Florian Beckerhoff Das Landei

(34)

Lovelybooks Bewertung

  • 35 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 25 Rezensionen
(0)
(5)
(12)
(13)
(4)

Inhaltsangabe zu „Das Landei“ von Florian Beckerhoff

Rob hat alles, was er sich wünscht – nur keine Frau. Was ist das Geheimnis einer Beziehung? Wie haben die das früher gemacht? Die Alten haben sich immer eine von der gleichen Scholle geangelt, erklärt ihm Wirt Willi. Unsinn, denkt Rob, er ist nicht in die Stadt gezogen und hat sich einen Namen gemacht, um nur wegen einem Landei alles aufzugeben. Doch dann trifft er Gabi. Die Tochter seines Mathelehrers, die ihn zu Schulzeiten verpfiffen hat, wenn er hinter der Turnhalle gekifft hat. Auf den ersten Blick hat sie so gar nichts mit seiner Idee von Traumfrau zu tun, aber weiß die Liebe das?

Ich werd mit dem Autor nicht warm, Frau Ella fand ich auch nicht so der Reißer.

— literat
literat

Stöbern in Romane

Ein Haus voller Träume

Ein sehr atmosphärischer und leiser Familienroman mit kleinen Längen in der Mitte, der noch ein bisschen Potential hätte.

tinstamp

Sonntags in Trondheim

Blut dicker als Wasser!?!

classique

Der Frauenchor von Chilbury

Im Vordergrund: das Leben vieler Frauen zur Kriegszeit! Ein selbstbewusster Roman mit Emotionen und Spannung.

Bambisusuu

Dann schlaf auch du

Dieses Buch habe ich verschlungen. Packendes Drama, literarisch erzählt.

ulrikerabe

Die goldene Stadt

Ein echtes Sommerbuch! Ein tolles Abenteuer vor schöner Kulisse und sympathischen Figuren. Bücher machen glücklich.

ELSHA

Töte mich

Opereske Geschichte mit viel Witz und Charme

jewi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Oft zu bemüht lustig

    Das Landei
    literat

    literat

    08. April 2016 um 13:52

    In dem Buch geht es um einen jungen Emporkömmling, der vom Land in die Stadt und dort nach einigen Abstürzen zu Geld, Ruhm und einer eigenen Werbeagentur gekommen ist. Und nun stellt er sich die Sinnfrage, nachdem nach einigen komischen Vorkommnissen ihn seine coole Freundin verlassen hat. Ich finde, der Autor ist zu sehr bemüht immer wieder, teilweise sehr extrem, seinen Protagonisten vom falschen Weg, von dem des Geldes und der Oberflächlichkeit und des falschen Scheins der Stadt, hin zurück zur Ehrlichkeit, Tiefsinnigkeit seiner Herkunft, vom Dorf zu führen. Es ist immer wieder dieses Extrem, die die Bemühungen des Protagonisten zur Selbstreflexion und zum Wachsen unglaubwürdig machen. Man kann das Buch schon lesen, aber ein Spaß ist es nicht immer!

    Mehr
  • Naja !

    Das Landei
    sabine

    sabine

    04. September 2014 um 08:35

    Naja, ganz nett zu lesen. Voll umgehauen hat es mich nicht.

