Flo Wandemberg

 3.1 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Viejendalisk.

Alle Bücher von Flo Wandemberg

Viejendalisk

Viejendalisk

 (40)
Erschienen am 13.03.2013

Neue Rezensionen zu Flo Wandemberg

Neu
Karokoenigins avatar

Rezension zu "Viejendalisk" von Flo Wandemberg

Viejendalisk 01
Karokoeniginvor 5 Jahren

Viejendalisk - Der Pakt um Nadim ist ein Fantasy-Roman und lässt sich auch als genau so einer Lesen. Viejendalisk beschreibt dabei die Welt in der Vlou und die vielen anderen Charaktere leben. Dieses Land ist in verschiedene Regionen unterteilt, die alle auf unterschiedliche Dinge spezialisiert sind. Die Andaren zum Beispiel, zu denen auch Vlou gehört, sind begabte Handwerker.
In diesem Land gibt es ebenfalls Magie und diese lernt Vlou kennen, als er von Zuhause abhaut und bei Namaria landet.

Die Handlung rief bei mir stellenweise immer wieder Vorstellungen an das Märchen um Schneewittchen wach, was wohl auch an der Aufteilung in das absolut Gute und das abgrundtief Böse liegt. Die Geschichte an sich bietet meiner Meinung nach aber wenig Parallelen zu Grimm's Märchen. Erst gegen Ende des Buches ist mir aufgefallen, wie einfach sich eigentlich alles darstellt. Als Beispiel lässt sich dort die Tatsache nennen, dass Vlou im Verlauf des Romans nie mehr von seinen Eltern hört, obwohl er zu Beginn einfach von Zuhause wegläuft.
Die verschiedenen Rollen sind in diesem Roman gut aufgeteilt und auch genau voneinander abgetrennt worden. Vlou ist ein typischer Schüler, der von Namaria diverses über die Magie lernt. Namaria ist eine Art Beraterin für diverse andere Charaktere in diesem Buch. Dann gibt es noch Roke, die ohne Zweifel das Böse symbolisiert.
Trotzdem sind mir ebenfalls gegen Ende des Buches einige Widersprüche zum Beginn aufgefallen. Als Roke eingeführt wird, wird berichtet, dass sie aus Eifersucht niemals eigene Kinder haben wollte. Am Ende wird es allerdings so dargestellt, als hätte es nicht funktioniert, obwohl sie sich immer ein Kind gewünscht hätte.
Meiner Meinung nach liest sich dieser Roman nicht wie der Auftakt zu einer gesamten Reihe. Das Ende gibt keinerlei Rückschlüsse, wie es weitergehen könnte und liest sich eher so, als wäre das ganze abgeschlossen. Vielleicht mit einem Cliffhanger abgeschlossen, aber doch eben abgeschlossen.
Allerdings soll die Reihe um Viejendalisk und die dortigen Machtspiele doch in einem zweiten Teil unter dem Namen "Die Handlanger des Feuers" fortgesetzt werden.

Von der Idee her gefällt mir dieses Buch sehr gut und auch die verschiedenen Welten sind sehr gut ausgearbeitet und beschrieben worden. Allerdings gibt es stellenweise sehr ungeschickte Formulierungen, über die ich beim Lesen immer wieder gestolpert bin.

Ich habe das Buch freundlicherweise vom Autor als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen - Danke an dieser Stelle - sodass mir zunächst der hohe Preis nicht aufgefallen ist. Es handelt sich zwar um ein sehr schön aufgemachtes Taschenbuch, allerdings hat es mit 16,40€ schon beinahe einen Hardcover-Preis.

Das Buch bekommt von mir insgesamt 4 Herzen, da ich von der Handlung sehr überzeugt bin und mir einfach wünsche, dass vielleicht im zweiten Teil noch etwas mehr Spannung in die Sache kommt.

