Fleur Jaeggy

 3,8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor*in von Die seligen Jahre der Züchtigung, Proleterka und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Fleur Jaeggy ist eine schweizerische und italienischsprachige Autorin, Ex-Model, Intellektuelle, Mystikerin, inzwischen etwas über 80 Jahre alt, ehemals enge Vertraute Ingeborg Bachmanns, Witwe des Adelphi-Verlegers Roberto Calasso, heute lebt sie weitgehend zurückgezogen in Mailand. Ihr weltweit gefeiertes Werk umfasst Romane, Erzählungen und Geschichten – beginnend mit Ich bin der Bruder von XX, wird es fortan vollständig im Suhrkamp Verlag erscheinen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Angst vor dem Himmel (ISBN: 9783518474280)

Die Angst vor dem Himmel

Neu erschienen am 19.05.2024 als Taschenbuch bei Suhrkamp.
Cover des Buches Die seligen Jahre der Züchtigung (ISBN: 9783518474273)

Die seligen Jahre der Züchtigung

Neu erschienen am 19.05.2024 als Taschenbuch bei Suhrkamp.
Cover des Buches Ich bin der Bruder von XX (ISBN: 9783518431665)

Ich bin der Bruder von XX

Neu erschienen am 19.05.2024 als Gebundenes Buch bei Suhrkamp.
Cover des Buches Proleterka (ISBN: 9783518474372)

Proleterka

Erscheint am 08.09.2024 als Taschenbuch bei Suhrkamp.

Alle Bücher von Fleur Jaeggy

Cover des Buches Die seligen Jahre der Züchtigung (ISBN: 9783833301025)

Die seligen Jahre der Züchtigung

 (7)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Proleterka (ISBN: 9783827004819)

Proleterka

 (3)
Erschienen am 01.08.2002
Cover des Buches Wasserstatuen (ISBN: 9783882213492)

Wasserstatuen

 (1)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Die Angst vor dem Himmel (ISBN: 9783518474280)

Die Angst vor dem Himmel

 (0)
Erschienen am 19.05.2024
Cover des Buches Die seligen Jahre der Züchtigung (ISBN: 9783518474273)

Die seligen Jahre der Züchtigung

 (0)
Erschienen am 19.05.2024
Cover des Buches Ich bin der Bruder von XX (ISBN: 9783518431665)

Ich bin der Bruder von XX

 (0)
Erschienen am 19.05.2024

Neue Rezensionen zu Fleur Jaeggy

Cover des Buches Wasserstatuen (ISBN: 9783882213492)
Maldorors avatar

Rezension zu "Wasserstatuen" von Fleur Jaeggy

Ich war dermaßen glücklich, dass ich mich aus Versehen in einer Mauer spiegelte
Maldororvor einem Jahr

Ein grandioser, faszinierender Text. Voller Ambivalenzen, auch gerade in der Rezeption. Dunkel, ästhetisch, metaphorisch und doch eindringlich, reduziert und aufs Wesentliche verdichtet.
Hier scheint viel Düsternis und bildliche Metaphorik von Schriftstillelrinnen wie Ingeborg Bachmann, Unica Zürn oder Adalheid Duvanel durch.
Die Rätselhaftigkeit und Mehrdeutigkeit, Einsprengsel irritierender und absurder Elemente, sowie die durchzogen packende, dringliche Melancholie in der Sprache als Grundstimmung faszinieren.
Formal struktuiert in einem toll konzipierten Duellismus, lässt die Prosa den Leser mit einer immanenten Gedankenflut und mit der ein oder anderen Irritation zurück.
Vielen Leserinnen und Lesern wird es aber gar nicht zusagen und auf hartem Widerwillen und Unverständnis stoßen - was auch gut und richtig ist.
So darf und muss bedeutende Literatur sein.
Fleur Jaeggys Werk sollte wieder in Deutschland verlegt, bzw. überhaupt erst richtig verbreitet werden.