  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    Literatur

    Literatur

    Eine österreichische Weisheit besagt, dass es vom Zufall abhängt, wo man geboren wird, dass jeder aber die Macht hat, den Platz zu finden, wo er hingehört. Die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit zu etwas oder jemandem ist eine existenzielle Frage, die zum Menschsein seit Jahrtausenden gehört: Bereits in der antiken Literatur ist sie ein wichtiges und tief bewegendes Motiv - man denke nur an Iphigenie auf Tauris, die sich in der Fremde aus tiefstem Herzen nach ihrer Familie und ihrer Heimat sehnt. Auch die Romantiker und die Exilautoren schreiben sich ihre innerliche Zerrissenheit hinsichtlich dieses Themas eindrucksvoll von der Seele. Diese Werke zeigen, dass Heimat ein sehr menschliches, bewegendes und emotionales Thema ist. So überrascht es nicht, dass Florian Beckerhoff in seinem Roman "Das Landei" diese wesentlichen Fragen aufgreift: Rob, auf dem Land aufgewachsen, von dort geflüchtet und nun überzeugter Großstädter, gerät in eine tiefe Sinnkrise, als er von seiner Freundin verlassen wird. Eine Frau aus der Heimat, vom Land, sei die Lösung - so der Rat eines lebenserfahrenen Wirtes -. Dies beherzigt Rob und stürzt von einer Krise in die nächste. Zu Beginn muss ich gestehen, dass ich hauptsächlich einen Beweggrund hatte, das Buch zu lesen: Diese überaus drollige Kuh auf dem Titelbild in Zusammenhang mit dem Titel macht unglaublich Laune, dieses Buch zu lesen, und verspricht eine lustig-heitere Geschichte, bei der kein Auge trocken bleibt. Des Weiteren muss ich gestehen, dass mich der Klappentext eher ein bisschen abgeschreckt hat: zu oberflächlich, zu abgedroschen, zu banal klang mir die Geschichte insgesamt. Rückblickend muss ich sagen, dass weder Titelbild noch Klappentext der Handlung gerecht werden. Es handelt sich beim "Landei" um einen tiefgründigen Roman, der trotz der eher oberflächlichen Darstellung der Charaktere die Fragen des Lebens auf sehr berührende Weise einfängt. Die Parallelität der Handlungsstränge ist eindrucksvoll und sorgt bei der Lektüre für das ein oder andere gewollte Déjà-lu-Erlebnis mit viel Deutungsspielraum. Insgesamt begegnen dem Protagonisten auf seiner innerlichen und äußerlichen Sinn-Odyssee sehr überspitzte Charaktere, die sich an verschiedenen Orten wiederholen wie auch die gedankliche Aufteilung in Stadt - Land. Diese Irrfahrt findet ihr Ende, als der Protagonist tatsächlich seine Heimat findet. Das größte Manko des Romans ist sein Anfang. Über mehr als 50 Seiten schleppt sich die Handlung in sich ewig wiederholenden Kreisen, vielleicht ein stilistisches Mittel, um die Verzweiflung und Sinnsuche des Protagonisten zu illustrieren, für den Leser auf jeden Fall mehr als mühsam. Die kleineren Mankos sind die Oberflächlichkeit der Figuren und der Handlung, die teils sehr anstrengenden Wiederholungen und das eher unglaubwürdige Ende. Angesichts der positiven Aspekte möchte ich dem Autor diese Unzulänglichkeiten gerne verzeihen, denn wenn man das dominiernde Thema über die Unterscheidung zwischen Stadt und Land in das allgemeinere Fragen nach Heimat- und Zugehörigkeitsgefühl umwandelt, erhält das Buch noch einmal eine weitere Tiefe. Insgesamt ist es - wenn man etwas Geduld für die Durststrecke zu Beginn mitbringt - ein sehr schöner Roman, der wieder einmal festhält, dass Heimat kein fest definierter Begriff ist, sondern etwas sehr Individuelles, Persönliches und Wandelbares ist und oft nicht vom jeweiligen Ort, sondern meistens von den jeweiligen Menschen abhängt. Für Sinnsuchende und Gerne-Zwischen-Den-Zeilen-Lesende, aber auch für Humor-Liebende der richtige Lesestoff, der trotz einiger Mängel doch einige gute Lesestunden verspricht.

    Mehr
    • 2
    Loony_Lovegood

    Loony_Lovegood

    29. August 2012 um 18:40
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    Pharo72

    Pharo72

    29. June 2012 um 12:36

    Robert Gernold ist ein erfolgreicher Macher in der Werbebranche, aber zweifelt immer mehr an seinem Dasein. Vor allem fehlt ihm die richtige Frau an seiner Seite. Wirt Willi gibt ihm den Tipp, dass man nur mit jemandem aus der Heimat glücklich werden kann, der genauso tickt wie man selber. Obwohl er nicht danach gesucht hat, läuft Robert alsbald Gabi, die Tochter seines ehemaligen Lehrers über den Weg. Doch ist sie wirklich die Erfüllung seiner Träume? Um es vorweg zu schicken, ich hatte mir von diesem Buch einen lustigen Chit Lit-Roman aus der Sicht eines Mannes versprochen. Leider konnte mich das Buch aber schlussendlich nicht wirklich überzeugen. Es liest sich recht flott und flüssig weg, da es auch nicht gerade viele Seiten hat. Jedoch wurde mir der Protagonist zunehmend unsympathischer, was hauptsächlich daran liegt, dass er seine Meinung häufiger wechselt als seine Hemden. Mal will er der große Geschäftsmann sein, dann sehnt er sich nach Vergangenem. Bald fallen ihm die alten Freunde auf die Nerven und er schickt seine angeblich so große Liebe in die Wüste und flieht selbst zu einem Selbstfindungstrip in den Süden, wo er aber letzten Endes der Wahrheit auch nicht näher kommt. Seine plötzliche Läuterung am Ende kann ich ihm aus diesem Grund einfach nicht abnehmen, sie ist auch schlicht unglaubwürdig. Das Ganze wirkte für mich einfach nur unausgegoren, unterlegt mit viel Psychogeschwafel, Alkoholabstürzen und nur ganz selten mal ein gequältes Lächeln hervorrufend. Keine Lektüre, die ich weiterempfehlen möchte. Wer Florian Beckerhoff mal ausprobieren möchte, sollte wohl eher auf seinen Erstling „Frau Ella“ zurückgreifen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    hanniball

    hanniball

    23. April 2012 um 10:49

    *Landeier unter sich.* Rob, jung, dynamisch, erfolgreich, vor Jahren aus der ländlichen Kleinstadt in die Großstadt geflohen, wird von seiner Bett- und Bargefährtin verlassen. Als Folge bricht die schon vorher latente Sinnkrise endgültig durch. Auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens gerät er in seine alte Stammkneipe, und deren Wirt, offenkundig ziemlich am Ende seines Lebenswegs, rät ihm, sich dazu zu bekennen, dass er ein Landei sei und sich eine Frau aus seiner Heimat zu nehmen. Und so macht Rob sich auf die Suche, manchmal dem Rat seines Wirtes folgend, mal ihn strikt ablehnend. Dabei gerät er von einem Bett in die nächste Sinnkrise und von dort ins nächste Bett. Bis er schließlich Gabi trifft. Die Tochter seines alten Mathelehrers, die ihn und seinen besten Freund damals bei der Polizei verpfiffen hat, kurz bevor das Gras erntereif war. Aber auch bei Carla bleibt er nicht lange, sondern schickt sie nach kurzer Zeit in die Wüste und macht sich auf in den Urlaub, wo er prompt auf eine Siedlung von Späthippies trifft, die versuchen, ihm vom Sinn des Lebens zu überzeugen, was auch immer der ist. Nachdem er auf diese Weise, nicht ganz im Sinne seiner Urlaubskommune, zu seinem Schicki-Micki-Hochglanz-Leben zurückfindet, kommt seine Mutter ins Krankenhaus. Nach Jahren, in denen er seine Eltern nach Möglichkeit ignoriert hat, kehrt er nach Hause zurück und erlebt dort die Verachtung seines Vaters für seine Feigheit. Auf dem Weg zurück in die Stadt, überrascht ihn und sein sommerbereiftes Cabrio der Schneesturm. Er kommt von der Straße ab und will zu Fuß zurück zur elterlichen Kleinstadt, um dort Hilfe zu holen. Dabei gelangt er zur einsam im Wald liegenden Hütte von Gabi, trifft diese wieder und alles wird gut. So banal diese Geschichte klingt, so ist sie leider in großen Teilen geschrieben. Den zweiten Stern bekommt dieses Buch von mir nur deswegen, weil immer wieder ein wirklich liebevoller Schreibstil, ein nahezu grotesker Humor, eine Liebe zum sorgfältig gezeichneten Detail durchbricht. Aber leider viel zu selten, um dieses Buch zu mehr als ganz ok zu machen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 10:48

