Florian Beckerhoff Karl Konrads heimliches Afrika

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Inhaltsangabe zu „Karl Konrads heimliches Afrika“ von Florian Beckerhoff

Karl Konrad wird von Jahr zu Jahr verschrobener. Das findet auch Elke, die Fleischfachverkäuferin im allerletzten Geschäft am Dorfplatz. Doch als Karl beginnt, gleich hinterm Wald sein eigenes Afrika aufzubauen, interessiert die junge Frau sich plötzlich immer stärker für den Junggesellen und sein abwegiges Projekt. Liegt das Glück womöglich sehr viel näher, als er denkt? Ein liebenswert schräger Roman über Fernweh und Freundschaft, und nicht zuletzt über das Glück, täglich ein Flusspferd zu streicheln.

Ein wunderbare Geschichte mit tollen Charakteren. Lese ich immer wieder gerne.

— ReadingZebra

Sah erst lustig aus, Schluss eher eigenartig.

— SnoopyinJuly

Ein ganz netter Roman für zwischendurch. War zwar nicht so ganz mein Stil - aber für Romanliebhaber sehr empfehlenswert!

— ABBA_1995

Ein zauberhaftes Buch, das lange nachhallt!

— MissStrawberry

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  • Afrika liegt nicht in Deutschland...

    Karl Konrads heimliches Afrika

    badwoman

    15. September 2015 um 23:11

    Karl Konrad lebt in einem kleinen sterbenslanweiligen Ort. Sein Vater und sein Bruder sind nach Afrika ausgewandert und er muss sich um seine pflegebedürftige Mutter kümmern. Die Tage vergehen in einem immer wiederkehrenden Einerlei. Bis eine Karte von seinem Bruder aus Afrika eintrifft. Karl stellt plötzlich sein ganzes Leben auf den Kopf und baut sich mit zwei schwarzen Helfern, Alfred und Ephraim, die gerade zur rechten Zeit im Dorf auftauchen, sein eigenes Afrika, mitsamt Zebras, einem Flusspferd und Straußenküken. Dann stößt auch noch die schwangere Elke, einzige junge Frau des Ortes und damit heißbegehrt von den männlichen Bewohnern, zu Karl, seiner Mutter, Alfred und Ephraim. Am Anfang ist es ein wunderbrer Ort, verborgen vor den anderen Dorfbewohnenrn und voller Harmonie. Doch dann kommt der Winter... Das Buch "Karl Konrads heimliches Afrika" ist ein außergewöhnliches Buch. Der Leser lernt hier ein ödes Dorf kennen, in dem außer den Treffen in der Dorfkneipe oder im Fleischerladen rein gar nichts passiert. Es ist ein trauriges Leben, in dem eine Karte aus Afrika für die ganze Dorfgemeinschaft ein aufregendes Ereignis ist. Florian Beckerhoff hat die Trostlosigkeit sehr gut beschrieben. Was aber dann kommt, erscheint an manchen Stellen schon ein wenig abstrus, so dass ich mich nicht vollkommen auf diese Geschichte einlassen konnte. Sie ist schön geschrieben, leicht und flüssig zu lesen, aber der Inhalt hat mich nicht ganz überzeugt, auch wenn viele liebenswerte Passagen dabei sind.

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  • Afrika ist überall!

    Karl Konrads heimliches Afrika

    MissStrawberry

    17. January 2015 um 13:44

    Ein Fleckchen im Osten Deutschlands, nur noch wenige Menschen wohnen im kleinen Dorf, sogar die Leute aus der Stadt meiden die Dörfler - und die beobachten sich gegenseitig sehr genau. Schrullig und einsam sind sie, die restlichen Einwohner. Aber sie finden noch immer die anderen schrulliger als sich selbst. So wird Karl Konrad zum Ziel ihrer Beobachtungen, kümmert er sich doch um seine kranke Mutter, hat seltsame Eigenarten und einen Bruder, der wie sein Vater nach Afrika verschwunden ist. Wenn das nicht Stoff für Spekulationen bietet! Obwohl es dem Dorf zu schaffen macht, dass immer mehr Leute wegziehen, kommen sie mit Fremden nicht klar und beäugen sie mit Argwohn und trauen ihnen nur Schlechtes zu. Sogar der neue Vikar wird wie ein Störenfried behandelt. Elke, die einzige ledige Frau im Dorf, jongliert sich durch ihre Arbeit, die Annäherungsversuche ihres Chefs, dem Metzger und denen der anderen männlichen Dorfbewohnern, den Anspielungen der Dörfler und ihren eigenen Träumen und Wünschen. Zwei Schwarze Unbekannte bringen das Dorf endgültig aus dem Tritt. Die wildesten Vermutungen werden angestellt. Herrlich, diese kleinen eingestreuten Spitzen wie beispielsweise: "Erst soll keiner raus, dann keiner rein, das ist doch alles bescheuert." Florian Beckerhoff nimmt mit "Karl Konrads heimliches Afrika" Vorurteile jeglicher Art auf die Schippe und zwingt den Leser, über sich selbst zu reflektieren. Geschrieben im Tonfall eines Märchens für Erwachsene lässt es den Leser aber auch durchgehend lächeln. Ein wunderbares Buch, das die Kraft hat, Menschen zu verändern!

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  • Ganz nett für zwischendurch

    Karl Konrads heimliches Afrika

    zauberblume

    08. September 2014 um 14:29

    Als ich das Cover sah, habe ich gedacht, mich erwartet ein lustiges Buch. Karl Konrads heimliches Afrika hat mich aber eher nachdenklich gestimmt. Karl Konrad lebt ein einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Hier pflegt er aufopfernd seine kranke Mutter. Sein Bruder und sein Vater sind vor Jahren nach Afrika verschwunden. Plötzlich hat jedoch Karl Konrad eine wunderbare Idee.  Er baut sich gleich hinterm Wald sein eigenes Afrika mit Zebras und anderen Tieren. Hier lebt er glücklich und zufrieden bis alle eines Tages vom Winter überrascht werden. Der Schreibstil ist flüssig. Ich habe das Buch ein einem Stück durchgelesen. Vieles ist so treffend beschrieben, daß man die Dorfbewohner direkt vor seinen Augen hat. Eine nette Lektüre für zwischendurch.

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  • Karl Konrad

    Karl Konrads heimliches Afrika

    buchfeemelanie

    27. April 2014 um 11:32

     Karl Konrad ist in seinem Leben festgefahren. Nachdem sein Vater und sein Bruder seit vielen Jahren in Afrika leben und nichts von sich hören lassen besteht sein Leben in der Pflege seiner Mutter. Karl ist pendantisch, also hoch akkurat, und ein zu spät angestellter Wasserschlauch bringt seinen Tagesablauf durcheinander. Als er eine Postkarte seines Bruders aus Afrika bekommt, beginnt er, mit Hilfe zweier Afrikaner, sein eigenes Afrika im Wald zu bauen. Meine Meinung. Ein wirklich seltsames Buch!  Karl ist in einer Hinsicht mit seiner Art schon ein bisschen lustig. Jedoch erinnert mich seine Akkratheit stark an Mr. Monk. Was nicht heißen soll, der Autor habe sich da was abgeschaut oder das dies schlecht sein muss. Jedoch ist seine Zwanghaftigkeit ( ich nenn es jetzt einfach mal) schlecht beschrieben.  Seine Macken gefallen mit ganz gut, ebenso wie er sich um seine Mutter kümmert. Ich kenne das " ich will hier einfach weg" Gefühl, ich habe auch zwei Familienangehörige, die (ständige) Pflege brauchen. Deshalb hat mir seine Idee, Afrika an einem See im Wald zu gründen gut gefallen. Die Dorfgemeinschaft, oder das was davon übrig geblieben ist, war schon ganz schön alt eingessessen und ältlichen Ansichten  ( z.B. im Bezug auf die Afrikaner). Ich weiß gar nicht so genau, was ich von denen halten soll. Zum Teil ganz nett, aber auch oft ziemlich langweilig bzw. belanglos.Was die in der Dorfkneipe tratschen (und sie tratschen gerne) interessierte mich nicht wirklich.  Jedoch bin ich so manches Mal über die etwas holprige Schreibweise gestolpert. Der Elan, weiter zu lesen war oft gering bis verschwunden. Es interessierte mich einfach nicht, was mit Karl geschieht. Nicht weil er mir als Figur unsympatisch wäre, sondern weil ich ein bisschen mit der Schreibweise zu kämpfen hatte. Das Buch sollte wohl lustig geschrieben sein - mein Humor war es leider nicht.  Es hat mich leider nicht überzeugt und stellenweise schon ein bisschen genervt. Deshalb gerade noch 2 Sterne.

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  • Von Zebras, Straußenbabys und Esmeralda

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Porcelaine87

    11. December 2013 um 13:50

    Der Roman 'Karl Konrads heimliches Afrika' von Florian Beckerhoff handelt von genau dem, was der Titel verspricht: einem geheimen Afrika vor dem Heimatdorf Karl Konrads. An einem Hochsommertag erhält Karl Konrad eine Postkarte von seinem Bruder Tommy. Dieser ist als Auswanderer in Afrika unterwegs und weckt mit der Karte nicht nur Unmut über das eintönige Dorfleben seitens Karl, sondern auch dessen Fernweh. In einer Nacht- und Nebelaktion und mit Hilfe der zwei Afrikaner Ephraim und Alfred packt Karl kurzerhand seine Mutter und sein Haus ein und zieht heimlich an den See im Wald. Um das Afrikaglück perfekt zu machen erwirbt er durch glückliche Umstände zwei Zebras und die Flusspferddame Esmeralda sowie 2 Straußeneier. Alles scheint perfekt, als Elke, die Schönheit aus dem Dorf, in Karls neuer Heimat auftaucht und um Aufenthalt bittet. Doch das neue Leben steht auf Messers Schneide, droht das Geheimnis durch den Dorfpostboten Hubertus aufzufliegen und erschwert der einziehende Winter das Leben im dörflichen Afrika. Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht komplett überzeugt hat. Die Geschichte ist zwar geprägt von Idealen wie Freundschaft, Fernweh und Hilfsbereitschaft, aber kann ansonsten nicht sonderlich fesseln. Ein großer Pluspunkt ist die Schreibweise des Autors, erweckt er ein Gefühl, mit Sprache umgehen zu können und beweist an einigen Stellen einen humorvollen Stil. Generell jedoch kein Buch, was ich ein zweites Mal lesen würde. Leider nur 2 Punkte.

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  • realitätsfremd

    Karl Konrads heimliches Afrika

    buecherwurm1310

    12. November 2013 um 13:27

    Karl Konrad lebt in einem trostlosen Dorf, in dem nur noch wenige Leute wohnen. Die jungen Menschen sind verschwunden, ebenso sein Vater und sein Bruder. In diesem Dorf kennt jeder jeden und weiß um dessen Eigenheiten – und jeder der geblieben ist, ist ein wenig skurril. Karl versorgt seine pflegebedürftige Mutter, er hatte ja keine Wahl nachdem Vater und Bruder gegangen sind. Er hat einen streng strukturierten Tagesablauf. Sein Schicksal hat er stoisch angenommen. Als eine Karte von seinem Bruder aus Afrika ankommt, beginnt Karl zu träumen. Dann begegnet er den Afrikanern Ephraim und Alfred, die illegal in Deutschland sind. Das löst in Karl etwas aus. Ja - er will seine Träume verwirklichen. Mit Hilfe von Ephraim und Alfred baut er sich sein eigenes, heimliches Afrika. Dazu wird zunächst sein Haus Stück für Stück abgebaut und im Wald wieder aufgebaut. Aber zu Afrika gehören auch Tiere. Gut, dass da ein Zirkus seine Tiere abgeben will. Aber so einfach ist das Leben in „Afrika“ auch nicht. Probleme tauchen auf und müssen gelöst werden. So wächst Karl über sich hinaus. Das Buch hat mich nicht begeistert. Es zeigt zwar, dass meine seine Träume Leben sollte, aber die Geschichte ist einfach zu realitätsfremd.  

