Fleur Smithwick Wo du auch bist

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Wo du auch bist“ von Fleur Smithwick

Er hält dich fest – und lässt dich nie wieder los

In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr, und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt …

Habe erst einmal eine Weile rein gebraucht, aber war eine spannende Lektüre für zwischendurch. 3,5 Sterne

— LizO

Unterhaltsam, spannend, emotional- das Rundumpaket!

— thebooklettes

Überzeugendes Erstlingswerk mit viel Tiefgang und Rafinesse.

— ***Chrissy***

Sehr spannender Roman, der nachdenklich macht. Wundervolle Charaktere und eine tolle Idee!

— sternenbrise

Das Buch überzeugt mit der interessanten und zugleich bedrückenden Hintergrundgeschichte u. der natürlichen und liebenswerten Protagonistin.

— Litis

Klasse Idee, Gut umgesetzt! Stetig ansteigende Spannungskurve

— FelinhovanBaier

Fazit: Ein bewegender, warmherzig erzählter Roman über einen imaginären Freund, der immer mehr das Leben der Protagonistin beeinflusst.

— Bellexr

Ein Roman über psychische Tortur, Willensstärke und große Liebe, der sicherlich viele Leser begeistern wird.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wenn der imaginäre Freund im Erwachsenenalter wieder auftaucht und gefährlich wird.Coole Idee, gute Geschichte, hat mir sehr gut gefallen

— Federzauber

Tolle Idee, doch für mich leider langatmig und verwirrend.

— MeiLingArt

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  • Themen
  • sehr spannend und emotional

    Wo du auch bist

    Adora

    17. March 2017 um 08:22

    Inhalt: Er hält dich fest – und lässt dich nie wieder los In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr, und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt …Ich habe dieses Buch nun schon eine ganze Weile auf meinem SUB gehabt. Jetzt wo ich es gelesen habe, kann ich es nicht richtig nachvollziehen warum es da sein Dasein gefristet hat. Das Buch hat mir super gut gefallen und ich habe es nur so verschlungen. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit fand ich richtig gut. Erst hat es mich etwas genervt aber so konnte man sich mehr und mehr in den Charakter der Protagonistin hineinversetzen. Diese fand ich allgemein gut beschrieben. Man hat nicht zu viel und nicht zu wenig von ihr erfahren um sie sympathisch zu finden. Mit dem Schreibstil kam ich auch super zurecht. Es war alles flüssig lesbar. Nur auf einer Seite ist mir aufgefallen, dass ein Wort sehr oft wiederholt wurde. Aber das passiert eben. Also alles in allem ein wundervolles Buch, welches ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

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  • gute Unterhaltung

    Wo du auch bist

    abendsternchen

    21. August 2016 um 11:06

    Kurz vor Weihnachten habe ich das Buch beim Lovelybooks Gewinnspiel vom Verlag gewonnen. Nun habe ich es endlich gelesen.Der Klappentext klang auf jeden Fall schon einmal sehr interessant so das ich auf die Geschichte gespannt war.In Wo du auch bist geht’s um die Protagonistin Alice. Nach der Hochzeitsfeier von ihrem Vater ist sie mit Rory und seinem Lebensgefährten Daniel mit dem Auto auf dem Heimweg als ein schwerer Unfall passiert. Alice liegt daraufhin im Koma und wacht einige Zeit später wieder auf. An ihrer Seite sitzt Sam. Ein alter Bekannter, der sie schon zu Kinderzeiten begleitet hat und ihr immer Gesellschaft geleistet hat. Doch Sam ist kein Mensch, sondern ein imaginärer Freund. Jemand der nur in Gedanken lebt.Sam ist ebenfalls gealtert und kein kleiner Junge mehr. So zumindest sieht ihn Alice. Denn andere Leute können ihn nicht sehen. Sam hilft ihr dabei, den Verlust um Rory zu verkraften. Langsam führt er sie ins Leben zurück. Ihre Familie kann die Sache um Sam nicht verstehen, bitten sie sich von einem Arzt untersuchen zu lassen bzw. einen Psychologen zu besuchen.Dann taucht Jonathan wieder in ihrem Leben auf. Er ist verlobt und scheint kein Interesse an ihr zu haben. Doch Alice hat seit langer Zeit Gefühle für ihn. Sam sieht ihn als Gefahr an und will Alice davon abhalten das sie mit ihm Kontakt hält. Immer mehr mischt er sich in ihr Leben ein. Bis Alice erkennt, dass die Sache langsam sehr ernst wird.Wenn ihr genaueres erfahren möchtet, dann lest dieses Buch einfach selbst.Wo du auch bist war der Debütroman der Autorin Fleur Smithwick. Erst durch das Gewinnspiel bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen. Es ließ sich recht gut lesen. Das Buch wird in der Ich-Form erzählt. Also erfährt man alles von Alice selbst. Es fängt in der Gegenwart an und gibt uns immer mal wieder Rückblenden in ihre Kindheit umso Alice mehr zu verstehen. Man erfährt so die Entstehung um Sam. Ebenfalls erfährt man in der Rückblende ihre erste Begegnung mit Jonathan.Diese Rückblenden lassen einem das ganze noch besser verstehen. Manchmal fand ich es wirklich schwer mir vorzustellen das Sam nur ein imaginärer Freund sei. Die Beschreibungen von Alice waren so natürlich, so real. So das man glauben musste das Sam wirklich existiert und ein Mensch ist. Das Buch ist in sich abgeschlossen, lässt aber noch Raum für eigene Spekulationen.Zum Ende der Geschichte wurde es immer spannender um Alice und Sam. Schafft sie es ihn zu verdrängen oder gelingt es ihr nicht und wird er sie ihr Leben lang weiter begleiten? Fragen die zum Ende hin Auflösung fanden.Ich hatte angenehme Lesestunden auch wenn mir manches um Sam herum nicht ganz eindeutig bzw. glaubhaft war.Dem Buch vergebe ich 4 Sterne.