    Ich muss gestehen, dass ich "Das Landei" ganz ok fand, aber leider auch nicht mehr. Man kann es zwar ganz gut lesen, aber mir hat es bei weitem nicht so gut wie "Frau Ella" gefallen, was mich wirklich positiv überrascht hat. Habe mit einem wesentlich lustigeren Buch gerechnet. Insbesondere bei dem witzigen Cover habe ich eine locker-leichte Geschichte erwartet und habe ein teilweise trockenes und langatmiges Buch vorgefunden. Florian Beckerhoff hat ein ganz interessantes Thema aufgegriffen und es hätte auch mehr als ein sehr nettes Buch werden können. Es geht um Robert, der vom Land kommt und in der Stadt sein großes Glück sucht. Als seine Freundin Marietta sich von ihm trennt und er seinen Frust in einer Kneipe ertränken will, gibt ihm der Wirt den gut gemeinten Rat, dass er nur dort glücklich werden kann, wo seine Heimat ist. So weit so gut. Was dann jedoch folgt ist wie gesagt ganz nett zu lesen, hätte aber auch bei weitem witziger ausfallen können.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    bookorpc

    bookorpc

    22. October 2011 um 00:05

    Florian Beckerhoffs Roman “Das Landei” hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt. Inhalt: Robert hat sich in der Stadt ein neues Leben aufgebaut, fern von der Heimat, dem Land. Trotz seines Erfolges in der eigenen Agentur, beginnt er immer mehr keinen Sinn in seinem Leben zu finden, da es mit den Frauen nicht mehr so klappen will. Als er von Willi, dem Wirt aus der Grotte, den Tipp bekommt sich ein Mädchen aus der Heimat zu suchen, findet er diesen Gedanken zuerst verwerflich. Bis er die ersten Leute aus der Vergangenheit bzw. seiner Heimat in der Stadt trifft. Meine Meinung: Die Geschichte hat mich nicht gefesselt und ich fand sie nicht flüssig zu lesen. Robert ist mir zu überheblich und seine Suche nach der Liebe zu trocken, obwohl sie stellenweise witzig ist. Eine Liebesgeschichte aus der Sicht eines Mannes ist aber wahrscheinlich eher so wie in diesem Buch, deshalb darf man als Leserin nicht zuviel erwarten. Fazit: Wer sich auf eine Liebesgeschichte freut, sollte nicht enttäuscht sein, wenn er eher eine Sinnsuche findet.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    anyways

    anyways

    22. August 2011 um 19:29

    Robert und Golo haben es geschafft, nach Jahren einer schier endlosen Kinder- und Jugendzeit, sind sie abgehauen in die große Stadt. Golo, dank seines spendablen Vaters, versucht sich als Lebenskünstler. Robert versuchte dies auch, traf dann aber nach einiger Zeit eine betuchtere Gönnerin und ist jetzt Chef einer kleinen Werbeagentur. Das geht alles eine Zeit lang gut, aber dann kurz vor der Weihnachtszeit verlässt ihn, zum wiederholten Male, seine schöne junge Freundin. Er muss raus finden warum dies so ist und ob es nicht die Frau gibt, die weiß wie er tickt und mit der er leben kann. Der Wirt der alten Stammkneipe die die Freunde früher oft besuchten, gibt ihm den Tipp mal ein Mädchen aus der Heimat den Vorrang zu geben. Damit löst dieser einen schieren Sturzbach an Gefühlen in Robert aus. Soll er wirklich in dieses alte Kaff zurück? Der Protagonist ist in meinen Augen zu alt um sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu begeben aber zu jung um schon eine Midlife-Crisis zu haben. Man folgt ihm durch 250 Seiten Geschwafel und diversen Alkoholabstürzen und fragt sich was der Autor mit diesem Werk sagen will? Dabei fand ich die Leseprobe recht unterhaltsam, leider musste ich nach schon 50 Seiten feststellen, dass dieses Buch mich nicht anspricht. Der Protagonist ist egoistisch, egozentrisch und gehörig selbstverliebt. Ein Narzisst wie er im Buche steht. Aber natürlich erfolgreich und der große Macher der seine Herkunft und seine Eltern nur zu gern verheimlicht, nicht das diese Übles mit dem jungen Robby taten, nein sie wohnten schlicht und ergreifend in einem ach so öden Kaff.Das alles verpackt der Autor leider in pseudo-philosophische Aussagen oder mit anderen Worten er erzählt viel und sagt nichts. Schade. Mein Fazit: Langweilig und langatmig.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    gaby2707