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    19angelika63

    14. December 2012 um 07:21

    Wer das Dorf noch nicht verlassen hat, tratscht über Karl Konrad. Seit sein Vater und Bruder nach Afrika geflüchtet sind, kümmert der sich um den Haushalt und seine Mutter. Erst als der Bruder eine begeisterte Postkarte schickt, gerät Karl ins Grübeln: Ist Fortgehen wirklich der einzige Weg? Kann man nicht auch zu Hause neue Länder entdecken? Während alle anderen Männer damit beschäftigt sind, Fleischfachverkäuferin Elke anzuschmachten, schmiedet Karl seine eigenen Pläne: Hinterm Wald gründet er sein heimliches Afrika, mit Zebras, Strauße und Flusspferd Esmeralda. Bald schon genießt er paradiesische Sonnenuntergänge auf der Veranda vor der Hütte. In einem von Tag zu Tag heißeren Sommer lässt das auch Elke nicht kalt – und es wird immer klarer, dass so ein ganzes Land für einen Mann allein etwas zu groß ist. Mit diesem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Es liest sich in meinen Augen sehr zähflüssig. Manche Dinge sind so verworren beschrieben, dass ich oft gedacht habe was ist denn das jetzt. Ich habe ehrlich gesagt auch nicht verstanden worum es geht. Manche Situationen waren trotz Fantasie sehr unrealistisch und ich hinterfrage einfach den Sinn. Von anderen wird dieses Buch sehr gelobt. Als Märchen für Erwachsene und als Chance für das Leben. Öhm ja … ich liebe Märchen, aber hier bin ich nicht fündig geworden. Aber bitte macht Euch Euer eigenes Urteil.

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Biene2004

    04. December 2012 um 09:09

    Sind Zebras weiß mit schwarzen Streifen oder sind sie schwarz mit weißen Streifen? Zum Inhalt: Karl Konrad lebt in einem kleinen Dorf und pflegt dort seine alte, kranke Mutter. Karl´s Bruder Tommy ist vor vielen Jahren nach Afrika ausgewandert, um sich dort auf die Suche nach ihrem Vater zu machen, der sich ebenfalls nach Afrika abgesetzt hat. Nachdem Tommy eine Postkarte schickt mit dem Hinweis, wie gut es ihm doch ergeht, dass er sogar Bedienstete hat und dass er an Weihnachten eventuell nach Hause kommen wird, wächst in Karl der Wunsch, sich sein eigenes Afrika zu erschaffen. Und so zieht er kurzerhand mitsamt seinem Haus und auch mit der kranken Mutter um, gleich hinterm Wald baut er sein Haus einfach wieder auf. Und zwei Bedienstete (zufällig afrikanischer Abstammung) findet er auch noch, die ihm freiwillig zur Seite stehen. Außerdem gelingt es ihm, sich das Nilpferd Esmeralda anzuschaffen, ebenfalls ein paar Zebras und zu guter Letzt auch noch zwei Straußenbabys. Als dann auch noch Elke, die einzige Frau im heirats- und gebärfähigen Alter aus dem Dorf, hochschwanger zu Karl "nach Afrika" umsiedelt, scheint Karls Wunsch in Erfüllung zu gehen. Oder? Jetzt fehlt nur noch die Rückkehr vom Rest der Familie, doch die läßt auf sich warten. Meine Meinung: Bereits nach meinem Leseeindruck hatte ich schon starke Zweifel, ob mich das Buch ansprechen wird oder halt nicht. Nachdem ich mich nunmehr regelrecht durch die Seiten gequält und es gestern abend endlich zu Ende gelesen habe, kann ich meinen ersten Eindruck nur bestätigen. Das Buch war total langweilig, der Schreibstil absolut gewöhnungsbedürftig und fad. Meinen Geschmack hat Florian Beckerhoff absolut nicht treffen können, weder mit der kompletten Geschichte an sich, noch weniger aber mit der Umsetzung. Der einzige Grund, warum ich hier zwei und nicht nur einen einzigen Stern vergebe, ist der Hintergrund, den dieses Buch wohl ansprechen möchte, nämlich, dass man auch generationsübergreifend und mit ein bisschen Feingefühl bzw. Toleranz und Respekt sehr gut miteinander leben kann. Wo auch immer. Fazit: Karl Konrads heimliches Afrika ist ein Buch, dass ich auf gar keinen Fall noch ein zweites Mal lesen würde. Es hat mich weder unterhalten noch würde ich es weiterempfehlen. Ein Schmöker, an dem man im Geschäft auf jeden Fall besser vorbei geht. Allenfalls eine Ausleihe aus der Bücherei ist dieses Buch wert - wenn überhaupt. Schade!

