Florian Felix Weyh Toggle

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Inhaltsangabe zu „Toggle“ von Florian Felix Weyh

Droht uns der digitale GAU? Wer die Daten hat, hat die Macht – ein packender Thriller, der die Möglichkeiten digitalen Datenmissbrauchs zu Ende denkt Der international agierende Computerkonzern Toggle scannt in abgelegenen Lagerhallen Deutschlands Bücher ein. Nicht nur die bizarren Sicherheitsmaßnahmen und das hemdsärmelige Vorgehen des Konzerns befremden – vielen wird dessen weltweite Informationsmacht ohnehin suspekt: Als Inhaber der wichtigsten Suchmaschine im Netz kann die Firma faktisch bestimmen, was bei Computerrecherchen gefunden wird und was nicht. Jetzt auch noch die Sache mit den Büchern! In Deutschland regt sich Widerstand. Deshalb ordnet die amerikanische Zentrale als PR-Maßnahme eine Tagung mit »kritischen Stimmen« renommierter Wissenschaftler auf Schloss Mellau an, einem 5-Sterne-Luxusresort nahe Garmisch-Partenkirchen. Die dauert allerdings nicht lange. Denn bald wird eine Teilnehmerin tot aufgefunden. Umstände ungeklärt. Der neue Deutschlandchef von Toggle versucht, der Sache auf den Grund zu gehen. Seine Recherche führt ihn immer tiefer in die Strukturen seines eigenen Konzerns, in dem Idealisten, gewinnsüchtige Geschäftsmänner und von Regierungen bezahlte Undercoveragenten um Einf luss auf die beiden anarchisch-unberechenbaren Gründer und Mehrheitseigentümer ringen. Mehr noch, er erkennt, dass sowohl ein schwerreicher russischer Oligarch als auch ein unbekannter Dritter an die Dienste von Toggle und die ungeheuren Datenberge von deren Konkurrenzfirma Myface herankommen wollen, um die digitalen Schatten aller Nutzer weltweit für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Spannende Google-Parodie mit viel Hintergrundwissen und Sinn für Humor, sehr lesenswert und leider viel zu wenig bekannt.

— antonmaria
antonmaria

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Eine von uns

Die Idee und das Ende des Buches sind sehr gut, bei der Umsetzung finde ich gibt es doch kleine Mankos.

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Amber144

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  • eine Frage des Datenschutzes

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    dominona

    dominona

    12. July 2015 um 20:24

    Das ist wieder eines dieser Bücher, die mittlerweile immer mehr an Gewicht gewinnen. Wie würde das Stimmrecht aussehen, wenn man das Stimmgewicht eines jeden Menschen von verschiedenen Faktoren abhängig macht? Beim Lesen ist mir ab und zu ein Schauer über den Rücken gelaufen. Der Mensch soll immer stärker berechnet werden und Datenschutz wird immer komplizierter. Man bekommt Ideen, was wäre wenn und die sind nicht immer positiv, aber das Buch ist es definitiv, auch wenn ich nie richtig rein kam und lange gebraucht habe.

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  • Insider-Thriller zu Don't be evil...

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    antonmaria

    antonmaria

    Ein sehr lesenswerter Roman, beim dem alles stimmt. Gute Sprache, viel Humor, Vermittlung von Hintergrundwissen, spannende Handlungsstränge, ein topaktuelles Thema, facettenreiche Charaktere und Einblick in die digitale Welt und deren sich abzeichnende Machtverhältnisse, vor denen der Roman warnt und an vielen Stellen hinweist. Einziger Minuspunkt sind die zuweilen etwas störenden Rückblenden ins 18. Jahrhundert, die den Lesefluss hemmen. Sonst aber ein sehr lesenswertes Buch mit einem faszinierenden und aktuellen Thema.

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  • Wanderbuch Toggle von Florian Felix Weyh

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    Mella_1

    Mella_1

    07. March 2012 um 14:39

    Bei mir läuft noch im Blog die Aktion Wanderbuch von Florian Felix Weyh Wer mag noch mitmachen?
    http://buchkritik.org/2012/wanderbuch-was-ist-das/
    Anmeldung im Blog

  • Rezension zu "Toggle" von Florian Felix Weyh

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    Karr

    Karr

    24. February 2012 um 16:19

    Spannender Internet-Thriller. Eins wird klar: wer in Zukunft unsere Daten kontrolliert, der kontrolliert auch uns. Irgendwo auf dem Land in Brandenburg scannt ein internationaler Internet-Kozern Bücher aus Bibliotheken. Die Befürchtung einiger Kritiker: Sobald alle Bücher gescannt sind, könnte der Konzern die Papierausgaben vernichten - um mit den Scans Geld zu verdienen. TOGGLE heißt das Unternhemen - das ist unschwer zu erkennen eine Verfremdung von GOOGLE. TOGGLE reagiert pragmatisch auf die Kritik - in solchen Fällen hat sich eine "Technologiefolgenabschätzung" bewährt - das ist ein Kongress oder eine Tagung, zu der man die Vetreter der Kritiker einlädt, um mit ihnen zu reden und ihnen das Gefühl zu geben, ernst genommen zu werden. TOGGLE lädt ins Luxushotel Schloss Mellau in Bayern ein. Dort - in einer Agatha-Christie-ähnlichen Atmospähre, stirbt dann Melissa Stockdale, die Deutschland-Managerin von TOGGLE unter ungeklärten Umständen. Für ihren Nachfolger Nik Holzwanger wird bald klar, dass TOGGLE BOOKS ein harmloses Projekt war im Vergleich zu dem, was TOGGLE für die weitere Zukunft plant - nämlich T-O-D : Toggle Democracy. Ein Roman für Internetuser und Technologieskeptiker. Zur Techneik erfährt man nichts Neues - aber die Diskussion der Gefahren, die die Datensammelwut der Internetkonzerne mit sich bringt, funktioniert sehr gut - als erzählendes Sachbuch. Darüber tritt die Krimi-Handlung manchmal in den Hintergrund, aber die Spannung bleibt erhalten. Spannender Internet-Thriller. Eins wird klar: wer in Zukunft unsere Daten kontrolliert, der kontrolliert auch uns.

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