    gaby2707

    07. August 2011 um 15:49

    Robert Gernold, früher Robbie heute Rob, hat es bis nach ganz oben geschafft: eigene Werbeagentur, superschicke, blendend aus- sehende spanische Freundin, eine tolle Wohnung mit Blick über die ganze Stadt und Freunde, die sich ebenfalls ganz oben ange- siedelt haben. Aber ein großes Loch tut sich auf, als ihn seine Freundin Marietta verläßt - und das auch nur, weil er nichts von seiner Vergangenheit mit langen Haaren und Gitarre preisgeben will. Ein Freund rät ihm, seine Beziehungen dort zu suchen, wo er herkommt - vom Land. Er, der sein altes Leben völlig hinter sich gelassen hat und auch mit seinen Eltern keinen Kontakt mehr pflegt, beginnt zusammen mit seinem ehemaligen Schulfreund Golo mit dem er in die große weite Welt gezogen ist, alte Bekannte aus seiner Schul- zeit aufzutun und mit ihnen abzuhängen. Nach einer kurze Episode mit Jessica lernt er Gabi kennen... Da ich selbst auch vom Land komme und in die Großstadt gezogen bin, hat mich dieses Buch doch sehr angesprochen. Die Frage nach der Heimat habe auch ich mir immer mal wieder gestellt. Besonders gut hat mir die Beschrei- bung gefallen, dass Heimat ein Gefühl ist, wo man sich wohlfühlt und wo es einem gutgeht. Der Abschnitt, wo Rob sich über die Weih- nachtsfeiertage, die er eigentlich bei seinen Eltern verbingen sollte, in den Süden begibt und hier im "Zentrum der Reinigung" nach dem Sinn des Lebens zu suchen, fand ich dann aber doch zu gestellt. FAZIT: ein mehr als nettes Buch, das ich mir ganz anders vorgestellt hatte, aber dann doch sehr gerne gelesen habe.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    Moosbeere

    Moosbeere

    03. August 2011 um 19:01

    “Vielleicht war Patina nicht nur eine kitschig-nostalgische Bezeichnung des Verfalls. Vielleicht war das Leben in Schwarzweiß oder Sepia viel bunter als in den knalligsten Farben.“ Inhalt Robert ist ein aufstrebender Geschäftsmann mit einer eigenen Werbeagentur. Er fährt einen teuren Wagen, bewohnt eine schicke Wohnung und hat eine gut aussehende Frau an seiner Seite. Nicht erinnert mehr an den kleinen „Robbie“ vom Land. Eines Tages verlässt ihn seine Freundin genau aus diesem Grund: Er möchte nichts über seine Vergangenheit erzählen. Einsam und verlassen fängt er mit der Sinnsuche an. Kann sein alter Kumpel Golo weiterhelfen? Der hat eine unliebsame Idee – Rob solle sich doch mal beim Stammtisch umschauen, ob er nicht eine aus seinem Dorf, aus der Heimat fände. Doch ist das so einfach? Meine Meinung Durch das lustig aufgemachte Cover mit der Kuh im Kleid war ich auf ein so nachdenkliches Buch im ersten Moment nicht gefasst. Der Leser merkt schon auf den ersten Seiten, dass es um mehr geht als nur die witzige Beschreibung der ewigen Suche nach der wahren Liebe. Es geht um so viel mehr: Um Glück, den Sinn des Lebens und auch Aussöhnung mit der Vergangenheit – das Verstehen, warum man so ist, wie man ist und die Frage, ob man damit leben kann. Ich fand sehr schade, dass das ganze Buch trotz der Sinnsuche irgendwie an der Oberfläche geblieben ist. Die Hauptfigur war mir bis zum Ende nicht wirklich sympathisch und ich hätte gerne mehr über seine Beweggründe erfahren. Fazit Insgesamt vergebe ich 3 Sterne für ein leicht zu lesendes Buch mit einer Prise Humor und dem einen oder anderen Ansatz zum Nach- und Weiterdenken. Schade eigentlich, ich denke, man hätte aus dem Stoff mehr machen können.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    eifelmini