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    HoDa

    27. November 2012 um 09:16

    So,Karl Konrad ist eingezogen,aber leider ist er ein eher langweiliger Zeitvertreib! im Grunde ist die Geschichte nicht schlecht,aber halt dann doch nicht so meins. Karl Konrad lebt alleine mit seiner Mutter in einem,man mag fast sagen drei Seelendorf. Dort passiert so gar nichts,und neben seiner Mutter gibt es nur ein weibliches Wesen,das erstens sehr jung,und zweitens nicht wirklich geeignet für Karl ist. das Leben dort verläuft jeden Tag gleich,keine besonderen Vorkommnisse,ausser das der Briefträger sich an fremder Post zu schaffen macht. Es gibt da allerdings noch einen Bruder von Karl,der nach Afrika ausgewandert ist. Und als dieser seiner Familie eine Postkarte schreibt,und von seinem abwechslungsreichen und abenteuerlichen Leben dort vorschwärmt,beginnt Karl sich nach diesem unbekannten zu sehnen. Er erschafft sich sein eigenes Afrika,in seinem Garten,mit seiner ganz eigenen Vorstellung! Nicht berauschend,nichts beeindruckendes. Ausser etwas Mitleid für Karl habe ich bei diesem Buch nicht viel empfunden!

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2012 um 15:15

    Karl Konrad ist ein eigenwilliger Junggeselle. Während sämtliche Männer des Dorfes Elke, der letzten verblieben Frau im heiratsfähigen Alter, nachschmachten, interessiert Karl nur seine Ordnung. Bei ihm läuft alles nach Zeitplan und jeden Tag gleich, von der Gemüsesuppe über die Bewässerung nach Vaters Plan bis hin zur Post am Nachmittag… bis eines Tages die Post schon am Vormittag kommt. Denn Hubertus, der Zusteller, bringt die aufsehenerregende Postkarte aus Afrika direkt zur Konradschen Haustür statt zum Briefkasten. Und diese Fracht bringt nicht nur Karls Zeitplan sondern auch seine gesamte Ordnung durcheinander… Sowohl der ungewöhnliche Titel als auch das Cover haben mich sofort angesprochen. Zwar stimmt das Bild mit keiner Szene im Buch überein, spiegelt aber in seiner Absurdität ziemlich genau die Stimmung der Geschichte wider. Obwohl die Sätze zu Beginn etwas langatmig sind, ist „Karl Konrads heimliches Afrika“ grundsätzlich eher leichte Kost. Möglicherweise soll die anfängliche Schwerfälligkeit ja die Vorstellung des Dorfes und der Bewohner unterstützen, welche eben auch recht träge daherkommen. Prinzipiell eine gute Idee, als Einstieg für die Geschichte aber leider etwas ungeschickt, zumindest hätte ich das Buch nach den ersten 20 Seiten gern weggelegt. Nachdem ich mich mit Karl Konrad anfangs etwas schwer getan habe, kam das Geschehen nach etwa 40 Seiten dann doch ins Rollen und hat mich ordentlich mitgerissen. Die Geschichte ist so herrlich absurd und dennoch an keiner Stelle unmöglich, dass man versucht ist, nach versteckten Staaten im Nachbargarten zu forschen. Alles in allem ein liebevoll erzähltes Märchen für heimliche Träumer.