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  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Wo du auch bist

    thebooklettes

    23. July 2016 um 12:20

    Alice und Sam kennen sich seitdem sie ein kleines Mädchen war - aber Sam ist ihr imaginärer Freund, der sie durch eine schwere Zeit begleitet hat, und später verschwand. 20 Jahre später hat Alice einen Autounfall, bei dem sie ihren besten Freund Rory verliert und selbst ins Koma fällt. Als sie erwacht, ist Sam plötzlich wieder da. Auch wenn sie diese Tatsache für verrückt halten lässt, hilft er ihr doch zurück ins Leben, und verwirrt sie und ihr Umfeld gleichzeitig. Hat ihr Kopf etwas bei dem Unfall abbekommen? Ist sie psychisch krank? Plötzlich taucht Alice´Jugendliebe auf und nichts ist mehr, wie es einmal war. Sam entwickelt immer mehr Macht über sie, und will sie für sich behalten, um möglichst als imaginärer Freund für immer an ihrer Seite zu sein- der "Neue" stört und muss am besten weg. Dafür ist ihm jedes Mittel Recht- wie wird sich Alice entscheiden? Mich hat der Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ein spannender Denkansatz, absolut runde Charaktere vor dem Hintergrund einer Liebe, gegen die sich Alice innerlich doch noch zu wehren scheint. Man leidet mit der Protagonistin mit, und ist vom Ende ein wenig überrascht. Daumen hoch!

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  • eine ganz neue Sicht der Einsamkeit und ihren gefährlichen Auswirkungen...

    Wo du auch bist

    Kendra

    03. July 2016 um 22:46

    "Wo du auch bist" von Fleur Smithwick ist ein tiefgreifendes ,psychisches Thrillerbuch, dass mir jedoch manchmal etwas zu zäh und zu detailliert herüberkam und sich daher ein wenig gezogen hat.Die Idee der Geschichte ist jedoch sehr interessant und hat bereits mit dem Klappentext meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dennoch wurde es manchmal etwas zu Tode analysiert bzw die Vergangenheitsrückblicke waren mir manchmal zuviel des Guten.Bereits recht früh in der Geschichte bekommen wir einen tragischen Autounfall mit, der das Leben von Alice einschneidend verändert..Denn sie war nicht alleine im Auto und leider gibt es einen Toten zu beklagen...ihren besten Freund! Doch nicht nur dass soll ihr zukünftiges Leben völlig aus der Bahn werfen, sondern auch die Tatsache, dass hingegen ein anderer alter Freund wieder in ihr Leben auftaucht...Anfangs freut sie sich sehr über den Beistand und über das Auftauchen von Sam, der in ihrer Kindheit ihr bester Freund und auch eine wichtigen Stütze in ihrer damaligen Vergangenheit war. Leider gibt es jedoch das Problem, dass Sam eigentlich nicht zu existieren scheint...denn nur Alice alleine scheint ihn sehen zu können. Ist es noch eine Auswirkung von ihrem schweren Unfall ? Oder womöglich hat sie eine psychische Erkrankung? Doch viel Zeit darüber nachzudenken hat sie nicht, denn Sam lenkt ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich....und sollte er sich nicht beachtet fühlen , kann er zu einem bockigen Kleinkind werden...Das schlimmste jedoch ist seine Eifersucht...denn er hat Angst , dass sie ihn erneut vergessen wird...und er dadurch sein „Leben“ verlieren wird....Daher versucht er alles dies zu verhindern und Alice beginnt bald Angst vor ihm zu haben. Wie jedoch kann sie ihn aus ihrem Leben verbannen? Und kann sie endlich ihr eigenes Leben führen ohne Angst davor haben zu müssen wie Sam darauf reagiert?Wirklich ein erschreckender Gedanke, dass man einen Stalker hat, den man irgendwie nur selbst erschaffen hat und daher keine Möglichkeit sieht ihn aus dem eigenem Leben wieder zu verbannen. Auch Hilfe von Außen zu bekommen ist in dieser Situation mehr als schwierig, ohne als geistesgetört angesehen zu werden. Daher kann man sehr gut Alices schweren Weg, den sie mit Sam hat nachvollziehen. (nun ja nicht gerade nachvollziehen^^ ) Ein wirklich sehr interessanter und zu Teilen , besonders gegen Schluss, spannender Roman.Besonders der Epilog hat mich noch mal komplett positiv überzeugen können, der wirklich einfach nur einen Hauch von Gänsehaut beschert! :-)) Dennoch muss ich sagen, habe ich teilweise bei den „Damals“ Kapitel im Buch ein wenig Langweile empfunden....die andauernde Verliebtheit zwischen Alice und Jonathan, die zwischen den Seiten dahin dümpelt, fand ich nicht sehr aufregend. Obwohl ich gestehen muss, dass ich die Rückblicke auf der einen Seite sehr gut fand, da man Alice so besser kennenlernte und auch dadurch sich ein wenig in sie hineinfühlen konnte. Und wir lernen mit diesem Buch , dass Einsamkeit wirklich schlimme Auswirkungen haben kann...die man vermutlich in dieser Form so gar nicht vermuten würde.Zitat Seite: 457: „Einsamkeit ist eine Krankheit“ Eine wirklich erschreckende Einsicht. Ein Buch das sehr interessant ist und sehr viel Spielraum für eigene Interpretationen lässt.

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  • Wo du auch bist

    Wo du auch bist

    Rena1986

    24. May 2016 um 11:18

    Der Debütroman "Wo du auch bist" der Autorin Fleur Smithwick hat mir gut gefallen. Leider beginnt dieser Roman sehr traurig und bedrückend, nach einer Feier verunglückt Rory Alices Jugendfreund nach einem Autounfall tödlich. Nachdem Alice im Krankenhaus aufwacht sitzt Sam an ihrer Seite. Ihr imaginärer Freund aus Kindertagen...Sam hat Alice während einer schweren Zeit in ihrer Kindheit geholfen und zur Seite gestanden, das Problem ist nur: niemand außer Alice kann Sam sehen. Als kleines Kind kommt man mit so etwas durch, man findet es wohlmöglich auch noch süß, Alice aber ist erwachsen und kann Sam nicht mehr rational erklären. Sam mischt sich zunehmend in Alices Leben ein sodass am Ende nicht mal mehr Alice sagen kann, was davon wirklich passiert ist."Wo du auch bist" wurde in der Ich-Form geschrieben, daher erfährt der Leser genau soviel wie die Hauptprotagonistin weiß. Nicht nur Alice, auch der Leser, wird immer wieder in unmögliche Vorkommnisse verwickelt und Alice verliert zunehmend mehr die Kontrolle. Es fällt immer schwerer zwischen Real und Einbildung zu unterscheiden.Der Plot spielt in der Gegenwart, wird aber immer wieder durch Rückblenden unterbrochen. Wir erfahren Sams Ursprung und Details ihrer Kindheit. Als Leser leidet man im stillen mit Alice mit und ich kann sie einfach so gut verstehen. Sie ist ein sehr sensibler und gutmütiger Charakter und macht im Laufe des Buches eine wirklich tiefe Entwicklung durch.Das Buch ist eigentlich in sich abgeschlossen, lässt aber noch genug Platz für eigene Interpretationen. Alles in allem ein sehr gefühlvoller Liebesroman mit einem guten Hauch Spannung und einem kleinen Quäntchen Fantasie. Von mir bekommt dieser wunderbar tierschürfende Roman 4 Sterne.

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  • Gefährlicher Freund

    Wo du auch bist

    Seestern

    Klappentext:Er hält dich fest – und lässt dich nie wieder los In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr, und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt … Die Autorin:Fleur Smithwick lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Richmond bei London. Nach dem Studium der französischen Literatur und Sprache in Southampton arbeitete sie in verschiedenen Jobs, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Für ihre Kurzgeschichten gewann sie zahlreiche Preise. Wo du auch bist ist ihr erster Roman, und sie arbeitet gerade an ihrem zweiten. Meine Meinung:Durch einen schweren Autounfall verliert Alice ihren besten Freund Rory. Schon als Kind war sie oft allein und erfand einen imaginären Freund, der Sam hieß. Durch den Verlust von Rory drängt sich Sam wieder in ihr Leben. Alice ist sich sicher, dass Sam ihr helfen kann, diese schlimme Zeit zu überstehen, denn er war immer da, wenn sie ihn brauchte. Ich habe zu dem Buch, auch wenn es durchaus interessante Momente hatte, keinen großen Zugang gefunden. Ich fand es, besonders zu Anfang, eher langatmig und an manchen Stellen auch unausgewogen. Sicher eine spannende Idee, die dahinter steckt, aber doch ohne rechten Pfiff verpackt.Sam war für mich auch nicht imaginär, sondern erwachte durch die Beschreibungen und sein einschüchterndes Wesen zum Leben.Die Geschichte sprang zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Das trug dazu positiv bei, dass man Alice' Charakter mehr fassen konnte und auch erfuhr, wie es ihr in der Vergangenheit ergangen ist. Natürlich wurden auch die Nebenfiguren mehr beleuchtet, was insbesondere für Jonathan galt, in den sie schon als Teenie verliebt war, und der immer noch eine große Rolle spielte.Mir war die Geschichte insgesamt nicht rund genug und es gab keine wirklichen Überraschungen. Auch das Ende war eher ernüchternd und hatte keinen Wow-Effekt.Anfangs musste ich mich noch durch die Geschichte ein bisschen quälen, dann wurde der Schreibstil - für mich - flüssiger und angenehmer, jedoch angetan bin ich leider nicht von "Wo du auch bist". Mir fehlte das gewisse Etwas.3 Sterne.

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  • Buchverlosung zu "Wo du auch bist" von Fleur Smithwick

    Wo du auch bist

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leserinnen und –Leser, Krimi & Lovestory in einem: So spannend wurde eine Liebesgeschichte selten erzählt! Heute (!) erscheint der Debütroman der Engländerin Fleur Smithwick, „Wo du auch bist“ – wenn Ihr Interesse daran habt, noch vor dem 24.12. an einer Buchverlosung teilzunehmen (?), dann schaut bitte hier: Alice Byrne, eine junge Fotografin aus London, verliert bei einem schweren Unfall ihren engsten Vertrauten und damit jede Zuversicht. Trost findet sie nur bei Sam– ihrem imaginären Freund aus Kindertagen. Ihre Familie macht sich große Sorgen, weil Alice mit jemandem spricht, den nur sie sieht. Doch Alice hält an Sam fest – bis sie ihrer Jugendliebe Jonathan wiederbegegnet. Langsam, aber sicher verändert sich Sam und mischt sich immer stärker in ihr Leben ein. Alice ahnt, dass sie ihn loswerden muss. Doch wie kann sie sich von jemandem lösen, der vielleicht gar nicht existiert? Als sie Jonathan zu verlieren droht, muss Alice einen Ausweg finden, und zwar schnell. Aufregend neu erzählt: Mit "Wo du auch bist" ist der Debütautorin ein Spannungsstoff und eine Liebesgeschichte zugleich gelungen! Alice fällt es immer schwerer, zwischen Realität und Einbildung zu unterscheiden: Denn in ihrer Wahrnehmung stellt Sam eine überaus reale Person dar, für niemanden sonst jedoch sichtbar. Fleur Smithwick spielt mit den Ängsten der Protagonistin, die sich vor dem mehr und mehr gewalttätig werdenden Sam fürchtet – und der der Leser! Bis zu einem fulminanten, gänzlich unerwarteten Schluss. »Ein spannendes, kluges und ganz besonderes Debüt!« meint die britische Zeitung ‚Sunday Mirror‘. Doch lest selbst…. Hier gibt es eine Leseprobe Wenn Ihr diesen druckfrischen Roman noch vor Weihnachten gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 20.12.2015 für eines der zehn Buchexemplare. Euer begeistertes Diana Verlags-Team. Schöne und möglichst stressfreie Dezemberzeit wünschen wir Euch!

