Fjodor M. Dostojewskij

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Autor von Der Spieler oder Roulettenburg, Verbrechen und Strafe und weiteren Büchern.

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Fjodor M. DostojewskijDer Spieler oder Roulettenburg
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Der Spieler oder Roulettenburg
Der Spieler oder Roulettenburg
 (222)
Erschienen am 14.10.2016
Fjodor M. DostojewskijVerbrechen und Strafe
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Verbrechen und Strafe
Verbrechen und Strafe
 (137)
Erschienen am 21.09.2017
Fjodor M. DostojewskijErniedrigte und Beleidigte
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Erniedrigte und Beleidigte
Erniedrigte und Beleidigte
 (4)
Erschienen am 21.05.2012
Fjodor M. DostojewskijDas Gut Stepantschikowo und seine Bewohner
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Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner
Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner
 (5)
Erschienen am 11.01.2012
Fjodor M. DostojewskijEin schwaches Herz/Slaboe serdze
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Ein schwaches Herz/Slaboe serdze
Ein schwaches Herz/Slaboe serdze
 (4)
Erschienen am 03.05.2011
Fjodor M. DostojewskijHelle Nächte, Die Sanfte
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Helle Nächte, Die Sanfte
Helle Nächte, Die Sanfte
 (3)
Erschienen am 01.05.1993
Fjodor M. DostojewskijDrei humoristische Romane
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Drei humoristische Romane
Drei humoristische Romane
 (2)
Erschienen am 01.12.1984
Fjodor M. DostojewskijAls schwanke der Boden unter mir. Briefe 1837-1881. Übertragen von Dr. Karl Noetzel. Hrsg. Wilhelm Lettenbauer
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Als schwanke der Boden unter mir. Briefe 1837-1881. Übertragen von Dr. Karl Noetzel. Hrsg. Wilhelm Lettenbauer

Neue Rezensionen zu Fjodor M. Dostojewskij

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Ro_Kes avatar

Rezension zu "Verbrechen und Strafe" von Fjodor M. Dostojewskij

Böses tun, um Gutes zu erreichen?
Ro_Kevor 3 Monaten

Klappentext:

Nicht »besser als eine Laus« erscheint dem Studenten Raskolnikow eine alte Wucherin, weshalb er glaubt, sie töten und ausrauben zu können. Sein Herz wehrt sich ebenso wie sein Unterbewusstsein gegen die geplante Tat, doch von sozialer Not gedrängt und gefangen in lebensfeindlichen Ideen, wird er zum Mörder. Nach dem Mord jedoch erkennt er, dass kalter Verstand und Nützlichkeitsdenken nicht alles im Leben sind. Das Delirium und die grenzenlose Einsamkeit, die dem Verbrechen folgen, lassen ihn erkennen, dass der Weg aus der Vereinsamung nur über Geständnis und Strafe führen kann. Auch wenn die »Reue« ihm eher fremd ist, die Liebe errettet ihn schließlich.


Meine Meinung:

"Glaubst du nicht, daß ein allerwinzigstes Verbrechen durch Tausende von guter Taten wettgemacht wird? Ein Leben als Preis für Tausende von Leben, die vor Verfall und Fäulnis gerettet werden – ein Tod gegen hundert Leben – das ist doch Arithmetik!“

Mir ist das Lesen dieses russischen Klassikers nicht unbedingt leicht gefallen, denn die Handlung wird hauptsächlich durch ewig lange innere Monologe bestimmt, die dazu noch in ihrer formalen Gestaltung eher die direkte Rede vermuten lassen, wodurch es für mich immer wieder zu verwirrten Unterbrechungen gekommen ist und nicht einmal der Ansatz eines angenehmen Leseflusses entstehen wollte. 

Allerdings schafft es der Autor somit, dass man den Gedanken Raskolnikows bis ins tiefste Detail folgen darf und mir hat die Darstellung seiner inneren Zerrissenheit, bis hin zum Versagen gegenüber den eigens geschaffenen Moralvorstellungen sehr gut gefallen.

Auch die vielschichtigen/komplexen Nebenstränge sorgen durch deren Figuren für psychologisch interessante Wechselwirkungen auf Raskolnikows Charakterentwicklung, was für mich den größten Reiz dieser Lektüre ausgemacht hat. 


Fazit:

Böses tun, um Gutes zu erreichen? Psychologisch interessante Auseinandersetzung mit Ethik, Moral und Religion. Nicht leicht aber lesenswert!

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Insider2199s avatar

Rezension zu "Verbrechen und Strafe" von Fjodor M. Dostojewskij

„Die Liebe hatte sie auferweckt“ – Die Liebe als Heilmittel!
Insider2199vor 3 Monaten

"Die Liebe hatte sie auferweckt" - Die Liebe als Heilmittel!

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.

Inhalt (Klappentext): Der verarmte Student Rodion Raskolnikow glaubt, den perfekten Mord zu begehen, als er eine gierige alte Pfandleiherin und deren Schwester erschlägt. Großen Menschen, so meint er, sei es erlaubt, "lebensunwertes" Leben zu vernichten. Er hat vor, sich mit dem Geld der Alten davonzumachen. Die Rechnung scheint aufzugehen: Er gilt zwar bald als Hauptverdächtiger, aber entscheidende Beweise fehlen. Doch nach der Tat verfällt er in ein tagelanges Delirium aus wachsenden Schuldgefühlen und dem Drang, für seine Verbrechen zu büßen. Denn mit einem hat er nicht gerechnet: mit dem eigenen Gewissen.

Meine Meinung: Lang hat es gedauert bis ich endlich mal einen russischen Klassiker gelesen habe („Krieg und Frieden“ von Tolstoi habe ich bestimmt 10 Mal begonnen und wieder abgebrochen): dieses Mal wollte ich es wirklich wissen, weil dieses Buch auch im kürzlich gelesenen „4321“ von Paul Auster wärmstens empfohlen wird und es irgendwo hieß, dass Auster u.a. wegen diesem Leseerlebnis Schriftsteller werden wollte – und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl man doch etwas Geduld für dieses Werk aufbringen sollte.

Sehr gut gefiel mir die „psychologische Komponente“ und der sehr komplex angelegte Raskolnikow mit seiner interessanten Theorie des „Übermenschen“ und v.a. die spätere Erklärung bzgl. seiner Motivation zum Verbrechen, die seinen vielschichtigen und ambivalenten Charakter sehr gut widerspiegelt. Der Plot fängt einfach an und wird aufgrund seiner eingeflochtenen Sub-Plots, die die Thematik des Romans gut ergänzen, immer komplexer und unterhaltsamer, es entwickelt sich ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Was für mich das Lesen leider ein wenig erschwert oder „getrübt“ hat, waren die vielen Monologe von vielen Figuren. Der Held selbst ist eher ein wortkarger Zeitgenosse, wird aber von den Charakteren, denen er begegnet, mit langem Wortschwall überschwemmt. Beispiel: Rodion kommt zur Polizeistation und statt vom Polizisten gefragt zu werden, was er denn wolle, fängt dieser an, ihm minutenlang einen Monolog über Literatur zu halten. Da muss man sich dann schon fragen, hat der gute Mann nichts anders zu tun? LOL

Einen weiteren Minuspunkt gibt es für mich im formalen Bereich zu verzeichnen: denn die Gedanken werden (genau wie die direkte Rede) ebenfalls in Anführungsstrichen gesetzt und manchmal geraten Gedanken genau zwischen die direkte Rede zweier Personen und dann zu unterscheiden, was Gedanke und was gesprochenes Wort ist, ist nicht immer einfach.

Das Ende kommt zwar nicht überraschend, dafür aber sehr abrupt – ich hätte mir die Phase der „Strafe“ länger vorgestellt, hätte gerne gewusst, wie der Held diese genau aufnimmt und verarbeitet. Aber leider wird das nur in zwei sehr kurzen Kapiteln im Epilog zusammengefasst. Dabei macht ja der Held gerade in dieser Phase die entscheidende „Wiedergeburt“ zum neuen Menschen durch.

