Florian C. Booktian

 3.9 Sterne bei 93 Bewertungen
Florian C. Booktian

Lebenslauf von Florian C. Booktian

Hundeliebhaber, Bücherverschlinger, Chinesischesessenmampfer, Bartstehenlasser, Auchbeigutemwetterlieberdaheimbleiber,

Alle Bücher von Florian C. Booktian

Florian C. BooktianMilten & Percy - Das Schloss der Skelette
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Milten & Percy - Das Schloss der Skelette
Milten & Percy - Das Schloss der Skelette
 (48)
Erschienen am 12.11.2015
Florian C. BooktianAuseinandergelebt
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Auseinandergelebt
Auseinandergelebt
 (26)
Erschienen am 14.12.2016
Florian C. BooktianMilten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktian
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Milten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktian

Neue Rezensionen zu Florian C. Booktian

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mirroreyes avatar

Rezension zu "Auseinandergelebt" von Florian C. Booktian

Nette Geschichte
mirroreyevor 9 Monaten

Das Fazit:

Also, wenn ein Autor eine Danksagung wie diese schreibt, ist es mir eigentlich gar nicht mehr möglich Kritik an seinem Buch zu üben. Ich tue jetzt mal so, als hätte ich Florian C. Booktians Danksagung nicht gelesen.

Natürlich beginne ich mit einigen der vielen gelungenen Aspekten dieses Buches.

Die Grundidee, dass sich ein Paar mit den Jahren auseinandergelebt hat und verschiedene Widrigkeiten bestehen muss, finde ich toll. An dieser Stelle, möchte ich auch anmerken, der Klappentext passt 100 %ig mit dem Inhalt des Buches überein, was da steht bekommt man auch. Das finde ich super!

Außerdem mochte ich Carina mega gern. Sie ist eine starke Frau, die sich von niemanden auf der Nase herumtanzen lässt. Wie nennt man das nochmal?... Achja, liebevolle Strenge. Carina ist die personifizierte liebevolle Strenge.

Leon ist dagegen ein liebenswerter Schlaffi. Irgendwie steht sich der Junge ständig selbst im Weg, was mich etwas genervt hat.

Otis fand ich tausendmal sympathischer als Leon. Er ist klug, schlagfertig und hat ansonsten auch einen netten Charakter.

Die Widersacher in dieser Geschichte fand ich gut gelungen. Die beiden konnten mich sehr überzeugen.

Desweiteren fand ich das stramme Tempo des Buches sehr gut, es war sehr mitreißend, was natürlich auch in den Cliffhangern lag, die man an fast jedem Kapitelende finden konnte. Clever gemacht Herr Booktian.

Aber wie gesagt, nicht alles ist gold, was glänzt… Nicht so besonders fand ich die Vorhersehbarkeit des Buches. Die Handlung folgte einem Schema, was dann in dem typischen „Abspann“ endete. An dieser Stelle dann doch sehr schade.

 

Die Wertung:

Ein lustiges Buch, das mich einen Nachmittag gut unterhalten konnte. Das etwas unrealistische hat mich dann doch gestört und auch die hier und da auftretenden kleinen Fehler (z.B. sagt auf einmal ein Charakter etwas, der überhaupt nicht in der Szene vorkommt). Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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Marion2505s avatar

Rezension zu "Auseinandergelebt" von Florian C. Booktian

Was für ein Tag ...
Marion2505vor 10 Monaten

Inhalt:

Leon hat es nicht leicht im Leben und leider so gar nichts wirklich im Griff. Gerade kommt er von einer nicht ganz alltäglichen Nacht zurück: Er wurde bedroht, bestohlen und wäre fast verbrannt. Doch damit nicht genug, denn nun muss er sich mit seiner mehr als frustrierten Freundin Carina auseinandersetzen. Ihre Beziehung steht vor dem Aus und sie setzt ihm ein letztes Ultimatum. Für Leon beginnt ein mehr als schräger Tag, den er gemeinsam mit Carina, ihrer Schwester Bea und seinem Freund Otis erleben wird. Unter anderem gibt es einen Banküberfall, Polizisten, die keine sind, mehrere Leichen, Explosionen und Schlägereien. Und alles beginnt mit einer Milchtüte ...

Meine Meinung:

Das Buchcover gefällt mir ziemlich gut, auch wenn es eigentlich eher schlicht ist. Ich mag das "Durcheinander", das sich um den Kopf tummelt. Genauso habe ich mich während des Lesens auch oft gefühlt.

Der Schreibstil von Florian C. Booktian ist sehr flüssig und gut zu lesen, aber etwas völlig anderes. Auch wenn die Geschichte sich mit dem Thema "Liebe" befasst, würde ich sagen, dass es die mit Abstand abgedrehteste Liebesgeschichte ist, die ich jemals gelesen habe. Wer eine klassisch aufgebaute Liebesgeschichte haben möchte, sollte gar nicht erst mit der Lektüre beginnen. Wer sich aber gerne mal auf etwas völlig anderes einlassen möchte, wäre hier genau richtig. Denn das Buch ist schon sehr skurril, oft unrealistisch und voller Aktion.

Leon hat früh seine geliebte Mutter auf sehr tragische Weise verloren und schlägt sich nach ihrem Tod gemeinsam mit seiner Freundin Carina durchs Leben. Dabei ist er aber eher erfolglos. Gemeinsam mit seinem Freund Otis brennt er illegal Schnaps, was Otis sogar einen nicht ganz kurzen Gefängnisaufenthalt eingebracht hat. Leons Freundin Carina ist Barbesitzerin und opfert sich gerne für ihre Lieblingsmenschen auf. Bei Leon ist sie allerdings am Ende ihrer Geduld, denn er ist mehr mit sich selbst als mit ihrer Beziehung beschäftigt und hört ihr schon lange nicht mehr wirklich zu. Daher kommt es auch zu dem bereits erwähnten Ultimatum. Komplett wird die Protagonistentruppe mit Carinas Schwester Bea. Natürlich lebt auch diese kein Durchschnittsleben, sondern verdient mit Betrügereien ihren Unterhalt.

Die Protagonisten sind mehr als außergewöhnlich und natürlich konnte ich mich mit keinem der vier wirklich identifizieren. Spaß hatte ich aber mit allen, denn das Lesen war ein großes Spektakel. Oft habe ich während des Lesens total vergessen, dass es ja eigentlich darum ging, dass Leon und Carina sich auseinandergelebt haben und einen letzten Beziehungsrettungsversuch unternehmen. Um jedem zukünftigen Leser das gleiche Erlebnis zu gönnen, möchte ich auch gar nicht allzu viel über die Handlung verraten. Nur so viel: oft war es komplett unrealistisch, oft viel zu übertrieben, aber oft auch unglaublich spannend und sehr unterhaltsam. Ich hatte viele Überraschungsmomente und habe für die Dauer der Lektüre in einer völlig anderen Welt gelebt.

Diese Geschichte wird mir sicherlich noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben, denn sie ist etwas sehr Besonderes. Ich hatte oft den Gedanken, dass das alles doch gar nicht wahr sein kann, habe ihn dann aber sofort wieder verworfen, um mich fasziniert von der Handlung weitertragen zu lassen. Es war einfach zu viel los, um innezuhalten und eigentlich wollte ich das ja auch gar nicht.

Mein Fazit:

"Auseinandergelebt" von Florian C. Booktian ist eine absolut außergewöhnliche (Liebes-)Geschichte, die mich unglaublich gut unterhalten hat. Ich hatte turbulente Lesestunden und musste auch oft schmunzeln. Für klassische Liebesgeschichten-Leser absolut nicht geeignet, wer aber Lust auf ein etwas anderes Leseabenteuer hat, das gerne auch ins Unrealistische abdriften darf, wird sicherlich begeistert sein. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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clary999s avatar

Rezension zu "Milten & Percy - Das Schloss der Skelette" von Florian C. Booktian

Das Schloss der Skelette...
clary999vor einem Jahr

Milten & Percy erstes gemeinsames Abenteuer!