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  • Ein sehr spannendes und unterhaltsames Debüt!

    Wo du auch bist

    sternenbrise

    28. February 2016 um 12:07

    Heute möchte ich euch ein besonderes Buch vorstellen, welches ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Titel: Wo du auch bist Autor: Fleur Smithwick Verlag: Diana Verlag Seitenanzahl: 462 Genre: Roman ISBN: 978-3-453-35853-9 Vor dem Buch Dieses Buch habe ich bei meiner Mutter im Regal entdeckt und mir gleich mal geschnappt, da mich der Klappentext sofort angesprochen hat. Ich hatte mich auch davor schon bei lovelybooks für dieses Buch beworben, aber leider nicht gewonnen. Desto glücklicher war ich, als ich es dann doch noch bekommen habe. Das Buch hatte ich mir für meine Reise nach Hessen mitgenommen und hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich es dort ganz lesen werde. Aber eines Abends konnte ich nicht mehr aufhören und las es dann bis 2 Uhr nachts zu Ende. Klappentext In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr, und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt … Cover Das Cover finde ich ganz nett gestaltet. Ich musste zunächst an Der Zauberer von Oz denken, da Dororthy ja auch rote Schuhe trägt und sich sozusagen auch mit imaginären Freunden trifft :D Inhalt Alice ist Fotografin und lebt in London. Sie hatte keine leichte Kindheit und auch heute noch findet sie schwer Anschluss. Ihr einziger und wichtigster Vertrauter ist ihr bester Freund. Bei einem schweren Unfall verliert sie ihn und sie selbst fällt ins Koma. Als sie erwacht steht ihr eine bekannte Person vor Augen. Sam. Diesen hat sie als Kind das letzte Mal gesehen, denn es ist ihr damaliger imaginärer Freund. Niemand außer ihr kann ihn sehen oder hören. Aus diesem Grund macht sich Alice Familie große Sorgen um sie und möchte sie zu einem Psychiater schicken. Eines Tages trifft Alice ihre große Jugendliebe Jonathan wieder. Aber Sam passt das nicht, denn wenn es Alice wieder besser geht, muss er verschwinden. Und das möchte er nicht, er will weiter in der realen Welt sein und deswegen darf Alice nicht mit Jonathan zusammen sein. Sam mischt sich immer mehr in ihr Leben ein und ist nicht mehr der liebe Junge, mit dem sie damals so schön gespielt hat. Er hat auch noch eine andere Seite und wird Alice nicht einfach so verlassen… aber wie soll sie jemanden loswerden, wenn sie nicht mal weiß, ob er existiert? Meine Meinung Realität oder Fantasie? Diese Frage stellt man sich während dem Lesen des Öfteren. Die Geschichte hat mich durch und durch überzeugt und ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen, da die Spannung immer aufrecht erhalten wurde und nie Längen oder Langeweile aufkam. Das Buch wird immerspannender und dunkler und zieht den Leser immer mehr in den Bann, da man unbedingt erfahren möchte,  was nun Wirklichkeit ist und was nicht.  Besonders gut hat mir gefallen, dass einige Kapitel eine bestimme Situation in der Vergangenheit aufzeigen und dadurch konnte man besser verstehen, wie Sam “entstand” und warum einiges so ist wie es ist. Sam wird der ständige Begleiter von Alice und man fragt sich immer, ist Sam wirklich da oder hat Alice einfach nur Halluzinationen? Denn die Autorin hat es geschickt angestellt, sodass der Leser nicht weiß, ob es nun wirklich oder nur in Alice Fantasie passiert ist. Schön fand ich auch, dass es auch mal romantisch und lustig wurde und das Buch dadurch viel zu bieten hat. Da die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben ist, erlebt man hautnah, wie sich Alice fühlt und was sie sieht (oder sich einbildet). Die Protagonistin ist mir durch und durch sympathisch und dadurch habe ich sehr mit ihr mitgefühlt. Oft wollte ich Alice am liebsten in den Arm nehmen, wenn sie nicht mehr weiter wusste. Denn sie hat viele Facetten und auch vieles erlebt. Aber trotzdem erscheint sie mir nicht klischeehaft, sondern einfach nur liebenswürdig. Auch fand ich ihre Handlungen sehr realistisch, denn am Anfang hatte ich mir Sorgen gemacht. Bei so einem Thema kommt es oftmals zu Logikfehlern,  aber ich konnte alles nachvollziehen. Eine weitere wichtige Figur ist Alices imaginärer Freund Sam. Er hat zwei Facetten und ist somit ein wirklich sehr sehr interessanter Charakter. Einmal gut, einmal böse und einfach nie langweilig! Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, denn sie waren alle sehr authentisch und nicht nur oberflächlich beschrieben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte und Orte sind bildhaft beschrieben und man konnte sich gut in die Situationen hineinversetzen.  Ich konnte mir beim Lesen alles sehr gut vorstellen und kam mit dem Lesen schnell voran. Am Ende des Buches wurden nicht alle meine Fragen beantwortet, aber das stört mich kein bisschen, denn nun bin ich immer noch am grübeln. Aus diesem Grund werde ich das Buch aber auch nicht so schnell vergessen. Fazit Dieses Buch konnte mich schon zu Beginn in den Bann ziehen und hat mich nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ich spannend und unterhaltsam und bleibt auch nach dem Lesen im Gedächtnis. Das Buch macht nachdenklich und dadurch ist es eins meiner ersten Lesehighlights dieses Jahres. Fantasie oder Wirklichkeit? Kann man es immer unterscheiden?   Ich vergebe 5 von 5 Sternenbrisen https://sternenbrise.wordpress.com/2016/02/28/rezension-wo-du-auch-bist-fleur-smithwick/

