Flavio Soriga Die Liebe in London und anderswo

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe in London und anderswo“ von Flavio Soriga

Von den Mühen und von der Leichtigkeit der Liebe Ein Junge, der seine kleine Insel vor Afrika verlässt, auf der Suche nach den Verheißungen der großen Stadt. Ein Tänzer, der durch London läuft – voller Unruhe, verletzlich, auf seltsam unwiderstehliche Weise wunderschön. Eine Schauspielerin, die Italien für ein heißes Land voller Kakteen, Gitarren und Revolutionen den Rücken kehrt. – Zwischen Rom und der Toskana, Sardinien und London erzählt Soriga auf eine zauberhafte Weise von Leidenschaft und Eifersucht, vom Sich-Verlieren und von der Lust des Sich-Wiederfindens.

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    Die Liebe in London und anderswo

    The iron butterfly

    06. March 2017 um 20:11

    „Die Liebe in London und anderswo“, Flavio Soriga erzählt insgesamt acht Liebesgeschichten, die an den unterschiedlichsten Orten vom Gefühl der Liebe, Zuneigung und Sehnsucht bestimmt werden. Ist es das aufkeimende, noch nicht greifbare Gefühl, das doch so wenig mit den prallen und nichts verbergenden Abbildungen in einschlägigen Zeitschriften zu tun hat? Oder ist es verborgen hinter dieser Unsicherheit, wenn die Berührung des besten Freundes plötzlich nicht mehr „Kumpel“ sagt, sondern Herzklopfen verursacht? Ist es die unverhoffte Verbundenheit zu einem Menschen, der so gar nicht zu einem zu passen scheint oder ist es einfach nur die Sehnsucht nach dem Ende der Einsamkeit? Immer spielt so viel mehr eine Rolle, nie bleibt nur das Gefühl den Menschen gefunden zu haben, der die Erfüllung all der tiefen Empfindungen zu versprechen vermag. Die Liebe fordert zu Leidenschaft auf, aber sie verführt auch dazu den innig Geliebten zu verletzen, weil man es eben kann. Falvio Soriga erzählt sehr gekonnt und sprachlich interessant von keineswegs banalen Beziehungen. Zumindest liest es sich beruhigend, dass die Liebe in London und anderswo genauso verquer sein kann, wie direkt neben dir hier.

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  • Die Verschiedenheit der Liebe

    Die Liebe in London und anderswo

    Duffy

    08. March 2014 um 10:16

    Ein Buch bestehend aus Facetten der Liebe, die so vielfältig sind, das sie nicht nur das Reine des Vertrauens, der Leidenschaft, Sehnsucht und vieles mehr erfassen, sondern immer auch ihre direkten Gegenpole wie Eifersucht oder Abhängigkeit. Jeder dieser Momente und Zustände kann jedem beliebigen Menschen auf dieser Welt begegnen. In acht Geschichten beschreibt Soriga diese Vielfalt von Gefühlen an acht verschiedenen Orten mit den unterschiedlichsten Menschen. Er tut das mit einer Hingabe und Zuneigung, die aus den Figuren seine Kinder machen. Er hat die wunderbare Fähigkeit, sensible Momente genau so zu schildern, dass man die Worte fast schon atmen hört. Dieses Dichte, dieses enge Miteinander trägt die Handschrift seiner Heimat. Die sardischen Schriftsteller haben eine enge Bindung zu ihrer Herkunft, Inselblut fließt offensichtlich etwas bewusster und so strahlt dieses Buch förmlich die Sinnlichkeit eines Landes aus, das auch mit der Liebe intensiv umzugehen versteht. Soriga ist einer der Erben von Nobelpreisträgerin Grazia Deledda, der Grand Dame der sardischen Literatur, ein Erbe, das zu nichts verpflichtet, aber wenn es überliefert wird, dann darf man immer gespannt auf sardische Autoren sein. Und auf Soriga sowieso.

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  • Rezension zu "Die Liebe in London und anderswo" von Flavio Soriga

    Die Liebe in London und anderswo

    Beagle

    20. January 2011 um 12:24

    Es sind leise Töne voller Sehnsucht und Melancholie, die Flavio Soriga in seinem Buch „Die Liebe in London und anderswo“ anschlägt. Und doch sind seine Worte sprachgewaltig, seine Sätze präzise und seine Aussage eindeutig. In mehreren Geschichten erzählt der italienische Autor von der Liebe zu einem Land und zu den Leuten. Als Ich-Erzähler spricht er von einer Kindheit auf einer kleinen Insel. Ihm und seinem Freund Claudio ist dort alles zu eng, sei träumen von der Weite und sind doch gefangen in ihrem kleinen Reich. Es sind die Erlebnisse von Kindern, wie sie sich die Zeit vertreiben, von ihren Eltern und Großeltern, die glücklich scheinen und von der Kirche, die allgegenwärtig ist. Später, in ihrer Jugend, sind es vor allem die Mädchen, die sie gefangen nehmen. Er und Claudio erobern sie und mit einer Französin schlafen sie sogar zu zweit. Rückblickend als Erwachsener merkt er jedoch, dass diese Zeit doch ganz schön war und sehnt sich oft nach der Insel zurück, obwohl er in Rom ein glückliches Leben führt. In den anderen Geschichten erzählt er von Liebe, erfüllt und unerfüllt. Ein alternder Choreograph trifft bei einer Theateraufführung seine alte Liebe wieder, ein im Sterben begriffener Schriftsteller erlebt seine letzten erotischen Momente mit einer jungen Kellnerin, Kerzen, die die Einsamkeit vertreiben und von einem Mann, der seine Liebe nicht loslassen kann. Oder von der jungen Schauspielerin, die in einem heißen, südamerikanischen Land den dortigen Diktator „El Präsidente“ liebt, gerade zu einer Zeit, in der sich das Land im Umbruch befindet. Es sind leise Geschichten, die dennoch erzählt werden mussten. Was sie vor allem aber ausmacht, ist diese verträumte Sprache, in der Soriga sie geschrieben hat. Ein Buch, für kalte Abende, an denen man sich in wärmere Gefilde wünscht, zum nachdenken, sich wärmen und träumen.

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  • Rezension zu "Die Liebe in London und anderswo" von Flavio Soriga

    Die Liebe in London und anderswo

    SV

    07. December 2010 um 15:21

    sehr gute erzählungen über menschen und ihr wollen und hoffen, bitten und scheitern und am schluß eine ganz optimistische geschichte über einsamkeit und wie gut es ist, wenn man eine verständige katze findet -

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