Florian C. Booktian

 3.9 Sterne bei 96 Bewertungen
Autorenbild von Florian C. Booktian (© Florian C. Booktian / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Florian C. Booktian

Hundeliebhaber, Bücherverschlinger, Chinesischesessenmampfer, Bartstehenlasser, Auchbeigutemwetterlieberdaheimbleiber,

Alle Bücher von Florian C. Booktian

Cover des Buches Milten & Percy - Das Schloss der Skelette9781518869525

Milten & Percy - Das Schloss der Skelette

 (50)
Erschienen am 12.11.2015
Cover des Buches AuseinandergelebtB01N5FSF6W

Auseinandergelebt

 (26)
Erschienen am 14.12.2016

Neue Rezensionen zu Florian C. Booktian

Neu

Rezension zu "Milten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktian" von Florian C. Booktian

Die Macht der Bäuchlinge
Frank1vor 4 Monaten

siehe: https://rezicenter.blog/2020/02/10/milten-percy-2-der-tod-des-florian-c-booktian/

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Rezension zu "Milten & Percy - Das Schloss der Skelette" von Florian C. Booktian

Das Erdmännchen und die Kellnerin
Frank1vor 9 Monaten

Klappentext:

Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum Schlechten, und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich, was überhaupt passiert ist.

Tauchen Sie ein in die Galaxy #590B, dem neuen Fantasy-Universum von Florian C. Booktian. Voll mit kuriosen Kreaturen, einzigartigen Schauplätzen und zwei unvergesslichen Freunden: Milten und Percy.


Rezension:

Die Bewohner der fernen Galaxie #590B wünschten sich nichts sehnlicher, als eine Kopie des Planeten Erde zu besitzen. Da das Geld jedoch knapp war, musste diese Erde mit Teilen eines anderen Planeten kombiniert werden, sodass sich auf ihr neben Menschen auch allerlei andere Wesen tummeln. So dient in der dortigen London-Kopie ein sprechendes Erdmännchen namens Percy als Polizist. Gerade als der endlich mal Urlaub machen will, bekommt er einen menschlichen Erfinder als Praktikanten untergejubelt. Kein Problem, dann nimmt er den halt einfach mit in den Urlaub. Im Provinzkaff seiner Wahl angekommen, stecken beide aber sofort mitten in einem Kriminalfall, bei dem lebende Skelette noch die harmloseren Mitwirkenden sind.

Die kurze Inhaltsangabe verrät wohl schon eindeutig, dass es in Florian C. Booktians Buch ziemlich skurril zugeht. Da fällt es schwer, es in eine Schublade einzuteilen. Fantasy, weil es Wesen wie sprechende Tiere, untote Skelette und auch Vampire gibt? SciFi, weil offensichtlich weiterentwickelte Wesen (die wir allerdings nicht kennenlernen) in der Lage sind, unseren (halben) Planeten zu klonen? Beides etwas und doch auch wieder nicht. Da das Kopieren der Erde nur ganz am Anfang erwähnt wird und inhaltlich keine Rolle spielt, tentiere ich eher in Richtung Fantasy. Aber auch sonst setzen sich die Skurrilitäten durchs ganze Buch fort.

Auch durch den recht angenehmen Stil des Autors bedingt, kann diese ungewöhnliche Geschichte durchaus überzeugen, vorausgesetzt, man ist bereit, sich auf ein solches Experiment, wie es dieses Buch ist, einzulassen. Dass er sich selbst nicht ganz erst nimmt, verrät der Autor auch mit seiner Autorenvita, aus der ich nur diese wenigen Sätze zitieren möchte: „Florian C. Booktian (ausgesprochen Buk-tschiän) ist der Erbe des Zaargen Unendlichkeitsbleistifts aus purem Lederholz, der Verwalter der Duduranischen Belustigungsbibliothek mit über 6583 Büchern (von denen er Dutzende selbst verfasst hat) und der Besitzer des Trididudu: ein Handtuch, das von alleine trocknet (…) Auf seinem Heimatplaneten in der Galaxie #590B verkaufte der 24-Jährige bereits mehr als 150 Millionen Bücher. Seinen großen Erfolg verdankt er vor allem seiner tüchtigen Schreiberei, zu hohen Auflagen und mehreren eiskalten Wintern, in denen es an Brennholz mangelte.“

Wie der Titel verrät, soll „Das Schloss des Skelette“ wahrscheinlich nicht das einzige Abenteuer der beiden Helden „Milten & Percy“ bleiben. Band 2 ist übrigens unter dem Titel „Der Tod des Florian C. Booktian“ angekündigt.


