Fjodor M. Dostojewskij Der Spieler oder Roulettenburg

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Inhaltsangabe zu „Der Spieler oder Roulettenburg“ von Fjodor M. Dostojewskij

Dostojewskijs rasantester Roman – in einer virtuosen Neuübersetzung Um ein Haar hätte es diesen Roman nicht gegeben. Damit er am Ende doch erscheinen konnte, verzichtete Dostojewskij nicht nur auf seinen ursprünglichen Titel – Roulettenburg –, er erfüllte auch das Ultimatum des Verlegers und schrieb den Roman in nicht mehr als 26 Tagen. Er brauchte das Geld, denn er war so spielsüchtig wie sein Held Aleksej Iwanowitsch, und er war nicht weniger verstrickt in eine unglückliche Affäre. Eben dieser authentische Hintergrund ist es, welcher der Geschichte um einen fiktiven deutschen Kurort namens Roulettenburg bei all ihrer Rasanz eine unentrinnbare Gravitation verleiht. Unwiderstehlich, unvergesslich.

Gelungenes Porträt eines Spielsüchtigen

— Sandy3437
Sandy3437

Faszinierendes, tiefgründiges Portrait eines Spielsüchtigen - entfaltet eine enorme Sogwirkung!

— littleowl
littleowl

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    Der Spieler oder Roulettenburg
    Sandy3437

    Sandy3437

    27. March 2017 um 11:04

    Dieser kurze, spannende Roman ist allein wegen seiner Entstehungsgeschichte sehr interessant: Der Autor hat selbst ein Spiel mit sehr hohem Einsatz gespielt. Es ging um alles oder nichts.  Aufgrund eines Vertrages mit seinem Verleger musste Dostojewski, der gerade den großartigen Roman "Verbrechen und Strafe" beendet hatte, innerhalb von 4 Wochen einen weiteren Roman vollenden, sonst hätte er alle Rechte an seinen künftigen  Büchern verloren und wäre dazu verdammt gewesen, in den kommendne Jahren quasi ohne Einkommen zu leben. Das Buch gelang trotz des Zeitdrucks sehr gut! Dostojewski verarbeitet darin seine eigene Erfahrung in den Casinos in Baden Baden und Bad Wiessee. Man fühlt richtig, wie der Hauptcharakter Alexej Iwanowitsch in einen gefählichen Strudel aus Gewinnsucht und Nervenkitzel gezogen wird, der auch den Leser mitzureißen droht. Zudem ist die tragikomische  Episode mit der reichen Erbtante "Babuschka", die das Erbe verspielt, auf das die hochverschuldete Verwandschaft sehnsüchtig wartet, unglaublich lustig und lässt den Leser herzhaft lachen.Kurzum: Nicht so schwere Kost wie die weiteren Werke Dostojewskis. Kurzweilige, sehr gelungene Unterhaltung! Klasse!

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  • Blick ins zerrissene Selbst

    Der Spieler oder Roulettenburg
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. November 2016 um 12:48

    Blick ins zerrissene Selbst„Dann, wenn ich mich recht entsinne, setzte ich 2000 Florine, schon wieder auf die 12 mittleren Zahlen – und verliere. Ich setzte mein Gold…- und verliere. Jetzt werde ich wütend: Ich packe die letzten mir gebliebenen 2000 Florine und setze sie auf die 12 ersten – einfach so – blind – auf gut Glück – ohne nachzudenken…!Und der Leser darf gespannt sein, was nun passiert. Ist Aleksej, der junge Mann in den schwierigen, familiären Umständen gleich vollends pleite? Oder gelingt noch ein kleiner Coup. Und was dann?In „Roulettenburg“ sind sie versammelt. Spieler. Spieler mit Schulden. Vor allem einer, der mit aller Gewalt auf ein Erbe wartet, denn nur mit frischem Geld kann er seine Schulden begleichen und dem nachgehen, was er am liebsten tut, weiterspielen.Menschen, die in einer eigenen Welt leben, deren Impulskontrolle völlig versagt, zumindest im Lauf der Zeit völlig versagen wird. Die sich, ihre Beziehungen, ihre Lieben zugrunde gehen lassen für dieses Spiel. Das Dostojewski im Übrigen ausführlich und Schritt für Schritt erläutert. Und durch die Erläuterung des „Außen“ , diese akribische Beobachtungsgabe des menschlichen Verhaltens, dem Leser einen Zutritt auch zum inneren Erleben all der dort versammelten und miteinander verbandelnden und verbundenen Menschen ermöglicht.In einer sehr flüssigen, dem Werk gerecht werdenden Neuübersetzung liegt nun „Der Spieler“ aus dem Jahre 1867 neu aufgelegt vor. Und bezieht seine psychologische Tiefe nicht nur aus den Ereignissen im Roman selbst, sondern auch aus dem Wissen um die Entstehung des Romans.Dostojewski selbst war lange Zeit spielsüchtig, hatte seine Rücklagen verbraucht und bildet mit diesem Roman ein eigenes, „echtes“ „va banque“ Spiel ab. Vier Wochen Zeit für einen Roman oder ein Leben lang keine echten Einkünfte mehr. Eine persönliche Verzweiflung, die sich im Roman zum Ende hin vor allem intensiv wiederfinden wird und einen Ausblick mit einbringt, was Dostojewski für sich selbst erwartet hätte, wäre ihm der Roman nicht in dieser knappen Zeit gelungen.Berechnung gegen Intuition, Leidenschaft der Liebe gegen Gier nach Gewinn (wobei das Geld wichtig ist, aber das eigentliche wichtige Gefühl dass des Siegens ist).Eine symbolische, mit echten Süchten und Verhängnissen gespickte Beispielgeschichte für das Leben und die verschiedenen Haltungen., diesem zu begegnen. Und eine existenzielle Sicht auf die Tendenz mancher (des?) Menschen, Hals- über Kopf alles an Verstand beiseite zu schieben um destruktiven, wachgerufenen inneren Instinkten zu folgen, die Zerstörung seiner selbst und all derer, die beteiligt sind, in Kauf nehmend. Was psychologisch spannend ist, was Dostojewski zum Ende des Romans hin auch mit Tempo erzählt. Ein Tempo, das allerdings lange, lange auf sich warten lässt. Denn viel Zeit nimmt sich Dosotojewski im Buch, um mit großer Akribie Räume, Einrichtungen, Stimmungen, Atmosphären und Personen zu beschreiben. Was in einer Gegenwart, die medial auf „schnelle Schnitte“ setzt, eine Geduldsprobe bei der Lektüre bedeutet.Und dennoch im abstrakten Sinne nicht nur die Spielsucht konkret, sondern das Dilemma der Sucht des „immer mehr, immer weiter“, des „nicht loslassen Könnens“ gekonnt vor Augen führt. In einer Gegenwart, die manches Mal wie ein großes, reales Roulettespiel wirkt und Spieler auf mächtigen Ebenen ebenso mehr und mehr hervorbringt, die von ihrer starren Sicht und drängenden „Sucht“ scheinbar auch nicht mehr lassen können.Immer noch und wieder eine wichtige Lektüre, die Geduld benötigt und nicht auf jeder Seite den Leser fesselt.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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  • Spielsucht

