Florian Burkhardt

 4.2 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Das Gewicht der Freiheit, Das Kind meiner Mutter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Florian Burkhardt

Das Gewicht der Freiheit

Das Gewicht der Freiheit

 (17)
Erschienen am 08.01.2018
Das Kind meiner Mutter

Das Kind meiner Mutter

 (17)
Erschienen am 30.04.2017
Gedanken sind Kräfte

Gedanken sind Kräfte

 (0)
Erschienen am 01.07.2007

Neue Rezensionen zu Florian Burkhardt

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Daniel_Allertseders avatar

Rezension zu "Das Gewicht der Freiheit" von Florian Burkhardt

Eine großartige Autobiographie!
Daniel_Allertsedervor 7 Monaten

„Das Gewicht der Freiheit“ ist ein autobiographischer Roman vom ehemaligen Künstler und Model Florian Burkhardt, der ein glamouröses, aber äußerst schwieriges Leben als Künstler in Amerika, Italien und der Schweiz geführt hat. Die Mischung aus gutem Aussehen, einem gewagten Plan, der Sehnsucht nach Erfolg und dem Wunsch, der eigenen Vergangenheit zu entrinnen mündet in einem atemberaubenden Portrait über einen Menschen, der alles wollte, alles bekam, und wieder einiges verlor.

 

Gleich zu Beginn: Ich finde Florian Burkhardt unglaublich interessant. Ich kannte ihn davor nicht, lernte ihn aber durch seinen nun bereits zweiten Roman näher kennen. Florian ist eine Person, die zu seiner Jugendzeit vermehrt stereotypische Merkmale aufzeigt als üblich – ein junger, gutaussehender Mann der nach Amerika geht um ein Star zu werden – dieses Verhalten und dieses Verlangen gab es früher wie heute zur Genüge; Florian war daher kein Einzelfall, doch was einzigartig ist, ist dieser Blick hinter den Spiegeln, ein unglaublicher Blick der uns gewährt wird, eine Geschichte die sprachlos macht – das alles beleuchtet Herr Burkhardt in seinem Roman, in seinem neuen Werk über sich selbst.

   Ich will gar nicht stark auf den Schreibstil eingehen, da dieser in autobiographischen Romanen anders wie bei fiktionalen Werken in den Hintergrund rückt. Wichtiger ist die Botschaft, die Pointe, der Konflikt; das, was der Autor versucht zu sagen. Herr Burkhardt sagt viel, er erzählt von sich und seiner Vergangenheit; beginnt von dem Moment zu erzählen, von dem in seinem Inneren das Begehren nach Erfolg reifte. Der Autor zeigt sich als sehr willensstark; als ehrgeizig und keinesfalls geduldig; er versucht sein Bestes, endlich in Hollywood als Star angesehen zu werden, und verliert aber die Zügel, als genau das passierte. Er hebt ab, er fliegt wie ein „Adler“ hoch oben am Himmel, umzingelt von den Wölfen am Boden, die gierig nach ihm leckten – mit unglaublich vielen Metaphern und einer gehörigen Portion Ironie beschreibt Florian Burkhardt den Aufstieg und Fall seines Egos; seiner Person und seines Körpers. Er gewährt dem Leser einen traurigen Blick hinter die Kulissen: Sein Gefühlschaos, seine Emotionen, seine kleine Welt – wie sie geschaffen ist, aus welchen Fundamenten sie besteht und wie sie allmählich zu Bruch geht. Anmutig und mit einem Hang zum Selbstmitleid konstruierte der Autor eine spannende und weitaus mehr als unglaubliche Autobiographie, die nicht nur sein Leben als absolut gefeiertes Model darstellt, sondern ihn auch als brüchigen Menschen.


Eine atemlose Autobiographie und ein faszinierendes Portrait des Florian Burkhardt, die nicht nur unterhält, sondern auch erschüttert – überaus bemerkenswert und sehr empfehlenswert!

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Glitzerhuhns avatar

Rezension zu "Das Gewicht der Freiheit" von Florian Burkhardt

Eine Jagd nach dem Glück
Glitzerhuhnvor 8 Monaten

Der autobiographische Roman von Florian Burkhardt umfasst 187 Seiten und ist beim Wörterseh Verlag erschienen.
Nach seinem Erstlingswerk “das kind meiner mutter“, welches sich mit seiner Kindheit beschäftigt, handelt dieser Roman von seiner frühen Erwachsenzeit. Es beschreibt sein faszinierendes Leben als Topmodel, Internetpionier und Partyveranstalter. Seine Suche nach Glück wird von einer schweren Angststörung überschattet, die in diesem Buch nicht beschönigt wird.
Das Buch gleicht einer rasanten Berg-und Talfahrt, die einen alle Höhen und Tiefen miterleben lässt. 
Das Buch ist toll geschrieben, man fühlt und bangt auf jeder Seite mit. Um dieses Buch zu lesen, ist es nicht notwendig sein erstes Buch gelesen zu haben, es ist aber hilfreich, um seine Handlungsweisen besser zu verstehen.

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Streiflichts avatar

Rezension zu "Das Gewicht der Freiheit" von Florian Burkhardt

Berührend und einfühlsam
Streiflichtvor 8 Monaten

Dieses Buch ist keine Autobiographie, gleichwohl erzählt der Autor in diesem Roman aber von seinem Leben und seinen Gedanken. Die Romanform wurde gewählt, um nicht chronologisch alles abarbeiten zu müssen, das finde ich sehr geschickt und gut gemacht, denn manches muss man einfach nicht erzählen.

Mich hat das Buch sehr berührt, auch weil es so eindringlich und einfühlsam ist. Gerade am Anfang des Buches merkt man, wie sehr Florian leidet und wie er sich quält. Trotzdem schafft er es noch, sich Hilfe zu holen. Das fand ich wirklich bemerkenswert.

Man merkt immer wieder, welche ungeheure Energie in Florian steckt. Er lebt in einem Leben das, was andere Menschen in zehn Leben nicht leben würden... Kein Wunder, dass er dann abstürzt. Er hat sich regelrecht auffressen lassen von seinem Leben, seinen Wünschen und denen anderer Menschen, von Pflichten und dem, was man so dafür hält...

Ein unglaublich spannendes, beeindruckendes und berührendes Buch, auf das ich mich gerne eingelassen habe. Nun möchte ich auf jeden Fall noch das erste Buch lesen, das sicherlich ebenso nachdrücklich ist.

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Gespräche aus der Community

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WoertersehVerlags avatar
In seinem autobiografischen Roman nimmt uns Florian Burkhardt mit auf seine Suche nach dem Glück in der scheinbar grenzenlosen Freiheit. Sie begann in Hollywood und endete in Bern. Dazwischen erfand sich Florian in einer Reihe von Erfolgsstorys immer wieder neu. Er wechselte Milieus und Karrieren wie andere ihr Hemd und lebte ein abenteuerliches, hyperaktives Leben, in dem er um ein Haar Filmstar geworden wäre, dann aber als international gefragtes Topmodel die Laufstege dieser Welt eroberte. Er lief unter anderem für Dolce & Gabbana, Prada und Gucci und stand vor den Kameras so berühmter Fotografen wie David LaChapelle und Albert Watson. Auf der Spitze seines Erfolges brach er mit der Welt der Schönen und Reichen, zog sich in die Schweiz zurück, wurde Internetpionier und surfte auf der Dotcom-Blase. Was er anfasste – so schien es – wurde zu Gold. Doch dann, mit 27 Jahren, erkrankte er an einer schweren Angststörung, setzte monatelang keinen Fuss mehr vor die Tür und liess sich schliesslich in eine psychiatrische Klinik einweisen, wo er sich neu erfinden musste. Vom Ausflug in eine Welt, die so gar nicht seine war, und von seiner Reise zurück zu einem Neuanfang handelt dieses Buch, das in seiner Atemlosigkeit, Direktheit und Ehrlichkeit einem fesselnden Roadmovie gleichkommt. Heute sagt Florian Burkhardt: »Mein Leben ist eine moderne Ikarus-Geschichte: Ich hob ab, kam der Sonne zu nahe und verbrannte. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie schwer das Gewicht der Freiheit wiegen kann.«


»Von Katzen sagt man, sie hätten sieben Leben. Ähnliches könnte man auch von Florian Burkhardt sagen.«
Silvia Süess, WOZ Die Wochenzeitung


»Florian Burkhardt repräsentiert für mich den Phänotyp einer neuen Epoche. Ihm durch die Neunzigerjahre zu folgen, ist wie eine Tour de Force durch die Medien- und Entertainmentgeschichte.«
Marcel Gisler, Regisseur der mehrfach preisgekrönten Kinodokumentation »Electroboy«



Florian Burkhardt, geb. 1974, wollte ein berühmter Schauspieler werden. Und das wäre ihm wohl auch gelungen, wenn ihm nicht seine Karrieren als Topmodel, Internetpionier und Partyveranstalter dazwischengekommen wären. Mit 27 Jahren beendete eine schwere Angststörung sein Leben auf der Überholspur abrupt. Als er seiner Erkrankung in einer psychiatrischen Klinik auf den Grund ging, wurde er mit seiner Familiengeschichte konfrontiert, die in der Kinodokumentation »Electroboy« verfilmt wurde und über die er 2017 den Bestseller »Das Kind meiner Mutter« schrieb. In »Das Gewicht der Freiheit« entführt er uns in eine Welt, die schillernder, aber auch verrückter nicht sein könnte. Florian Burkhardt lebt heute in Bern.

