Florian Burkhardt

 4.2 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Das Kind meiner Mutter, Das Gewicht der Freiheit und weiteren Büchern.
Autorenbild von Florian Burkhardt (©Christoph Schaller)

Lebenslauf von Florian Burkhardt

Florian Burkhardt, geb. 1974, wuchs in der Innerschweiz auf. Als frisch diplomierter Lehrer – wäre es nach ihm gegangen, hätte er die Kunsthochschule besucht – bricht er nach Amerika auf und erlangt internationalen Ruhm als Topmodel. Wieder zurück in der Schweiz, setzt er sein Leben auf der Überholspur fort. Florian Burkhardt, dessen Individualität, Kreativität und Lebensfreude über zwei Jahrzehnte hinweg massiv zurückgebunden wurde, will mehr als Grenzen sprengen. Die Reizüberflutung fordert ihren Tribut. Florian Burkhardt ist 27 Jahre alt, als er an einer schweren Angststörung erkrankt und sich selbst in eine psychiatrische Klinik einweisen lässt. Er lebt heute in Bern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Florian Burkhardt

Cover des Buches Das Gewicht der Freiheit (ISBN: 9783037630891)

Das Gewicht der Freiheit

 (18)
Erschienen am 08.01.2018
Cover des Buches Das Kind meiner Mutter (ISBN: 9783037630792)

Das Kind meiner Mutter

 (19)
Erschienen am 30.04.2017
Cover des Buches Gedanken sind Kräfte (ISBN: 9783150106358)

Gedanken sind Kräfte

 (0)
Erschienen am 01.07.2007

Neue Rezensionen zu Florian Burkhardt

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Rezension zu "Das Kind meiner Mutter" von Florian Burkhardt

bewegende, nachdenklich stimmende Autobiografie
Korikovor 8 Monaten

Story:
In Folge eines Autounfalls und des Todes des jüngsten Sohnes, zeugen Florians Eltern sofort ein Ersatzkind – ihn. Florian wächst überbehütet und unter dem strengen Regiment seiner Mutter auf, was bedeutet, dass alles verboten ist, was in ihren Augen schlimm ist und zu Drogen und einem Lotterleben führt. Für Florian Burkhardt die Hölle, was sich besonders bemerkbar macht als er älter wird und kaum die Möglichkeit hat sich frei zu entfalten. Stattdessen bestimmt seine Mutter seinen beruflichen Werdegang und legt seine Kontakte zur Außenwelt fest. Schlimmer wird es, als Florian erkennt, dass er homosexuell ist – eine Unaussprechlichkeit in der damaligen Zeit. Es bleibt ihm nur durchzuhalten und auf den Tag hinzuarbeiten, an dem er sich endgültig lösen kann …

Eigene Meinung:
Der autobiografische Roman „Das Kind meiner Mutter“ erschien 2017 im Wörterseh Verlag. Verfasst wurde der knapp 200-seitige Roman von Florian Burkhardt, der als Model, Partyveranstalter und „Electroboy“ ein Leben auf der Überholspur lebte, bis ihn eine Angststörung dazu zwang, sich mit seiner Kindheit und Jugend auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang verfasste er den vorliegenden Roman, der nach seiner preisgekrönten Dokumentation „Electroboy“ auf den Markt kam.

Das Buch ist in drei Zeitepochen eingeteilt (Illusion, Vision und Passion) und beleuchtet Florian Burkhardts Kindheit, seine Jugend und sein Leben als junger Erwachsener, bevor er nach Amerika ging. In all diesen Kapiteln spielt seine Mutter mit ihrem Kontrollzwang und ihrer Härte eine schier übermächtige Rolle, die jegliche Freiheiten und jegliche Kreativität unterdrückt und alles daran setzt, ihren Sohn in eine bestimmte, den Normen entsprechende Form zu pressen. Der Autor findet klare Worte, um seine Gedanken und Empfindungen auszudrücken und auf diesem Weg seine unschöne Vergangenheit zu verarbeiten. Dabei legt er besonderen Schwerpunkt auf seine Kindheit und erzählt sehr ausführlich von der Zeit vor der Pubertät. Hier wirkt sein Leben noch relativ normal, was auch daran liegt, dass ein Kind gewisse Dinge ganz anders wahrnimmt und viele Aktionen der Mutter nicht negativ bewertet. Das sorgt leider dafür, dass dem Buch gerade am Anfang die Spannung fehlt, die Dynamik und der Konflikt, der eine Autobiografie interessant macht. Das ändert sich zum Glück im Mittelteil, wenn die Jugend des Erzählers in den Vordergrund rückt und deutlich wird, wie stark der Einfluss seiner Mutter ist und wie sehr sie das Leben ihres Sohnes kontrolliert. In diesem Abschnitt hätte man sich wiederum mehr Details gewünscht, bestenfalls hätten einige Szenen ausführlicher sein können, um einen tieferen Einblick in das kontrollierte Leben des Autors zu geben (doch vielleicht war das zu persönlich und intim, um es in der Biografie darzustellen). So kratzt es leider ein wenig an der Oberfläche, ist zwar dank des Konflikts spannend, jedoch wird das meiste stark zusammengefasst, so dass man nur bedingt die Gefühlswelten und Gedanken des Autors ausloten kann.