    Der Spieler oder Roulettenburg
    Arun

    Arun

    Von diesem Buch gibt es viele verschieden Ausgaben und wahrscheinlich auch einige Übersetzungen. Hier folgt eine der gängigen Inhaltsbeschreibungen: Die zentrale Thematik dieses 1866 erstmals erschienenen Romans kreist um zwei Pole: die zerstörerische Leidenschaft zum Spiel und die Qual einer komplizierten Liebesbeziehung. Zunächst will Aleksej Iwanowitsch am Spieltisch nur seine ruinöse Finanzlage verbessern, aber wie der berühmte Autor selbst erliegt er der Faszination des Rouletts. Als ihm schließlich seine heimliche Liebe Paulina ihre Zuneigung gesteht, kann er den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen. Er verliert die Geliebte, die erkennt, dass sie gegen die "Poesie des Spiels" ohnmächtig ist. Versuche mal meine Sichtweise wiederzugeben. Mitteleuropa – Deutschland in der Nähe von Frankfurt/Main in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine fiktive Kur-Stadt mit dem Namen Roulettenburg. Dort versammeln sich Gäste und Besucher aus vielen Ländern Europas: Russland, Polen Frankreich, England und auch aus den deutschen Provinzen wie Preußen um dort zur Kur zu verweilen. Zur Erbauung der Kurgäste gibt es dort auch ein Spielcasino. Fast scheint es so das mehr Gäste in der Stadt zum Spielen als zum Kuren weilen. Aleksej Iwanowitsch (Der Spieler) der Hauslehrer einer russischen Großfamilie erzählt uns die Geschichte aus seiner Sicht. Die Familie aus Russland unter Führung eines Ex-Generals verbringt ihre Zeit in der Stadt und bekommt überraschend Besuch von der vermögenden Erbtante welche Gerüchten zufolge eigentlich im Sterben liegen sollte. Diese Tante kann zwar nicht mehr gehen, sie muss getragen werden, doch dies hält sie nicht ab unter Begleitung von Aleksej Iwanowitsch das Casino aufzusuchen und sich von ihm die Regeln des Roulett erklären zu lassen. Sie gewinnt sogar eine schöne Summe die sie Stolz in ihre Unterkunft trägt. Einmal vom Spielfieber erfasst will sie am nächsten Tag weiterspielen, Aleksej Iwanowitsch verweigert ihr die Gefolgschaft so dass sie ohne ihn zum spielen ins Casino getragen wird. Von der Spielsucht befallen verspielt sie ein riesiges Vermögen, dabei wird sie von verschiedenen Menschen beraten die in der Beschreibung nicht gerade Positiv dastehen. Nicht lange danach verlässt die Erbtante - Hoffnung ihrer Familie den Schauplatz in Richtung Russland. Die großen Grundthemen dieses Romans sind Liebe, unerfüllte Liebe, Begierden, Intrigen, Spielen und vor allem das alles beherrschende Geld. Aleksej Iwanowitsch gewinnt am Spieltisch verliert jedoch in der Liebe. Von seiner Angebeteten verschmäht wendet er sich einer Französin zu die ihn mit nach Frankreich nimmt und das gewonnene Vermögen innerhalb kurzer Zeit verprasst. Mittellos wird ihm der Laufpass gegeben, er kehrt zurück nach Deutschland wo es sich mit kleinen Arbeiten über Wasser hält. Doch sobald er wieder etwas Bares in der Hand hat wird er wieder zum Spieler. Viele Aktionen und Gedankengänge der Personen erschienen mir doch etwas seltsam und für mich schwer nachvollziehbar. Ob es an dem Erscheinungsdatum des Romans (1867) oder an dem Zeitgeist liegt?

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  • Rezension zu "Der Spieler" von Fjodor M. Dostojewskij

