Florian Biege Im Bann der Hexer

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Inhaltsangabe zu „Im Bann der Hexer“ von Florian Biege

Das Autorenteam Florian Biege und Alexander Berger erschafft mit seiner ersten gemeinsamen Graphic Novel ein wahres Kunstwerk. Die beeindruckende, im Photoshop gestaltete, graustufige Maltechnik mit strukturierten Pinseln erzeugt eine dunkle Atmosphäre, die ihrer Erzählung einen ganz besonderen Charme verleiht. Sie gründet auf einer indianischen Sage von einem Dorf, dessen Bewohner einem Fluch von Hexern zum Opfer fallen. Ein mutiger Krieger schmiedet einen gewagten Plan, muss jedoch im Kampf um die Rettung des Dorfes einen hohen Preis bezahlen. Die Boshaftigkeit der Hexer und die Ohnmacht der Irokesen wirken in den atmosphärisch dichten Illustrationen regelrecht greifbar. Eine spannende Graphic Novel aus deutscher Feder.

Wer sich also von der dunklen Weise von „Im Bann der Hexer“ nicht abschrecken lässt, wird definitiv belohnt.

— Jari
Jari

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  • Florian Biege - Im Bann der Hexer

    Im Bann der Hexer
    Jari

    Jari

    17. January 2017 um 22:46

    Es war das düstere Cover dieser Graphic Novel, die mich magisch anzog. Düster und magisch ist auch der Inhalt. Mich beeindruckt, wie man nur mit weiss und schwarz so viele Schattierungen und Nuancen hinbekommt, dass alle Zeichnungen plastisch und greifbar wirken. „Im Bann der Hexer“ hat eine dichte Atmosphäre, die sich auch direkt auf den Leser ausübt. Die Legende ist faszinierend erzählt, ohne viele Worte, dafür durch ausdrucksstarke Bilder. Wer sich für die Geschichte, die Lebensweise und das Gedankengut der Indianer (genauer, der Irokesen) interessiert, tut gut daran, mal einen Blick in dieses Werk zu werfen. Am Ende finden sich noch weitere Hintergrundinformationen für den faszinierten Leser. Ich bin ja immer etwas skeptisch, wenn sich Autoren eines fremden Volkes annehmen. Doch Florian Biege und Alexander Berger haben sich grundlegend über die Irokesen und deren Welt informiert und dies merkt man auch beim Lesen (Anschauen) der Graphic Novel. Es sind die kleinen, aber feinen Details der Erzählung, die zeigen, wie intensiv sich das Duo mit ihrer Materie auseinandergesetzt hat. Wer sich also von der dunklen Weise von „Im Bann der Hexer“ nicht abschrecken lässt, wird definitiv belohnt.

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  • Märchen der Irokesen

    Im Bann der Hexer
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    21. October 2013 um 18:23

    Der Comicband "Im Bann der Hexer" aus dem Hause ehapa setzt eine indianische Sage bildhaft um. Die Irokesen sind eine Fluch zum Opfer gefallen, alle Stammesmitglieder werden von einer Krankheit befallen gegen die auch die Schamanen machtlos sind. Sie fallen in eine Art schwere Depression und sind handlungsunfähig. Ein junger Krieger, der nach Hause zurückkehrt sthet fassungslos vor sienen Brüdern und Schwestern, und er macht sich auf, den Bann zu brechen. Welches Opfer er dafür auf sich nehmen muss, das ist Inhalt dieser Geschichte! Mich hat dieses Buch völlig fasziniert! Hochwertig als Hardcover produziert, wurde es fast ausschliesslich schwarz/weiss vom Zeichner Florian Biege umgesetzt. Wie raffiniert er dabei die Facetten des Schreckens, der Emotionen generell mit Hilfe der Schraffierungen und Schattierungen umsetzt, das hat mich sehr beeindruckt. Sehr wenig Text, sehr düster und unheimlich die Atmosphäre und keine gewöhnlichen Raster, wie man sie sonst von Comics gewohnt ist. Die Bilder laufen ineinander über, wobei man als Leser trotzdem nie in Zeweifel kommt, wo es weitergeht. Raffiniert die Effekte der umkehr des hintergrundes, mal sind die figuren vor dunklem Hintergrund hell hervorgehoben, dann wieder umgekehrt. Was ich aber unbedingt ebenfalls hervorheben will, das ist die Idee der Geschichte! Im Anhang findet man Skizzen der Entstehung, aber auch eine kleine Kunde über die Indianer und deren Geschichte, geschrieben von Alexander Berger. Mit kleiner Karte von Noramerika erfahren wir interessante Fakten kurz und knapp, was diesem Comic nicht nur eine unterhaltende, sondern auch eine lehrreiche Funktion gibt. Ich kann dieses Comic nur empfehlen, ich habe es inzwischen diverse Male gelesen, sitze oft auch einfach nur vor den Zeichnungen und staune immer wieder über die scheinbare Schlichtheit, die Kürze der Geschichte und der langen Freude, die man daran hat.

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