Und zu guter Letzt muss ich gestehen, dass ich aufgrund der „altertümlichen“ Sprache – und dem oben erwähnten Redeschwall der Figuren – nun festgestellt habe, dass Klassiker nicht ganz so meins sind (obwohl ich z.B. Romane von Thomas Mann doch sehr schätze!), da mag ich die modernere Literatur besser, mit der ich mich als Leser einfacher identifizieren kann.

Fazit: Ein psychologisch komplexer Klassiker mit vielschichtigen Charakteren und ausgereiftem Plot. Weniger gefielen mir die langen Monologe mancher Figuren, die Gedanken in Anführungsstrichen und das etwas abrupte Ende – dafür ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten jedoch SEHR empfehlenswert!

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Rezension zu "Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner" von Fjodor M. Dostojewskij

Gründliche Charakterstudie von Dostojewski, Lesenswert!
Buecherspiegelvor 9 Monaten

„Das Gut Stepantschikowo und ihre Bewohner“ von Dostojewski mit dem Untertitel „Aus den Aufzeichnungen eines Unbekannten“ wurde im Jahr 1858 verfasst. Um die Sachverhalte richtig einzuordnen ist es gut, wenn man sich die damaligen Verhältnisse ins Gedächtnis ruft. Es gab noch Leibeigene, ganze Dörfer wurden mitsamt ihren Einwohnern gekauft, vererbt, im Einsatz beim Kartenspiel die Besitzverhältnisse verändert. Das Militär, der Beamtenstatus und die Geburt im entsprechenden Gesellschaftsstand, das alles spielte eine große Rolle. Verarmte Adlige, überzählige Geschwister kleinerer Ländereien, gescheiterte Existenzen, sie alle mussten auf Gönner hoffen, die sie durchfütterten. Dieses Milieu zu betrachten, dafür liest man zum Beispiel die Novelle von Dostojewski.

Es gibt von diesem Schriftsteller bedeutendere Romane und Schriften, doch lohnt sich dieses Werk aus dem Blickwinkel eines an sich nicht betroffenen Neffen hinsichtlich der Geschehnisse auf dem Gut seines Onkels, dem Oberst Jegor Iljitsch Rostanew. Dass es sich dabei, abgesehen von den Rückblicken vor der beschriebenen Gegenwart und am Ende, unser Neffe ist nun um einiges älter, die Rückblicke nach der Gegenwart, um keine 48 Stunden handelt, will man gar nicht glauben, so viel passiert hier. Gerade will unser Erzähler, der die Leserschaft immer direkt anspricht, eine Begebenheit erzählen, da unterbricht er sich schon selbst und stellt uns erst mal einen der Charakter vor. Wo diese herkommt, warum sie auf diesem Gut ist, was sie in der Vergangenheit alles erlebt hat. Da ist die Mutter seines Onkels, eine Witwe, die eine der Hauptpersonen, nämlich Foma Fomitsch Opiskin aus ihrem Haushalt mitgebracht hat. Dieser hat lange Zeit als persönlicher guter Geist und Privatclown für den verstorbenen Ehemann, einem General, gearbeitet. Und weil es so Sitte war, ist die Witwe nun eben eine Generalin, wie die Tochter eines Oberst, eine Obersttochter ist, und damit eine höhergestellte Person. Auch auf dem Gut, als guter Geist im Hintergrund, wirkt die unverheiratete Schwester des Onkels.

Foma Fomitsch Opiskin aber, der keinerlei Lust mehr hat den dummen August zu spielen, hat sich ins Herz der Generalin hineingeschlichen, um ein wie auch immer geartetes Auskommen auf dem Gut zu haben. Denn er ist mit all seinen beruflichen Vorhaben gescheitert. Dafür versteht er es vollkommen, andere Menschen einzuschätzen und zu manipulieren. Sein Glück ist, dass unser Onkel ein herzensguter Mensch ist, der in niemandem etwas Böses sieht, keinen Streit ertragen kann, Allen und Jedem Recht gibt, damit er in Ruhe sein Leben leben kann. Auch er bereits Witwer mit zwei Kindern, möchte so gerne heiraten, doch Foma Fomitsch und seine Anhänger sehen eine andere Braut ins Auge. Und er lässt nicht locker, triezt den Onkel mit Tiraden, Beschimpfungen, Erpressungen, Drohungen. Dostojewski überzeichnet die Personen rund um Foma Fomitsch und demselben so sehr, dass man nicht weiß, ob man lachen oder vor Wut auf diesen Kerl und um den Onkel weinen soll.


