Florian Beckerhoff Frau Ella

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Inhaltsangabe zu „Frau Ella“ von Florian Beckerhoff

Frau Ella, rüstige 87, soll am Auge operiert werden. Völlig unnötig, findet sie. In der Klinik begegnet ihr der junge Sascha, der sie aus den Klauen der Ärzte befreit und erst einmal bei sich einquartiert. Nur für ein paar Tage, glaubt Sascha. Doch da kennt er Frau Ella schlecht.
Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei Nacht und Nebel in seine Wohnung. Saschas Freunde Klaus und Ute sind von dessen neuer Mitbewohnerin begeistert: Total schräg, so eine WG! Tatsächlich wird der lethargische Sascha die lebendige, aber einsame Frau Ella so schnell nicht wieder los. Klaus und Sascha nehmen sich der alten Dame an, kleiden sie neu ein, führen sie zum Essen aus und machen Ausflüge in die Sommerfrische. Alles läuft bestens – bis Saschas Freundin Lina braungebrannt aus Spanien zurückkehrt. Ein humorvoller und warmherziger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Leider zu flach und artig.

— TheSilencer

Nach anfänglicher Skepsis schließen zwei unfreiwillig in einem Zimmer einer Augenklinik gestrandete Menschen einen Pakt gegen die Götter in Weiß. Wie es mich ankotzt, wenn das Pflegepersonal mit alten Menschen so umgeht, als seien sie Säuglinge! Und wie schön, dass ich mir sicher sein kann, dass Sascha seine - nein: unsere - Frau Ella aus dem Krankenhaus rettet, ohne dass sie eine Vollnarkose über sich ergehen lassen muss. Mit viel Witz und Herzenswärme erzählt Florian Beckerhoff die Geschichte der fast 90-jährigen Frau Ella und des 30-jährigen Sascha, die nicht ganz freiwillig eine WG gründen. Auf liebenswerte Weise zeigt er, dass es auch in der heutigen Zeit ein Miteinander der Geneerationen geben kann, wenn nur alle Beteiligten daran interessiert sind, sich Mühe geben und das Ganze mit viel Humor und Gelassenheit angehen. Sascha und Ella sind glücklich miteinander, lachen viel und helfen sich gegenseitig bei Problemen und Schwierigkeiten. Sie feiern miteinander, stören sich nicht an der Unordnung und an den Pupsen des anderen und nehmen ungeheuer viel Rücksicht auf die Gefühle des anderen. Nicht alles gelingt, es gibt Tiefschläge, Missverständnisse und Ängste. Aber immer sind die beiden einander zugewandt und werden echte Freunde. Welch warmherziges Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Menschen. Mir fällt spontan der Film "Harold & Maude" ein, bei dem auch ein ganz junger Mann und eine ganz alte Frau gute Freunde werden. Auch das Ende ist perfekt und versöhnlich. Ich warte nun schon gespannt darauf, zu erfahren, was für ein Buch Florian Beckerhoff seinem gelungenen Erstling folgen lässt.

— LeseratteAnnaHabeIch

Nicht, das was ich mir erwartet habe, sehr bedrückend dieses Buch

— CorinaPf

Fängt mit Witz und Herzlichkeit gut an, kann das aber leider nicht bis zum Schluss halten!

— sommerlese

Generationen treffen aufeinander

— Moorteufel

echt lustig

— Petra54

Ein wenig Humor, ein wenig warmherzig, ein paar traurige Seiten, aber doch ist es zu langweilig geschrieben. Mir fehlte die Kreativität

— crazy_julchen

Netter Zeitvertreib.

— lovelylieschen

Schöne & lustige Geschichte darüber, wie verschiedene Generationen voneinander lernen können. Auch die Verfilmung ist gelungen.

— frauchica

Wunderscönes Buch mit ganz viel Herz geschrieben!

— Yaya

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buchstabensammlerin

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  • Verschenktes Potential

    Frau Ella

    TheSilencer

    27. September 2017 um 06:58

    Die Geschichte hat Potential. Der Autor hört sich aber gerne selber zu und so versinkt der Roman ab kurz vor der Hälfte in den Unterhaltungswert von Fahrstuhlmusik.Frau Ella soll am Auge operiert werden. Prestige- und geldgeile Ärzte raten der fast 90jährigen zur Vollnarkose.Zimmernachbar Sascha bekommt das mit und teilt Frau Ellas Besorgnis, sie könnte aus dieser Narkose nicht mehr aufwachen. So tut Sascha etwas, was seiner lethargischen Lebenseinstellung eigentlich widerspricht: der schnappt sich Frau Ella vor der OP und taucht mit ihr in seiner Wohnung unter.Wie gesagt: die Geschichte hat was. Doch die Generationskonflikte werden zu sanft angegangen; auch dem Fortgang der Erzählung fehlt der Schwung.Das ist schade, denn mit ein bißchen Mehr hätte hier Ausnahmeroman abgeliefert werden können. So bleibt es ein Geschichtchen.

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  • hahahah

    Frau Ella

    LeseratteAnnaHabeIch

    28. April 2017 um 22:09

    Nach anfänglicher Skepsis schließen zwei unfreiwillig in einem Zimmer einer Augenklinik gestrandete Menschen einen Pakt gegen die Götter in Weiß. Wie es mich ankotzt, wenn das Pflegepersonal mit alten Menschen so umgeht, als seien sie Säuglinge! Und wie schön, dass ich mir sicher sein kann, dass Sascha seine - nein: unsere - Frau Ella aus dem Krankenhaus rettet, ohne dass sie eine Vollnarkose über sich ergehen lassen muss.Mit viel Witz und Herzenswärme erzählt Florian Beckerhoff die Geschichte der fast 90-jährigen Frau Ella und des 30-jährigen Sascha, die nicht ganz freiwillig eine WG gründen. Auf liebenswerte Weise zeigt er, dass es auch in der heutigen Zeit ein Miteinander der Geneerationen geben kann, wenn nur alle Beteiligten daran interessiert sind, sich Mühe geben und das Ganze mit viel Humor und Gelassenheit angehen. Sascha und Ella sind glücklich miteinander, lachen viel und helfen sich gegenseitig bei Problemen und Schwierigkeiten. Sie  feiern miteinander, stören sich nicht an der Unordnung und an den Pupsen des anderen und nehmen ungeheuer viel Rücksicht auf die Gefühle des anderen. Nicht alles gelingt, es gibt Tiefschläge, Missverständnisse und Ängste. Aber immer sind die beiden einander zugewandt und werden echte Freunde.Welch warmherziges Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Menschen. Mir fällt spontan der Film "Harold & Maude" ein, bei dem auch ein ganz junger Mann und eine ganz alte Frau gute Freunde werden. Auch das Ende ist perfekt und versöhnlich. Ich warte nun schon gespannt darauf, zu erfahren, was für ein Buch Florian Beckerhoff seinem gelungenen Erstling folgen lässt.

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  • Ein Buch für zwischendurch