Kommentieren0
2
Teilen
JuliaBs avatar

Rezension zu "Viejendalisk" von Flo Wandemberg

FantasyKlischeeparade
JuliaBvor 5 Jahren

Der junge und naive Vlou sollte eigentlich in der Werkstatt seines Onkels arbeiten, aber er spürt, dass er nicht sein Leben lang Tischler sein will. Deshalb beschließt er, seine Familie zu verlassen, und macht sich auf den Weg, um in anderen Teilen von Viejendalisk sein Glück zu machen. Doch weit kommt er nicht, denn schon bald trifft er auf die alte Magierin Namaria, die ihn unter ihre Fittiche nimmt und ihm ihr Wissen weitergibt. Das ist auch dringend nötig, denn in Viejendalisk ist das Böse erwacht und Namaria und ihre Freunde werden von schwarzer Magie bedroht...

Klingt sehr klischeehaft? Absolut! Der unbedarfte Junge, der sich dank verborgener Gaben zum Helden entwickelt, der weise Lehrmeister, Magie, die alle Probleme lösen kann, die Bedrohung durch das Böse: alles da. Nun sind Klischees ja nicht grundsätzlich schlecht, wenn man damit spielen kann. Leider werden sie hier viel zu ernst genommen, was zu einem unglaublich faden und nervigem Buch führt.

Die Figurenzeichnung ist platt und unglaubwürdig. Vor allem fehlt den Charakteren die innere Motivation, die ihr Handeln für den Leser verständlich machen würde. Vlou rennt, so scheint es, aus einer Laune heraus von Zuhause weg, Namaria findet den verirrten Jungen im Wald und nimmt ihn einfach so als Lehrling bei sich auf, ect. Auch innere Widersprüche oder Zweifel, die den Figuren etwas Tiefe verleihen würden, sucht man vergeblich, alle sind eindimensional und strikt schwarz-weiß gezeichnet.

Damit deshalb die Geschichte nicht völlig langweilig wird, versucht der Autor, den Leser durch ständiges Vorantreiben der Handlung und viele Wechsel der Erzählstränge bei Laune zu halten. Das funktioniert am Anfang, führt aber schnell dazu, dass die Geschichte wirr und unausgegoren wirkt. Dass jedes Ding dann noch einen eigenen fremden Namen haben muss, zeigt zwar die Detailverliebtheit dieser neugeschaffenen Welt, hilft aber auch nicht dabei, den Überblick zu behalten. Und das Glossar am Ende ist zwar nützlich, aber das ständige Nachschlagen erschwert den Lesefluss enorm.

Zu all diesen Mängeln kommt noch hinzu, dass das Buch sprachlich eine einzige Katastrophe ist. Die vielen Rechtschreib- und Kommafehler gehören dabei zu den harmloseren Ärgernissen, verdrehte oder unvollständige Sätze und ständige Wiederholungen nerven mit der Zeit deutlich mehr.

Fazit: eigentlich ist da ein Stern schon zu viel...

