Fleur Daugey Das Liebesleben der Pflanzen

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Inhaltsangabe zu „Das Liebesleben der Pflanzen“ von Fleur Daugey

Warum war die Jungfräulichkeit der Pflanzen seit der Antike so unangefochten und wie entdeckte die Wissenschaft letztlich doch die vorhandene Sexualität der Pflanzen? Heute ist die sexuelle Fortpflanzung der Pflanzen für uns selbstverständlich. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Botanikern jedoch immer wieder bestritten. Man hielt Pflanzen für jungfräuliche Wesen, die zu ihrer Fortpflanzung keiner Sexualität bedurften. Das Geschlecht der Pflanzen musste entdeckt und bewiesen werden, bevor man es vollständig akzeptierte. Das geschah nach unendlichen Debatten und Widerständen, die dieses Buch hinterfragt und beleuchtet.

Sehr interessant!

— Sommerregen

Hochwertig verarbeitet mit sehr interessanten, lehrreichen Details, wunderschön illustriert und bebildert

— Ladybella911

kurz und knackig, sehr informativ.

— Xoryvia

Sehr gut recherchiert und gut erklärt & sehr detailreich mit vielen interessanten Infos, dazu noch tolle und stimmige Bilder

— Julitraum

Sehr interessantes und informatives Sachbuch.

— Vampir989

Ein sehr informatives und interessantes Sachbuch über Erkenntnisse und kulturelle Hintergründe zum Liebesleben der Pflanzen! Toll!!!

— Nepomurks

Stöbern in Sachbuch

Meinungsfreiheit!

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  • Ein wundervolles Sachbuch! <3

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Buechergarten

    08. January 2017 um 15:58

    INHALT: Warum war die Jungfräulichkeit der Pflanzen seit der Antike so unangefochten und wie entdeckte die Wissenschaft letztlich doch die vorhandene Sexualität der Pflanzen? Heute ist die sexuelle Fortpflanzung der Pflanzen für uns selbstverständlich. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Botanikern jedoch immer wieder bestritten. Man hielt Pflanzen für jungfräuliche Wesen, die zu ihrer Fortpflanzung keiner Sexualität bedurften. Das Geschlecht der Pflanzen musste entdeckt und bewiesen werden, bevor man es vollständig akzeptierte. Das geschah nach unendlichen Debatten und Widerständen, die dieses Buch hinterfragt und beleuchtet.   EIGENE MEINUNG: Wie immer bei einem Sachbuch habe ich den Inhalt nicht selbst zusammen gefasst, sondern den offiziellen Klappentext eingefügt, damit jeder für sich entscheiden kann ob er das vom Buch bekommen hat, was er erwartet oder ersehnt hat. Bei diesem Buch handelt es sich auf jeden Fall um einen absoluten Blickfang! Das Buch ist sowohl innen als auch außen wunderschön und liebevoll gestaltet! Es besitz einen festen, wertigen Umschlag und ebensolche Seiten. Unterteilt ist es –nach einem kurzen Vorwort – in 6 Kapitel plus einem Abschluss „Die Pflanzen – Jungfrauen oder Huren?“. Es ist traumhaft bebildert, modern beschrieben und gut recherchiert. Für mich als Dipl.-Ing. für Gartenbau war das Ganze ein richtiger Schmaus – für Laien, denke ich, zum Teil sicher eine anspruchsvolle Lektüre. Besonders gefallen haben mir die Anschaulichkeit und die Spannung die im Buch geschaffen wurden! Das Buch enthält eine Fülle an Informationen, droht aber nie den Leser damit zu ersticken. Sprache und Schreibstil sind gut verständlich und kurzweilig zu lesen. Es ist nie zu viel Text auf einer Seite, genügend Absätze um das Buch auch einmal zur Seite zu legen oder alles zu verarbeiten sind vorhanden. Es beginnt mit den verschiedenen Vermehrungsarten der Pflanzen und führt dann die verschiedenen Fortschritte im Bereich Botanik über die Jahrhunderte auf. Dabei gibt es eine Fülle an Informationen, z. B. über Symbolik, Mythen, den Blick der Kirche auf die Wissenschaft, Philosophen, Pharmakologen, Dichter, Maler uvm.   Inhalt: Vorwort Kapitel 1: Floras Spielarten der Fortpflanzung Kapitel 2: In der Antike undenkbar: Sexuelle Fortpflanzung Kapitel 3: Symbolik der Pflanzen im Mittelalter: Heilige oder Lausbuben Kapitel 4: Das Erwachen der Botanik in der Neuzeit Kapitel 5: Die Gegenwart: Geheimnisse der Bestäubung werden enthüllt Kapitel 6: Außerhalb des Abendlandes Die Pflanzen – Jungfrauen oder Huren?   FAZIT: Ein absolut tolles, lesenswertes, fast spannendes Sachbuch mit wundervollen Bildern und Geschichten inmitten gut strukturierter Informationen!

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    • 3
  • Von bezirzenden Blüten und lüsternen Insekten... ;)

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Sommerregen

    05. January 2017 um 14:57

    Lange Zeit war die Jungfräulichkeit der Pflanzen unangefochten, wobei der Symbolgehalt der Pflanzen, insbesondere der Blumen, immer zwischen den Extremen der Sexualität schwankte - zwischen jungfräulicher Reinheit und der Wollust.Heutzutage ist ihre sexuelle Fortpflanzung hingegen selbstverständlich.In ihrem Buch "Das Liebesleben der Pflanzen" befasst sich Fleur Daugey damit, wie sich Pflanzen vermehren, weswegen dies so vehement abgestritten wurde und wie es letztendlich doch zum Durchbruch kam.Um eine Basis zu schaffen, auf der sich geschichtliche wie auch symbolische Entwicklungen und Entdeckungen erkennen und begründen lassen, befasst sich das erste Kapitel mit den Fortpflanzungsmechanismen der Pflanzenwelt. Ich war von den detailreichen und höchst informativen Texten schwer beeindruckt, da es der Autorin gelingt viel Wissen, gut verständlich auf wenige Seiten zu bringen. Gestützt wurden die Ausführungen zudem durch zahlreiche Fotografien, Zeichnungen und ähnlichem. So erhält man bereits einen tieferen Einblick in das Liebesleben der Pflanzen - das Erklärte leuchtet ein und wird mithilfe etlicher Fachtermini, auf die man im weiteren Verlauf des Buches größtenteils regelmäßig wieder trifft, untermauert und abgerundet. Dabei sind die Erklärungen auch für absolute Laien geeignet, da vom Grundlegenden ausgegangen wird, sodass ein jeder sein Wissen zu erweitern vermag.Sehr interessant ist es zudem, wie viele unterschiedliche Techniken sich als vorteilhaft erwiesen haben und welche Vor- und Nachteile sie bergen.Auf diesen Ausführungen aufbauend wird sich den verschiedenen Schritten hin zum aktuellen Stand der Wissenschaft gewidmet. Begonnen mit der Antike, in welcher die sexuelle Fortpflanzung in der Flora undenkbar war, über die Symbolik der Pflanzen im Mittelalter, das Erwachen der Botanik in der Neuzeit bis hin zur Gegenwart, in welcher die Geheimnisse der Bestäubung enthüllt werden. Dieser chronologische Überblick ermöglicht ein gutes Verständnis und Bewusstmachen der immensen Entwicklung, welche im Verständnis der Menschen stattgefunden hat.Sehr ansprechend ist, dass die Autorin nicht nur auf wissenschaftliche Schriften und Debatten eingeht, sondern unter anderem auch die Widerstände der Kirche, den Symbolgehalt der Pflanzen, Mythen, Romane, Gedichte, das jeweilige Zeitgeschehen, beziehungsweise neue Errungenschaften oder gesellschaftliche Vorbehalte eingeht. Betrachtet man beispielsweise die weiße Lilie, welche in Zusammenhang mit Maria auftaucht und die Reinheit und Jungfräulichkeit symbolisiert, die sich nun doch sexuell fortpflanzt, hat dies fatale Folgen für die Kirche... Wenn der Vergleich der Jungfräulichkeit in Bezug auf die Blume hinkt, ist dann nicht auch die von Maria anzuzweifeln...?Da Fleur Gaugey auf zahlreiche unterschiedliche Quellen zurückgreift und so aus Gedichten, Romanen oder wissenschaftlichen Abhandlungen zitiert, bleibt das Buch stets abwechslungsreich. Auch, dass sich der Blickwinkel immer wieder verändert, lässt die Neugierde beim Lesen nicht abflauen.Besonders ansprechend sind die zahlreichen Farbfotografien, Bilder, Darstellungen, Skizzen oder Gemälde. Dieses Werk ist außerordentlich schön illustriert.Am Ende des Buches wagt die freie Journalistin mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt einen Blick über den eigenen Tellerrand, denn auch die Sicht auf die Entwicklung der Botanik in der arabischen Welt und der islamischen Kultur sowie in Indien und dem alten China ist vielversprechend spannend und lohnenswert, da sie das umfassende Bild perfekt komplettiert.