Vielleicht gibt es in der Fortsetzung „Das Gewicht der Freiheit“ die Möglichkeit, die Gedanken und Gefühle des erwachsenen Florian Burkhardts besser kennenzulernen und nachzuvollziehen. Der Roman beleuchtet sein Leben in Amerika und sein abwechslungsreiches Leben fernab der Heimat und ist ebenfalls beim Wörterseh Verlag erschienen.

Stilistisch ist die Autobiografie gewöhnungsbedürftig – gerade am Anfang braucht man etwas, um in das Buch einsteigen zu können. Das liegt auch daran, dass einige Formulierungen unglücklich gewählt und holprig, teils auch fehlerhaft sind. Zudem ist der erste Teil „Illusion“ zwar sehr bildlich aus Sicht eines Kindes geschrieben (und von dem Ansatz her sehr gut gelungen), dennoch etwas langatmig.  Erst im zweiten und dritten Teil kann man sich besser mit dem Ich-Erzähler identifizieren, die Passagen werden flüssiger und runder, wenngleich man sich wünscht, er hätte einige Szenen ausführlicher ausgearbeitet.

Fazit
„Das Kind meiner Mutter“ ist eine bewegende, nachdenklich stimmende Autobiografie von Florian Burkhardt und hinterlässt einen tiefen Eindruck. Der Inhalt begleitet den Leser über das Ende des Buches hinaus – man fragt sich, was aus dem jungen Mann geworden ist, der von seiner Familie so unterdrückt und kleingehalten wurde. Trotz einiger Schwächen im Aufbau, lohnt sich ein Blick, wenn man autobiografische Werke schätzt. Lediglich der horrende Preis schreckt ein wenig ab, denn das Hardcover schlägt mit fast 35,-€ zu Buche. Wen das nicht stört, sollte einen Blick riskieren.

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Rezension zu "Das Gewicht der Freiheit" von Florian Burkhardt

gelungene Fortsetzung, die ein wenig ausführlicher hätte sein können
Korikovor 8 Monaten

Story:
Mit 21 Jahren wagt Florian Burkhardt den Sprung über den großen Teich, um in Amerika Schauspieler zu werden. An Angeboten mangelt es nicht, doch seinen wirklichen Durchbruch hat er als Model, der für die großen Designer in Paris, New York und Mailand arbeitet. Da er jedoch schnell die Zwänge verspürt, die das Modeln mit sich bringt, versucht er sein Leben in eine andere Richtung zu lenken. Er wird kurzzeitig Lehrer – das, was er einst studiert hat, entdeckt das Internet für sich und wir um die Jahrtausendwende ein Internetpionier und Webdesigner. Doch ein Leben, in dem er sich immer wieder neu findet und das er auf der Überholspur lebt hat seinen Preis – mit 27 Jahren wird bei ihm eine Angststörung diagnostiziert, die einen Weg in eine Klinik unausweichlich macht …

Eigene Meinung:
Der autobiografische Roman „Das Gewicht der Freiheit“ schließt nahtlos an Florian Burkhardts Debüt „Das Kind meiner Mutter“ an und erschien Anfang 2018 im Wörterseh Verlag. Inhaltlich entspricht das Buch dem 2014 erschienenen Dokumentarfilm „Electroboy“, in dem das Leben Florian Burkhardts als Model, Internetpionier und Organisator beleuchtet wurde. Ein dritter Teil der Autografie war seitens des Autors wohl geplant – allerdings zog dich Florian Burkhardt im Sommer 2019 aus seinem Leben als öffentliche Figur zurück. Es erschien lediglich ein 10-seitiges Fragment des unvollendeten Manuskripts „Auf Sendung“ im Eigenverlag.

