Florence Braunstein , Jean-François Pépin 1 Kilo Kultur

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Inhaltsangabe zu „1 Kilo Kultur“ von Florence Braunstein

<p>Wie schwer wiegt Allgemeinbildung? Ziemlich schwer, denn sie erleichtert Schule, Studium, Beruf, Flirt und Smalltalk, und sie wiegt jetzt genau 1 Kilo.<br /> Das "Kilo Kultur" gibt einen Überblick über die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von der Vorgeschichte bis heute. Es lässt sich als spannender Crash-Kurs von vorne bis hinten lesen, aber es ermöglicht durch die klare Gliederung nach Epochen, Ländern und Kulturformen&#160;- Philosophie, Literatur, Musik, Architektur, Malerei u. a.&#160;- auch den gezielten Zugriff auf einzelne Themen. Das erste Kilo, das Flügel verleiht.</p>

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  • Ein anregender Überblick, der komprimiert und eher allgemein gehalten vorliegt

    1 Kilo Kultur
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    29. May 2017 um 11:47

    Ein anregender Überblick, der komprimiert und eher allgemein gehalten vorliegtZig-Tausende von Büchern sind über die Kultur des Menschen, seine Geschichte, seine Entwicklung und die vielfachen aufeinander sich beziehenden Ereignisse und Vernetzungen zu einzelnen Themen geschrieben worden. Und durchaus auch „Kulturgeschichten“ hier und da im Überblick.Was dieses Buch zunächst auszeichnet, ist die hohe Aktualität, die von den ersten Anfängen menschlichen Lebens bis in die konkrete Gegenwart reicht. Was dabei zunächst von Beginn bekannt sein sollte ist, dass die beiden Autoren nicht im engeren Sinne eine „Kulturgeschichte“ in Bezug auf Literatur, Musik, Malerei, Philosophie etc. verfassen (wobei diese Themen natürlich vorkommen und mitschwingen), sondern vordergründig eine „Geschichte der Menschheit“ eher vorlegen, mit einem klar gesetzten Schwerpunkt auf die abendländische Entwicklung später im Werk. Wobei zunächst die „Wiege der Menschheit“ im Nahen Osten durchaus ausführlich gewürdigt wird.Assyrien, Mesepotamien, Persien, Ägypten, Israel, die Urgeschichte in China, Asien, werden als „erste Hochkulturen“ vorgestellt und auch in ihren künstlerischen und religiösen Prägungen gewürdigt, wie auch die Architektur erläutert und in ihrer Entstehung je erklärt wird, an deren Seite später Schriften, Bücher, der Buchdruck, die Musik und alles andere, was den Menschen zu Menschen und eine Nation zur Nation je machte und in der sich die entsprechenden gesellschaftlichen Entwicklungen ausdrückten, gestellt werden.Wie im gesamten Werk, und das geht bei dem vorgestellten Zeitraum von ein paar tausend Jahren nicht anders, legen die Autoren dies eher im Überblick und je sehr allgemein gehalten und komprimiert vor. Was allerdings am Ende eine vertretbare Entscheidung ist, weil dieses Werk eher allgemeine Orientierungen geben will. Wer an einzelnen Punkten der vielfachen Linien, Entfaltungen, Entwicklungen und Ereignissen von der Urgeschichte hin zur Globalisierung über die Renaissance, das Mittelalter, die religiösen Bewegungen der Welt, über die Entstehung klar umrissener Nationalstaaten in Europa mit erkennbar eigener Prägung, das „lange 19. Jahrhundert“ und die darauf folgenden Zeiten von Krieg und Massenvernichtung seine Interessen vertiefen möchte, für den steht eine unzählbare Fachliteratur zu jedem nur denkbaren Thema ja zusätzlich bereit.Dennoch, das ein oder andere (Amerika kommt relativ zu kurz im Zeitraum von 1787 bis 1914 und auch im Blick auf das 20. Jahrhundert) hätte schon ein wenig ausführlicher auf die grundlegenden Elemente auch wirtschaftlicher Entwicklungen eingehen können. Ähnlich, wie, gut gelöst, zum Ende des Werkes hin Kunst, Literatur (über die Kontinente hinweg) und Geisteswissenschaften eine eigene Betrachtung noch erhalten.Da auch ein Vorwort vorhanden ist, sondern unmittelbar in die Materie eingestiegen wird, braucht der Leser eine gewisse Anlaufzeit, Ziel und Methode des Werkes zu erkennen.Nichtsdestotrotz, 1258 Seiten geballter Informationen, Namen, Kulturformen, Weltgeschichte und soziale Entwicklung bieten eine, in dieser Form kaum woanders zu findende, Breite der Betrachtung. 37 Seiten Personenregister zeigen schon beim ersten Eindruck auf, dass hier ein breiter Rahmen abgedeckt wird.Allerdings wäre ein Sachregister zudem sinnvoll gewesen, nicht alle konkreten Ereignisse lassen sich aus dem Inhaltsverzeichnis herauslesen und ob einer besseren Orientierung für die häufigere Nutzung des Werkes ist das Fehlen eines Sachregisters ein echter Mangel.Alle in allem dennoch eine klare Empfehlung als Überblickswissen und zur Erweiterung der Allgemeinbildung

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  • ‚Überblick über die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit‘

    1 Kilo Kultur
    sabatayn76

    sabatayn76

    24. March 2017 um 21:05

    ‚1 Kilo Kultur‘ ist ein fast 1300 Seiten umfassendes Buch, das detaillierte Einblicke in Geschichte und Politik, Kunst und Architektur, Religion und Mythologie, Literatur und Musik, Philosophie und Wissenschaft gewährt. Das Layout ist sehr schlicht, die Gliederung klar, lediglich die Namen sind fett gedruckt, Abbildungen, Tabellen oder Grafiken gibt es nicht. Dadurch ist das Buch sehr übersichtlich, dem Leser werden aber keine spannenden Schlüsselreize geboten, so dass das Buch meiner Meinung nach eher ein Nachschlagewerk ist und sich nicht wirklich zum chronologischen Lesen von der ersten bis zur letzten Seite eignet. Gefallen haben mir die große Bandbreite an Themen und Regionen, die überraschende Detailliertheit der Informationen, so dass man Schulwissen auffrischen, neue Zusammenhänge lernen und sein Wissen erweitern kann. Schön ist auch die Aktualität des Buches: Sogar die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA wird erwähnt. Zwar ist das Buch sehr informativ, aber sonderlich packend erzählt fand ich es nicht. Vielmehr handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Informationen, die bisweilen mühsam zu lesen ist. Nicht ganz nachvollziehbar fand ich zudem die sonderbaren Zeitangaben (z.B. ‚2,5 bis 1,6 Milliarden Jahre v.u.Z.‘, wobei an anderer Stelle ‚v.u.Z.‘ fehlt, z.B. bei Mesopotamien), und als sehr negativ empfand ich die Fehler bzw. die zu starken Verallgemeinerungen (z.B. Seite 65: ‚Die linke Hälfte des Gehirns, das Broca Areal, verantwortlich für die Sprache, wirkt auf die rechte Körperhälfte ein [...]‘; Seite 66: ‚Das Verschwinden des Neandertalers, der vor ca. 35000 Jahren [...] dem Homo erectus Platz machte [...].‘, Seite 219: Ausführungen zu Swastika) und die Auslassungen (z.B. werden weder Mario Vargas Llosa noch Gabriel García Márquez unter den lateinamerikanischen Autoren erwähnt, obwohl man das von zwei Literaturnobelpreisgewinnern erwarten würde). Zwar kann man erwarten, dass sich in ein Buch von solchem Umfang der ein oder andere Fehler einschleicht, aber die Häufung macht es schwer, den Informationen allgemein zu vertrauen, weil man eigentlich nie weiß, was korrekt ist oder was fehlerhaft wiedergegeben wurde (außer bei Themen, in denen man sich bereits auskennt).

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