Florian Ehrenberg Kann ja mal passieren

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kann ja mal passieren“ von Florian Ehrenberg

Das Lebensgefühl der im digitalen Berufsalltag stehenden jungen Generation schildert der Hamburger Autor mit Augenzwinkern in humoresken Episoden. Sie kommen daher wie das Wasser der Elbe bei Sonnenaufgang. Nicht so schwer wie die Wellen der Flut, aber faszinierend wie das Strömen der Gewässer bei Ebbe.

Dieser mit Ironie und Witz angereicherte Bericht aus der digitalen Welt zwischen Freunden, Liebeskrisen und Feierabendbieren wird immer wieder zum Lächeln und Schmunzeln anregen.

Lustige Young-Adult-Prosa für Mitzwanziger und alle, die ihre Umwege zum Erwachsen-Werden selbstironisch akzeptieren.

— Tomasser

Stöbern in Romane

Unter der Drachenwand

Für den verletzten Soldaten Veit Kolbe wird Mondsee zum Mikrokosmos,in dem unterschiedliche Gesinnungen und Lebensformen aufeinanderprallen

TochterAlice

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

3,5 Sterne für ein stimmiges Buch, das sehr seicht ist und viel Liebe zur Musik in sich trägt

Minka93

Das Fell des Bären

Eine Vater-Sohn-Geschichte, die den Traum ein Held zu sein zur Wahrheit werden lässt.

Erdhaftig

Die Farbe von Winterkirschen

Anspruchsvoll erzählt: ein starker Inhalt mit einem in sich runden Abgang.

Erdhaftig

Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Schon mehrfach gelesen - fesselnde, berührende, außergewöhnliche Familiengeschichte.

Wiebke_Schmidt-Reyer

Der verbotene Liebesbrief

Konstruierter, aufgeblasener, überzogener und mit Klischees überfrachteter Quark. Und die Übersetzung ist auch noch schlecht!

Wiebke_Schmidt-Reyer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Kann man ja mal lesen"

    Kann ja mal passieren

    Tomasser

    29. August 2016 um 15:38

    Lustige Young-Adult-Prosa für Mitzwanziger und alle, die ihre Umwege zum Erwachsen-Werden selbstironisch akzeptieren. Auf gut 100 Seiten, als Taschenbuch im IDEA Verlag erschienen, führt der Hamburger Jungautor humorvoll und episodenweise durch das flatterhafte Lebensgefühl eines End-Zwanzigers in seinem Hamburger Heimathafen. Der sympathische Protagonist ist die lustige Weiterentwicklung der Stereotype aus der Werbebranche: trinkender Digital-Native, rauchender Fußballer ohne Ambitionen, Konsolerie und ausdauernder Work-Life-Balance-Optimierer. Die Handlung wird von verschiedenen Episoden getrieben, die jeweils Ausschnitte eines androgynen Lebensstils beschreiben: Schwangerschaftstests, verpflichtende Familienbesuche, durstreiche Städtetrips, inaktive Mitgliedschaft beim Fitnessstudio, Stadionbesuche und natürlich einer aufreibenden Berg- und Talfahrt zu der großen Liebe. Die unterhaltsame Handlung ergänzt der Protagonist immer wieder durch tiefgreifende und geistreiche Analysen von Alltagsphänomenen. Können Sie den Elitehipster vom einfachen Ökohipster unterscheiden, oder die phonetischen Charakteristika britischer Hooligans deuten? Und was passiert eigentlich, wenn man nach Erreichen der Endstation im Zug einfach sitzen bleibt? Der plastische Schreibstil transportiert stets anschaulich die Situationen und Stimmung. Die thematischen Exkursionen und zufällig aufgeworfenen Zwischenfragen des Protagonisten sind zahlreich und regen beim Lesen immer wieder zum Nachdenken an. Sorgfältig gewählte Euphemismen und sprachliche Neuerfindungen schaffen es sogar, die zwielichtige Eckkneipe zum "romantischen Heimathafen des Rausches" zu stilisieren. Die Handlung und Schreibstil fängt den Leser schnell und wird durch Einführung von eigenwilligen Charakteren aus Familien- und Freundeskreis des Protagonisten abgerundet. Bereits nach kurzer Vorstellung der Personen entsteht das unwohl und zugleich erleichternde Gefühl, diese Charaktere im eigenen Bekanntenkreis wieder zu erkennen. Leichte Abstriche müssen allerdings bei der Handlungskontinuität gemacht werden. Die episodenweise Erzählweise wirkt sich zuweilen etwas nachteilig auf Lesefluss und Verständnis des Gesamtkontextes aus. Fazit: Wer auf Selbstironie und Sarkasmus steht und eigene Konventionen vernachlässigt, sollte "Kann ja mal passieren" unbedingt lesen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks