Herrn Haiduks Laden der Wünsche

von Florian Beckerhoff 
3,9 Sterne bei74 Bewertungen
Herrn Haiduks Laden der Wünsche
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Positiv (55):
J

Das wahre Glück ist näher als man denkt

Kritisch (5):
Judikos avatar

Starker Anfang, interessante Idee, aber langweiliger Mittelteil und für mich auch kein zufrieden stellendes Ende.

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Inhaltsangabe zu "Herrn Haiduks Laden der Wünsche"

Er kam der Liebe wegen nach Berlin: Herr Haiduk. Er blieb, die Liebe nicht. Seitdem betreibt der in die Jahre gekommene Herr seinen winzigen Kiosk, in dem es fast alles gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und Lottoscheine. Er genießt sein ruhiges Leben, bis eines Tages die scheue Kundin Alma das Jackpot-Los über 13 Millionen Euro vor dem Laden findet und den rechtmäßigen Gewinner ermitteln möchte. Gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo macht sie sich auf die Suche: Wer ist der Glückliche? Und kann er so viel Glück überhaupt vertragen?

„Beckerhoffs Art, zu schreiben, ist vorbildlich: tolle Beobachtungen, viel Humor, poetischer Alltag und sanfte Abgründe. (…) Einmal angefangen, möchte man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.“ Grazia

„Beckerhoffs Roman ist ein modernes Märchen, in dem man nicht in seinem Smartphone verschwindet, sondern einander im Kiosk an der Ecke begegnet. Mit dem Glauben an das Gute im Menschen und der Hoffnung, von der Realität nicht enttäuscht zu werden. Das wärmt das Herz so sehr, dass man verzeiht, dass eine drängende Frage ungelöst bleibt. Wobei, vielleicht war sie eh nicht so wichtig…“ emotion

„Es muss ja nicht immer großes Drama sein, auch kleine Geschichten haben das Zeug zum Bestseller oder zumindest zum Lieblingsbuch. Der Roman ‚Herrn Haiduks Laden der Wünsche‘ von Florian Beckerhoff […] ist so ein Buch – ein stilles, freundliches, mit (zumeist) sympathischen Figuren und einem fast märchenhaften Schauplatz.“ NWZ online

„Dem Autor ist ein wunderbar leiser und besinnlicher Roman gelungen, der sich trotz seines philosophischen Tiefgangs leicht lesen lässt. Beckerhoffs Roman gleicht einer erholsamen und erfrischenden Oase in der überwiegend von Psychothrillern und Action-Romanen beherrschten Welt gängiger Unterhaltungsliteratur. Sein fast märchenhaft anmutendes Buch ‚Herrn Haiduks Laden der Wünsche‘ ist zu empfehlen. Wer es aufmerksam liest, wird auch über seine eigenen Träume ins Grübeln kommen." Saale-Zeitung

„Die Protagonisten sind mit viel Liebe zum Detail erfunden und selbst die Charakterisierung von Nebenfiguren wie der falschen Witwe oder dem Pudelmann sind gelungen. Charmant und federleicht erzählt, erinnert dieses Buch an jene sanften und doch auch tiefsinnigen Schmunzelgeschichten Francois Lelords.“ buchrezension-online.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959672641
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:04.01.2019
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.10.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    angel1843s avatar
    angel1843vor 6 Monaten
    Das Glück liegt auf der Straße!

    Herr Haiduk verkauft in seinem kleinen Kiosk fast alles was es so gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und Lottoscheine. Bis eines Tages die schüchterne Alma das Jackpot-Los von 13 Mio. Euro vor dem Laden findet und den rechtmäßigen Gewinner finden möchte. Gemeinsam mit Herrn Haiduk und dessen Gehilfen machen sie sich auf die Suche nach dem/der Unbekannten…

    Die Geschichte um das Gewinner-Los fängt ganz harmlos an. Jedoch steigert sich das Ganze zu einem ausgewachsenen Problem für alle Beteiligten bis Herr Haiduk die Notbremse zieht. Doch hinter dem Ganzen steckt auch noch etwas anderes: Denn Herr Haiduk möchte das die Leute glücklich sind. Doch auch er kann das Glück nicht erzwingen! So bleibt es offen ob und was aus den eigentlichen Interessen Herrn Haiduks wird. Aber man könnte sich denken was vielleicht noch passieren könnte…

    Ich finde die Geschichte einerseits sehr spannend, andererseits aber auch sehr rätselhaft. Was steckt wohl wirklich hinter all dem und gibt es eine Lösung bezüglich des Gewinns?! Alles ist irgendwie in der Schwebe, aber auch wieder nicht. Denn einerseits gibt es ein Ende, aber andererseits wird es offen gelassen was nach dem Ganzen passiert. Da ich nicht weiter herum spekulieren möchte, sondern jedem rate selbst die Lösung zu finden, mache ich an dieser Stelle Schluss mit Frage nach dem Wie, Warum, etc…

    Fazit: Eine sehr schöne, aber auch rätselhafte Geschichte über Glück und wie man es findet. ☺


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    Thoronriss avatar
    Thoronrisvor 9 Monaten
    Träumerisch, aber nicht befriedigend

    Dieses Buch verspricht schon vom Klappentext her, eine gemütliche Reise durch das Leben verschiedener Menschen zu werden. Vor dem Hintergrund der Suche nach dem glücklichen Lottogewinner erhalten wir kleine Einblicke in den Alltag und die Seelen einiger Menschen aus der Umgebung von Herrn Haiduks Laden. Das Buch ist nachdenklich und regt zum Denken an, richtige Tiefgründigkeit vermisste ich am Ende aber doch.

    Der Stil des Buches gefiel mir vom ersten Moment an: Aus der Ich-Perspektive schildert ein Autor, der inzwischen keiner mehr ist, seine Rückkehr zu Herr Haiduks Laden, wo er früher öfter gewesen ist. Der Besitzer, Herr Haiduk, erkennt ihn, freut sich und will ihm unbedingt eine besondere Geschichte erzählen. Ein großer Teil des Buches ist dann in der erzählenden Perspektive des Autors geschrieben, der die Erzählungen von Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo wiedergibt. Die Mischung ist gelungen und macht für mich einen wesentlichen Teil des Lesegenusses aus. Immer wieder kehren wir von Herrn Haiduks Erzählung ins Hier und Jetzt zurück, um ein wenig mehr über den Alltag des Autors zu erfahren.

     

    Liebenswürdige Figuren

    Die Figuren selbst sind größtenteils glaubwürdig und in sich stimmig gestaltet. Der Autor ist ein rundum normaler Mensch, während Herr Haiduk definitiv verschroben ist, aber auf eine liebenswürdige Art. Alma wird auf eine typische Weise als gleichzeitig naiv und sehr stark beschrieben. In ihrer Naivität, die der eines Kindes gleicht, liegt ihre Stärke, da sie so fest an ihre Wahrnehmung der Welt glaubt, dass sich sich fast nie beirren lässt. Obwohl das ein Charakterkonzept ist, das mir gefällt, musste ich bei Alma doch manchmal die Stirn runzeln, da es beinahe zu übertrieben wirkte. Immer wieder wird uns Lesern erzählt, wie sonderlich sie ist, irgendwann wird es zu viel.

    Andererseits ist es gerade ihre Art, die an die Kindheitsheldin Momo erinnert, die es uns erlaubt, diverse andere Menschen, die nur kurze Auftritte haben, sehr plastisch wahrzunehmen. Der Mittelteil des Buches besteht hauptsächlich aus den Gesprächen, die Alma mit Lottogewinner-Kandidaten führt, und obwohl diese Gespräche teils kurz sind, zeichnen sie doch stets ein rundes Bild eines Charakters. Alma hört zu, lässt keine Lüge gelten und zwingt mit ihren sehr schlichten Fragen, jeden Menschen dazu, ehrlich zu sich selbst zu sein. Manche lügen und wollen das nicht zugeben, andere versuchen nicht einmal zu lügen, wieder andere schämen sich für ihr Verhalten. Jedem zwingt Alma einen Spiegel auf. Das ist in diesem Buch ein deutlicher Höhepunkt.

     

    Am Ende war ich ratlos

    Insgesamt jedoch hat mich die Geschichte ratlos hinterlassen. Zwischenzeitlich äußerte der Autor Ungeduld darüber, wie langsam Herr Haiduk die Erzählung vorantrieb, wie sehr er ihn auf die Folter spannte und offensichtlich das Interesse genoss. Als Leserin ging es mir genauso, ich wurde irgendwann sehr ungeduldig. Einerseits geschah zwar eine Menge, und sicherlich dienten gerade die Unterbrechungen der Geschichte mit Einblicken in die Gegenwart dazu, das Erzählte sacken zu lassen und Langsamkeit generell zu feiern. Auch wird deutlich, wie bedeutend das Glück eines einfachen Augenblicks sein kann, wie er beispielsweise in dem Grillabend im Hinterhof bei leichter Sommerbrise sein kann. All das verstehe ich durchaus. Dennoch wurde ich zunehmend ungeduldig und am Ende gab es in meinen Augen keine befriedigende Auflösung, welche diese Langsamkeit wirklich gerechtfertigt hätte. Dass auch der Autor sich empört zeigte über Herrn Haiduk, rettet für mich das Ende leider dennoch nicht.

    Das Buch will über Glück nachdenken und stellt die Frage, ob nicht eigentlich die Idee von Glück sehr viel wichtiger ist. Das ist spannend und zwischendurch gibt es da wirklich spannende Ansatzpunkte, doch am Ende verlief es für mich zu sehr im Sand. Es war ein Genuss, diese Geschichte zu lesen, aber sie hinterlässt entgegen meiner Erwartungen nichts. Das ist schade. Die Offenheit, die zum Nachdenken einladen könnte, tut es, zumindest in meine Fall, leider nicht.

     Fazit:

    Der Roman "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" von Florian Beckerhoff ist ein wundervoller Lesegenuss, der die Einfachheit des Augenblicks und das Glück in kleinen Dingen feiert. Liebevoll gestaltete Figuren liefern vor der Kulisse des kleinen Ladens ein hübsches Kammerspiel ab, während die große Frage des Glücks erörtert wird. Leider bleibt das Ende auf unbefriedigende Weise offen, so dass die teilweise langatmige Art des Erzählens nachträglich keine Rechtfertigung erfährt. So schön sich das Buch auch lesen lässt, so interessant die Charaktere auch sind, am Ende bleibt wenig übrig. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, alleine schon weil der Mittelteil ein wunderschön nachdenklicher Höhepunkt war.

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    Judikos avatar
    Judikovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Starker Anfang, interessante Idee, aber langweiliger Mittelteil und für mich auch kein zufrieden stellendes Ende.
    Schöne Grundidee, die mich dann aber immer mehr, im Verlauf, enttäuscht hat

     

     

    Was würdet ihr tun, wenn ihr eine Lotto-Quittung finden würdet? Würdet ihr zur Lottoannahmestelle gehen und so tun, als seid ihr der Besitzer, in der Hoffnung auf einen Gewinn?

    Aber was würdet ihr tun, wenn ihr einen aufgehängten Zettel vorfindet, worauf steht, „Lotto-Quittung gefunden, bitte unter der Telefonnummer melden“? Wahrscheinlich nicht viel, es sei denn, ihr wisst, dass der Jackpot von 13. Millionen Euro geknackt wurde und der Gewinner seit Wochen sich nicht meldet.

    Genau darum geht es in dieser Geschichte.

    Mitten in Berlin besitzt  Herr Haiduk  einen kleinen Tabakladen, wo man unter anderem auch Zeitschriften und andere Kleinigkeiten kaufen kann. Ebenso gibt es dort eine Lotto-Annahmestelle. Wie jeder andere Laden hat auch Herr Haiduk seine Stammkunden, darunter die französische Studentin Alma, die täglich vorbeischaut, sich still und heimlich in die Ecke verzieht und Zeitschriften durchstöbert, um am Ende eine mit nach Hause zu nehmen. Sie ist diejenige, die genau diese Lott-Quittung gefunden hat und in ihrer Naivität und Unwissenheit, um den geknackten Jackpot, überall Zettel aufhängt.

    Lottoquittung gefunden!

    Bitte sich zu melden, unter der Telefonnummer…

    Herr Haiduk erkennt natürlich die Gefahr, in die Alma sich bringt und versucht zu helfen. Doch Alma ist fest entschlossen, den rechtmäßigen Gewinner zu finden und so helfen Herr Haiduk und ein Freund des Ladens ihr dabei. Doch wie soll das gehen? Hört bei Geld nicht oft die Freundschaft auf und was tut man nicht alles für 13 Millionen Euro?

    Ich fand die Idee der Geschichte großartig. Das war auch der Grund, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Auch die Tatsache, dass mir der Film „Frau Ella“, der ebenfalls von Florian Beckerhoff ist, so gut gefallen hat. Doch leider…

    …ein starker Anfang ging einem langweiligen Mittelteil voran und auch das Ende hat mich nicht wirklich überzeugt.

    Schade, war ich doch von der Idee und dem Anfang noch so überzeugt.

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    S
    Spreelingvor 9 Monaten
    Gewinner

    Was macht der Mensch mit einem Millionen Gewinn? Oder was macht die Aussicht auf so einen Gewinn mit dem Menschen? 
    Dieser Frage geht das Buch nach. 

    Herr Haiduk ist Inhaber eines kleinen Kiosk in Berlin. Dort gibt es Zeitungen, Tabak und auch Lotto-Scheine. Und dazu jede Menge besonderer, eigenwilliger Menschen. Alma ist eine ruhige Frau, die nie spricht, sondern nur Illustrierte liest, um am Leben der Reichen und Schönen teilzunehmen. Herr Haiduk respektiert sie und lässt sie in der Ecke lesen. Dann wird Alma mit dem Leben konfrontiert. Sie findet einen Lottoschein, der 13 Millionen Jackpot! Sie ist sich darüber nicht bewusst und will den Verlierer finden. Als Herr Haiduk darauf aufmerksam wird, will er sie bei der Suche unterstützen. 
    Als die Kiosk Besucher darauf aufmerksam werden, versucht jeder auf seine Art, den Gewinn für sich zu beanspruchen! 
    Im Buch werden die Personen gut beschrieben. Jeder hat seine Eigenheiten und gute Gründe das Geld zu bekommen. 
    Herr Haiduk hat philosophische Ansichten über das wahre Glück. Wenn man erst mit dem Geld glücklich ist, heißt es dann, das man jetzt unglücklich ist?! Muss man lügen, um an das Glück zu gelangen? 
    Die Lektüre regt den Leser an, selbst nachzudenken, was man mit einem großen Gewinn machen würde. Oder was man als Finder eines Lotto-Scheines mit Gewinn machen würde. Wären wir alle so ehrlich wie Alma?! Würden wir auch Gründe für die Notwendigkeit des Gewinns finden?! 
    Sehr schönes Buch zum Nachdenken und auch Schmunzeln. Für Lottospieler ein schönes Geschenk! 
    Das Cover passt sehr gut zum Inhalt und ist unaufdringlich.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 9 Monaten
    Herrn Haiduks Laden der Wünsche

    Herr Haiduk kam als libanesischer Flüchtling nach Berlin der Liebe wegen. Doch leider zerbrach sie, aber er blieb und richtete sich in einem kleinen Kiosk ein, in dem er Zeitungen, Zeitschriften und allerlei kleine Dinge verkauft und Lottoscheine annimmt. Viele verschiedenartige Kunden betreten jeden Tag den Laden, unter ihnen auch Alma, eine junge stille Französin, die sich immer in die gleiche Ecke setzt mit einem Stapel Zeitschriften zum Lesen. Herr Haiduk duldet dies und mag Alma auf ihre Art, auch wenn sie nie mit ihm redet. Eines Tages findet sie vor seiner Tür einen Lottoschein, der 13 Mio Euro wert ist. Wer mag den verloren haben? Alma möchte den Gewinn nicht selbst einlösen, sondern den rechtmäßigen Gewinner suchen. Doch wie sucht man einen Lottomillionär? So hilft ihr Herr Haiduk, sie führt Gespräche im hinteren Ladenteil und versucht, die Lügner zu entlarven, und gleichzeitig sucht sie jemanden, der dann auch noch mit dieser großen Summe klarkommen kann.
    Die Geschichte erzählt ein ehemaliger Kunde von Herrn Haiduk, den er als früheren Schriftsteller kennt. Immer wieder wechseln die Perspektiven, einmal befinden sie sich derzeitig in dem Geschäft, dann wieder die Story des Lottogewinns. Großartige Spannung darf man nicht erwarten, dennoch ist es interessant, wie Alma wohl vorgehen wird, um den rechtmäßigen Lottogewinner zu finden. Wird sie ihn überhaupt finden? Ziemlich naiv wirken sie beide, Alma wie auch Herr Haiduk. Trotzdem sind sie sympathisch. Interessant sind all die Charaktere, die zum Rapport antanzen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein und ihre Wünsche, was sie mit dem Geld letztendlich anfangen wollen würden. Dabei tun sich so einige tiefe Blicke in die Lebenssituationen und Beziehungen auf, was sehr nachdenklich macht. Das Ende ist dann schon passend, aber wohl nicht für jedermann passend.

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    Lesemamas avatar
    Lesemamavor 10 Monaten
    Die Lottoquittung

              Bewertet mit 4 Sternen
    Zum Buch:Herr Haiduk kam der Liebe wegen nach Deutschland. Die Liebe war weg, er blieb und übernahm den Kiosk zwischen zwei Brandmauern.In diesem Kiosk hat ein Lottospieler den Jackpot geknackt, aber dummerweise die Quittung verloren. Diese fand die stille, in sich gekehrte Alma und versuchte den rechtmäßigen Gewinner zu finden ...
    Meine Meinung:Bisher kannte ich nur Frau Ella von Florian Beckerhoff und war einigermaßen neugierig auf dieses Buch. So wanderte es zuerst auf die Wunschliste und dann ins Regal. Es war wohl eines der Bücher, dessen Kauf sich wirklich gelohnt hat.Eine ruhige Geschichte, erzählt aus der Sicht der Autors Paul, der schon lange kein Autor mehr ist bzw. sein will. Die Charaktere sind authentisch, richtig gut beschrieben. Genauso wie das Kiosk und der Hintehof. Ich hatte oft das Gefühl, daneben zu sitzen.Die Story ist zwar nicht aufregend aber sie hat mich berührt und hervorragend unterhalten.Den fünften Stern gab es nur nicht, weil sie streckenweise etwas langatmig war. Florian Beckerhoff hat einen schönen Schreibstil.
    Fazit:Ein kleines Buch über das große Glück oder auch nicht. Denn kann ein Gewinn über eine so große Summe wirklich glücklich machen? Brauchen wir viel Geld um glücklich zu sein?Mich hat das Buch zum Jahresende nachdenklich gemacht und sehr berührt. Ich kann es nur empfehlen. Eine ruhige und sehr schöne Geschichte.
            

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    Jonas1704vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das wahre Glück ist näher als man denkt
    Das wahre Glück ist näher als man denkt

    Herr Haiduk betreibt in Berlin einen kleinen Kiosk. Er kam anfangs der Liebe wegen in der stadt, doch seine Liebe verliess ihn. Eine Lottoannahme befindet sich auch im Kiosk und als die stille Alma eines Tages einen Lotto Schein auf dem Boden des Kiosks findet mit dem geknackten Jackpot von dreizehn Millionen, machen sich beide auf dem Weg den rechtmässogen Besitzer ausfindig zu machen. 
    Somit veranstalten beide eine Art Castings im Hinterhof des Hauses um den glücklichen Gewinner ausfindig zu machen. Und dabei werden sie merken, dass es mehr als einen gibt der von Geldgier angetrieben ist. Die meisten glauben mit dem vielen Geld ihr Glück endlich kaufen zu können um von ihrer Unzufriedenheit wegzukommen. Aber das wahre Glück in den kleinen Dingen des Lebens, und das genau versucht diesen Buch uns zu lehren. 
    Eine berührende Story über das subjekte Glück jedes einzelnen von uns und über die Freundschaft. Sehr gerne gelesen, regt zum nachdenken an.

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    buchleserins avatar
    buchleserinvor 10 Monaten
    Die Suche nach dem Lotto-Gewinner

    Der Berliner Kioskbesitzer Herr Haiduk und seine Kundin Alma sind auf der Suche nach dem Lotto Jackpot-Gewinner. Alma hat das 13 Millionen Euro Los gefunden und möchte nun den rechtmäßigen Gewinner finden.

    Die Handlung ist ganz unterhaltsam, es gab aber auch langatmige Kapitel, die sich nicht ganz so flüssig lesen ließen.  Plötzlich melden sich jede Menge Leute, die behaupten, sie wären natürlich der Gewinner. Alma will herausfinden wer lügt und wer nicht und ob der Gewinner das Glück überhaupt vertagen kann. Doch das alles wird schwieriger als gedacht. So viele wollen die 13 Millionen Euro für ihr Glück. Adamo, Herrn Haiduks Gehilfe, unterstützt die beiden bei der Suche.

    Der Beginn dieser Geschichte hat mir ganz gut gefallen, ich hatte mir jedoch irgendwie ein bisschen mehr erhofft von der Handlung und auch das Ende fand ich ziemlich unbefriedigend.  Herr Haiduk hat mir ganz gut gefallen, Adamo war ganz lustig und Alma etwas seltsam und unnahbar.

    Eine nette Geschichte, die mich aber leider nicht so ganz überzeugen konnte.

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    winddoorsvor einem Jahr
    Der Lottogewinn

    Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch das Cover. Florian Beckerhoff schafft eine Atmosphäre, man kann sich richtig vorstellen mit dabei zu sein. Ein tolles verwirrspiel. Alles spielt  in einem Lottoladen in berlin. Der kioskbesitzer, Herr Haiduckzog vor jahren aus Algerien nach Berlin. Alma findet vorm Laden einen gespielten Lottoschein. Eine Quittung die 13 Millionen wert ist. Sie gibt die Quittung bei herrn Haiduk ab und gemeinsam wollen sie den Gewinner finden. Ein tolles Verwirrspiel entsteht und ein Detektivspiel beginnt. Es melden sich die unterschiedlichsten Leute. Jeder möchte die 13 Millionen besitzen. Es ist ein besonderer Roman, aber nicht leicht zu lesen.
    Ich vergebe dem Buch insgesamt 4 Sterne.

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    wuschelanavor einem Jahr
    Überzogener Miniausschnitt der Berliner Kioskszene

              In der Rahmenhandlung lernen wir den mittlerweile in Berlin eingesessenen Einwanderer Herr Haiduk kennen, der einem alten Stammkunden seines Minikiosks irgendwo in Berlin eine un glaubliche Geschichte einer anderen regelmäßigen Bersucherin erzählt, die ein Lottolos fand, das einen hohen Gewinn innehat und nun auf der Suche nach der Person ist, die es verloren hat.
    Die leise vor sich hinplätschernde Handlung wechselt den Schauplatz und erzählt parallel aus der aktuellen Zeit als auch von vor ein paar Jahren von der Suche. Hierbei lernen wir verschiedene Charaktere und Persönlichkeiten kennen, die den Laden täglich beehren und von Herrn Haiduk schon jahrelang beobachtet und analysiert werden. Die scheue Alma, Finderin des Loses, steht hierbei im Vordergrund. Sie wird als sehr mysteriös und extrem schüchtern dargestellt, kam mir aber einfach nur naiv und überzogen vor. Niemand kann davon überrascht sein, dass sie Menschen, gott bewahre, lügen würden, um einen Millionengewinn einzufahren.
    Die Geschichte war ganz nett geschrieben, aber ohne große Highlights und einem seltsam gewählten Ende. Konnte man gut lesen, man hat aber nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat.        

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" von Florian Beckerhoff

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 03.10.2017 für eines von 20 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    Er kam der Liebe wegen nach Berlin: Herr Haiduk. Er blieb, die Liebe nicht. Seitdem betreibt der in die Jahre gekommene Herr seinen winzigen Kiosk, in dem es fast alles gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und Lottoscheine. Er genießt sein ruhiges Leben, bis eines Tages die zauberhaft scheue Kundin Alma das Jackpot-Los über 13 Millionen Euro vor dem Laden findet und den rechtmäßigen Gewinner ermitteln möchte.Gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo macht sie sich auf die Suche: Wer ist der Glückliche? Und kann er so viel Glück überhaupt vertragen?


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