    eifelmini

    25. July 2011 um 21:09

    Robert ist ein erfolgreicher Werbetexter und Chef seiner eigenen Werbeagentur. Reich, gutaussehend, erfolgreich, das war nicht immer. Er hat sich alles hart erarbeitet, seit er vor 17 Jahren mit seinem Kumpel Golo aus seinem Heimatdorf abgehauen und in die Stadt geflohen ist. Als ihn seine Freundin verlässt stürzt ihn das in eine Krise und er begibt sich auf einen Selbstfindungstrip. Ist er immer noch das Landei, das er früher war? Robert ist ein schwieriger Charakter. Seine Gedankengänge sind kompliziert, manchmal schwer nachvollziehbar und seltsam. Mir ist das Lesen recht schwer gefallen und ich habe mich teilweise wirklich durch das Buch quälen müssen. Je weiter ich im Buch fortgeschritten, um so langweiliger wurde die Geschichte. Auch witzig gemeinte Szenen, wie zum Beispiel Roberts Erlebnisse in einer Hippie-Kommune, machten es nicht besser. Das Cover mit der witzigen Kuhfrau im Blümchenkleid und die Leseprobe versprachen in meinen Augen ein amüsantes Buch. Doch leider täuschte der Eindruck: stark am Anfang, aber schwach im Abgang. Ich hatte mir mehr versprochen, allein schon wegen des Titels. 'Das Landei' kann ich leider nicht als Lesegenuss empfehlen. Mag sein, dass es für Männer in der Midlife Crisis (oder Männer allgemein) ein amüsantes Buch sein mag, aber mir als Frau ' und ich bin selbst ein Landei ' hat es nicht gut gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    Pummelfee77

    Pummelfee77

    08. July 2011 um 10:18

    Ich habe mich sehr über den Gewinn bei vorablesen gefreut. Die Leseprobe fand ich überraschend gut, aber der Rest des Buches war eine einzige Qual. Hätte man hier nicht auf eine Rezi gewartet, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Dementsprechend lange hat es auch gedauert. Man erlebt einige Wochen im Leben eines Alkoholikers in der Midlife-Crisis. Sein Selbstfindungstrip läuft unter dem Motto "Back to the roots" und genau diese Sehnsucht nach den Wurzeln wird ständig in Alkohol getränkt. Ich wurde weder mit Robert, noch mit Rob und auch nicht mit Robbie warm. Die Romanze mit Gabi hat mich gar nicht berührt. Fazit: Nicht empfehlenswert. Das einzig Positive ist das Cover.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    sabrina89

    sabrina89

    03. July 2011 um 17:13

    Es ist ein guter, leichter Roman. Hier geht es um einen Mann Namens Rob. Dieser ist als Jugendlicher von seinem zu Hause auf dem Land abgehauen, um sich in der Stadt ein neues großartiges Leben aufzubauen. Erst ein paar Jahre später, als er eine erfolgreiche Werbeagentur führt, fängt er an darüber nachzudenken, was Heimat und zu Hause bedeutet. Seine letzte Frau ist abgehauen. Sie kam aus der Stadt. Daher dachte er sich, er sucht sich eine Frau mit den gleichen Grundvorraussetzungen. Also eine, die auch vom Land kommt. Somit begibt er sich auf die Suche nach der perfekten Frau und auf die Suche nach sich selbst... Das Buch lässt sich gut lesen. Es ist locker und leicht geschrieben und lässt einen auch zum Nachdenken kommen, was wirklich wichtig ist im Leben. Dieses Buch kann man auf jeden Fall weiter empfehlen, nur glaube ich, dass es nicht für jeden was ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. July 2011 um 21:03