Fazit:

Ein sehr skurriles Fantasy-Krimi-Abenteuer aus einer fernen Galaxie. Mögen alle Erdmännchen mit euch sein!


- Blick ins Buch -


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Der 1,20 Meter große Detektiv Percy, wohlgemerkt ein Erdmännchen, möchte sich im Urlaub erholen. Das läuft allerdings nicht planmäßig und schon steht er am Anfang eines neuen Falles, denn in der sonst so friedlichen Stadt Sharpytown verschwinden Menschen und jetzt liegt es an Percy und Milten diesen Fall aufzuklären.

Mein erster Eindruck/Schreibstil: Da ich den Autor und seinen Schreibstil kenne, war ich darauf vorbereitet eine lustig/verrückte Geschichte zum Lesen zu bekommen, aber an Skurrilität wurde nicht gespart und ich hab ehrlich gesagt nicht mit so vielen außergewöhnlichen Begebenheiten gerechnet, was ich aber nicht schlimm finde. Im Gegenteil sogar. Ich habe mich nach nur wenigen Seiten, nahezu sofort, in der neuen Galaxie super ausgekannt und konnte mich ohne Verwirrtheit auf die Lektüre stürzen.

Meine Meinung: Ich wusste, wie oben schon beschrieben, in etwas, was mich hier erwarten wird und dennoch wurde ich positiv überrascht. Da ich normalerweise nicht so viele humorvolle Bücher lese, da ich meist nicht über sie Lachen kann, musste ich anfangs überlegen, ob ich dem Buch die Chance gebe, gelesen zu werden. Konklusion: zum Glück gelesen!
Wenn man sich die Szenen aus dem Roman sich mal kurz bildlich vorstellt, nur ganz kurz, dann muss man einfach schmunzeln! Mindestens, wenn man nicht gerade vor lachen auf dem Boden liegt. Natürlich hat jeder Mensch einen anderen Humor, aber das Buch bietet vielerlei Arten von verschiedenen Scherzen/Witzen, sodass einfach für jeden etwas dabei ist. Ich hätte mir vielleicht ein paar Seiten mehr gewünscht, aber so ist das Buch eine perfekte Ein-Tag-Lektüre mit skurrilem Humor. Aber Vorsicht! Hier gibt es viele sarkastische Bemerkungen und Ähnliches, für Menschen wie mich perfekt, aber das ist natürlich nicht für jeden etwas. Auch wenn der Roman noch so lustig und komisch ist, so verliert er aber niemals an Ernsthaftigkeit. Immerhin sind wir hier mitten in einer polizeilichen Ermittlung!
Das Duo Percy und Milten ist einfach klasse. Die beiden ergänzen sich perfekt zu einem Ganzen. Lustigerweise kamen die Zwei am Anfang nicht miteinander zurecht, aber schon nach wenigen Seiten merken Percy, dass Milten und er gar kein so schlechtes Team abgeben.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Auseinandergelebtundefined

Die neue romantische Komödie von Florian C. Booktian!


~Klappentext~


Leon hatte eine harte Nacht. Er wurde bedroht, bestohlen und wäre beinahe verbrannt. Im Morgengrauen kommt er nach Hause und sieht sich mit seiner Freundin Carina konfrontiert. Ihre Beziehung steht kurz vor dem Aus, denn mit den Jahren hat sich eine Distanz zwischen den beiden aufgebaut. Sie haben sich auseinandergelebt.
Leon unternimmt alles ihm Erdenkliche, um sie zurückzugewinnen, und geht dabei so manches verrückte Wagnis ein. Dabei muss er viel mehr überwinden als seine eigene Unfähigkeit, wenn es ums Zuhören geht. Die Konsequenzen der letzten Jahre brechen mit Gewalt über das Paar herein. Dazu kommen Leons frisch aus dem Gefängnis entlassener Freund Otis und Carinas impulsive Schwester Bea, die sich als Trickbetrügerin einige Feinde gemacht hat.

Erlebe mit Leon, Carina, Bea und Otis den wohl schrägsten Tag ihres Lebens. Quer durch Endersbach kommt es zu einem Banküberfall, einer riesigen Explosion, mehreren Leichen, dem Diebstahl verschiedenster Fahrzeuge, Schlägereien auf der Bundesstraße bei 120 km/h und der wohl verrücktesten Besorgungstour einer Tüte Milch, die ihr je in einem Buch gelesen habt. 

~Informationen~


Zirka: 313 Seiten 
Facebook: Florian C. Booktian 



Bitte beachten: Das Buch wird als eBook ausgegeben. Mobi, Epub und PDF. Mehr Formate auf Wunsch.



~Leserprobe~





8. Kapitel
Der Streit

Leon ging zur Hauswand und zog einen Stein zwischen
den anderen hervor. Nur dass es sich dabei gar nicht um
einen Stein handelte, sondern um sein persönliches Versteck
für den Hausschlüssel zur Wohnung.
In Erwartung und auch mit etwas Vorfreude, Carina gleich
wiederzusehen, mühte er sich die Stufen bis in den ersten
Stock des Gebäudes hinauf, der direkt über der Bar lag. Carina
und er lebten und arbeiteten sozusagen im selben Gebäude.
Neben ihnen gab es noch eine ältere Dame, die ihrem
Äußern nach noch vor den Ziegelsteinen entstanden
war, mit denen das Haus erbaut wurde. Im dritten Stock, unter
dem Dach, wohnte Bea. Carinas einzige Schwester und
neben ihren Eltern, die inzwischen in den warmen Süden
Italiens ausgewandert waren, ihre einzige noch lebende
Blutsverwandtschaft.
Leon und Carina bewohnten zusammen eine kleine, aber
gemütliche Wohnung, bei der der Flur direkt in einen
großen offene Raum mündete, der ein großes Wohnzimmer
mit einer offenen Küche und einem abgetrennten Schlafbereich
verband. Lediglich das Bad war ein eigenes Zimmer.
Zu Leons Verblüffung war die Wohnung nicht abgeschlossen.
Er öffnete die Tür, welche die Sicht auf Carina preisgab.
Sie saß auf einem mit Farbklecksen übersäten Holzstuhl
und hatte hinter sich einen Turm aus Kisten versammelt.
Die Kisten beinhalteten Leons Sachen, das wusste er,
denn er hatte, seitdem er sie vor ungefähr zehn Jahren hier
angeschleppt hatte, keinen einzigen Finger gerührt, um sie
auszupacken.
Leons Herz rutschte eine Etage tiefer.
Mit dem gemütlichen Willkommen würde es nichts werden.
Und so wie Carina da auf dem Stuhl saß, die Arme verschränkt, einen Blick der Blitze zu verschießen schien, würde
sie gleich ein Hühnchen rupfen, das ihr schon viel zu lange
um die Beine getanzt war.
Der Schlagabtausch hatte begonnen.
„Wo bist du gewesen? Warum bist du so dreckig und
warum hast du dich nicht gemeldet?“
Leon schaute an sich herab. Seine Kleidung war schmutzig
vom Friedhof, musste nach Qualm vom Feuer stinken und
von Staub aus dem alten Weinkeller übersät sein.
„Du wirst es mir nicht glauben.“
„Gibt dein Bestes, Leon Jook, denn wenn ich dir nicht
glaube, ist hier und jetzt Schluss mit uns.“
„Aber Carina.“
„Nein, ich habe zu lange zugesehen, Leon. Ich dachte,
dass du nach dem Tod deiner Mutter Zeit brauchen würdest,
um zu dir selbst zurückzufinden. Du hast dich verändert.
Ich habe mich in dich verliebt, weil du Wagnisse eingegangen
bist, weil du dich um mich gekümmert hast, so wie
ich mich seit jeher um dich gekümmert habe, und allem,
voran weil du mich glücklich gemacht hast. Inzwischen bist
du zu einem Taugenichts geworden, der mich und die Dinge,
die mir wichtig sind, ignoriert und alles, was ich mit dir
habe, ist Ärger. Du hörst mir nicht mal mehr richtig zu!“
„Carina, ich bin heute nur ganz knapp dem Tod entkommen.“
„Scheinbar bist du ihm aber entkommen und jetzt bist du
hier und ich will, dass wir über alles reden.“
„Das können wir doch auch, ich will nur nicht, dass du
denkst, dass du mir nicht mehr wichtig bist.“
Carina überhörte seinen Einwand. Leon stand noch immer
im Eingang.
„Warum hast du dich nicht gemeldet?“
„Eine Bande hat uns beim Sortieren überfallen, ausgeraubt
und den Keller angezündet. Wir sind in einen alten Weinkeller
entkommen und wurden von der Feuerwehr gerettet.“
„Die dich einfach hat gehen lassen?“
„Ja.“