Zum Inhalt: Galaxie #590B. Der berühmte Detective Percy Meercat, ein sprechendes Erdmännchen, ist ausgepowert. Er braucht unbedingt Urlaub. Kurzentschlossen nimmt er seinen gerade zugewiesenen Praktikanten Milten Greenbutton, ein junger begabter, aber noch erfolgloser, Erfinder, mit. Sein spontan ausgewählter Urlaubsort ist die Kleinstadt Sharpytown. Jetzt wird gefeiert! Merkwürdige Geschehnisse in der Stadt trüben schon bald den Spaß. Einwohner sind spurlos verschwunden und weitere folgen. Skelette wurden gesehen? Percy stellt sich, wenn auch ungern, dieser ungewöhnlichen Herausforderung und Milten soll ihm dabei helfen!

„Percy gab alles. Er setzte eine Pfote vor die andere, dass es ihn in einer Kurve fast von den Beinen gehauen hätte. Sein Hinterteil drohte auszureißen und ihn davonzuziehen. Aber in letzter Sekunde schaffte er es, das Gleichgewicht zurückzubekommen und auf gerader Strecke wieder zu beschleunigen…“

Zitat aus dem Buch

„… Der Ort, an dem gerade so viel Unheil vorbereitet wurde. Das Schloss der Skelette…“

Zitat aus dem Buch 

Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist locker und fließend. Die Geschichte spielt in der Galaxie #590B, ein unglaubliches Fantasy-Universum. In der etwas durchgeknallten Einleitung erfährt man mehr darüber. Neben Menschen gibt es noch andere seltsame Wesen, wie das Erdmännchen Detective Percy Meercat vom Planet Gnaa.

Percy und Milten sind völlig verschieden, aber jeder auf seine Weise sympathisch. Das Erdmännchen Percy ist sehr selbstbewusst und lebensfroh. Milten sucht überall, auch bei der Polizei, nach neuen Ideen für neue Erfindungen. Er ist noch etwas weltfremd, aber er hat ja jetzt Percy an seiner Seite. Percy und Milten werden trotz allem tolle Freunde. Unter den weiteren Personen gibt es einige interessante Figuren, die mitunter ziemlich seltsame Macken haben.

Percy ist ein schlaues Kerlchen. Für die Aufklärung eines solchen kniffligen und mysteriösen Kriminalfalls braucht er auch verrückte Einfälle. Gemeinsam mit Milten legt er los. Sie ergänzen sich bei den Ermittlungen unerwartet gut. Und es gibt bei den oft abstrusen Erlebnissen und witzigen Gesprächen viel zu lachen, aber es wird auch spannend! Was es mit dem Schloss der Skelette auf sich hat, darf ich natürlich nicht verraten. Nur so viel, es ist abgedreht, durchgeknallt und gefährlich!

Empfehlen möchte ich zumindest in die Leseprobe rein zu lesen. Es ist schon ziemlich absonderlich, aber ich wurde gut unterhalten!

Ein skurriler Lesespaß für Zwischendurch!

4 Sterne

Kommentare: 5
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Gespräche aus der Community

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FlorianCBooktians avatar

Die neue romantische Komödie von Florian C. Booktian!


~Klappentext~


Leon hatte eine harte Nacht. Er wurde bedroht, bestohlen und wäre beinahe verbrannt. Im Morgengrauen kommt er nach Hause und sieht sich mit seiner Freundin Carina konfrontiert. Ihre Beziehung steht kurz vor dem Aus, denn mit den Jahren hat sich eine Distanz zwischen den beiden aufgebaut. Sie haben sich auseinandergelebt.
Leon unternimmt alles ihm Erdenkliche, um sie zurückzugewinnen, und geht dabei so manches verrückte Wagnis ein. Dabei muss er viel mehr überwinden als seine eigene Unfähigkeit, wenn es ums Zuhören geht. Die Konsequenzen der letzten Jahre brechen mit Gewalt über das Paar herein. Dazu kommen Leons frisch aus dem Gefängnis entlassener Freund Otis und Carinas impulsive Schwester Bea, die sich als Trickbetrügerin einige Feinde gemacht hat.

Erlebe mit Leon, Carina, Bea und Otis den wohl schrägsten Tag ihres Lebens. Quer durch Endersbach kommt es zu einem Banküberfall, einer riesigen Explosion, mehreren Leichen, dem Diebstahl verschiedenster Fahrzeuge, Schlägereien auf der Bundesstraße bei 120 km/h und der wohl verrücktesten Besorgungstour einer Tüte Milch, die ihr je in einem Buch gelesen habt. 

~Informationen~


Zirka: 313 Seiten 
Facebook: Florian C. Booktian 



Bitte beachten: Das Buch wird als eBook ausgegeben. Mobi, Epub und PDF. Mehr Formate auf Wunsch.



~Leserprobe~





8. Kapitel
Der Streit

Leon ging zur Hauswand und zog einen Stein zwischen
den anderen hervor. Nur dass es sich dabei gar nicht um
einen Stein handelte, sondern um sein persönliches Versteck
für den Hausschlüssel zur Wohnung.
In Erwartung und auch mit etwas Vorfreude, Carina gleich
wiederzusehen, mühte er sich die Stufen bis in den ersten
Stock des Gebäudes hinauf, der direkt über der Bar lag. Carina
und er lebten und arbeiteten sozusagen im selben Gebäude.
Neben ihnen gab es noch eine ältere Dame, die ihrem
Äußern nach noch vor den Ziegelsteinen entstanden
war, mit denen das Haus erbaut wurde. Im dritten Stock, unter
dem Dach, wohnte Bea. Carinas einzige Schwester und
neben ihren Eltern, die inzwischen in den warmen Süden
Italiens ausgewandert waren, ihre einzige noch lebende
Blutsverwandtschaft.
Leon und Carina bewohnten zusammen eine kleine, aber
gemütliche Wohnung, bei der der Flur direkt in einen
großen offene Raum mündete, der ein großes Wohnzimmer
mit einer offenen Küche und einem abgetrennten Schlafbereich
verband. Lediglich das Bad war ein eigenes Zimmer.
Zu Leons Verblüffung war die Wohnung nicht abgeschlossen.
Er öffnete die Tür, welche die Sicht auf Carina preisgab.
Sie saß auf einem mit Farbklecksen übersäten Holzstuhl
und hatte hinter sich einen Turm aus Kisten versammelt.
Die Kisten beinhalteten Leons Sachen, das wusste er,
denn er hatte, seitdem er sie vor ungefähr zehn Jahren hier
angeschleppt hatte, keinen einzigen Finger gerührt, um sie
auszupacken.
Leons Herz rutschte eine Etage tiefer.
Mit dem gemütlichen Willkommen würde es nichts werden.
Und so wie Carina da auf dem Stuhl saß, die Arme verschränkt, einen Blick der Blitze zu verschießen schien, würde
sie gleich ein Hühnchen rupfen, das ihr schon viel zu lange
um die Beine getanzt war.
Der Schlagabtausch hatte begonnen.
„Wo bist du gewesen? Warum bist du so dreckig und
warum hast du dich nicht gemeldet?“
Leon schaute an sich herab. Seine Kleidung war schmutzig
vom Friedhof, musste nach Qualm vom Feuer stinken und
von Staub aus dem alten Weinkeller übersät sein.
„Du wirst es mir nicht glauben.“
„Gibt dein Bestes, Leon Jook, denn wenn ich dir nicht
glaube, ist hier und jetzt Schluss mit uns.“
„Aber Carina.“
„Nein, ich habe zu lange zugesehen, Leon. Ich dachte,
dass du nach dem Tod deiner Mutter Zeit brauchen würdest,
um zu dir selbst zurückzufinden. Du hast dich verändert.
Ich habe mich in dich verliebt, weil du Wagnisse eingegangen
bist, weil du dich um mich gekümmert hast, so wie
ich mich seit jeher um dich gekümmert habe, und allem,
voran weil du mich glücklich gemacht hast. Inzwischen bist
du zu einem Taugenichts geworden, der mich und die Dinge,
die mir wichtig sind, ignoriert und alles, was ich mit dir
habe, ist Ärger. Du hörst mir nicht mal mehr richtig zu!“
„Carina, ich bin heute nur ganz knapp dem Tod entkommen.“
„Scheinbar bist du ihm aber entkommen und jetzt bist du
hier und ich will, dass wir über alles reden.“
„Das können wir doch auch, ich will nur nicht, dass du
denkst, dass du mir nicht mehr wichtig bist.“
Carina überhörte seinen Einwand. Leon stand noch immer
im Eingang.
„Warum hast du dich nicht gemeldet?“
„Eine Bande hat uns beim Sortieren überfallen, ausgeraubt
und den Keller angezündet. Wir sind in einen alten Weinkeller
entkommen und wurden von der Feuerwehr gerettet.“
„Die dich einfach hat gehen lassen?“
„Ja.“

Ihm wurde klar, wie unglaubwürdig das Ganze auf sie wirken
musste. Carina überlegte, sie wendete den Blick von ihm
ab und schaute auf den Fußboden. Sie zupfte mehrmals
nervös an ihrem rechten Ohrläppchen und schien daraufhin
zu einer Entscheidung gekommen zu sein.
„Ich glaube dir. Und warum hast du dich trotz allem nicht
gemeldet?“
„Die haben mir doch mein Smartphone geklaut!“
„Und ohne das bist du nicht imstande, bei mir anzurufen?
Hättest du nicht irgendwo klingeln oder den Feuerwehrmann,
der dich gerettet hat, fragen können, ob du kurz anrufen
kannst?“
Sie hatte recht, und Leon hatte kein einziges Argument,
um dagegen zu halten. Was noch schlimmer war, er hatte
sich tatsächlich in Gefahr befunden, ihre Sorgen waren also
mehr als berechtigt gewesen.
„Was hast du gemacht, gleich nachdem die Feuerwehr dich
hat gehen lassen?“
„Carina, ich hätte mich melden sollen, aber ...“
„WAS HAT DU GEMACHT?“, schrie sie ihm entgegen.
Leon lehnte sich gegen die Haustür und schaffte es nicht
mehr, den Blickkontakt mit ihr aufrecht zu erhalten.
„Ich bin auf den Friedhof gegangen.“
„Auf den Friedhof ?“
„Ja.“
„Warum?“
„Ich war schon so lange nicht mehr dort und als meine
Nacht endlich vorüber war, kam ich quasi daran vorbei. Also
nicht nur quasi ...“
Carina dachte nach, aber die Logik hinter dieser Handlung
wollte ihr nicht einleuchten. Ihre Augen huschten hin und
her. Leon kannte diesen Blick, sie verstand nicht, warum er
gehandelt hatte, wie er es getan hatte. Sie erwartete von jedem
logisches Handeln und verachtete und missverstand alles,
was davon abwich.
„Du hast dich verändert“, wiederholte sie leise, dann wurde
sie wieder lauter. „Du machst zu viele Dinge gleichzeitig, Leon. Egal, was gerade passiert, du scheinst immer noch
mindestens drei andere Dinge im Kopf zu haben, die dir
mindestens genauso wichtig sind. Sogar jetzt, stimmt es? Du
denkst darüber nach, ob dein Schnaps bald fertig ist, aber
vorher willst du mit mir reden und schnell alles wieder in
Ordnung bringen.“
„Das stimmt überhaupt nicht.“
„Leon, ich kenne dich zu lange und auch wenn man mit
viel Übung immer besser wird, bist du ein hundsmiserabler
Lügner. In den vergangenen Jahren arbeitest du an allem
gleichzeitig, redest noch von zig anderen Dingen, die du machen
willst, und was am Ende dabei rauskommt, ist das hier.
Ich sitze alleine zu Hause und du verausgabst dich für nichts
und wieder nichts. Wenn ich dir nicht mehr wichtig bin,
möchte ich, dass du gehst.“
„Aber du bist mir wichtig!“ Leon verlor die Fassung. [...]
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Letzter Beitrag von  FlorianCBooktianvor 2 Jahren
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FlorianCBooktians avatar

Ein Erdmännchen & ein Erfinder. Krimi und Fantasy. Alles in einem Buch!

~Klappentext~

Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum Schlechten, und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich, was überhaupt passiert ist.

~Informationen~

Tauchen Sie ein in die Galaxy #590B, dem neuen Fantasy-Universum von Florian C. Booktian. Voll mit kuriosen Kreaturen, einzigartigen Schauplätzen und zwei unvergesslichen Freunden: Milten und Percy.
Zirka: 170 Seiten (44.846 Wörter)
Facebook: Florian C. Booktian


~Leseprobe~

Ron warf einen Blick in den Brunnen, der mit Erde und Schotter versiegelt war, Elaine drehte sich im Kreis und schaute sich mit beunruhigter Miene in dem alten Gemäuer um. „Das ist unheimlich. Es hat hier noch nie eine Burg gegeben. Jedenfalls nicht, solange ich mich erinnern kann. Ron, ich will hier weg. Wir sollten den anderen davon erzählen.“ Ron nahm Elaine an der Hand, zog eine kleine schwarze Schachtel aus seiner Hose und nahm seinen Strohhut vom Kopf. „Ich hab dir etwas gekauft“, sagte er und öffnete die Schachtel. Darin kam ein goldenes Armband mit kleinem Herz als Anhänger zum Vorschein. Elaines Blick war ganz auf das Schmuckstück fixiert. So etwas hatte er ihr noch nie geschenkt, niemand hatte ihr jemals irgendwelchen Schmuck geschenkt. Ron legte ihr das Armband an, und sie fiel ihm um den Hals. „Danke“, sagte sie und küsste ihn. „Wo hast du das denn her? Das sieht ja richtig teuer aus.“ „Das hab ich von meinem ersten Gehalt in der Fabrik gekauft … nur für dich.“ Ron setzte zum Kuss an, doch ein ohrenbetäubendes Rumpeln erklang hinter den beiden. Elaine wollte meinen, dass eine wuchtige Holztür von starken Händen aufgeschoben wurde. Hätte man später Ron gefragt, würde er erzählen, dass die Gestalt direkt aus der Mauer getreten war. Bei einem waren sie sich aber sicher: Ein großer knochiger Schädel blickte auf sie herab. Und aus seinem Oberkiefer ragten zwei spitze, lange Hauer.
Elaine schrie aus Leibeskräften.

Percy schrie vor Begeisterung.
Soeben waren die beiden in Sharpytown angekommen. Ein großer Banner am Stadteingang hatte sie direkt zum Dorffest geführt, wo genau die Art von Festivität im Gange war, die Percy jetzt brauchte. „Perfekt“, sagte er und rieb sich die Hände. „Milten. Jetzt wird gesoffen. Ich hoffe, du bist trinkfest.“ „Sollten wir uns nicht erst mal eine Unterkunft suchen?“, fragte Milten nervös. Er schaute sich um und nichts kam ihm vertraut vor. Bisher hatte er seine Tage in der Bibliothek verbracht oder für seinen Professor Unterlagen vorbereitet und sortiert. Auf Partys und Feiern trieb er sich nicht rum, dafür gab es zu viel zu lesen und zu archivieren, Facharbeiten, die geschrieben werden wollten, und alte Vorlesungsstoffe, die es zu überarbeiten und anzupassen galt. Während Percy in dem wilden Getümmel einen garantierten Unterhaltungswert sah, wäre Milten jetzt lieber in einem Hotelzimmer mit einem guten Buch und würde dort mit dem Gedanken spielen, doch tatsächlich den Zimmerservice anzurufen, um sich ein überteuertes Kännchen Tee zu bestellen. Aber dazu sollte es nicht kommen. Das Erdmännchen hatte sich bereits in die Schlange für die Ess- und Trinkmarken gestellt und teilte seine Zigaretten mit einem Kerl, mit dem er plauderte, als wären sie alte Bekannte. Milten kam sich ein klein wenig verloren vor und stand alleine in der Menge, bis Percy sich aus der Schlange löste und zu ihm herüberkam.
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FlorianCBooktians avatar

Milten und Percy sind zurück!

~Klappentext~

Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat.

Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben?

~Informationen~

Milten und Percy 2 – Der Tod des Florian C. Booktian. Ein unterhaltsamer Fantasy-Krimi mit einer Prise Humor und einer ordentlichen Portion Spannung. Schlagen Sie auf, lesen Sie los!
Zirka: 380 Seiten (90.000 Wörter)
Facebook: Florian C. Booktian

Bitte beachten: Das Buch wird als eBook ausgegeben. Mobi und Epub. Mehr Formate auf Wunsch.


~Leserprobe~

Irgendjemand saß alleine in genau dieser Nebenstraße und weinte. Was für ein Geschenk des Zufalls. Sie musste nachsehen. Sie musste einfach. Sonia lief in die Nebenstraße und fand eine Frau, die hinter einer Mülltonne kauerte. Sie trug einen verdreckten pinken Hosenanzug. Ihr Gesicht war verheult und an einem ihrer hohen Schuhe fehlte der Absatz.

Ist alles in Ordnung?“, fragte Sonia.

Nein. Nichts ist in Ordnung“, sagte die Frau. „Ich habe kein Zuhause mehr und bin halb verhungert. Niemand will mir helfen und mir ist kalt.“ Die Frau wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und schaute zu Sonia auf.

Sonia lächelte. „Ich habe ein Zuhause und jede Menge zu essen. Und ein gutes Buch!“, sagte sie und hielt ihr den Booktian zum Beweis vor die Nase.

Das freut mich für Sie“, sagte die Frau und lächelte flüchtig aus ihrem verheulten Gesicht.

Mein Name ist Sonia. Wie heißt du?“

Vanessa, Vanessa May.“

Hallo Vanessa, möchtest du mit mir nach Hause kommen und etwas essen?“

Sonia konnte erkennen, wie die Frau zögerte. Vanessa Mays Zweifel waren mehr als angebracht, vor ihr stand ihr Peiniger. Eine Frau, die sie nur noch weiter ins Unglück führen würde. Aber ein Lächeln und etwas Zuwendung im richtigen Augenblick täuschten über vieles hinweg. Vanessa griff nach Sonias Hand und stand auf. „Normalerweise würde ich so etwas nicht annehmen, aber mir fällt einfach nichts mehr ein. Macht es auch keine Umstände?“

Aber nein“, sagte Sonia und lächelte. „Folge mir, wir gehen zu meinem Wagen.“ Sonia lief davon und drehte sich nicht ein einziges Mal nach der Frau um, die sie nur gerettet hatte, um über ihr Verderben zu bestimmen.

Vanessa folgte ihr stumm und die Zweifel an ihrem Retter wuchsen von einem Samen zu einem Sprössling. Als sie an ihrem Auto angekommen waren, öffnete Sonia die Tür zur Rückbank, um Vanessa einsteigen zu lassen.

Nach hinten?“

Ja, bitte.“

Vanessa stieg in den Wagen. Sonia nahm auf dem Fahrersitz Platz und steckte den Schlüssel in die Zündung. Dann drückte sie einen kleinen Knopf an der Mittelkonsole und alle Schlösser verriegelten sich. „Kein Grund zur Sorge, das ist die Macht der Gewohnheit. Man kann nie wissen, wer einem in dieser Welt dort draußen Schaden zufügen will.“ Sie tippte mit der Fingerspitze gegen die Scheibe. „Dann wieder“, fuhr Sonia fort, „weiß man auch nicht, mit welchem Übel man sich gerade eingesperrt hat.“ Ihre Stimme klang seicht und kalt. Sie schien ihre Worte nicht an Vanessa zu richten, vielmehr redete sie mit sich selbst.

Vanessa May rutschte unruhig auf der Rückbank umher. Im Rücksitz steckten diverse Zeitungen und Zeitschriften, unter dem Sitz lugte etwas hervor und glitzerte im schwachen Licht der Deckenbeleuchtung. Ein Ring.

Hey, es sieht aus, als hätte jemand Schmuck verloren“, sagte Vanessa und hob den Ring auf. Sofort ließ sie ihn wieder fallen. Der Ring steckte auf einem Finger. Sie krallte sich in den Rücksitz.

Vanessa rüttelte an der Tür, aber sie ließ sich nicht öffnen. Dann schrie sie, aber niemand konnte sie hören.




Eine Forsetzung die den ersten Band nicht voraussetzt, aber liebevoll auf ihn zurückgreift.
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