Flannery O'Connor

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Lebenslauf von Flannery O'Connor

Trotz ihres frühen Todes eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Südstaaten: Flannery O'Connor wird 1925 in Georgia geboren. 1942 schließt sie die Peabody Laboratory School ab und studiert anschließend am Georgia State College for Women Englisch und Soziologie. 1946 wird O'Connor in den Iowa Writer's Workshop, einen angesehenen Studiengang für kreatives Schreiben an der University of Iowa, aufgenommen. Als O'Connor 15 Jahre alt ist, stirbt ihr Vater an Lupus erythematodes. 1951 wird auch bei ihr Lupus diagnostiziert. Aufgrund der Krankheit zieht sie wieder auf das Anwesen ihrer Vorfahren. Flannery O'Connor stirbt am 3. August 1964 im Alter von 39 Jahren. O'Connors Werke, zwei Romane und mehrere Kurzgeschichten, weisen einen Stil ähnlich dem von Faulkner auf. O'Connor zeichnet groteske Figuren vor regionalen Schauplätzen, beschäftigt sich mit zeitgenössischen Problemen wie dem Holocaust. Die Rassenproblematik zeichnet sich in späteren Werken immer deutlicher ab, genauso wie der religiöse Einfluss. Aber obwohl O'Connor streng katholisch ist, vertritt sie die Ansicht, die Literatur dürfe nicht kritisch den Zeigefinger heben, sondern der Leser müsse selbst verstehen, was der Autor sagen will. Ihr zu Ehren wird jedes Jahr der Flannery O'Connor Award for Short Fiction, ein Preis für Kurzgeschichtensammlungen, vergeben.

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  • Südstaaten-Kurzgeschichten mit herrlich bitterböse Note

    A Good Man Is Hard to Find and Other Stories

    Viv29

    11. August 2018 um 20:54 Rezension zu "A Good Man Is Hard to Find and Other Stories" von Flannery O'Connor

    Flannery O'Connor bietet uns in ihren Kurzgeschichten einen originellen Blick auf das Leben im tiefen Süden der USA dar. Ihre Protagonisten sind größtenteils aus der Arbeiter- und Mittelschicht, halten einerseits die Werte des Alten Südens, wie zB Gastfreundschaft, sehr hoch, sind andererseits aber größtenteils unangenehm im Rassismus verhaftet. Sie schreibt den Southern Drawl ganz wundervoll (schon deshalb empfiehlt sich das Lesen der englischsprachigen Ausgabe) und man hört die Leute geradezu reden, was zum authentischen Bild ...

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  • Wise Blood #lblc2015 #Englisch-Lesechallenge

    Wise Blood

    Buchwaerterin

    12. March 2015 um 18:01 Rezension zu "Wise Blood" von Flannery O'Connor

    Hazel Motes, früher ein frommer Kichgänger und überzeugt davon einmal Pastor zu werden kehrt vollkommen desillusioniert aus dem Krieg zurück. Von nun an verachtet er all jene die ohne zu hinterfragen glauben und versteht diese Schafe einfach nicht. So beginnt sein persönlicher Kampf gegen diejenigen die blindlings glauben, gegen die Gesellschaft der damlaigen Zeit. Im speziellen kämpft er genen Asa Hawkes, den blinden Prediger uns seine etwas merkwürdige Tochter indem er in seiner Verzweiflung seine eigene Religion ‘The Church ...

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