Florian Beckerhoff Karl Konrads heimliches Afrika

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(1)
(2)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Karl Konrads heimliches Afrika“ von Florian Beckerhoff

Das ganze Dorf tratscht über Karl Konrad. Seit sein Vater und Bruder nach Afrika geflüchtet sind, kümmert Karl sich um den Haushalt und seine Mutter. Als der Bruder eine begeisterte Postkarte schickt, gerät Karl ins Grübeln: Ist Fortgehen wirklich der einzige Weg? Während alle Männer damit beschäftigt sind, Fleischfachverkäuferin Elke anzuschmachten, schmiedet Karl andere Pläne. Hinterm Wald gründet er sein eigenes Land, mit Zebras, Straußen und Flusspferd Esmeralda. Das lässt auch Elke nicht kalt.

Stöbern in Romane

Babydoll

Für meinen Geschmack kam mir die Protagonistin zu schnell und mit zu wenig tiefgehenden Ängsten über die Gefangenschaft hinweg.

Evebi

Underground Railroad

Pflichtlektüre - schnörkellose, eindringliche aber auch hoffnungsvolle Geschichte über die Sklaverei und eine Flucht in die Freiheit

krimielse

Sonntags in Trondheim

Das Auseinanderleben der Familie Neshov

mannomania

Sommer unseres Lebens

Schöne Sommerlektüre

MissB_

Der Sommer der Inselschwestern

...Drei Frauen, die sich wundervoll ergänzen! Gefühlvoll & mitreißend...

Buch_Versum

Und morgen das Glück

Schöne Geschichte über die Achterbahnfahrt einer Frau, die alles verliert und ganz neu anfangen muss!

Fanti2412

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Karl Konrads heimliches Afrika / Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika
    Lenny

    Lenny

    02. February 2015 um 13:32

    Karls Bruder ist nach Afrika ausgereist um den Vater zu suchen, Karl ist zurückgeblieben in dem kleinen Örtchen und pflegt die kranke Mutter. Eines Tages komme eine Postkarte von Tom aus Afrika an, da fängt Karl an zu träumen und so nach und nach baut er sich und seiner Mutter das eigene Afrika auf....... Eine schöne Geschichte mit vielen lustigen Passagen und Wortspielen! Gelesen von Bjarne Mädel, das hätte keiner besser lesen können!

    Mehr
  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika
    Buchina

    Buchina

    03. August 2012 um 09:10

    Die Hörprobe hat mich neugierig gemacht, ich erwartete eine lockere, leichte Sommerkomödie, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Nun ja der Roman hat sich dann doch anders entwickelt, als gedacht. Ein heißer Sommer irgendwo in einem kleinen Dorf im Osten Deutschlands. Der Ort wirkt wie ausgestorben, neu eine Kneipe und eine Fleischerei sind vom Wegzug übriggeblieben. Viel Abwechslung bietet nur der tägliche Einkauf bei Elke, der letzten Frau im heiratsfähigen Alter im Dorf oder das allabendliche Bier im Adler. Der eigenbrötlerische Karl Konrad lebt mit seiner pflegebedürftigen Mutter am Rande des Dorfes und lebt nach einem strengen Tagesplan ohne große Höhen und Tiefen. Eine Abwechslung kommt in Form einer Postkarte aus Afrika von seinem Bruder, der sich dort ein neues Leben aufgebaut hat. Mit Blick auf sein eigenes langweiliges Leben hat Karl Konrad eine Idee: warum nach Afrika, wenn man nicht sein eigenes Afrika erschaffen kann?! Die Geschichte um Karl Konrad und die wenigen restlichen Bewohner des Dorfes ist keine Komödie, sondern eine Tragikomödie. Die Protagonisten werden als naiv, aber zum großen Teil sympathisch beschrieben, obwohl ich mich in keine Person wirklich hineinversetzen konnte. Gekonnt spielt der Autor mit allgemeinen Vorurteilen. Am besten war der Blick der zwei Afrikaner auf Karl Konrads eigentümliches Verhalten, dass für sie so viel exotischer ist, als all ihre Vorstellungen vom geregelten Deutschland. Diese Umkehr der Blickwinkel ist sehr gelungen. Das Grundkonzept der Geschichte über Erfüllung und Platzen von Träumen ist sehr gut gewählt, leider wird es oft einfach zu absurd und realitätsfern. Die Personen werden leider nur oberflächlich und austauschbar dargestellt. Mit ihren ganzen Eigenarten hätten sie mehr Tiefe verdient. Dennoch, es ist ein schönes Hörbuch und die Stimme von Bjarne Mädel ist sehr angenehm.

    Mehr
  • Rezension zu "Karl Konrads heimliches Afrika" von Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika
    ferkel

    ferkel

    26. July 2012 um 17:14

    Karl Konrad lebt zusammen mit seiner Mutter in einem beschaulichen Dorf, in dem der Lebensmittelpunkt sich in dem einzigen Geschäft befindet, der Fleischerei, in der ausgerechnet noch die einzige heiratsfähige Frau weit und breit - Elke - arbeitet. Seitdem sein Vater und Bruder nach Afrika ausgewandert sind, ist Karls Familie ein guter Gesprächsgegenstand der Dorfbewohner. Als plötzlich eine Postkarte aus Afrika eintrifft und zwei Dunkelhäutige am Feld gesichtet werden, gerät Karls Welt langsam aus den Fugen. Er bastelt sich sein eigenes Afrika zusammen - inklusive Zebras und Flusspferd Esmeralda. Ich hatte die Hörprobe gehört und war recht begeistert. Das ziehe ich nun zurück. Mir ist wirklich schleierhaft, was an „Karl Konrads heimliches Afrika“ so gut sein soll, wie einige Bewertungen es vermuten lassen. Ich war froh, als das Hörbuch endlich zu Ende war und ich ein anderes anfangen konnte. Zunächst zum Sprecher Bjarne Mädel. Hätte er die Geschichte nicht gelesen, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen. Über ihn kann man wirklich nicht meckern, er liest herrlich frisch und belebt die Figuren mit seiner tollen Betonung, den Dialekten und seiner leicht melancholischen Sprechweise. Vom Inhalt bin ich weit weniger begeistert. Ich hatte ein lustiges Hörbuch erwartet, doch bis auf ein paar komische Ausreißer (wie „Ich hätte nicht gedacht, dass wir diese ganze Reise machen, um in einem deutschen Wald ein Klo zu bauen.“ und „Haben Sie Befugnis zur Nutztierendsorgung?“ (wobei bei letzterem der gesprochene Dialekt das allerbeste ist)) muss man den Humor suchen. Die Charaktere sind zwar ziemlich schräg, vordergründig aber blass und nichtssagend. Warum Karl, der anfangs von Afrika genervt ist, plötzlich sein eigenes haben will, hat sich mir nicht erschlossen, ebenso wenig Elkes Geisteswandel. Lachen konnte ich gar nicht, schmunzeln mal kurz. In gewisser Weise stimmt die Geschichte sogar nachdenklich. Bis endlich mal eines der angepriesenen afrikanischen Tiere in die Handlung tritt, zieht es sich zäh wie Kaugummi. Ich kanns nicht anders sagen, ich finde das Buch wirklich langweilig. Mir hat „Karl Konrads heimliches Afrika“ nicht gefallen. Dass man fast einschläft, kann auch ein ausgezeichnet lesender Bjarne Mädel kaum verhindern (zwei Sterne für ihn und den Rest schenken wir uns...).

    Mehr