Ihr wollt eines von 20 Exemplaren gewinnen? Dann sagt uns doch kurz wieso euch die Geschichte vom »Electroboy« Florian Burkhardt interessiert.



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WoertersehVerlags avatar
Liebe Lovelybookers,

habt ihr schon vom ELECTROBOY Florian Burkhardt gehört?
In seinem Erstlingswerk, erzählt er seine Geschichte und wir möchten gerne mit Euch zusammen DAS KIND MEINER MUTTER lesen – und wenn Ihr Fragen habt an den Autor, beantwortet Euch Florian diese gerne in der Fragenrubrik.

Der Wörterseh Verlag verlost hier 20 Exemplare. Sagt uns einfach, wieso Ihr gerne mitlesen möchtet und meldet euch über den blauen BEWERBEN Button an. Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

Wir freuen uns auf Euch!

PS: Über Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon, Weltbild, Thalia etc. würden wir uns sehr freuen!

Über das Buch:

Bei einem spektakulären, selbst verschuldeten Autounfall verlieren Florian Burkhardts Eltern ihr jüngstes Kind. Einen Buben. Der ältere Sohn und sie selbst überleben. Absolut unversehrt. Als Ersatz für das tote zeugen die Eltern, die immer schon zwei Kinder haben wollten, sofort ein neues. Ihn. Florian. Und von Stund an richtet die Mutter ihren ganzen Fokus und all ihre Energie auf ihn, den neugeborenen Prinzen. Aus Angst, auch ihn zu verlieren, beschützt sie Florian vor allen Einflüssen der »gefährlichen« Außenwelt: Fahrrad fahren, Radio hören, Fernseh schauen, Freunde besuchen und anderweitige Außenkontakte sind verboten oder werden kontrolliert. Noch als Teenager spielt Florian ausschließlich mit jüngeren Kindern; so kann ihn niemand zum Konsum von Drogen oder Alkohol verführen. Raum für eine eigenständige Entwicklung gibt es keinen. Die Überbehütetheit wird zum erdrückenden Gefängnis. Doch erst als die Eltern versuchen, Florians Homosexualität zu unterbinden, begehrt er, inzwischen sechzehn Jahre alt, auf und wird in ein katholisches Internat gesteckt, wo er zum Grundschullehrer ausgebildet werden soll. Nach fünf Jahren hält Florian das Lehrer-Diplom in der Hand. Und damit sein Ticket in die lange ersehnte Freiheit.

Der Autor:

Florian Burkhardt, geb. 1974, wächst in der Innerschweiz auf. Als frisch diplomierter Lehrer – wäre es nach ihm gegangen, hätte er die Kunsthochschule besucht – bricht er nach Amerika auf und erlangt internationalen Ruhm als Topmodel. Wieder zurück in der Schweiz, setzt er sein Leben auf der Überholspur fort. Er – dessen Individualität, Kreativität und Lebensfreude über zwei Jahrzehnte hinweg massiv zurückgebunden wurde – will mehr als Grenzen sprengen. Die Überfürsorge im streng kontrollierenden Elternhaus und die anschließende Reizüberflutung fordern ihren Tribut. Florian Burkhardt ist 27 Jahre alt, als er an einer schweren Angststörung erkrankt und sich selbst in eine psychiatrische Klinik einweisen lässt. Heute lebt er in Bern. Florian Burkhardts Biografie wurde von Regisseur Marcel Gisler mit der international beachteten und mehrfach preisgekrönten Kinodokumentation »Electroboy« verfilmt. Im selben Jahr, in dem der Film herauskam, begann Florian Burkhardt die Geschichte seiner Kindheit und Jugend niederzuschreiben. »Das Kind meiner Mutter« ist sein Erstling.

Trailer zur Doku »Electroboy« (dt. Untertitel)

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niknaks avatar
Letzter Beitrag von  niknakvor einem Jahr
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