Herrn Haiduks Laden der Wünsche

von Florian Beckerhoff 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Herrn Haiduks Laden der Wünsche
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Kann man lesen, muss man nicht.

Cathy28s avatar

Tolle Geschichte

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Inhaltsangabe zu "Herrn Haiduks Laden der Wünsche"

Wie viel Glück verträgt das Glück?

Er kam der Liebe wegen nach Berlin: Herr Haiduk. Er blieb, die Liebe nicht. Seitdem betreibt der in die Jahre gekommene Herr seinen winzigen Kiosk, in dem es fast alles gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und Lottoscheine. Er genießt sein ruhiges Leben, bis eines Tages die zauberhaft scheue Kundin Alma das Jackpot-Los über 13 Millionen Euro vor dem Laden findet und den rechtmäßigen Gewinner ermitteln möchte. Gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo macht sie sich auf die Suche: Wer ist der Glückliche? Und kann er so viel Glück überhaupt vertragen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961080496
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Lübbe Audio
Erscheinungsdatum:26.10.2017
Das aktuelle Buch ist am 09.10.2017 bei HarperCollins erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Rosebuds avatar
    Rosebudvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Kann man lesen, muss man nicht.
    Jackpotcasting im Nadelöhr

    Herrn Haiduks Laden der Wünsche, Roman von Florian Beckerhoff, 256 Seiten, erschienen bei HarperCollins Germany.
    Alma findet ein Lotterielos mit einem Gewinn von 13 Millionen, zusammen mit Herrn Haiduk ist sie auf der Suche nach dem glücklichen Gewinner. Kann derjenige so viel Glück überhaupt vertragen?
    Herr Haiduk ist einst nach Berlin, der Liebe wegen gekommen. Die Liebe schwand, geblieben ist ihm ein kleiner Zeitschriftenladen, eingezwängt zwischen zwei großen Geschäftshäusern, hier verkauft er mit seinem Gehilfen Adamo, Zeitschriften, Tabakwaren, Süßigkeiten, dazu betreibt er eine Lottoannahmestelle. Gern gesehene Kundin ist Alma, die „stumme Studentin“ sie liest, regelmäßig in einer ruhigen Ecke, Zeitschriften. Anschließend kauft sie ein Exemplar und Kaugummi. Eines Tages sind alle Lottokunden aufgeregt, in Herrn Haiduks Laden wurde ein Lotterielos verkauft welches den Gewinn von 13 Millionen verspricht. Doch der Gewinner meldet sich wochenlang nicht. Alma hat das Los gefunden und will den Gewinner, bzw. den, der das Vermögen wert ist ermitteln. Es beginnt ein Lotteriecasting im kleinen Laden.
    Von der Leseprobe zu diesem Buch war ich wirklich begeistert. Ein unvorstellbar hoher Gewinn, eine ehrliche Finderin und auf einmal sehr viele „Anwärter“. Leider war ich von der Geschichte mehr als enttäuscht. Es war schlichtweg langweilig. Ich konnte die Lektüre zu jeder Zeit aus der Hand legen und liegen lassen, um ein paar Tage später weiterzulesen. Spannung war keine vorhanden. Emotionslos wurden die einzelnen gecasteten Anwärter befragt. Schade, denn die Charaktere waren so uninteressant nicht. Erich und Karl, die gläubige Frau, die Ängstliche oder der junge Kettenraucher. Beckerhoff hatte eine tolle Idee und nichts daraus gemacht. Der junge Schriftsteller, dessen einziges Buch Herr Haiduk schon lange hütet, hat die Erwartungen des Ladeninhabers am Ende auch nicht erfüllt. Die Episode über den Engel mit dem abgebrochenen Stift, auf der Gruft, die als Hintereingang zum Hinterhof von Herrn Haiduk, vom Friedhof aus benutzt wird, hat sich auch nur in eine schwache Erzählung aufgelöst. Irgendwie fehlte in der ganzen Geschichte der Knaller. Haiduk und sein Angestellter Adamo waren sympathische Figuren, über Adamo hätte ich gerne noch mehr erfahren. Die Person Alma, blieb mir bis zum Ende fremd. Naiv, schüchtern und als Gutmensch dargestellt. Auch Paul der Schriftsteller blieb m. M. ziemlich blass. In der Realität wäre diese Geschichte mit Sicherheit anders verlaufen, so blieb der Plot für mich unglaubwürdig. Das Ende des Romans ist auch sehr seltsam.
    Herrn Haiduks Laden kann ich nur eingeschränkt empfehlen. Leser sollten nicht zu viel erwarten. Kann man lesen, muss man nicht. Dafür fand ich das Cover sehr schön, gutgemeinte 3 von 5 Sternen von mir.

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    Wortteufels avatar
    Wortteufelvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine ganz wunderbare Geschichte über die Einfachheit des Glücks und wie gerne wir es übersehen, selbst wenn es direkt vor uns steht.
    Kann Reichtum nicht doch glücklich machen?

    Worum geht es?


    Eigentlich ist Paul Schriftsteller. Nachdem er sein Glück anderswo versucht hat, kehrt er nach Berlin zurück und will das Schreiben fortan sein lassen. Doch noch reicht sein Erspartes, um den Moment des Scheiterns, des Wieder-Arbeiten-Müssens hinauszuziehen. Und so kommt es, dass er eines Tages in dem Kiosk des alten Herrn Haiduk landet, bei dem er bereits früher eingekauft hat. Eigentlich dachte Paul, dass der alte Mann ihn unmöglich wiedererkennen wird, doch es kommt ganz anders. Denn Herr Haiduk erkennt Paul nicht nur, er scheint auch ausgerechnet auf ihn gewartet zu haben. Denn er hat dem jungen Mann eine ganz außergewöhnliche Geschichte zu erzählen, von Alma, der stummen Studentin und einem Lottogewinn von 13 Millionen Euro, der seinen Besitzer verloren hat.


    Klingt irgendwie komisch? Ist es auch ...


    ... wer käme schon auf die Idee einen Lottoschein mit den sechs Richtigen vom Boden aufzuklauben, um dann den Gewinn nicht für sich zu beanspruchen, sondern sich auf die Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer zu Darauf hatte nur Alma kommen, eine Figur so liebenswert wie skurril. Doch was wäre sie ohne die Unterstützung von Herrn Haiduk und seinem hochgewachsenen Freund, die Alma doch nur zu beschützen versuchen?
    Und so suchen die drei gemeinsam, irgendwie und um den Besitzer zu finden starten sie das vielleicht ungewöhnlichste Casting der Welt im Hof hinter Herrn Haiduks Laden. Was dabei zu Tage kommt ist ein ganzer Haufen spannender Figuren, in denen die Aussicht auf den großen Reichtum mal das Beste und leider auch das Schlechteste zum Vorschein bringt.
    Mit Liebe zum Detail zeichnet der Autor das Bild dieser ganz unterschiedlichen Menschen, jeder getrieben von seinen Sehnsüchten und Wünschen. Dabei gelingt es ihm, jeder seiner Figuren soviel Leben einzuhauchen, dass nicht eine gewollt oder gekünstelt wirkt. Doch besonders bleibt Herr Haiduk, der ganz nebenbei und eigentlich ganz ungewollt, das Leben der Menschen in einer ganzen Straße verändert - einschließlich seines eigenen.


    Gesprochen wurde das Hörbuch von Philipp Schepmann, der die etwas verträumte Erzählsprache des Romans gekonnt umsetzt. Ein Hörbuch zum Abschalten und Schmunzeln, nicht nur an verregneten Herbsttagen.


    Fazit:


    Ein Muss für Freunde märchenhaft schöner Geschichten, in denen das Leben und das Glück auf die Probe gestellt wird, nur um am Ende beides ganz neu zu entdecken.  






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    Cathy28s avatar
    Cathy28vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte
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