Cover des Buches Briefe eines Liebenden (ISBN: 9783882213706)
Jette1997s avatar

Rezension zu "Briefe eines Liebenden" von John Keats

Briefe wie sie heute niemand mehr schreibt!
Jette1997vor 9 Jahren

Zum Inhalt:
In diesem Buch enthalten sind "Eine Physiognomische Biographie", ein Bildteil, John Keats Briefe an Fanny Brawne und an Freunde sowie auch Briefe von Joseph Severn an John Taylor.
Mehr ist eigentlich nicht wirklich zum Inhalt zu sagen.
Zum "Autor" (John Keats, welcher die Briefe an Fanny und an Freunde verfasste):
Er lebte von 1795-1821. Sein Vater starb 1803 an einem Schädelbruch. John Keats besuchte die Clarke's School, an der seine tiefe Zuneigung zur Literatur geweckt wurde. 1810 starb seine Mutter an Tuberkulose, woran auch er 1821 starb. Keats studierte Medizin und bekam sein Diplom, allerdings beschäftigte er sich danach nicht mehr mit der Medizin. 1817 reiste er auf die Isle of Wight, wo später auch sein Bruder Tom hinreiste, welcher bereits an Tuberkulose erkrankt war. 1818 verstarb Tom Keats. Danach zog Keats erneut um und lernte Fanny Brawne kennen und lieben. Im Oktober 1820 reiste er nach Neaple, in der Hoffnung das er durch das bessere Klima gesund werden könnte. 1821 verstarb er allerdings, in dem Glauben nichts bedeutendes hinterlassen zu haben und vollkommen in Vergessenheit zu geraten.
Meine Meinung:
Ich muss wirklich sagen, dass John Keats einer der besten Dichter war, denn ich kenne (bzw. dessen Werke ich kenne, ich kenne viele Werke von verschiedenen Dichtern). Die Briefe lassen deutlich werden, mit welcher Intensität von Gefühlen er jedes mal auf's neue an die Liebe, an Fanny und an die Schönheit dachte. Man könnte fast meinen, dass wenn er nicht an der Tuberkulose gestorben wäre, dass er an der Liebe zugrunde gegangen wäre. 
Meine Lieblingszitate:
"'Wenn ich sterben sollte', sagte ich zu mir selbst, 'habe ich kein unsterbliches Werk zurückgelassen, nichts, um meine Freunde stolz auf meine Erinnerung zu machen. Aber ich habe das Prinzip der Schönheit in allen Dingen geliebt, und wenn ich Zeit gehabt hätte, würde ich mir ein Gedenken geschaffen haben.'"
"Du bist immer wieder neu für mich. Der letzte Deiner Küsse war stets der süßeste; das letzte Lächeln das strahlendste; die letzte Bewegung die graziöseste"
"Deine Briefe erhalten mich am Leben"
"So mach die Briefe üppig wie einen Mohntrunk, um mich zu betäuben - schreib die sanftesten Worte und küsse sie, daß ich wenigstens meine Lippen dorthin drücken kann, wo Deine waren. Ich selbst weiß nicht, wie ich meine Verehrung für eine so herrliche Erscheinung ausdrücken soll [...]"
"Fast wünschte ich mir, wir wären Schmetterlinge und lebten nur drei Sommertage lang. Drei solcher Tage mit dir könnte ich mit mehr Entzücken füllen, als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals fassen könnten"

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!!



Cover des Buches Die seligen Jahre der Züchtigung (ISBN: 9783492224536)
PrinzessinMurkss avatar

Rezension zu "Die seligen Jahre der Züchtigung" von Fleur Jaeggy

Rezension zu "Die seligen Jahre der Züchtigung" von Fleur Jaeggy
PrinzessinMurksvor 14 Jahren

Novelle - ich hätte wissen müssen, dass mir dieses Konstruierte nicht gefällt. Zu beliebig, zu in sich gekehrt, zu vage. Die Autorin will schocken, beschränkt sich aber auf Schocks zwischen den Zeilen. Was mir bei dem Themen Gewalt im Internat und Liebe zwischen jungen Mädchen wirklich zu feige ist.

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