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    • 6
  • Leserunde zu "Das Liebesleben der Pflanzen" von Fleur Daugey

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Ulmer_Verlag

    Wir verlosen 15 Rezensionsexemplare von unserem Sachbuch „Das Liebesleben der Pflanzen“ Eine unverblümte KulturgeschichteDiesmal starten wir keine Kochbuch-Leserunde, sondern stellen euch ein Sachbuch zu einem eher ungewöhnlichem Thema vor: das Liebesleben der Pflanzen! Auf über 144 Seiten wird die Kulturgeschichte der Pflanzenliebe unterhaltsam aufbereitet. Blumen gelten traditionell als Symbole der Fruchtbarkeit und der Liebe, doch lange sprach man den Pflanzen selbst jegliche Form der Sexualität ab. In ihrem Buch „Das Liebesleben der Pflanzen. Eine unverblümte Kulturgeschichte“ beschreibt die Autorin Fleur Daugey auf ebenso informative wie unterhaltsame Weise den Weg zur Entdeckung der pflanzlichen Sexualität.Für uns ist die sexuelle Fortpflanzung der Pflanzen selbstverständlich. Doch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Botanikern immer wieder bestritten. Über Jahrhunderte hinweg sprachen Wissenschaft und Religion den Pflanzen, die man für jungfräuliche Wesen hielt, jegliche Sexualität ab. Das Geschlecht der Pflanzen musste entdeckt und bewiesen werden, bevor man es vollständig akzeptierte. Auf dem Weg dahin wurden viele Debatten geführt und zahlreiche Widerstände überwunden, die „Das Liebesleben der Pflanzen“ hinterfragt und beleuchtet. Fleur Daugey zeigt auf, wie religiöse und kulturelle Vorstellungen die Sicht auf das Pflanzenreich beeinflussten und wie Mythen die Idee der Jungfräulichkeit in der Pflanzenwelt stützten.Hier könnt Ihr einen Blick ins Buch werfen.Über die Autorin:Fleur Daugey, namentlich prädestiniert, ist begeistert von natürlichen Vorgängen und Verhaltensweisen. Sie hat an zahlreichen wissenschaftlichen Projekten auf verschiedenen Gebieten weltweit mitgewirkt. Heute arbeitet sie als freie Journalistin mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt.Wir verlosen unter allen Bewerberinnen und Bewerber 15 Exemplare!Bewerbungsschluss ist der 20.September 2016.Wer mag, erhält auch gerne ein E-Book anstatt der gedruckten Ausgabe. Bitte einfach bei der Bewerbung angeben. Das Buch ist erst ab 15.09. im Buchhandel und online erhältlich.   Mehr Informationen zum Buch findet ihr hier.Teilnahme Wie könnt ihr glücklicher Gewinner eines Exemplars werden? Bewerbt euch einfach über den blauen „Jetzt bewerben“-Button.Viele Grüßedas Team vom Ulmer Verlag*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur aktiven Teilnahme und zum zeitnahen schreiben einer Rezension bis spätestens 08.Oktober 2016. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz verschicken!

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    • 94
  • Auch Pflanzen können lieben

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Ladybella911

    19. October 2016 um 04:52

    Ich habe etwas länger gebraucht, um dieses Buch zu lesen, und ich werde immer mal wieder hineinschauen, da ich vom Inhalt fasziniert war. Obwohl ich es eher als ein Sach- beziehungsweise Fachbuch einordnen würde, ist die Art und Weise, wie die Autorin an das Thema herangeht keinesfalls trocken. Nein, sie beschreibt auf sehr anschauliche Weise und in einer bildhaften Sprache das Liebesleben und die Fortpflanzung der Pflanzen von der Antike bis hin zu den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. Der trotz aller wissenschaftlichen Aspekte lockere und leichte Schreibstil der Autorinbringt den Leser dazu, dieses Buch bis zum Schlusswort mit Vergnügen zu lesen. Eine unglaubliche Fülle von Informationen erschließt eine ganz neue Sichtweise auf die uns umgebende Natur. Ein besonderes Highlight sind die sehr schönen Illustrationen und die wunderschönen Bilder, die mit Bedacht gewählt wurden und hervorragend zur Thematik passen. Für mich eine absolute Leseempfehlung nicht nur für Pflanzenliebhaber. Ein großes Kompliment an die Autorin Fleur Daugey und den Ulmer Verlag für dieses großartige Buch.

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  • Das Liebesleben der Pflanzen; Fleur Daugey

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Xoryvia

    18. October 2016 um 11:13

    Pflanzen, unschuldige und wunderschöne Geschöpfe der Natur, die mit sexueller Fortpflanzung nur wenig gemein haben. So dachte man früher und blieb von der Antike bis hin zur Neuzeit bei dieser Meinung. In 'Das Liebesleben der Pflanzen' von Fleur Daugey geht es um die Geschichte der Fortpflanzung der Pflanzen, die sich seit der Antike wesentlich verändert hat. Durch zahllose Forscher und zum Trotz der Kirchlichen Meinung wurde allmählich bewiesen, das Pflanzen sich durchaus fortpflanzen und es sowohl männliche, als auch weibliche Pflanzen gibt. Das Buch hinterfragt und legt viele Details offen, die, wie ich finde duch aufwendige Fotos und Illustrationen schön untermalt wurden. Ein informatives kurzweiliges Buch, das zum zwischendurch lesen absolut geeignet sind. Es ist kein dicker Wälzer, in den man erstmal für Stunden eintauchen muss, sondern kurz und knackig. Für alle, die Ihr Wissen über Pflanzen etwas auffrischen wollen und  dabei auf kurze informative Kapitel zurückgreifen wollen ist das auf jedenfall das richtige Buch.

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  • Sehr informativ und detailreich

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Julitraum

    16. October 2016 um 16:01

    Dieses Sachbuch ist wirklich äußerst hochwertig gestaltet. Ein fester Einband, gutes und festes Papier, tolle, stimmige Bilder und passende Zeichungen komplementieren den ersten Einduck. Dazu wartet das Buch noch mit einer gut aufgebauten Kapitelgliederung auf, die dem Leser nach und nach wirklich äußerst detailreiche Informationen zur Fortpflanzung bei Pflanzen mit auf den Weg geben. Angefangen bei den verschiedenen Arten der Vermehrung bei Pflanzen. Dieses Kapitel allein beginnt schon sehr spannend und zeigt die unterschiedlichen Spielarten der Flora. Einiges kennt man schon aus der Schule oder eben als Allgemeinbildung, aber ich fand es gut, daß die Autorin dies als Einleitung genommen hat. Es ist ungemien faszinierend auf welche Art und Weise sich die verschiedenen Pflanzengattungen fortpflanzen können und welche Bedeutung ihr beizumessen ist.Dann folgen die weiteren Kapitel von der Antike und den ersten Schritten in der Botanik, dem Fortschritt der Botanik in der Neuzeit des 16., 17. und 18. Jahrhunderts mit zahrleichen Entdeckungen und Vermutungen bekannter und unbekannter Wissenschaftler sowie Enthüllungen in der Flora der Gegenwart. Auch ein kurzes Kapitel über die Botanik und die Symbolkraft der Flora in anderen Ländern außerhalb des Abendlandes wird kurz angerissen. Das Buch gibt dem interessierten Leser eine unheimliche Fülle von Informationen und Details preis. Erstaunt war ich über die Zusammenhänge von Botanik und griechischer sowie römischer Mythologie. Schon früh in der Antike machten sich Philosophen, Ärzte, Pharmakologen oder Dichter Gedanken zur Fortplfanzung der Pflanzen. Sie wurden aber stets als geschlechtslos eingestuft. Warum sollte die Jungfräulichkeit der Pflanzen so unangefochten bleiben? Es gab hier nicht nur die verstänlicherweise kritische Sicht der Kirche. Interessant ist zu erfahren wie viele Botaniker vehement auf der Geschlechtslosigkeit der Pflanzen pochten. Es war ein weiter Weg bis das Geschlecht von Pfllanzen entdeckt und bewiesen wurde und bis es überhaupt unumstritten anerkannt wurde. Es galt viele Widerstände zu durchbrechen. Die Autorin dieses Buches schafft es auf eindrückliche und fundierte Wese uns Lesern dieses Thema näherzubringen. Es ist zwar keine einfache Lesekost, aber detailreich und bestens recherchiert sowie gut erklärt wiedergegeben. Noch dazu bereichern die wunderbaren und anschaulichen Illustrationen das Buch ungemein und wären meines Erachtens auch als Unterrichtsstoff für höhere Klassen ein hilfreiches Lehrmittel. Ich halte das Buch daher für sehr empfehlenswert.

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  • Das Liebesleben der Pflanzen

    Das Liebesleben der Pflanzen

    AmberStClair

    15. October 2016 um 15:10

    Klappentext: Warum war die Jungfräulichkeit der Pflanzen seit der Antike so unangefochten und wie entdeckte die Wissenschaft letztlich doch die vorhandene Sexualität der Pflanzen? Heute ist die sexuelle Fortpflanzung der Pflanzen für uns selbstverständlich. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Botanikern jedoch immer wieder bestritten. Man hielt Pflanzen für jungfräuliche Wesen, die zu ihrer Fortpflanzung keiner Sexualität bedurften. Das Geschlecht der Pflanzen musste entdeckt und bewiesen werden, bevor man es vollständig akzeptierte. Das geschah nach unendlichen Debatten und Widerständen, die dieses Buch hinterfragt und beleuchtet. Meine Meinung: Ein wunderschönes und liebevoll gestaltetes Buch mit vielen farbigen Bildern. Dies ist ein Sachbuch mit vielen Themen über Pflanzen und ihren Ursprungs. Ein ganz toller Schreibstil begleitet das ganze Buch und es ist sehr interessant über „Das Liebesleben der Pflanzen“ zu lesen. Mal etwas ganz anderes so ein Buch zu lesen. Man taucht in dieser Geschichte förmlich ein und staunt was die Autorin alles zusammen getragen hat an Wissenswertes. Angefangen von der Antike bis heute in unserer Zeit. Ein ganz tolles Buch was ich empfehlen kann! Danke das ich das Buch lesen durfte!

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  • Sehr interessantes und informatives Sachbuch.Einfach toll!

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Vampir989

    14. October 2016 um 19:40

    In diesem Buch versucht die Autorin uns das Thema Fortpflanzung bei Pflanzen nahe zu bringen.Sie geht dabei bis in die Antike zurück und versucht in einigen Kapiteln uns Informationen darüber zu geben.Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet mit vielen schönen Abbildungen und Darstellungen.Man bekommt einen Einblick in die Welt der Pflanzen.Alles ist sehr detailliert beschrieben ,sodas man alles gut versteht.Der Schreibstil ist leicht und einfach und man kommt mit dem Lesen gut voran.Das Cover finde ich sehr schön gewählt und genau passend zum Buchtitel und zum Inhalt.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe viele neue Informationen erhalten.Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • „Das Liebesleben der Pflanzen“ von Fleur Daugey

    Das Liebesleben der Pflanzen

    nancyhett

    13. October 2016 um 10:14

    Ein Sachbuch über das Liebesleben der Pflanzen von Fleur Daugey, aus dem Ulmer-Verlag. Klappentext: Warum war die Jungfräulichkeit der Pflanzen seit der Antike so unangefochten und wie entdeckte die Wissenschaft letztlich doch die vorhandene Sexualität der Pflanzen? Heute ist die sexuelle Fortpflanzung der Pflanzen für uns selbstverständlich. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Botanikern jedoch immer wieder bestritten. Man hielt Pflanzen für jungfräuliche Wesen, die zu ihrer Fortpflanzung keiner Sexualität bedurften. Das Geschlecht der Pflanzen musste entdeckt und bewiesen werden, bevor man es vollständig akzeptierte. Das geschah nach unendlichen Debatten und Widerständen, die dieses Buch hinterfragt und beleuchtet. Meine Meinung: Ein informatives und interessantes Sachbuch zur Thematik Pflanzen und ihre Fortpflanzung mit zahlreichen Abbildungen und Darstellungen. Der Schreibstil ist flüssig und die Erklärungen gut verständlich. Mein Fazit: Spannend für alle, die so ein Thema interessiert.

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  • Wahnsinnig informativ und sehr interessant! Ein tolles Sachbuch zum Thema....

    Das Liebesleben der Pflanzen

    Nepomurks

    02. October 2016 um 19:19

    „Das Liebesleben der Pflanzen - Eine unverblümte Kulturgeschichte“ von Fleur Daugey aus dem Ulmer-Verlag. Ein neues, äußerst informatives Sachbuch zum großen Themenkomplex der Pflanzen mit vielfältigen Abbildungen und Darstellungen. Ein sehr übersichtliches und lehrreiches Buch, das mit der Beschreibung der aktuell bekannten Fortpflanzungsarten der Pflanzen beginnt und über die kulturellen Perspektiven - angefangen in der Antike, über Mittelalter, Neuzeit bis hin zur Gegenwart - auf dieses sehr interessante Thema fortschreitet. Beleuchtet werden dazu nicht nur alle relevanten kulturhistorischen wie wissenschaftlichen Entdeckungen zum Fortpflanzungsverhalten der Pflanzen, sondern insbesondere auch die historische Symbolik, Mythen und Widersprüche erläutert. Untergliedert ist das Sachbuch in 6 wegweisende Kapitel. Zunächst befasst sich Daugey mit den diversen Arten der Fortpflanzung von Flora und Fauna. Sehr interessant und aufschlussreich mit einigen Überraschungen erfahren wir hier alle „Spielarten“. Im nächsten Kapitel dagegen geht es eher um die kulturellen Sichtweisen in der Antike. Von Tabus und Mythen lesen wir hier. Auf ähnliche Weise setzt sich das Buch in den folgenden 3 Kapiteln fort. Es werden das Mittelalter, die Neuzeit und Gegenwart beleuchtet. Immer im Kontext der sich weiter entwickelnden Erkenntnisse oder Sichtweise jeder Epoche. Ein besonderer Augenmerk wird hierbei noch einmal auf „Das Erwachen der Botanik in der Neuzeit“ gelegt. Es finden sich wahnsinnig vielfältige Informationen, detailreiche Abbildungen und überraschende Einsichten. Das letzte Kapitel widmet sich in einem kurzen Abriss den Sichtweisen auf die Pflanzenwelt und ihren Eigenarten und Geheimnissen „außerhalb des Abendlandes“ (China und Indien, z.B.). Doch hierzu benötige man, wie die Autorin selber hinzufügt, wohl ein eigenes Buch, weshalb sie das Buch mit einem Schlusswort beendet. Insgesamt ergibt sich ein beinahe spannendes, vor allem aber lehrreiches Werk, das wohl einen sehr präzisen Über- und Einblick in alle erdenklichen Fortpflanzungs-Methoden von aller Art Pflanzen sowie die jeweiligen kulturellen Blickwinkel gibt! Ich fand es sehr informativ und ich könnte mir vorstellen, dass sich dieses Buch nicht nur für interessierte Erwachsene, sondern auch für Schüler zum Einlesen ins Thema sehr gut eignet! Der Schreibstil der Autorin ist für ein Sachbuch sehr gut verständlich und das Layout des Buches ist gut durchdacht. Es macht einen sehr stimmigen Eindruck und bietet viele gut aufbereitete Informationen zum besagten Thema! Ein tolles, absolut lesenswertes und empfehlenswertes Sachbuch! Deswegen: 5 Sterne.

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