Ihm wurde klar, wie unglaubwürdig das Ganze auf sie wirken
musste. Carina überlegte, sie wendete den Blick von ihm
ab und schaute auf den Fußboden. Sie zupfte mehrmals
nervös an ihrem rechten Ohrläppchen und schien daraufhin
zu einer Entscheidung gekommen zu sein.
„Ich glaube dir. Und warum hast du dich trotz allem nicht
gemeldet?“
„Die haben mir doch mein Smartphone geklaut!“
„Und ohne das bist du nicht imstande, bei mir anzurufen?
Hättest du nicht irgendwo klingeln oder den Feuerwehrmann,
der dich gerettet hat, fragen können, ob du kurz anrufen
kannst?“
Sie hatte recht, und Leon hatte kein einziges Argument,
um dagegen zu halten. Was noch schlimmer war, er hatte
sich tatsächlich in Gefahr befunden, ihre Sorgen waren also
mehr als berechtigt gewesen.
„Was hast du gemacht, gleich nachdem die Feuerwehr dich
hat gehen lassen?“
„Carina, ich hätte mich melden sollen, aber ...“
„WAS HAT DU GEMACHT?“, schrie sie ihm entgegen.
Leon lehnte sich gegen die Haustür und schaffte es nicht
mehr, den Blickkontakt mit ihr aufrecht zu erhalten.
„Ich bin auf den Friedhof gegangen.“
„Auf den Friedhof ?“
„Ja.“
„Warum?“
„Ich war schon so lange nicht mehr dort und als meine
Nacht endlich vorüber war, kam ich quasi daran vorbei. Also
nicht nur quasi ...“
Carina dachte nach, aber die Logik hinter dieser Handlung
wollte ihr nicht einleuchten. Ihre Augen huschten hin und
her. Leon kannte diesen Blick, sie verstand nicht, warum er
gehandelt hatte, wie er es getan hatte. Sie erwartete von jedem
logisches Handeln und verachtete und missverstand alles,
was davon abwich.
„Du hast dich verändert“, wiederholte sie leise, dann wurde
sie wieder lauter. „Du machst zu viele Dinge gleichzeitig, Leon. Egal, was gerade passiert, du scheinst immer noch
mindestens drei andere Dinge im Kopf zu haben, die dir
mindestens genauso wichtig sind. Sogar jetzt, stimmt es? Du
denkst darüber nach, ob dein Schnaps bald fertig ist, aber
vorher willst du mit mir reden und schnell alles wieder in
Ordnung bringen.“
„Das stimmt überhaupt nicht.“
„Leon, ich kenne dich zu lange und auch wenn man mit
viel Übung immer besser wird, bist du ein hundsmiserabler
Lügner. In den vergangenen Jahren arbeitest du an allem
gleichzeitig, redest noch von zig anderen Dingen, die du machen
willst, und was am Ende dabei rauskommt, ist das hier.
Ich sitze alleine zu Hause und du verausgabst dich für nichts
und wieder nichts. Wenn ich dir nicht mehr wichtig bin,
möchte ich, dass du gehst.“
„Aber du bist mir wichtig!“ Leon verlor die Fassung. [...]
117 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  FlorianCBooktianvor 3 Jahren
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Cover des Buches Milten & Percy - Das Schloss der Skeletteundefined

Ein Erdmännchen & ein Erfinder. Krimi und Fantasy. Alles in einem Buch!