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika: Roman" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Tinkers

    14. September 2012 um 09:41

    Menschen ohne Macke sind Kacke! Auch in Afrika!!! Wo auch immer man sich das denkt! „Karl Konrads heimliches Afrika“ von Florian Beckerhoff erschienen 2012 bei List ist ein ganz besonderes Buch. Es ist schrullig und mit einem sehr speziellen Humor ausgestattet, aber dennoch mit wertvollen Weisheiten gespickt, dabei aber sehr flüssig zu lesen. Karl Konrad pflegt seine alte Mutter im Heimatdorf, während sich der Vater und der jüngere Brüder schon längst nach Afrika in die Freiheit begeben haben. Im Dorf gibt es außer Langeweile, Jammer und Mangel an Abwechslung nix. Es gibt um die 5 Typen und eine Frau, aber die ist von einem Umherreisenden schwanger. Plötzlich kommt eine Postkarte aus Afrika, die die Gemütslage von Karl auf Hochtouren bringt und er daraufhin sein Leben verändern will. Er baut mit Hilfe zweier aus dem Nichts auftauchenden Flüchtlingen „sein Afrika“: er demontiert sein Haus im Dorf und baut es hinterm Wald an einem See wieder auf, organisiert sich 4 Zebras, 1 Flusspferd und 2 Straußen und lebt von nun an noch mehr in seiner eigenen Welt. Aber die Dorfgemeinschaft wittert nach und nach, dass irgendetwas anders ist als zuvor… Ich mochte dieses Buch wirklich gerne, weil es eben so anders ist. Die Charaktere sind komplett eigenartig, aber man versteht jeden und akzeptiert ihn so wie er ist. Sie haben alle eine gehörige Macke, aber ohne diese wären sie nicht sie selbst. Selbst die Tiere haben wunderbare Charaktere und ich wünschte ich hätte auch eine Esmeralda! Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach. Die Charaktere sind sehr deutlich gezeichnet. Cover und Titel halten was sie versprechen. Sicher ist dieses Buch nicht für jeden was, viele verstehen vielleicht den Humor nicht, oder die Aussage, dass man überall seine Träume leben kann, auch wenn man noch so schwere Fussfesseln trägt, man muss es nur wagen. Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen, denn es hat mir viele lustige Stunden und jede Menge neue Erkenntnisse gebracht.

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    tigerbea

    02. September 2012 um 23:27

    Karl und seine pflegebedürftigen Mutter leben in einem kleinen Dorf in dem jeder jeden kennt. Sein Vater und sein Bruder sind nach Afrika ausgewandert. Eines Tages bekommt Karl eine Postkarte aus Afrika, geschrieben von seinem Bruder. Karl beschließt, er holt sich Afrika nach Hause. Das Buch ist ein wenig unrealistisch, aber genau das ist auch wieder ein Pluspunkt. Man kann sich wunderbar in eine andere Welt hineinträumen. Ich kann dieses Buch als leichte Sommerlektüre sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Themistokeles

    28. August 2012 um 14:50

    Dieser Roman soll vom Genre her zu den humoristischen Romanen zählen und sowohl Cover, also auch Inhaltsangabe versprechen dies meiner Meinung nach. Wenn man eine bestimmte Art von Humor teilt, dann mag das bestimmt für einen auch passen und das Buch sehr amüsant sein, obwohl ich zugeben muss, dass ich es einfach nur verdammt seltsam fand, aber keinen Deut witzig. Zunächst wären da die Charaktere, die ausnahmslos, das gesamte Dorf inbegriffen, extrem hinterweltlerisch wirken und zudem als einziges Hobby dem Trinken in der ortsansässigen Kneipe nachgehen und irgendwie auch alle, bis auf sehr wenige Ausnahmen, nicht zu arbeiten scheinen. Zudem gibt es auch scheinbar nur eine einzige Frau im gesamten Dorf, die Mutter von Protagonist Karl mal ausgenommen, und diese Frau nimmt sich gar nichts mit dem Rest des Dorfes, denn sie ist mindestens genau so seltsam, wie alle anderen auch. Getoppt werden die Dorbewohner in ihrem komischen Verhalten nur noch von Karl Konrad selbst, der definitiv eine psychische Erkrankung haben muss, denn anders kann ich mir diesen Charakter und sein ganzes Verhalten einfach nicht erklären. Wirklich verstehen konnte ich diesen Menschen durchweg nicht und seine doch sehr eigenartigen Handlungen und Verhaltensmuster, sowie Ideen, fand ich auch in keiner Weise amüsant. Nichts was er tat war wirklich irgendwie nachvollziehbar oder so gestaltet, dass es irgendwie witzig wurde, sondern wenn dann nur so, dass man sich wundern musste. Daneben ist es so, dass die Handlung von ihrem Verlauf her in ihrer Grundstruktur extrem simpel gehalten ist und man dort weder eine große Spannung, noch irgendwelche Überraschungen oder sonstiges erwarten kann. In einem Wort gesagt, war die Handlung für mich einfach nur langweilig! Abgesehen davon, dass man sich darüber wundert, wie die Charaktere gestaltet sind und wie seltsam alles ist, passiert nämlich eigentlich so gut wie nichts. Ich muss dem Buch jedoch zu Gute halten, dass es sich halbwegs gut lesen ließ, denn obwohl es für mich gähnend langweilig war, hatte es eine recht lockere Sprache, die es einem wenigstens einfach machte der Tristesse des Romans relativ schnell zu entrinnen. Rausreißen konnte es die Geschichte für mich nur leider nicht, da sie so gar nicht meinen Humor traf und mir die Handlung einfach so eintönig und unverständlich blieb, d.h. ich mit dem für mich deutlich wichtigern Part, dem Inhalt und der Atmosphäre, einfach gar nichts anfangen konnte. Außerdem war ich die meiste Zeit der Meinung, dass man das gesamte Dorf mal gesammelt in die Psychiatrie einweisen sollte, denn das hätte eindeutig sehr gut gepasst. Da der Roman so eindeutig von dem abweicht, was er verspricht und zudem auch für mich nichts anderweitig so positives zu bieten hatte, dass es mir egal wäre, was im Klappentext verzapft wurde, kann ich jetzt im Nachhinein nur sagen: Das war so was von gar nicht meins! Lesen würde ich das Buch freiwillig eindeutig nie wieder und empfehlen, kann ich es auch guten Gewissens niemandem!

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Glimmerfee

    26. August 2012 um 15:17

    Karl Konrad kümmert sich rührend um seine pflegebedürftige Mutter, während sein Bruder Tommy und sein Vater sich nach Afrika abgesetzt haben. Als Karl eine Postkarte mit Zebras von seinem Bruder bekommt und zwei ‚Schwatte‘ im Wald auftauchen, macht er Nägel mit Köpfen und legt heimlich im Wald sein eigenes Afrika an. Das Buch hört sich interessant an und ist von der Grundidee auch sehr originell, aber der zündende Funke fehlte – Jedenfalls bei mir. Die Charaktere sind sehr skurril und das Dorf in dem sie leben mehr als öde. Karl ist ein Einzelgänger Typ ‚Rauhe Schale, weicher Kern‘, der noch einmal einen Neuanfang wagt und sich für seinen Traum noch einmal kräftig in die Riemen legt. Der Postbote Hubertus hält nicht viel vom Briefgeheimnis und steckt seine Nase gern in Angelegenheiten, die ihn nichts angehen. Die einzige Singlefrau im Dorf ist Elke. Sie arbeitete für den Fleischer und wird von allen Männern umschwärmt, aber sie hat schon vor längerer Zeit ihr Herz an Tommy verloren und ihre Unschuld an einen Kraftfahrer. Die zwei ‚Schwatten‘ sind illegale Einwanderer, die perfekt Deutsch sprechen und von dem Deutschland träumen, das ihr Meister ihnen in Afrika mit den schönsten Farben ausgemalt hat. Die Botschaft des Buches ist sehr nett, aber es hat einige Längen und ich konnte es jederzeit zur Seite legen.

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  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika: Roman" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2012 um 16:19

    Karl Konrads Afrika ist nicht meins. Er lebt als pflichbewußter, überaus kauziger, eigenbrötlerischer Sohn in einem kleinen, verschlafenen, ziemlich stumpfsinnigen Dorf im Osten Deutschlands und pflegt dort seine bettlägerige Mutter, da Vater und Bruder frei von jeglicher Bürde als Auswanderer nach Afrika gegangen sind. Wenn man es recht betrachtet, ist das Dörfchen nicht nur verschlafen und stumpfsinnig sondern liegt es eigentlich in den letzten Zügen, von nahezu allen Einwohnern verlassen, mit einer Kneipe, einem Gemischtwarenmarkt, der Metzgerei und der Kirche, der es an Besuchern mangelt. Elke, die blonde Metzgereiangestellte, ihres Zeichens Dorfschönheit(da konkurrenzlos) und Fleischereifachverkäuferin ist die Hauptattraktion der Gemeinde und damit Ziel ihrer begehrlichen Gedanken - und von seiten ihres Chefs auch unmißverständlicher Angebote, denen sie sich verschließt, weil in ihrem Inneren ein anderes Mannesbild existiert. So läuft denn alles seinen gewohnten, trotteligen Gang, bis eines Tages Hubertus, der Postbote, eine Karte aus Afrika bringt, auf der Karls Bruder von seinem Leben auf diesem Kontinent schwärmte und seinen Besuch ankündigt. Konrads Welt gerät aus den Fugen, seine lange in ihm verborgen gebliebenen Träume drängen an die Oberfläche und lassen die schwindelerregende Idee aufkommen, sich ein eigenes Afrika zu erbauen, nicht weit entfernt, gleich hinterm Waldrand, eine eigene exotische Welt. Die gerade herrschende Hitzeperiode scheint die richtige Geburtsstunde zu sein. So fügt es sich ebenfalls passend, dass die Schwarzafrikaner Ephraim und Alfred dazustossen, ausgemusterte Zebras und Esmeralda, die Flusspferddame, übernommen werden können und samt Karls umgesiedeltem Häuschen eine neue Heimat am Seeufer finden. Jeder übernimmt eine Rolle auf dem neuentstandenen Kontinent, selbst Konrads bettlägerige Mutter hütet unter ihrer Decke ein paar mutterlose Straußeneier bis zum freudigen Tag des Schlüpfens. Wie Eines das Andere nach sich zieht, so bewirkt auch diese Schöpfung Veränderungen bei den beteiligten Menschen und den eingefahrenen Traditionen.Und ein afrikanisches Happy-End sieht eigentlich nicht anders aus als ein deutsches, oder? Florian Beckerhoff hat ein eigenwilliges, schräges Buch geschrieben, in dem alle Charaktere überzeichnet und skuril dargestellt sind. Es ist eine besondere Art des Humors, deren er sich bedient und die nicht jedermanns Sache ist. Sein flüssiger, lockerer Schreibstil macht das Lesen leicht und schafft ein flottes Vorankommen in der Lekture. Schnell ist dem Leser klar, dass hier gewisse Parallelen zu bestimmten Lebenssituationen gezogen werden, dass in abstrusen Schilderungen Persiflagen auf den normalen Alltag verborgen sind und unter den simpel geglätteten Gegebenheiten sich doch so einige Probleme verstecken, die den Menschen zum Nachdenken über Themen verschiedenster Art zwingen. Es ist sicherlich für einen Teil der Leserschaft ein amusantes Unterfangen, die eingearbeitete Aktualität zur Gegenwart herauszufiltern, mir allerdings sagt dieser Umweg über die Karrikatur nicht zu, vor allem dann nicht, wenn sie sich gewollt simpel und in sparsamstem Wortreichtum ausdrückt. Das Werk ist mir zu wirklichkeitsfremd um Realität zu vermitteln, aber zu wenig liebenswert, um in die Katagorie der Märchen zu passen. Wie ich anfänglich schon sagte: Karl Konrads Afrika ist nicht meins. Leider.

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