Kommentieren0
2
Teilen
books-and-arts avatar

Rezension zu "Viejendalisk" von Flo Wandemberg

Hier steckt sehr viel Potenzial
books-and-artvor 5 Jahren

Die Handlung:
Als Vlou von zu Hause wegläuft, ahnt er noch nicht, in was er da hineingeraten wird. Zufällig trifft er nämlich auf Namaria, eine alte Magierin, die ihn bei sich aufnimmt. Sie möchte ihm weiße Magie lehren, was gerade noch rechtzeitig geschieht, denn keiner ahnt, dass schon bald dunkle Mächte in Viejendalisk am Werk sein werden...
Meine Meinung:
Mit diesem Buch lädt der Autor einen in die Welt von Viejendalisk ein. Eine Welt, die sehr interessant klingt, mit mehreren Reichen, von denen jedes auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert ist, sei es Holzschnitzerei oder Bergbau, und vielen neuen Charakteren, die man im Laufe der Zeit noch näher kennen lernt.Gespannt auf die Geschichte hinter dem Buchcover, blätterte ich also dieses Buch auf und fing an zu lesen.
Der Protagonist ist Vlou, der als Lehrling bei seinem Onkel in der Arestei arbeitet. Vlou mag die Stelle dort jedoch überhaupt nicht und als sein Vater ihm auch noch offenbart, dass er ihm eine feste Stelle gesichert hat, beschließt Vlou kurzerhand einfach von zu Hause wegzulaufen. Ich fand es sehr schade, dass diese Stelle, in der er aus seinem bisherigen Leben ausbricht, so kurz beschrieben wurde. Man hätte vielleicht noch innere Konflikte mit einbauen können, doch so fühlte sich Vlou wie ein kleiner Junge an, der einfach das macht, was ihm gerade in den Sinn kommt, ohne an die Konsequenzen zu denken. So fällt er auch schon innerhalb der nächsten 10 Seiten Namaria vor die Füße. Diese ist eine gutmütige Person, ja ich würde sogar sagen, durch und durch gutmütige Person (dazu aber später mehr) und schlägt ihm vor, ihm doch weiße Magie zu lehren. Vlou willigt sofort ein und los geht's mit den Lehrstunden. Ich kam mir sehr überrumpelt vor, als ich diese Stelle las, vor allem, da Namaria nie wirklich hinterfragt hat, was denn ein Junge einfach so im Wald zu suchen hat... Auch Vlou hinterfragt die ganze Situation für meinen Geschmack zu wenig. Jeder Mensch würde doch erst einmal misstrauisch, ja geradezu mit Argwohn auf die Frage, ob man Magie lernen möchte, reagieren...Wie dem auch sei... Schwuppdiwupp landet Vlou/man also auch schon mittendrin in den magischen Teil von Viejendalisk.
Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen. An manchen Stellen etwas holprig, verbessert er sich jedoch enorm zum Ende des Buches hin und man hat immer den Eindruck, als ob man gerade ein Märchen liest. Fragt mich nicht warum, ich weiß den Grund nämlich selbst nicht wirklich...
Kommen wir also zu den Charakteren. Und oh mann, sind das viele! Was ich besonders gelungen fand, war, dass, obwohl es so viele waren, jeder jedoch seinen Teil zur Geschichte beigetragen hat, und nicht vollkommen überflüssig war. Jeder ist wichtig, egal ob groß oder klein (Ist das nicht ein schönes Motto? ;)).Wiederum schade fand ich jedoch, diese Schwarz-Weiß-Lastigkeit, die man bei jeder Person im Buch merkt. Ein Charakter ist entweder durchweg gut oder durchweg böse. Ihr wollt ein paar Beispiele? Hier kommen sie:Vlou ist IMMER verwundert, Namaria ist IMMER gutmütig/weise, Roke ist IMMER hinterhältig, Hanar ist IMMER schrullig, usw..Mit verschiedeneren Facetten, würden die Charaktere mehr Tiefe erlangen und realistischer erscheinen.Sie haben so viel Potenzial in sich, was im Buch aber leider nicht ausgeschöpft wurde.
Der Autor hat sehr viele Ideen. Das merkt man sehr beim Lesen. Es kommen immer wieder neue Wendungen auf und die Geschichte wird nie wirklich langweilig. Manchmal fand ich jedoch, dass manche Ereignisse nicht völlig ausgeführt wurden, sondern nur halb. Als ob noch etwas fehlen würde, um das ganze nachvollziehbar und komplett zu machen. Wiederum sehr gelungen war jedoch der rote Faden, der einen beim Lesen begleitet und einen an der Hand durch diese Geschichte führt.
Da Viejendalisk nun mal eine Fantasy-Welt ist, kommen einem sehr viele neue Namen unter. Für meinen Geschmack etwas ZU viele. Das legt sich zum Glück zum Ende hin und ich hatte nicht mehr das Gefühl der Verzweiflung, das einen mit jedem neuen Namen erfasst. Diese sind zwar alle sehr klingend, doch teilweise so kompliziert, dass der Lesefluss dadurch sehr ins Stocken gerät. Ich hätte es besser gefunden, wenn man manche Wörter einfach so gelassen hätte und nicht jedem Kristall (hier hätte man verschiedene Farben als Unterscheidung nehmen können) oder jedem Gebirge einen anderen Namen gegeben hätte. Aber wie gesagt, dies legt sich im Laufe der Handlung.