    Frau Ella

    CorinaPf

    10. April 2017 um 21:56

    Inhalt: Sascha wird in ein neues Zimmer im Krankenhaus verlegt, da es einen Wasserrohbruch gibt. Dabei landet er in einem Zimmer mit einer älteren Dame. Diese stellt sich als Frau Ella vor. Für Sascha wird es zur Geduldsprobe, denn er kann diese Frau nicht wirklich leiden. Doch wie Frau Ella dann unter Drogen gesetzt wird um ihr Zustimmung für eine schwere Operation zu bekommen, hilft er der Frau und entführt sie einfach. Er bringt sie zu sich nachhause und das Chaos kann beginnen.   Protagonisten: Sascha, ist ein Mensch er lebt in den Tag, doch er ist immer sehr deprimiert und lässt keinen, nicht einmal seine besten Freunde mehr an sich ran. Sein Herz wurde vor kurzem gebrochen und dies hat er nicht gut überwunden.   Frau Ella glaubt sie hat ihr Leben schon gelebt. Sie stellt jedoch fest, wie Sascha sie entführt hat, dass dies nicht stimmt, denn sie lernt noch einiges wie ein Kaffee mit Macchiato. Doch sie ist meist Überfordert z.B. mit den ganzen neue Wörter, lässt sich dies aber nicht anmerken.   Schreibstil: Der Schreibstil war am Anfang sehr lustig und gefiel mir gut, doch nach und nach wurde es immer zäher, da einfach nichts passierte. Bis auf das Ende, da kam wieder etwas Spannung auf. Es wurde von zwei Sichten geschrieben einmal aus der Sicht von Frau Ella die immer überfordert ist   Zweitens von Sascha, der nicht genau weiß bis zum Schluss warum er überhaupt Frau Ella mitgenommen hat. Was ich eigentlich gut finde sind die Sichtwechsel, fand ich hier nach einen Zeit störend, da immer wieder ein Schnitt gemacht wurde aber beim nächsten Wechsel nicht mehr darauf eingegangen wurde. Film vs. Buch Der Film hat mir um einiges besser gefallen wie das Buch unteranderem wegen Matthias Schweighöfer. Im Film wirken für mich die Charaktere viel sympathischer und sie entwickeln sich auch weiter, was im Buch nicht wirklich passiert. Da bleibt meist alles beim Alten. Von der Story her passiert hierbei im Film auch mehr, da es zum Ende hin ein Roadtrip nach Paris wird, bleiben wir im Buch in Deutschland. Auch von der großen Liebesgeschichte wird im Buch nichts erzählt. Frau Ella erzählt zwar von ihrer großen Liebe aber von großen Gefühlen kann man da nicht sprechen.   Wegen dem Anfang und dem soliden Schluss gebe ich dem Buch gut gemeinte 3 Sterne. Ich dachte der Film würde mehr auf dem Buch aufbauen und ich bekomme noch mehr Hintergrundwissen. Doch das Buch ist komplett anders, jedoch auch zäher.

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    • 2
  • Besser als der Film!

    Frau Ella

    KerstinTh

    21. June 2016 um 17:13

    Frau Ella ist 87 Jahre alt, als sie am Auge operiert werden soll. Im Krankenhaus soll sie sich mit Sascha, der viel jünger ist – nämlich erst  30 – das Zimmer teilen. Dieser hilft ihr nach seiner eigenen Augen-OP aus dem Krankenhaus zu fliehen, da Frau Ella sich nicht operieren lassen möchte. Sascha bietet ihr an für eine Nacht bei ihm bleiben zu dürfen. Doch da hat er die Rechnung ohne seine Freunde Klaus und Ute, sowie ohne Frau Ella gemacht. Völlig unerwartet entwickelt sich aus dieser „Flucht“ eine Freundschaft. Die ungewöhnlicher kaum sein könnte und wodurch Frau Ella endlich wieder aufblüht.   Dieses Buch zeigt, dass die Unterschiede zwischen Alt und Jung gar nicht so groß sind und, dass beide sehr gut miteinander harmonieren können. Bei „Frau Ella“ handelt es sich um ein lustiges und unterhaltendes Buch. Zu diesem Buch gibt es auch einen gleichnamigen Film mit Matthias Schweighöfer und Ruth Maria Kubitschek in den Hauptrollen. Ich finde dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Buch auch besser sein kann als der Film. Zumindest ist das meine Meinung.

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  • Alt sein heißt nicht unbedingt einsam sein

    Frau Ella

    sommerlese

    "*Florian Beckerhoff*" schrieb 2010 sein Romandebüt "*Frau Ella*". Verlegt wird der Roman im "*Ullstein Verlag*". Sascha, 30 Jahre alt, liegt nach einer Augen-OP im Krankenhaus und bekommt stark schnarchende Gesellschaft in seinem Zimmer in Person  einer alten Dame, Frau Ella, 87 Jahre alt. Als er mitbekommt, dass sie gegen ihren Wunsch operiert werden soll, nimmt er sie kurzentschlossen mit zu sich nach Hause. Dort gewöhnt er sich langsam aber sicher an die einsame Dame mit dem großen Herz und lässt sie bei sich wohnen. Diese WG scheint harmonischer zu sein als mit seiner Freundin Lina. Auch seine Freunde Ute und Klaus finden Ella sympathisch und verbringen eine aufregende Zeit miteinander. Florian Beckerhoff versieht dank einer genauen Beobachtungsgabe die Charaktere dieses Romans geschickt mit viel Witz und Charme. Er zeigt auf eine sensible Weise, dass es zwischen Alt und Jung keine großen Unterschiede gibt, sondern das sich hier auch eine gegenseitige Bereicherung einstellen kann. Die Personen werden hier mit viel Sympathie, aber auch mit Fehlern und Schwächen genau beschrieben und man schliesst sie sofort ins Herz. Jedenfalls zeigt Sascha Frau Ella eine Möglichkeit, wieder mehr am Leben teil zu nehmen, die sie nach dem Tode ihres Mannes für erloschen glaubte. Gemeinsam gehen sie essen, trinken und tanzen und besuchen Orte ihrer Kindheit. Dabei lernt Frau Ella viele Menschen kennen und geniesst dieses neue Lebensgefühl sehr. Sie öffnet sich für ihre Umgebung und die junge Generation, genauso wie Sascha mehr über seine Mitmenschen, besonders über seine Freundin nachdenkt.   Dank Sascha gelingt es Frau Ella neue Wege zu gehen, ihren Horizont auch noch im Alter zu öffnen und die gewohnten einsamen Pfade zu verlassen. Sinnbildlich finde ich in diesem Zusammenhang ihr Kennenlernen von verschiedenen Kaffezubereitungen, die sie mit wachsender Begeisterung für sich entdeckt. Lange genug hat sie alleine vor sich hin gelebt, nun gilt es, mit ihrer liebenswürdigen Art auch anderen Menschen näher zu kommen und die Gemeinschaft wieder zu geniessen.   Dieser Gedanke hat mir gut gefallen, aber ich hätte mir noch mehr Tiefgang gewünscht. Der Autor hat es geschafft, hier sehr einfühlsam eine generationenüber-greifende Freundschaft abzubilden, die den Leser anregt, über gemischte Alters-Wohngemeinschaften nachzudenken. Dieses Buch ist unterhaltsam, zukunftsweisend und recht salopp geschrieben.  

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    • 2
  • Zwei einaugen unter sich ;)

    Frau Ella

    Moorteufel

    30. March 2015 um 21:23

    Frau Ella und Sascha sind eigentlich doch sehr verschieden und doch haben sie einiges gemeinsam. Beide habe sie eine Verletzung am Auge,so das beide nur mit einem Auge sehen können. Nachdem bei Frau Ella im Krankenzimmer ein Wasserschaden war,wird sie zu Sascha aufs Zimmer verfrachtet.Nur vorübergehend,versteht sich.Anfangs ist Sascha sogar nicht davon begeistert mit der schnarchenden,neugierigen alten Dame ein Zimmer zu teilen. Aber irgendwie hat sie was an sich,das ihn doch umstimmt. Und das er soweit geht und sie mit nachhause nimmt,naja mehr so entführt aus dem Krankenhaus. Dort lernt Frau Ella,das es noch ein anderes ,spontaneres Leben gibt,als das festgefahren,welches sie noch immer führt ,obwohl ihr Mann schon lange tot ist. Und auch Sascha,der sich sonst mehr im Selbstmitleid suhlte,beginnt wieder zu leben und fühlt sich für Frau Ella verantwortlich. Ich habe damals den Film davon gesehen und der hat mir schon sehr gut gefallen.Und auch wenn das Buch sich total anderns als dern Film entickelt und erzählt,kann ich nur beides empfehlen.

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  • Zusammenleben von Jung und Alt - Aufeinandertreffen von verschiedenen Generationen einmal anders

    Frau Ella

    Phebee

    21. February 2015 um 09:17

    "Frau Ella" ist ein Buch, das auf sehr unterhaltsame Weise die Tücken, aber auch die guten Seiten vom Zusammenleben zwischen Jung und Alt verdeutlicht! Es beschreibt sehr anschaulich und mit gewissem Witz und Humor, wie der 30 - Jährige Sascha plötzlich mit dem Leben und den Angewohnheiten einer 87 - Jährigen konfrontiert wird! Der Leser erfährt von den anfänglichen Schwierigkeiten, sich gegenseitig so zu nehmen und zu akzeptieren, wie der Andere ist oder wie er diverse Dinge in Haushalt und Co. verrichtet! Aber dabei bleibt Florian Beckerhoff durchaus nicht! Er zeigt auch, welchen Beitrag gegenseitige Toleranz, Respekt, Wertschätzung sowie gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme zu einem harmonischen und durchaus erfüllenden und bereichernden Leben - von beiden Seiten aus - leisten können! "Frau Ella" macht deutlich wie einfach und doch manchmal so schwer der Generationenkonflikt sein kann, ohne dabei belehrend oder langweilig zu wirken! Ein sehr gelungenes Buch mit Potenzial zum Überdenken der eigenen Einstellungen bezüglich dieser Thematik! Absolut empfehlenswert!!

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  • Idee gut, aber an der Umsetzung hapert es

    Frau Ella

    crazy_julchen

    19. November 2014 um 21:13

    Inhalt: Frau Ella, rüstige 87, soll am Auge operiert werden. Völlig unnötig, findet sie. In der Klinik begegnet ihr zum Glück der junge Sache, befreit sie aus den Fängen der Ärzte und quartiert sie erst einmal bei sich zu Hause ein. Nur für eine Nacht, glaubt Sascha. Doch dann kommt alles anders.... Meinung: Ein wenig Humor, ein wenig warmherzig, ein paar traurige Seiten, aber doch fehlt es an Kreativität. Ich hab zwar ab und an schmunzeln können, doch der Humor, der es hätte sein sollen, ist an mir vorbei gegangen, hat mich nicht erreicht. Schade eigentlich. Die Idee um Frau Ella und Sascha war grandios, doch die Umsetzung war teilweise langweilig... empfehlen kann ich es nicht so wirklich

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  • 1-6 Sterne

    Frau Ella

    Lalena

    12. September 2014 um 09:54

    Ich vergebe durchschnittliche knappe 3 1/2  Sterne für dieses Buch. Dabei verdient die erste Hälfte des Buches locker 6 Sterne. Das Zusammentreffen von Sascha und Frau Ella, dieses Aufeinanderprallen von zwei Welten ist grandios, komisch und doch nie platt oder zu klischeehaft. Die Charaktere werden durch den Perspektivenwechsel des Erzählers lebendig und die Eigenheiten und z.T. schrulligen Angewohnheiten sind in diesem ersten Teil des Buches erfrischend und witzig. Die regelmäßig wiederkehrenden Themen Eier kochen und Kaffee aufbrühen machen richtig Spaß. Doch leider verliert das Buch diese Leichtigkeit und Komik. Der Mittelteil des Buches zieht sich wie Kaugummi. Obwohl die Beiden eine gute Zeit miteinander verbringen, fragt sich Frau Ella immer wieder, ob sie "den jungen Leuten" nicht auf die Nerven geht und ob sie undankbar erscheint, wenn sie Kritik übt oder ihr "altes Leben" vermisst. Sascha fühlt sich genervt von dem Leben in seiner Wohnung und den neuen Wendungen in seinem Leben. Zwischendurch ist alles wieder Jubel-Trubel-Heiterkeit und alle sind glücklich. Bis einem wieder alles zu viel wird und das Gejammer von vorne losgeht. Leider schaffen die beiden Protagonisten es nämlich nicht miteinander ins Gespräch zu kommen, sondern machen das Alles mit sich selbst und - leider - mit dem Leser aus. Daher für diesen Teil des Buches nur einen Stern. Zum Glück schafft der Autor es zum Schluss, die Spannungskurve noch einmal ein wenig zu heben. Die Situation löst sich auf und es gibt ein Happy End. Das ist nicht überragend, aber versöhnlich, daher 3 Sterne.    

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  • Wenn Alt und Jung aufeinander treffen ...

    Frau Ella

    lovelylieschen

    27. July 2014 um 19:57

    Frau Ella und Sascha, zwei völlig voneinander unabhängige Menschen, treffen zufällig aufeinander. Im Krankenhaus teilen sie ein Zimmer und das Schicksal, am Auge operiert werden zu müssen. Als Sascha jedoch erfährt, dass Frau Ella unbegründet unter Vollnarkose operiert werden soll und sie für die Unterschrift noch medikamentös unter Drogen gesetzt wurde, beschließt er spontan Reißaus zu nehmen. Mit Frau Ella! Vorübergehend verfrachtet er sie in seine Wohnung, um sie in Sicherheit zu wissen. Doch der Zufall hat mehr mit den beiden vor und langsam entwickelt sich eine wahre Freundschaft. Gefilterter Kaffee trifft auf Latte macchiato und Hausmannskost auf Antipasti. Die beiden lernen voneinander und ganz schnell werden sie unzertrennlich. "Frau Ella" ist gut und unterhaltsam geschrieben. Als sonntägliche Unterhaltungslektüre zu empfehlen. Natürlich keine große Literatur - dafür fehlt der Tiefgang. Aber das darf der Leser bei dem Buchrücken auch nicht erwarten. Meine Erwartungen waren jedoch zu hoch, nachdem ich den Filmtrailer mit M. Schweighöfer gesehen hatte. Daher nur drei Sterne.

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  • Gegensätze ziehen sich an!

    Frau Ella

    IlonGerMon

    13. February 2014 um 16:33

    Gegensätze ziehen sich an. So der Volksmund und man mag das glauben oder nicht. In diesem Roman stimmt die Aussage auf jeden Fall, aber dazu später mehr. Frau Ella, 87jährig, liegt wegen einer Augenerkrankung  im Krankenhaus. Ihr Zimmer wird durch einen Wasserschaden unbewohnbar und so wird sie kurzerhand im Nachbarzimmer einquartiert. Dort trifft sie auf Sascha, 30 Jahr jung, der sich nach einem Fahrradunfall einer Augen-OP unterziehen musste. Anfangs ist Sascha mehr als genervt von dieser auferzwungenen Nachbarschaft. Doch das soll sich schnell ändern, die Stimmung wie auch die Sympathie für einander steigen nach dem gemeinsamen und heimlichen Genuss eines Klosterfrau Melissengeist. Und auf eine ganz besondere Art und Weise will Sascha Frau Ella auch unterstützen. In der Klinik versucht man ihr eine Augenoperation unter Vollnarkose als notwendig zu verkaufen, aber sie hat gehörige Zweifel daran. Und noch viel mehr ängstigt sie sich vor der Narkose …. Sascha denkt nun nicht mehr viel, er handelt. Kurzerhand entführt er Frau Ella in seine eigene Wohnung und glaubt, dass dies nur für eine Nacht notwendig sein muss. Aber – alles kommt anders als geplant und so werden aus einer Nacht viele Tage und Nächte. Sascha und Frau Ella gewöhnen sich nicht nur aneinander, sie lernen auch voneinander und beide haben das Gefühl, dass dieses Miteinander gut für den jeweils anderen ist und merken nur sehr sachte, dass es auch gut für sie selbst ist. Frau Ella ist ein Buch, das einen an vielen Stellen anrührt, oft zum Schmunzeln und manchmal zum Lachen bringt. Es lässt einen aber auch neu über Alter und Alleinsein nachdenken. Und es beeindruckt einen durch die Freundschaft, die zwischen den beiden Protagonisten entsteht. Leider fand ich es an manchen stellen aber auch ein wenig geschwätzig und langatmig, was das Lesevergnügen ein wenig einschränkte. Deshalb bekam es nicht die volle Punktzahl von mir, empfehlen kann ich es trotzdem.

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  • Rezension zu "Frau Ella" von Florian Beckerhoff

    Frau Ella

    Kaninchen

    19. October 2013 um 22:09

    Ein Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem 30-jährigen Sascha und der 87-jährigen Ella. An sich eine gute Idee. Und einige Situationen waren auch durchaus zum schmunzeln. Jedoch ist die Geschichte langatmig geschildert und endet dann abrupt.

  • Kaffee mit Macchiato...

    Frau Ella

    parden

    01. October 2013 um 18:26

    Kaffee mit Macchiato... Ella Freitag will wirklich niemandem zur Last fallen. Aber als das Wasser in ihrem Krankenzimmer allmählich immer höher steigt, drückt die 87Jährige doch auf die Klingel. Und so wird die rüstige alte Frau kurzerhand zum 30jährigen Sascha aufs Zimmer gelegt, der nach einer Augen-OP eigentlich nur seine Ruhe haben will. Anfangs ist er recht genervt von der Belegung seines Nachbarbettes, aber als Frau Ella, wie er die alte Dame kurzerhand nennt, dazu gezwungen werden soll, ihre Einwilligung zu einer OP unter Vollnarkose zu geben - völlig unnötig, wie sie beide befinden - flieht er mit ihr in einer Nacht und Nebel Aktion aus dem Krankenhaus. Kurzerhand quartiert er Frau Ella erst einmal bei sich zu Hause ein. Nur für eine Nacht. So der Plan... Was als spontaner Einfall beginnt, krempelt bald schon Saschas Leben um. Frau Ella und er nähern sich allmählich einander an - kopfschüttelnd zunächst, dann aber zunehmend wohlwollender. Vielleicht ist es eben doch schön, morgens von frischer Luft und Kaffeeduft geweckt zu werden - und vielleicht kann man auch unkonventionelle Methoden wie das Eierkochen nach Musik tolerieren, wenn das Ei dabei doch "exzellent" wird. So wie es verschiedene Methoden des Eierkochens gibt, gibt es auch unterschiedliche Arten der Kaffeezubereitung, was Frau Ella anfangs sehr verblüfft. Schließlich fragt sie aber jeden, ob er oder sie den Kaffee mit Macchiato haben möchte, was nach anfänglicher Verwirrung jeden verzückt. Nicht nur Sascha ist zunehmend begeistert von den Folgen seiner verrückten Entführung, auch seine Freunde verlieben sich in Frau Ella, die dadurch gehörig aus ihrer fast 90jährigen Routine gerissen wird - und wieder mehr am Leben teilzunehmen beginnt. "Was war da noch normal? Was gab es da zu verstehen? Die Welt war einfach verrückt geworden, und es war gar nicht nötig, dass sie alles und jeden verstand." (S. 269 f.) Ein Buch über eine ungewöhnliche aber anrührende Freundschaft, die Annäherung verschiedener Generationen, Toleranz und Akeptanz, dabei humorvoll, tiefsinnig und voller Wärme. Witzig und klug geschrieben, verführt das Buch gleichzeitig zum Nachdenken über das eigene alltägliche Miteinander und lässt einen ahnen: Frau Ella täte jedem von uns gut. "Wo soll das nur enden, Frau Ella?" "Na, irgendwann auf dem Kirchhof. Bis dahin könnten wir aber noch ein bisschen Spaß haben, oder?" (S. 80) Ein Buch, das mich oft lachen ließ, das mich berührte - und das mir ein neues Lieblingswort präsentierte: "Staubschäfchen" (klingt doch viel netter als die ollen Wollmäuse...). Und nun trinke ich noch einen Kaffee mit Macchiato und versuche mir etwas von der Wärme und dem Lächeln, mit dem das Buch mich zurückließ, zu bewahren. Und ich freue mich auf den Film, Kinostart ist am 17. Oktober 2013. Hier geht´s zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=r4tbg1CY-7s © Parden

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  • Rezension zu "Frau Ella" von Florian Beckerhoff

    Frau Ella

    leserin

    30. May 2012 um 14:34

    Modernes Märchen für alt und jung

  • Rezension zu "Frau Ella" von Florian Beckerhoff

    Frau Ella

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:12

    Frau Ella und Sascha lernen sich im Krankenhaus kennen, wo sie zwangsweise ein Zimmer teilen müssen. Auch wenn Sascha zunächst gar nicht begeistert ist (Frau Ella ist ihm zu ordentlich, pfurzt usw.), schliesst er Frau Ella dann doch letztenendes in sein Herz. Er nimmt sie zu sich mit nach Hause, als die Ärzte Frau Ella operieren wollen und ihre Einwände gar nicht ernst nehmen. Das Buch hat einen trockenen Humor und man muss die zwei Protagonisten einfach mögen. Trotzdem hat es auch traurige Passagen, wo der Generationenkonflikt bewusst gemacht wird. Insbesondere Frau Ella ist einfach klasse, sodass man den Roman in einem Rutsch lesen kann. Es war ein reines Lesevergnügen und eine kurzweilige Lektüre.

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