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  • Unheimlich und bedrückend

    Wo du auch bist

    Litis

    24. February 2016 um 18:04

    Das Cover: In der rechten oberen Ecke des Covers sind Füße in roten Schuhen abgebildet. Es macht zwar nicht viel her, aber mehr braucht es für dieses Buch eigentlich auch nicht. Die Signalfarbe der Schuhe und wie sie (und die Person dazu) da etwas schüchtern in der Ecke stehen, gibt den nötigen Anreiz. Die Story: Laut einer amerikanischen Forschungsstudie hat jedes 3. Kind einen imaginären Freund. Es ist vollkommen normal, dass sich Kinder einen Spielgefährten wünschen, der sie versteht und mit ihnen durch dick und dünn geht. Meistens entstehen diese Fantasiefreunde aus einer Einsamkeit heraus und verschwinden mit dem Älterwerden wieder. Dennoch können auch Erwachsene noch immer ihren imaginären Freund haben. Googelt mal etwas und lest euch durch Foren. Es ist erstaunlich und erschreckend zugleich. Wie problematisch es aber werden kann, wenn der Fantasiefreund im Erwachsenenalter wieder auftaucht und nicht mehr verschwinden möchte, zeigt uns dieser Roman. Die Charaktere: Alice hatte keine leichte Kindheit. Ihr Vater ließ sie schon früh im Stich, nachdem er sich von ihrer Mutter trennte. Durch seine Karriere als Fotograf konnte er außerdem nicht viel Zeit für seine Tochter aufbringen. Das Sorgerecht bekam ihre oberflächliche und selbstsüchtige Mutter, die auch nicht viel Interesse an ihrer Tochter zeigte. Selbst ihre Geschwister Oliva und Simon hatten kein Auge für ihre viel jüngere Schwester. In ihrer Einsamkeit und Verzweiflung erschuf Alice sich Sam - einen imaginären Freund.  Im Kindesalter verschwand Sam wieder als sie ihren besten Freund Rory Walker und dessen Familie kennenlernte. Durch die Walkers bekam Alice Halt. Das Kartenhaus bricht aber jäh zusammen als ihr bester Freund bei einem Autounfall stirbt, für den sie sich verantwortlich fühlt. Plötzlich steht Sam an ihrem Krankenhausbett. Er gibt ihr Sicherheit, Geborgenheit und Trost. Doch der Schein trügt. Alle machen sich Sorgen um Alice, doch sie will sich nicht helfen lassen. Sie denkt, sie schafft es allein. Und schließlich braucht sie ja Sam auch irgendwie... Für Alice empfand ich die ganze Zeit über nur Mitleid. Als Leser erkennt man recht schnell, woher das Bedürfnis nach einem Fantasiefreund kommt. Alice will es allerdings nicht wahrhaben. Man beobachtet sie dabei, wie sie sich immer weiter in den Strudel um Sam verliert und immer noch fest davon überzeugt ist, ihn schnell loswerden zu können. Man hofft und bangt mit ihr, dass sie "den Absprung" schafft. Die Autorin hat hier wirkliche Meisterleistung vollbracht, denn Alice wirkt authentisch, natürlich und liebenswert.  Auch die anderen Charaktere sind glaubwürdig und facettenreich gestaltetund es macht Spaß sie alle kennenzulernen. Der Schreibstil: Die Autorin hat einen angenehm gleichmäßigen Erzählstil. Die Geschichte plätschert nett vor sich hin - durchbrochen von angenehmen und unangenehmen Momenten, die das Herz schneller schlagen lassen. Im Mittelteil kommt der Plot nicht so recht vorwärts und stagniert etwas. Aber gerade als ich anfing, davon genervt zu sein, legte Frau Smithwick wieder etwas an Tempo zu. Die Autorin schafft es, kleine unterschwellige Gruselmomente einzubauen, in denen man sich unter anderem fragt, ob Alice sich Sam wirklich einbildet und ob er nicht vielleicht doch existiert und nur sie kann ihn sehen. Durch die überzeugende Darstellung der Autorin hat man stellenweise selbst das Gefühl, in der Situation gefangen zu sein - genauso wie Alice. Das Ende: Genauer betrachtet gibt es hier ein Ende und einen Epilog, die sich voneinander unterscheiden. Das Ende ist traurig und herzergreifend - mit diesem Ausgang hätte ich bis zum Schluss nicht gerechnet. Der Epilog wiederum löst das Ende positiv auf (mehr will ich hier nicht verraten), aber hinterlässt dennoch einen schalen Beigeschmack.  Beide aber sind super gelungen und stimmig. Fazit: Das Buch überzeugt nicht nur mit der interessanten und zugleich bedrückenden Hintergrundgeschichte, die einem ständig eine Gänsehaut über den Rücken schickt. Sondern auch mit der natürlichen und liebenswerten Protagonistin Alice, die den Beschützerinstinkt beim Leser weckt. 4 1/2 von 5 Isis'