Was ich noch sagen wollte: In diesem Buch gibt es sehr viele Rechtschreibfehler, was wahrscheinlich vom schlechten Lektorat herkommt.

Kommen wir aber zum Protagonisten selbst. Vlou. Er ist wahrscheinlich einer der langweiligsten Protagonisten, die mir je untergekommen sind, weshalb ich sehr enttäuscht von ihm war. Er ist schlicht und ergreifend uninteressant und sein Charakter wird nur an der Oberfläche angekratzt, denn man erfährt nur wenig über ihn selbst. Andere Nebencharaktere hatten es mir einfach sehr viel mehr angetan. Dies war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Vlous Auftritte im Laufe der Geschichte immer weniger wurden. Circa ab der Hälfte des Buches liest man nämlich nur noch sehr wenig über ihn und es wird endlich unheimlich spannend und sehr interessant. Es kommt Handlung auf, eine Geschichte kommt zustande! Am Ende war ich dann richtig enttäuscht, dass es nun zu Ende ging. Aber zum Glück ist es der Beginn einer neuen Reihe, die hoffentlich genauso gut sein wird, wie das Ende dieses ersten Bandes!
Ich weiß nicht warum, aber, wenn der Inhalt dieses Buches in eine Zeichentrickserie wie "Aang - Herr der vier Elemente" umgewandelt werden würde, würde ich sie lieben! Die Welt um Viejendalisk bietet noch sehr viel Raum für Ideen und ich bin gespannt, was der Autor noch daraus zaubern wird!
Aufbau & Gestaltung:
Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einen seine Hilfe anbietet, bei all den Namen, die in diesem Buch vorkommen. Die Welt um Viejendalisk ist vorne als Zeichnung zu finden.Das Cover finde ich wunderschön, obwohl es noch schöner wäre, wenn dieses Orange durch ein Weiß oder Silber ersetzt worden wäre.
Fazit:
Ein Buch, in dem viel Potenzial steckt, das jedoch noch ausbaufähig ist. Dazu zählen die einseitigen Charaktere und ganz besonders der Protagonist Vlou! Auch die vielen komplizierten Namen stiften nur unnötige Verwirrung. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil sehr locker und ab der 2. Hälfte fiebert man sogar richtig mit. Die Idee ist toll und hält noch viele Ideen in sich bereit und ich bin gespannt auf den nächsten Teil (dieser hier hat nämlich mit einem unglaublichen Cliffhanger geendet).

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
amoreass avatar

Schönen guten Abend!

Diesen Mittwoch , Donnerstag startet die Leserunde vone Viejendalisk.

Also die Bücher bereithalten und dann kommt die Magic .

mfg

Flo Wandemberg

Zur Leserunde
Aleenas avatar
Hallo ihr Bücherverrückten. 


Ich starte auf meinen Blog ein kleines Gewinnspiel und hoffe das ich somit auch neue Leser dazubekomme.

Alle Infos findet ihr hier

http://aleenasbuecherkiste.blogspot.de/2013/07/ich-starte-ein-gewinnspiel.html

Natürlich war der Autor so freundlich,das Buch für euch zu signieren.

Ich hoffe das ganz viele mitmachen

Ganz liebe Grüße eure Aleena
Zur Buchverlosung
amoreass avatar

Schönen guten Tag !

Heute startet wieder einen Buchverlosung von " Viejendalisk. Um ein Buch zu ergattern , muss man lediglich diese Frage richtig beantworten.

Wie nennt sich Roke, nachdem sie sich das Königreich der Weluren an sich gerissen hat?

a: Sarala    b: Arieja    c: Nargula     d: Herake

Das sind die vier Antworten dazu und alle die teilnehmen wünsche ich viel Glück dazu.

In diesem Sinne

Let the magic come alive !

Flo Wandemberg

Zur Buchverlosung

Community-Statistik

in 55 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks