Florentine Degen Ich könnte das nicht

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Inhaltsangabe zu „Ich könnte das nicht“ von Florentine Degen

Leben und Sterben im Hospiz - aus der Sicht einer jungen Frau Was verschlägt eine gesunde 20-Jährige, die gerade von der Schule kommt, in ein Sterbehospiz? Sie macht ein Freiwilliges Soziales Jahr. Jeder kann sich unter einem Hospiz etwas vorstellen, aber niemand setzt sich damit auseinander, wenn er nicht muss. Denn für die Menschen dort gibt es keine Hoffnung auf Heilung mehr. Und wer sich entscheidet, dort zu arbeiten, wie Florentine Degen, muss sich mit dem Tod arrangieren. Er gehört zum Alltag. Der einfachste Weg: Distanz aufbauen. Aber genau das will sie nicht. Sie will den Menschen nahe sein. Auch wenn sie dabei auf Widerstände stößt. Und sie muss darüber schreiben, um einen klaren Kopf zu behalten. Denn dass Hoffnungslosigkeit auch befreiend sein kann, ist nur einer der Widersprüche, denen sie sich tagtäglich stellen muss.

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    Ich könnte das nicht
    Eisnelke

    Eisnelke

    12. March 2013 um 08:37

    Florentine Degen berichtet in tagebuchähnlichen Einträgen von ihrem Alltag im Hospiz. Sie absolviert ein freiwilliges soziales Jahr. In dieser Zeit lernt sie die verschiedensten Typ Menschen kennen, doch alle haben etwas gemeinsam: Sie werden bald sterben. An manchen Stellen wollte ich die junge Frau am liebsten packen und einmal kräftig durchrütteln. Meiner Meinung nach stellt sich Florentine über die Pflegekräfte. Ein ganzes Jahr ist sie in der Einrichtung für Sterbebegleitung beschäftigt. Sie hält sich jedoch nicht immer an die Regeln, meckert über Hygiene-Vorschriften und äußert sich herablassend über Patienten – äußerst unangebracht! Die junge Autorin schreibt einfach und verständlich. Sprachlich faszinierende Sätze sucht man leider vergebens. “… aber dieser Gedanke ist schwer. Alte Menschen, die flirten, wirken … natürlich. Ich sehe den Mann, der einen Glühwein in der zitternden Hand hält. Ich nehme seine Haut und straffe sie. Ziehe sie nach hinten, binde sie mit einem Tuch im Nacken fest. Hebe seinen Blick. Beruhige seine Hand. Und da steht ein Mensch vor mir. Kein Kind, kein Greis, sondern schlicht und ergreifend ein Mensch.” Schade, ich habe sehr viel mehr erwartet. Mehr Hintergrundwissen und gut recherchierte medizinische Fakten hätten dem Buch mehr Rafinesse gegeben und es interessanter gemacht. Leider wirkt die Autorin sehr unsympatisch auf mich. Ich kann es nicht weiterempfehlen.

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