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  • Sehr gute Story

    Wo du auch bist

    dieFlo

    Alice hatte keine schöne Kindheit, aber sie hatte Sam - ihren imaginären Freund. Sam der sie tröstete, wenn ihre Mutter sie wieder einmal allein lies, Sam der ihr zuhörte und Sam, der mit ihr spielte. Heute ist Alice erwachsen, Sam ist vergessen und sie wird auf der Hochzeit ihres Vaters tanzen und den Abend mit ihrem besten Freund verbringen. Sie wird ihn nach der Feier nach Hause bringen und sie ahnt nicht, dass ein LKW Fahrer in ihr Auto rast und sie ihren besten Freund verlieren wird. Als sie aus dem Koma erwacht, scheint die Welt still zustehen und sie verliert fast den Verstand, doch dann ist da dieser Mann am Bett - sie erkennt ihn nicht und er muss sich vorstellen. Es ist Sam - er ist erwachsen geworden und wieder hilft er, er tröstet, er nimmt sie in den Arm - er ist wieder für sie da! Fiktion oder Wirklichkeit? Doch warum wird er so besitzergreifend? Alice lernt mit der Zeit, dass Sam sie dominiert - doch wie soll sie sich entziehen? Sie geht mit einen Mann aus, küsst ihn und man ermittelt wegen Mordes - gegen sie? Ein wunderbarer Mix aus Thrill, Lovestory und eben Fantasie! Sehr gut und absolute Leseempfehlung @dieflo

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    • 2
  • Ein wirklich guter Debütroman – spannend, unterhaltsam

    Wo du auch bist

    Lesegenuss

    07. February 2016 um 10:13

    Wie kann man sich von jemanden lösen, den es vielleicht gar nicht gibt? Was ist Realität und was ist Einbildung? Das sind nur zwei von vielen Fragen, die in dem Debütroman "Wo du auch bist" von Fleur Smithwick auftauchen. Vom Inhalt her empfinde ich es mehr so eine Mischung aus leichtem Krimi und Lovestory, dessen Plot sehr interessant ist. Einen für andere unsichtbaren Freund, immer da wenn man mit ihm reden kann, immer parat also. Die Idee nicht ganz neu, dennoch für eine Romanvorlage ein interessantes Thema. Es kommt halt immer darauf an, was man daraus macht. Schon als Kind hatte Alice ihren imaginären Freund Sam. In wechselnden Perspektiven wird die Handlung erzählt. Es beginnt im Prolog mit dem Rückblick in Alices Kindheit, und der Bekanntschaft mit Sam. Die erwachsene Alice fährt nach der Hochzeit ihres Vaters mit Rory, einem alten Jugendfreund und dessen Lebenspartner heim. Es passiert ein Unfall. Alice überlebt schwer und nach ein paar Tagen im Koma erfährt sie, dass Rory den Unfall nicht überlebt hat. Und nun taucht Sam wieder auf … Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Der gegenwärtige Sam drängt sich mehr denn je in den Vordergrund, in Alices Leben und es hat den Anschein, als ob er einzig und allein den Lauf der Geschichte bestimmt. Sam ist irgendwie immer präsent, für andere nicht sichtbar. Die Charaktere sind mit all ihren Schwächen und Stärken so beschrieben, dass man schon zeitweise das Gefühl hat, es gibt sie wirklich. Der Inhaltstext klang vielversprechend und das Cover hatte mich angesprochen. Beides zusammen hatte mich dann dazu bewogen  "Wo du auch bist" lesen zu wollen. Mit ihrem Buch zeigt die Autorin, dass sie die Leser zu fesseln versteht. Der Debütroman von Fleur Smithwick "Wo du auch bist" war für mich spannend und unterhaltsam, und dann doch teils beklemmend. Von mir erhält es eine klare Leseempfehlung, da es mehr ist als nur eine Liebesgeschichte.

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  • Sam, komm spiel mit mir.

    Wo du auch bist

    gsimak

    05. February 2016 um 11:39

    Zum Inhalt Die Geschichte erzählt von Alice und ihren imaginären Freund Sam. >>Sam, komm und spiel mit mir.<

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  • Alice und Jonathan....und Sam

    Wo du auch bist

    Miamou

    Er hält dich fest – und lässt dich nie wieder los! In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr, und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt… ******************************************************* Vorab danke ich dem Diana – Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Mit „Wo du auch bist“ ist Fleur Smithwick ein besonderes Debüt gelungen, das an vielen Stellen sehr emotional und berührend ist. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Alice, die nach einem Autounfall ihren besten Freund verliert, gleichzeitig aber wieder auf ihren imaginären Freund aus Kinderzeiten trifft. Alice war gleich von Beginn weg sehr sympathisch. Eine sehr authentische Figur, mit der man die meiste Zeit mitleidet. Erst nach und nach entsteht für den Leser ihr Leben, da man während des Lesens immer wieder in Rückblenden kippt, in denen Alice vorgestellt wird. Sie ist das jüngste Kind, die Eltern sind getrennt, ihre Mutter kümmert sich auf emotionaler Ebene eigentlich kaum um sie. Daraus ergibt sich einfach logisch, dass sie Zuflucht bei ihren imaginären Freund Sam sucht, der sie versteht und mit ihr durch Dick und Dünn geht. Als Alice den wirklich liebenswerten Rory kennenlernt, findet sie in seiner Familie auch einen Platz als „kleine Schwester“. Rorys Eltern haben in dem Buch nur eine kleine Rolle, aber ich finde, dass die beiden ein sehr harmonisches Paar abgeben. Nicht verkitscht sondern sehr realitätsnah, auch wie sie sich gegenüber Alice verhalten. Und dann ist da noch Jonathan, Rorys Bruder, und Alice Schwarm seit Kindertagen. Die Charaktere waren für mich sehr klar gezeichnet und auch wenn es einigen an Tiefe fehlte, so war doch klar, welche Rolle sie in der Handlung inne hatten. Der Autorin ist es wirklich außergewöhnlich gut gelungen Alice Leben von Beginn an sehr gut zu skizzieren. Sie überfordert den Leser nicht, sondern setzt gekonnt bestimmte Situation an die richtige Stelle, damit man in die Geschichte hineinwachsen kann. Besonders Sams Entwicklung kommt sehr schleichend daher. Während man ihn am Anfang noch sympathisch findet, weil er der Romanheldin ins Leben zurückhilft, bekommt man am Ende dann fast beklemmende Angst vor ihn. Es taucht dann immer wieder die Frage auf, wie real er ist. Und auch als Leser muss man sich immer wieder vorsagen, dass er „der imaginäre Freund“ ist. Rund um ihn entstehen auch sehr eigenwillige Situationen, die nicht richtig zu einem Abschluss kommen, die aber von seiner Besessenheit auf Alice herrühren. Ihm gegenüber stand Jonathan, der real war, für mich aber die Schwäche aufzeigte, dass er einfach keine klaren Entscheidungen treffen konnte, besonders im Bezug auf seiner Beziehung zu Alice. Es war für mich auch bis zum Ende nicht klar, wie diese Dreieckbeziehung schlussendlich aufgelöst werden konnte und ob sich Fleur Smithwick das überhaupt wirklich antun will. Es war dann nämlich doch eine ziemlich verfahrene Situation, in der neben Alice, Jonathan und Sam, dann doch noch viele andere auch mitmischten, weil jeder meinte, Alice Lebenstipps geben zu müssen. Das Ende an sich kam dann doch unerwartet überraschend daher. Nicht klassich – schnulzig und doch sehr logisch. Erst in den letzten Zeilen des Epilogs erfährt man, wie für Alice die ganze Sache ausgegangen ist. Spannend dabei fand ich auch, dass sich die Suche nach einem imaginären Freund von einer Generation in die nächste weiterzieht, um somit einen gegebenen Mangel auszugleichen, was besonders am Ende sehr schön herausgearbeitet wurde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, sehr tiefgreifend und bildhaft. Man kann schön in das Buch versinken. Besonders bis zur Hälfte des Buches tat ich mir sehr schwer, es aus der Hand zu legen. Danach wurde es an manchen Stellen verwirrend. Zugegeben mag ich es, wenn man als Leser in einem Buch gefordert wird und nicht einfach nur drüber lesen kann. Hier war es mit aber dann doch auch gleich mal zu viel des Guten. Es entstanden dann für mich auch einige Längen, die es ein wenig zäh machten. Im Großen und Ganzen aber ein lobenswertes Buch, das man gerne lesen kann.

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    • 5

    Cridilla

    29. January 2016 um 03:52
    Lienz schreibt Sehr ansprechende Rezension! Mich reizt das beängstigende Element an diesem imaginären Sam.

    Geht mir auch so... !

  • Verliert ein imaginärer Freund seine Existenz wenn man ihn loswerden will?