~Klappentext~

Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum Schlechten, und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich, was überhaupt passiert ist.

~Informationen~

Tauchen Sie ein in die Galaxy #590B, dem neuen Fantasy-Universum von Florian C. Booktian. Voll mit kuriosen Kreaturen, einzigartigen Schauplätzen und zwei unvergesslichen Freunden: Milten und Percy.
Zirka: 170 Seiten (44.846 Wörter)
Facebook: Florian C. Booktian


~Leseprobe~

Ron warf einen Blick in den Brunnen, der mit Erde und Schotter versiegelt war, Elaine drehte sich im Kreis und schaute sich mit beunruhigter Miene in dem alten Gemäuer um. „Das ist unheimlich. Es hat hier noch nie eine Burg gegeben. Jedenfalls nicht, solange ich mich erinnern kann. Ron, ich will hier weg. Wir sollten den anderen davon erzählen.“ Ron nahm Elaine an der Hand, zog eine kleine schwarze Schachtel aus seiner Hose und nahm seinen Strohhut vom Kopf. „Ich hab dir etwas gekauft“, sagte er und öffnete die Schachtel. Darin kam ein goldenes Armband mit kleinem Herz als Anhänger zum Vorschein. Elaines Blick war ganz auf das Schmuckstück fixiert. So etwas hatte er ihr noch nie geschenkt, niemand hatte ihr jemals irgendwelchen Schmuck geschenkt. Ron legte ihr das Armband an, und sie fiel ihm um den Hals. „Danke“, sagte sie und küsste ihn. „Wo hast du das denn her? Das sieht ja richtig teuer aus.“ „Das hab ich von meinem ersten Gehalt in der Fabrik gekauft … nur für dich.“ Ron setzte zum Kuss an, doch ein ohrenbetäubendes Rumpeln erklang hinter den beiden. Elaine wollte meinen, dass eine wuchtige Holztür von starken Händen aufgeschoben wurde. Hätte man später Ron gefragt, würde er erzählen, dass die Gestalt direkt aus der Mauer getreten war. Bei einem waren sie sich aber sicher: Ein großer knochiger Schädel blickte auf sie herab. Und aus seinem Oberkiefer ragten zwei spitze, lange Hauer.
Elaine schrie aus Leibeskräften.

Percy schrie vor Begeisterung.
Soeben waren die beiden in Sharpytown angekommen. Ein großer Banner am Stadteingang hatte sie direkt zum Dorffest geführt, wo genau die Art von Festivität im Gange war, die Percy jetzt brauchte. „Perfekt“, sagte er und rieb sich die Hände. „Milten. Jetzt wird gesoffen. Ich hoffe, du bist trinkfest.“ „Sollten wir uns nicht erst mal eine Unterkunft suchen?“, fragte Milten nervös. Er schaute sich um und nichts kam ihm vertraut vor. Bisher hatte er seine Tage in der Bibliothek verbracht oder für seinen Professor Unterlagen vorbereitet und sortiert. Auf Partys und Feiern trieb er sich nicht rum, dafür gab es zu viel zu lesen und zu archivieren, Facharbeiten, die geschrieben werden wollten, und alte Vorlesungsstoffe, die es zu überarbeiten und anzupassen galt. Während Percy in dem wilden Getümmel einen garantierten Unterhaltungswert sah, wäre Milten jetzt lieber in einem Hotelzimmer mit einem guten Buch und würde dort mit dem Gedanken spielen, doch tatsächlich den Zimmerservice anzurufen, um sich ein überteuertes Kännchen Tee zu bestellen. Aber dazu sollte es nicht kommen. Das Erdmännchen hatte sich bereits in die Schlange für die Ess- und Trinkmarken gestellt und teilte seine Zigaretten mit einem Kerl, mit dem er plauderte, als wären sie alte Bekannte. Milten kam sich ein klein wenig verloren vor und stand alleine in der Menge, bis Percy sich aus der Schlange löste und zu ihm herüberkam.
97 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Milten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktianundefined

Milten und Percy sind zurück!

~Klappentext~

Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat.

Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben?