„Das Gewicht der Freiheit“ ist in zwei Zeitepochen eingeteilt und beleuchtet Florian Burkhardts rasantes Leben fernab seiner Heimat, seinen Aufstieg als Model, Internetexperte und Kultfigur. Es wird schnell deutlich, dass nahezu alles zu Gold wird, was der junge Mann anfasst, denn seine Kreativität und sein Durchsetzungsvermögen öffnen ihm Tür und Tor zu Reichen, Mächtigen und Schönen. Sei es das Modeln, wo ihm dank seines guten Aussehens nicht einmal seine Größe Probleme bereitet oder seine Arbeit als Internetexperte und Webdesigner, der um die Jahrtausendwende die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich schnell zur Spitzenkraft einer angesehenen Agentur hocharbeitet. Hat er sein Herz an ein Projekt gehängt, gibt Florian Burkhardt alles, um sich an die Spitze zu arbeiten und seinen Traum zu realisieren. Dass auch ihm Grenzen aufgezeigt werden, wird in letzten Kapiteln deutlich, wo seine Angststörung überhandnimmt und ihn dazu zwingt, sich Hilfe zu suchen und sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.
So rasant sein Leben war, so stark ist sein Leben in dem vorliegenden Buch zusammengefasst. Hat er sich bei „Das Kind seiner Mutter“ noch die Zeit genommen gerade seine Kindheit und Jugend ausführlich und detailliert auszuarbeiten (und wahrscheinlich auch zu verarbeiten), wirkt „Das Gewicht von Freiheit wie ein Rausch, bei dem man nur kurze Fragmente und Eckpunkte aufblitzen sieht. Hier ein Casting, dort ein Tag auf dem Laufsteg, ein kurzer Einblick in seinen Aufstieg als erfolgreicher Internetpionier, dann wieder ein flüchtiger Blick auf seine Zeit in der Klinik. Das meiste wird nur kurz erwähnt, einige Ausschnitte beleuchtet, bevor es zum nächsten Abschnitt in Florian Burkhardts Leben geht. Dabei wünscht man sich manchmal ein wenig mehr Tiefgang, um dem Autor noch näher zu kommen und die Gefühlswelten und Gedanken besser ausloten und nachvollziehen zu können – doch wahrscheinlich sollte die Autobiografie das hektisches, abwechslungsreiches Leben ohne Pause wiederspiegeln.

Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – wenn man „Das Kind meiner Mutter“ mochte und den teil hektischen Schreibstil, dann wird einem auch „Das Gewicht der Freiheit gefallen“. Florian Burkhardst Stil ist flüssiger geworden, nicht ganz so holprig wie in den ersten Kapiteln seines Debüts. Allerdings hätte man sich gewünscht, dass einige Passagen ausführlicher ausgearbeitet worden wären, insbesondere zum Ende hin, wo sehr viel nur noch zusammenfassend erzählt wird. Wahrscheinlich hätte hier die 3. Biografie ansetzen sollen und Florian Burkhardts Leben als „Electroboy“ und Organisator zeigen sollen.

Fazit:
Das Gewicht der Freiheit“ ist eine gelungene Fortsetzung, die ein wenig ausführlicher hätte sein können – gerade zum Ende hin, als es um die Angststörung des Erzählers geht. Dennoch ist das Buch interessant für alle, die das Allround-Talent kennenlernen oder erfahren wollen, wie die Geschichte des jungen Mannes aus „Das Kind meiner Mutter“ weitergeht. Florian Burkhardt lässt den Leser an seinem rasanten, bunten Leben teilhaben und gibt Einblicke in eine Welt, die die meisten kaum kennenlernen. Wen der hohe Preis des knapp 200-seitigen Hardcovers nicht abschreckt, sollte einen Blick riskieren – es empfiehlt sich aber vorher „Das Kind meiner Mutter“ zu lesen.

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Rezension zu "Das Gewicht der Freiheit" von Florian Burkhardt

Eine großartige Autobiographie!
Daniel_Allertsedervor 3 Jahren

„Das Gewicht der Freiheit“ ist ein autobiographischer Roman vom ehemaligen Künstler und Model Florian Burkhardt, der ein glamouröses, aber äußerst schwieriges Leben als Künstler in Amerika, Italien und der Schweiz geführt hat. Die Mischung aus gutem Aussehen, einem gewagten Plan, der Sehnsucht nach Erfolg und dem Wunsch, der eigenen Vergangenheit zu entrinnen mündet in einem atemberaubenden Portrait über einen Menschen, der alles wollte, alles bekam, und wieder einiges verlor.

