen und man will, das es für jeden gut ausgeht. Er hat den Hauptdarsteller auch nicht als depressiven, unzufriedenen jungen Mann beschrieben - ganz im Gegenteil. Und das finde ich wunderbar. Die Entwicklung, die die beiden im Laufe ihrer Bekanntschaft und Gespräche machen ist extrem interessant und ich fand es überaus spannend, wie nahe sich die 2 innerhalb weniger Nächte gekommen sind. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und aufgrund der Kürze auch jederzeit gut lesbar. ;)

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Beagle

    21. December 2009 um 07:42

    Was würde ein Mann tun, wenn er erfährt, dass die Frau, in die er gerade im Begriff ist, sich zu verlieben, einen anderen liebt? Schwer zu sagen und doch kommt es so unzählige Male vor. Genau so eine Geschichte beschreibt Dostojewski in seinem Roman „Weiße Nächte“. Der Ich-Erzähler, ein junger Mann, der schon vor geraumer Zeit nach St. Petersburg gezogen ist, hier aber weiter niemanden kennt, befindet sich auf einem seiner üblichen Nachtspaziergänge durch die Stadt, als er am Kai ein junges Mädchen erblickt, die dort, an ein Geländer gelehnt, weint. Er möchte ihr helfen, doch sie errötet und rennt weg. Nicht weit entfernt, wird sie von einem anderen Mann belästigt, wobei er ihr zur Hilfe eilt. Daraus ergibt sich eine Freundschaft, die beiden treffen sich in den folgenden Nächten immer bei einer Bank und erzählen aus ihren Leben. Hierbei verliebt sich der Ich-Erzähler in Nastenka, seine sonnigen und heiteren Gedanken beflügeln den Leser. Doch dann erzählt sie ihm, dass sie sich einem anderen versprochen habe, der in diesen Tagen aus Moskau zurückgekehrt ist, sich aber noch nicht gemeldet hat. Eine Welt bricht für ihn zusammen. Dostojewskis „Weiße Nächte“ sind nicht umsonst als eine der besten Liebesgeschichten der Weltliteratur gerühmt. Anmutig und kindlich-naiv erzählt er von einer Liebe, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Wahrlich ein Buch für die kalte Jahreszeit, denn dann spürt man selbst als Leser den Schmerz, den diese Erzählung ausstrahlt.

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    Poiree

    27. October 2009 um 20:33

    Es ist ein Leben voller Einsamkeit, was der Protagonist führt. Nur die Flucht in seine Träume bleiben dem jungen Mann. Dort erlebt er Abenteuer und so manch eine Romanze, die er bis dahin im waren Leben nie erfahren hat. Außerdem verbringt er seine Zeit gerne mit flanieren. Träumend schlendert unser Held durch die Straßen von St. Petersburg, betrachtet die Gesichter der Vorbeigehenden, die Häuser, die Natur und hängt seinen Gedanken nach. Dieser gewohnter Rhythmus wird durch eine Begegnung mit einem jungen Mädchen unterbrochen. Gemeinsam erleben sie vier Nächte, vier wunderschöne Nächte, in denen beide aufleben. Unser Held begreift, dass er sein Leben nicht wirklich gelebt hat und seine Zukunft grau und trostlos aussehen wird, wenn er sich nicht ändert. In langen Gesprächen offenbaren sie sich gegenseitig ihre Geschichten, Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte und spenden sich Trost und dennoch sind es vier glückliche Tage. Diese Liebesgeschichte ist in einer wunderschönen Sprache geschrieben, die das Herz erweicht. Man fühlt mit dem Protagonisten mit und empfindet Mitleid mit diesem Träumer, dem man ein glücklicheres Ende wünscht. Absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

    DriftinHeart

    25. December 2007 um 02:15

    wunderschön, anders kann man dieses buch nicht beschreiben. klein, aber fein. die geschichte von einem träumerischen einzelgänger, der die erste liebe erfährt.

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