~Informationen~

Milten und Percy 2 – Der Tod des Florian C. Booktian. Ein unterhaltsamer Fantasy-Krimi mit einer Prise Humor und einer ordentlichen Portion Spannung. Schlagen Sie auf, lesen Sie los!
Zirka: 380 Seiten (90.000 Wörter)
Facebook: Florian C. Booktian

Bitte beachten: Das Buch wird als eBook ausgegeben. Mobi und Epub. Mehr Formate auf Wunsch.


~Leserprobe~

Irgendjemand saß alleine in genau dieser Nebenstraße und weinte. Was für ein Geschenk des Zufalls. Sie musste nachsehen. Sie musste einfach. Sonia lief in die Nebenstraße und fand eine Frau, die hinter einer Mülltonne kauerte. Sie trug einen verdreckten pinken Hosenanzug. Ihr Gesicht war verheult und an einem ihrer hohen Schuhe fehlte der Absatz.

Ist alles in Ordnung?“, fragte Sonia.

Nein. Nichts ist in Ordnung“, sagte die Frau. „Ich habe kein Zuhause mehr und bin halb verhungert. Niemand will mir helfen und mir ist kalt.“ Die Frau wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und schaute zu Sonia auf.

Sonia lächelte. „Ich habe ein Zuhause und jede Menge zu essen. Und ein gutes Buch!“, sagte sie und hielt ihr den Booktian zum Beweis vor die Nase.

Das freut mich für Sie“, sagte die Frau und lächelte flüchtig aus ihrem verheulten Gesicht.

Mein Name ist Sonia. Wie heißt du?“

Vanessa, Vanessa May.“

Hallo Vanessa, möchtest du mit mir nach Hause kommen und etwas essen?“

Sonia konnte erkennen, wie die Frau zögerte. Vanessa Mays Zweifel waren mehr als angebracht, vor ihr stand ihr Peiniger. Eine Frau, die sie nur noch weiter ins Unglück führen würde. Aber ein Lächeln und etwas Zuwendung im richtigen Augenblick täuschten über vieles hinweg. Vanessa griff nach Sonias Hand und stand auf. „Normalerweise würde ich so etwas nicht annehmen, aber mir fällt einfach nichts mehr ein. Macht es auch keine Umstände?“

Aber nein“, sagte Sonia und lächelte. „Folge mir, wir gehen zu meinem Wagen.“ Sonia lief davon und drehte sich nicht ein einziges Mal nach der Frau um, die sie nur gerettet hatte, um über ihr Verderben zu bestimmen.

Vanessa folgte ihr stumm und die Zweifel an ihrem Retter wuchsen von einem Samen zu einem Sprössling. Als sie an ihrem Auto angekommen waren, öffnete Sonia die Tür zur Rückbank, um Vanessa einsteigen zu lassen.

Nach hinten?“

Ja, bitte.“

Vanessa stieg in den Wagen. Sonia nahm auf dem Fahrersitz Platz und steckte den Schlüssel in die Zündung. Dann drückte sie einen kleinen Knopf an der Mittelkonsole und alle Schlösser verriegelten sich. „Kein Grund zur Sorge, das ist die Macht der Gewohnheit. Man kann nie wissen, wer einem in dieser Welt dort draußen Schaden zufügen will.“ Sie tippte mit der Fingerspitze gegen die Scheibe. „Dann wieder“, fuhr Sonia fort, „weiß man auch nicht, mit welchem Übel man sich gerade eingesperrt hat.“ Ihre Stimme klang seicht und kalt. Sie schien ihre Worte nicht an Vanessa zu richten, vielmehr redete sie mit sich selbst.

Vanessa May rutschte unruhig auf der Rückbank umher. Im Rücksitz steckten diverse Zeitungen und Zeitschriften, unter dem Sitz lugte etwas hervor und glitzerte im schwachen Licht der Deckenbeleuchtung. Ein Ring.

Hey, es sieht aus, als hätte jemand Schmuck verloren“, sagte Vanessa und hob den Ring auf. Sofort ließ sie ihn wieder fallen. Der Ring steckte auf einem Finger. Sie krallte sich in den Rücksitz.

Vanessa rüttelte an der Tür, aber sie ließ sich nicht öffnen. Dann schrie sie, aber niemand konnte sie hören.




Eine Forsetzung die den ersten Band nicht voraussetzt, aber liebevoll auf ihn zurückgreift.
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