 

Gleich zu Beginn: Ich finde Florian Burkhardt unglaublich interessant. Ich kannte ihn davor nicht, lernte ihn aber durch seinen nun bereits zweiten Roman näher kennen. Florian ist eine Person, die zu seiner Jugendzeit vermehrt stereotypische Merkmale aufzeigt als üblich – ein junger, gutaussehender Mann der nach Amerika geht um ein Star zu werden – dieses Verhalten und dieses Verlangen gab es früher wie heute zur Genüge; Florian war daher kein Einzelfall, doch was einzigartig ist, ist dieser Blick hinter den Spiegeln, ein unglaublicher Blick der uns gewährt wird, eine Geschichte die sprachlos macht – das alles beleuchtet Herr Burkhardt in seinem Roman, in seinem neuen Werk über sich selbst.

   Ich will gar nicht stark auf den Schreibstil eingehen, da dieser in autobiographischen Romanen anders wie bei fiktionalen Werken in den Hintergrund rückt. Wichtiger ist die Botschaft, die Pointe, der Konflikt; das, was der Autor versucht zu sagen. Herr Burkhardt sagt viel, er erzählt von sich und seiner Vergangenheit; beginnt von dem Moment zu erzählen, von dem in seinem Inneren das Begehren nach Erfolg reifte. Der Autor zeigt sich als sehr willensstark; als ehrgeizig und keinesfalls geduldig; er versucht sein Bestes, endlich in Hollywood als Star angesehen zu werden, und verliert aber die Zügel, als genau das passierte. Er hebt ab, er fliegt wie ein „Adler“ hoch oben am Himmel, umzingelt von den Wölfen am Boden, die gierig nach ihm leckten – mit unglaublich vielen Metaphern und einer gehörigen Portion Ironie beschreibt Florian Burkhardt den Aufstieg und Fall seines Egos; seiner Person und seines Körpers. Er gewährt dem Leser einen traurigen Blick hinter die Kulissen: Sein Gefühlschaos, seine Emotionen, seine kleine Welt – wie sie geschaffen ist, aus welchen Fundamenten sie besteht und wie sie allmählich zu Bruch geht. Anmutig und mit einem Hang zum Selbstmitleid konstruierte der Autor eine spannende und weitaus mehr als unglaubliche Autobiographie, die nicht nur sein Leben als absolut gefeiertes Model darstellt, sondern ihn auch als brüchigen Menschen.


Eine atemlose Autobiographie und ein faszinierendes Portrait des Florian Burkhardt, die nicht nur unterhält, sondern auch erschüttert – überaus bemerkenswert und sehr empfehlenswert!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das Gewicht der Freiheit
In seinem autobiografischen Roman nimmt uns Florian Burkhardt mit auf seine Suche nach dem Glück in der scheinbar grenzenlosen Freiheit. Sie begann in Hollywood und endete in Bern. Dazwischen erfand sich Florian in einer Reihe von Erfolgsstorys immer wieder neu. Er wechselte Milieus und Karrieren wie andere ihr Hemd und lebte ein abenteuerliches, hyperaktives Leben, in dem er um ein Haar Filmstar geworden wäre, dann aber als international gefragtes Topmodel die Laufstege dieser Welt eroberte. Er lief unter anderem für Dolce & Gabbana, Prada und Gucci und stand vor den Kameras so berühmter Fotografen wie David LaChapelle und Albert Watson. Auf der Spitze seines Erfolges brach er mit der Welt der Schönen und Reichen, zog sich in die Schweiz zurück, wurde Internetpionier und surfte auf der Dotcom-Blase. Was er anfasste – so schien es – wurde zu Gold. Doch dann, mit 27 Jahren, erkrankte er an einer schweren Angststörung, setzte monatelang keinen Fuss mehr vor die Tür und liess sich schliesslich in eine psychiatrische Klinik einweisen, wo er sich neu erfinden musste. Vom Ausflug in eine Welt, die so gar nicht seine war, und von seiner Reise zurück zu einem Neuanfang handelt dieses Buch, das in seiner Atemlosigkeit, Direktheit und Ehrlichkeit einem fesselnden Roadmovie gleichkommt. Heute sagt Florian Burkhardt: »Mein Leben ist eine moderne Ikarus-Geschichte: Ich hob ab, kam der Sonne zu nahe und verbrannte. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie schwer das Gewicht der Freiheit wiegen kann.«


»Von Katzen sagt man, sie hätten sieben Leben. Ähnliches könnte man auch von Florian Burkhardt sagen.«
Silvia Süess, WOZ Die Wochenzeitung


»Florian Burkhardt repräsentiert für mich den Phänotyp einer neuen Epoche. Ihm durch die Neunzigerjahre zu folgen, ist wie eine Tour de Force durch die Medien- und Entertainmentgeschichte.«
Marcel Gisler, Regisseur der mehrfach preisgekrönten Kinodokumentation »Electroboy«