Am Ende, so soll es sein, wird alles gut. Ich erzähle hier nichts unbekanntes, denn es gibt genug Internetseiten, wo alles nachzulesen ist. Nun lässt uns unser Ich-Erzähler nicht im Stich und berichtet auch von allen anderen Personen, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Es liest sich immer noch rund und wunderbar und regt an, sich mehr von diesem Schriftsteller anzuschauen, geschrieben hat er wahrlich genug und seine eigene Lebensgeschichte ein Krimi für sich.

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abas avatar


LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.
Und auf euch warten tolle Gewinne.

Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!

Liest du gerne Bücher mit Niveau?
Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.

15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.

Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.
Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.

Die Regeln:
  1. Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.
  2. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.
  3. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein.
  4. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind!
Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nimmst du die Herausforderung an?

Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.
Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.


Ich freue mich auf viele Anmeldungen!

Teilnehmer:

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Ihr lieben Mitleser, Buchliebhaber, und Teilnehmer der "Klassiker Zeitreise"!

Nun endlich ist es soweit, die Fischer Verlage und Lovelybooks starten den Aufruf zur nächsten Leserunde in der Aktion. Alle, die sich für die Neu-Übersetzung von Dostojewskijs Klassiker "Verbrechen und Strafe" von Swetlana Geier interessieren (früher "Schuld und Sühne"), sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben, und anschließend mitzudiskutieren!

Der Verlag stellt wieder zehn Exemplare zur Verfügung - als Taschenbuch, und übrigens auch als E-Book. Schreibt also bitte in eurer Bewerbung dazu, welches Format ihr möchtet. Ggf. auch, welchen Reader ihr habt. Und postet bitte euren Bewerbungsbeitrag gleich im richtigen Unterthema - das erspart mir viel Sucherei. Danke vorab!

Die Bewerbungsfrist möchte ich diesmal bis zum 12. Mai einschließlich ausdehnen. Am Montag, dem 13., werde ich dann das Ergebnis der Verlosung hier bekanntgeben.

Kurz zur Erinnerung: in diesem Klassiker der Weltliteratur geht es um den Studenten Raskolnikow, der aus Geldnot zum Mörder wird. Der Roman schildert seinen Weg über Reue und Verzweiflung bis hin zur letztendlichen Vergebung. Das Buch ist sowohl als psychologische Studie, als auch als reiner Kriminalroman berühmt geworden. Man kann es also auf mehr als einer Ebene lesen, weshalb der Verlag und ich sehr auf eure Eindrücke gespannt sind.

Um euch zu bewerben, beantwortet uns doch bitte folgende Frage:
Welches Ereignis, oder welche Tat, habt ihr in eurem Leben schon heftig bereut? Welchen Fehler würdet ihr gerne wieder gutmachen? Habt ihr euch jemals selbst vergeben?

Abschließend erwähnen möchte ich noch, dass wir nur um ernsthafte Bewerbungen bitten. Das heißt: ihr solltet bereit sein, nach Erhalt das Buch zeitnah zu lesen, euch an der Leserunde zu beteiligen, und bitte auch eine Rezension zu schreiben.

Willkommen sind natürlich auch alle, die das Buch schon besitzen! Wir verwenden allerdings die Neu-Übersetzung von Swetlana Geier, und weisen darauf hin, dass es zu Unstimmigkeiten kommen könnte, falls jemand eine andere Ausgabe benutzt.

Zur Orientierung hier noch einmal für euch der Link zur Aktionsseite:
http://www.lovelybooks.de/aktion/klassiker/

Der Fischer Verlag und ich grüßen euch herzlich, und geben hiermit den Startschuss! Wir freuen uns auf eure Beiträge!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Fjodor M. Dostojewskij wurde am 11. Oktober 1821 in Moskau (Russland) geboren.

Community-Statistik

in 565 Bibliotheken

auf 41 Wunschlisten

von 17 Lesern aktuell gelesen

von 7 Lesern gefolgt

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