    Robert, genannt Rob, hat es geschafft. In der großen Stadt hat er eine eigene Werbeagentur, ein schöne Freundin und tolle Freunde. Alles scheint in Ordnung bis er sich Gedanken über seine Vergangenheit auf dem Dorf macht und überlegt, ob alles so richtig ist. Da er zu dieser Vergangenheit dann auch nicht wirklich steht verläßt ihn seine Freundin und er macht sich auf der Suche nach einer Neuen. Auf dieser Suche gibt ihm der Wirt Willi den Rat: "Suche auf der eigenen Scholle", also in der Heimat, auf dem Dorf. Bei dieser Suche begegnen ihm allerlei Gestalten aus der Vergangenheit, mit denen er damals nicht zu tun haben wollte und heute auch nicht wirklich. Man erfährt wie er mit seinem besten Freund, Golo, aus der Enge der Dorfes geflohen ist, um in der Stadt sein Glück zu suchen. Auch lernt die Dorfschönheit Jessica kennen, landet mit ihr mit Bett und Gabi, die Tochter seines ehemaligen Mathelehrers und das genau Gegenteil seiner letzten Freundin. Was das Buch bestimmt ist aber die Suche nach einem Sinn, nach der Antwort ob das alles gewesen ist. Ob das Leben in der Stadt das Nonplusultra ist oder das Leben auf dem Land. Dieser Zwiespalt begleitet Robert das ganze Buch über und das es was mir Rob mit der Zeit wirklich unsympathisch macht. Er kann sich einfach nicht entscheiden. Er ist inkosequent in seinem Handeln und teilweise nicht es manische Züge an, wenn er von hoch begeistert zu tief betrüb fällt. Ich bin mit der ganzen Geschichte nicht warm geworden. Es ist nicht so tiefgründig wie es sein könnte, überall wird nur an der Oberfläche gekratzt. Sei es Roberts Vergangenheit, sei es sein Verhältnis zu seinen Eltern. Auch das ganze Hin und Her zwischen Stadt und Land liest sich zu gequält, zu konstruiert. Ich habe irgendwie das Gefühl der Autor selbst wollte das Buch einfach nur zu Ende bringen. Es war gut zu Lesen, aber vom Inhalt habe ich mehr erwartet. Schade.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Landei" von Florian Beckerhoff

    Das Landei
    coffee2go

    coffee2go

    02. July 2011 um 19:03

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Rob leitet eine erfolgreiche Werbeagentur in der Stadt, hat eine hübsche Freundin und lässt es sich gut gehen, doch plötzlich holt ihn seine Vergangenheit ein. Er kommt ins Grübeln, da er vor vielen Jahren mit seinem Freund Golo von heute auf morgen das Landleben und seine Familie hinter sich gelassen hat und in die Stadt gezogen ist. Er versucht in seinem Leben einen neuen Sinn zu finden, sucht wieder den Kontakt zu seinen ehemaligen Freunden und versucht einige Konstante in seinem Leben zu verändern. Rob begibt sich auf eine Reise, reflektiert sein Leben und beginnt eine Suche nach seiner Traumfrau. Meine Meinung zum Buch: Das Landei hat mir nicht so gut gefallen, wie ich aufgrund der Leseprobe erwartet hätte. Der Autor hat versucht einerseits das Buch sehr witzig und kurzweilig aufzubauen, auf der anderen Seite kommen aber auch ernste Elemente vor. Ich finde, dass die Kombination nicht so gut gelungen ist. Das Buch ist sehr oberflächlich geblieben, die Situationen haben sich häufig wiederholt, es ist nicht allzu viel an Handlung passiert und auch das offene, etwas abrupte und etwas eigenartige Ende des Buches konnte mich nicht begeistern. Der Charakter Rob ist auch nur sehr oberflächlich beschrieben, ich konnte nicht wirklich viel über ihn herauslesen, deshalb ist er auch nicht besonders sympathisch geworden. Über seine Familie und die Gründe für den Wegzug aus dem Dorf erfährt man sehr wenig, das Landleben wird etwas ins Lächerliche gezogen und die Veränderungen und charakterlichen Entwicklungen, die Rob durchlebt sind auch nicht unbedingt positiv. Er nutzt seine Mitmenschen aus, die Anderen behandeln ihn oberflächlich und er ist auf der Suche nach der Traumfrau, die es vielleicht irgendwo gibt oder auch nicht. Die weiteren Charaktere werden auch fast alle oberflächlich, naiv und einfallslos beschrieben. Cover und Titel: Das Cover und den Titel habe ich recht lustig gefunden, allerdings habe ich im Laufe des Buches nicht wirklich einen Zusammenhang zum Coverbild entdecken können. Die Optik lässt auf ein witziges, leichtes, humorvolles Buch schließen, was sich beim Lesen allerdings nicht bestätigt. Mein Fazit: Ich hätte es besser gefunden, wenn sich der Autor für eine Stilrichtung entschieden hätte: entweder ein witziges Buch oder ein ernstes Buch, das zum Denken anregt, zu schreiben. Die Kombination finde ich nicht besonders gut gelungen, das Buch hat mich nicht unterhalten.

    Mehr
  • weitere