Florian Burkhardt, geb. 1974, wollte ein berühmter Schauspieler werden. Und das wäre ihm wohl auch gelungen, wenn ihm nicht seine Karrieren als Topmodel, Internetpionier und Partyveranstalter dazwischengekommen wären. Mit 27 Jahren beendete eine schwere Angststörung sein Leben auf der Überholspur abrupt. Als er seiner Erkrankung in einer psychiatrischen Klinik auf den Grund ging, wurde er mit seiner Familiengeschichte konfrontiert, die in der Kinodokumentation »Electroboy« verfilmt wurde und über die er 2017 den Bestseller »Das Kind meiner Mutter« schrieb. In »Das Gewicht der Freiheit« entführt er uns in eine Welt, die schillernder, aber auch verrückter nicht sein könnte. Florian Burkhardt lebt heute in Bern.

Ihr wollt eines von 20 Exemplaren gewinnen? Dann sagt uns doch kurz wieso euch die Geschichte vom »Electroboy« Florian Burkhardt interessiert.



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185 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das Kind meiner Mutter
Liebe Lovelybookers,

habt ihr schon vom ELECTROBOY Florian Burkhardt gehört?
In seinem Erstlingswerk, erzählt er seine Geschichte und wir möchten gerne mit Euch zusammen DAS KIND MEINER MUTTER lesen – und wenn Ihr Fragen habt an den Autor, beantwortet Euch Florian diese gerne in der Fragenrubrik.

Der Wörterseh Verlag verlost hier 20 Exemplare. Sagt uns einfach, wieso Ihr gerne mitlesen möchtet und meldet euch über den blauen BEWERBEN Button an. Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

Wir freuen uns auf Euch!

PS: Über Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon, Weltbild, Thalia etc. würden wir uns sehr freuen!

Über das Buch:

Bei einem spektakulären, selbst verschuldeten Autounfall verlieren Florian Burkhardts Eltern ihr jüngstes Kind. Einen Buben. Der ältere Sohn und sie selbst überleben. Absolut unversehrt. Als Ersatz für das tote zeugen die Eltern, die immer schon zwei Kinder haben wollten, sofort ein neues. Ihn. Florian. Und von Stund an richtet die Mutter ihren ganzen Fokus und all ihre Energie auf ihn, den neugeborenen Prinzen. Aus Angst, auch ihn zu verlieren, beschützt sie Florian vor allen Einflüssen der »gefährlichen« Außenwelt: Fahrrad fahren, Radio hören, Fernseh schauen, Freunde besuchen und anderweitige Außenkontakte sind verboten oder werden kontrolliert. Noch als Teenager spielt Florian ausschließlich mit jüngeren Kindern; so kann ihn niemand zum Konsum von Drogen oder Alkohol verführen. Raum für eine eigenständige Entwicklung gibt es keinen. Die Überbehütetheit wird zum erdrückenden Gefängnis. Doch erst als die Eltern versuchen, Florians Homosexualität zu unterbinden, begehrt er, inzwischen sechzehn Jahre alt, auf und wird in ein katholisches Internat gesteckt, wo er zum Grundschullehrer ausgebildet werden soll. Nach fünf Jahren hält Florian das Lehrer-Diplom in der Hand. Und damit sein Ticket in die lange ersehnte Freiheit.

Der Autor:

Florian Burkhardt, geb. 1974, wächst in der Innerschweiz auf. Als frisch diplomierter Lehrer – wäre es nach ihm gegangen, hätte er die Kunsthochschule besucht – bricht er nach Amerika auf und erlangt internationalen Ruhm als Topmodel. Wieder zurück in der Schweiz, setzt er sein Leben auf der Überholspur fort. Er – dessen Individualität, Kreativität und Lebensfreude über zwei Jahrzehnte hinweg massiv zurückgebunden wurde – will mehr als Grenzen sprengen. Die Überfürsorge im streng kontrollierenden Elternhaus und die anschließende Reizüberflutung fordern ihren Tribut. Florian Burkhardt ist 27 Jahre alt, als er an einer schweren Angststörung erkrankt und sich selbst in eine psychiatrische Klinik einweisen lässt. Heute lebt er in Bern. Florian Burkhardts Biografie wurde von Regisseur Marcel Gisler mit der international beachteten und mehrfach preisgekrönten Kinodokumentation »Electroboy« verfilmt. Im selben Jahr, in dem der Film herauskam, begann Florian Burkhardt die Geschichte seiner Kindheit und Jugend niederzuschreiben. »Das Kind meiner Mutter« ist sein Erstling.

Trailer zur Doku »Electroboy« (dt. Untertitel)

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Letzter Beitrag von  niknakvor 3 Jahren

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