    Wo du auch bist

    Girdie

    26. January 2016 um 19:15

    Alice ist Mitte 20 und gerade auf der Hochzeit ihres Vaters. An der Seite der jungen Fotografin ist ihr Jugendfreund Rory mit seinem Lebensgefährten. So beginnt der Debütroman der Engländerin Fleur Smithwick „Wo du auch bist“. Auf der Heimfahrt nach der Feier verunglücken Alice und ihre Freunde. Rory überlebt den Unfall nicht. Als Alice nach vielen Tagen aus dem Koma erwacht, sieht sie Sam in ihrem Zimmer sitzen. Sam ist ihr imaginärer Freund aus Kindertagen, der ihr in den Zeiten der Trennung ihrer Eltern über die angespannte Situation hinweg geholfen hat. Darüber liest der Leser im Prolog. Nun ist Sam zurück. Das Problem von Alice ist es, das niemand außer ihr Sam sehen kann. Als Kind mag das als Spleen durchgehen, als erwachsene Frau wird Alice nun für verrückt gehalten. Sam versucht immer mehr zur Geltung zu kommen und sich auch bei anderen bemerkbar zu machen. Nur wenn Alice mit ihm allein ist, kann er Dinge bewegen. Sam will, dass sich das ändert und wird im Laufe der Zeit immer aggressiver und zorniger. Als Jonathan, der Bruder von Rory, Alice zunehmend Aufmerksamkeit widmet, wird Sam eifersüchtig und veranlasst ihn zu groben Handlungen. Über bestimmte Dinge die in dieser Zeit geschehen, ist sich Alice nicht sicher, ob sie von Sam ausgeführt wurden. Eines Tages wird sie selbst einer schweren Tat verdächtigt … Nach einem kurzen heiteren Beginn passiert der oben beschriebene schwere Verkehrsunfall. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben, daher ist es zunächst wenig auffällig, als Alice Sam in ihrem Zimmer trifft, denn für sie ist er ein Mensch aus Fleisch und Blut. Sie kann ihn anfassen, sich an ihn lehnen und überhaupt mit ihm machen was beste Freunde so tun. Er hat das allergrößte Verständnis für sie. Doch eigentlich sagt ihr Verstand ihr, dass sie Sam geschaffen hat. Ihrer Umwelt bleibt ihr Umgang mit Sam nicht verborgen, weil sie sich auch in der Öffentlichkeit mit ihm unterhält. Die Autorin lässt den Roman sehr lange um das Thema der eingebildeten Person Sam kreisen und es wurde allmählich etwas langweilig, bis schließlich Sam beginnt, sein Dasein nach außen bringen zu wollen. Ab diesem Zeitpunkt verliert Alice scheinbar immer mehr die Kontrolle über ihn und die Geschichte wird zunehmend spannend. Der Leser glaubt beinahe, dass es Sam gelingen wird, real zu erscheinen. Das verleiht der Story einen mystischen Touch. Die Handlung spielt in der Gegenwart, aber immer wieder schiebt Fleur Smithwick Rückblenden ein, die langsam dazu führen, dass der Leser erfährt, warum Alice sich Sam ausgedacht hat. Desto mehr sie sich nach dem Unfall wieder dem Leben öffnet, desto weniger benötigt sie Sam. Aber wohin soll er gehen? Sie ist von ihren Gefühlen ihm gegenüber hin und her gerissen, denn er war seit dem Unfall immer für sie da. Der Verlust von Rory hat sie in ein tiefes Loch gerissen, dass sich nun erneut vor ihr auftut. Der Leser leidet an der Seite von Alice mit ihr mit. Sie ist ein liebenswerter Charakter. Neben ihr begegnet man im Buch noch weiteren gutmütigen Menschen und im Kontrast dazu einigen, die mehr Wert auf die Qualität ihres eigenen Lebens legen. Das Buch ist mehr als ein Liebesroman. Ganz leise ist es eine Auseinandersetzung mit den Grenzen des Seins. Der Abschluss ist mit krimineller Spannung versehen. Das Ende bleibt zur Interpretation offen. Für mich war es ein guter Abschluss, aber es wird nicht jedem gefallen.

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  • Mein imaginärer Freund Sam

    Wo du auch bist

    Bellexr

    21. January 2016 um 09:54

    Bei einem tragischen Autounfall verliert die junge Fotografin Alice ihren besten Freund, sie selbst wird schwer verletzt. Als sie aus dem Koma aufwacht, ist ihr imaginärer Freund Sam aus Kindertagen wieder an ihrer Seite. Ist Alice anfangs noch hocherfreut über das Wiedersehen, ändert sich dies schleichend als Sam immer mehr von ihr fordert. Als Alice sich auch noch mit ihrer Jugendliebe Jonathan öfter trifft bahnt sich eine Katastrophe an.   Fleur Smithwick lässt es in ihrem Debütroman, den man nicht unbedingt als psychologischen Thriller bezeichnen kann, etwas ruhig angehen und beginnt mit der Hochzeit von Alices Vater. Auf der Heimfahrt ereignet sich dann der tragische Verkehrsunfall, dem ihr bester Freund zum Opfer fällt. Als Alice Wochen später aus dem Koma erwacht, ist Sam an ihrer Seite. Außer Alice kann ihn niemand sehen, für die junge Frau ist Sam jedoch absolut real – sie kann ihn sehen, hören und anfassen. Die Freude über das Wiedersehen ist riesengroß, braucht Alice doch gerade jetzt einen Schulter zum Anlehnen und ausweinen, jemand der sie tröstet und wieder aufbaut. Sam ist rund um die Uhr für Alice da, hilft ihr, unterstützt sie, tröstet sie, doch er fordert auch die volle Aufmerksamkeit von Alice und wird mit der Zeit immer besitzergreifender.   Alice kämpft sich zurück ins Leben, fängt wieder an zu arbeiten, doch die Konflikte mit Sam nehmen zu, hinzu kommend die Probleme mit ihrer Familie und ihrem Umfeld, die durchaus wissen, dass Sam wieder da ist und Alice dringend zu einer psychiatrischen Behandlung raten. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Sam in Alice Leben aufgetaucht ist? Das erfährt der Leser durch immer wieder eingeschobene Rückblenden, die in Alice frühester Kindheit beginnen und ein Leben zeigen, dass man keinen kleinen Mädchen wünscht.  Somit wird schnell verständlich, warum Alice sich ihren imaginären Freund geschaffen hat. Doch wie wird man diesen wieder los, wenn er beginnt, immer mehr zu fordern, einem regelrecht die Luft zum Atmen nimmt und man befürchten muss, dass die Menschen, die man liebt, nicht mehr sicher vor ihm sein können?   Warmherzig, mitreißend, gefühlvoll und fast durchweg sehr unterhaltsam erzählt Fleur Smithwick ihren Roman, der durchaus auch spannende Momente zu bieten hat, aber so gut wie keine Thrillermerkmale aufweist. Neben der packenden Geschichte, die einige überraschende Wendungen präsentiert und bis zum Schluss schwer vorhersehbar bleibt, sind der Autorin auch die Charaktere gut gelungen. Gerade Sam und seine Beweggründe, die zu seinem Handeln führen, sind nachvollziehbar beschrieben wie auch der Charakter von Alice. Man lernt eine einsame, introvertierte junge Frau kennen, die es von klein auf gewohnt ist, sich selbst überlassen zu sein und nur wenig Freunde zu haben. Aber Alice ist auch eine Kämpferin, was sie im Verlauf der Geschichte mehr als einmal unter Beweis stellen muss.   Fazit: Ein bewegender, warmherzig erzählter Roman über einen imaginären Freund, der immer mehr das Leben der Protagonistin beeinflusst.

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