    Der Spieler oder Roulettenburg
    Lax

    Lax

    11. February 2011 um 08:38

    In dem Roman „Der Spieler“ hat Dostojewski seine eigene Spielsucht und die unglückliche Liebe zu einer Frau verarbeitet. Bei der Kürze der Erzählung gelingt es ihm aber nicht, diese beiden Themen fesselnd zu verarbeiten. 1866 hat Fjodor Michailowitsch Dostojewski die Arbeit an seinem Meisterwerk „Verbrechen und Strafe“ unterbrochen, um die Erzählung „Der Spieler“ zu schrieben. Darin verarbeitete er seine persönlichen Erlebnisse beim Roulette und die unglückliche Liebe zu einer Frau verarbeitet. In weniger als einem Monat hat er das Werk fertiggestellt. Im Roman übernimmt der Lehrer Aleksej Iwanowitsch die Rolle von Dostojewski. Als Ich-Erzähler schildert er seinen Aufenthalt im fiktiven Roulettenburg. Seine Angebetet Polina behandelt ihn oft abweisend und er versteht ihr Verhalten nicht. „Sie hatte mich nötig – ob wirklich nur als Hanswurst, um etwas zum Lachen zu haben?“ Doch er ist in sie verliebt und würde alles für sie tun. Er sieht eine Chance gekommen, als sie ihm von ihren Schulden erzählt. Er beginnt sein Spiel am Roulettetisch. „Mit diesem Einsatz stand mein ganzes Leben auf dem Spiel.“ Er gewinnt ein Vermögen und will es seiner Angebeteten schenken, doch sie weist ihn ab und er verprasst das Geld, , „...von diesem Augenblick an war meine Liebe sozusagen in die zweite Reihe zurückgerückt“; und beginnt wieder zu spielen. Dostojewskis Erzählung lebt davon, dass sie sehr autobiographisch ist. Ansonsten ist die Geschichte eher schwach. Vielleicht ist es einfach die Kürze des Romans. Es bleibt wenig Raum um die Spielsucht des Lehrers auszuarbeiten. Sie beginnt erst richtig auf den letzten dreißig Seiten. „Sie sind gegen alles stumpf und gleichgültig geworden.“ Auch kommt die Verarbeitung der unglücklichen Liebe viel zu kurz. Es gibt aber auch gelungene Verknüpfungspunkte, da der Lehrer sowohl in der Liebe, als auch beim Spielen ein hohes Risiko geht. „...hatte ich mich schon daran gewöhnt, alles auf eine Karte zu setzen.“

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  • Rezension zu "Der Spieler" von Fjodor M. Dostojewskij

    Der Spieler oder Roulettenburg
    Moni 3007

    Moni 3007

    06. January 2011 um 18:49

    Zunächst will der Lehrer Aleksej Iwanowitsch am Spieltisch nur seine runiöse Finanzlage verbessern, aber wie Dostojewski selber, erliegt er dem Reiz und der Faszination des Roulettes. Als ihm schließlich eines Tages seine heimliche Liebe Paula ihre Zuneigung gesteht, kann er den nunmehr eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen. Er verliert seine geliebte Paula, da sie selbstverständlich natürlich erkennt, das sie gegen seine große Leidenschaft zum Roulette ohnmächtig ist und ihn nicht bekehren kann. Der Abwärtsstrudel beginnt...... Der Roman ist ja zum Teil autobiografisch. Der Roman "Der Spieler" ist ein sehr gutes Einstiegsbuch gegenüber den großen und sehr umfangreichen Romanen des Dostojewski. Allerdings auch hier überzeugt er aufs Höchste. Er ist ein sehr genauer Beobachter und beschreibt sehr gut die menschlichen Tragödien sowie die Sucht zum Roulettespiel mit seinen verherrenden Auswirkungen. Ich habe diesen, für mich grandiosen Klassiker, innerhalb von 2 Tagen gelesen. und war wieder sehr gefesselt. Für mich, als großer Klassikerliebhaber, ein Muß. Es ist ein großartiger Klassiker und hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich Klassiker so liebe und so gerne lese.

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  • Rezension zu "Der Spieler" von Fjodor M. Dostojewskij

    Der Spieler oder Roulettenburg
    alma

    alma

    01. August 2007 um 14:21

    Wie gewonnen so zerronnen - am Roulettetisch per Zufall ein kleines Vermögen gemacht - mit unverlangt geborgtem Geld und ganz ohne planvolles Vorgehen, darauf gleich vor Ort ein zauberhaftes Mädchen abgegriffen und auf nach Paris. Die Dame allerdings prophezeit auf der Stelle Übles - und so kommt es auch: wie gewonnen so zerronnen. Doch wie geht er im mit seinem Schicksal, der Herr aus schlechtem Hause? Erhobenen Hauptes, das sei verraten, für den Rest empfiehlt sich die aufmerksame Lektüre dieses recht typischen Russen-Schmökers der zaristischen Tradition.

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