Florian Höltgen Einfach nur nett

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Inhaltsangabe zu „Einfach nur nett“ von Florian Höltgen

»Das Schicksal ist echt ein fieser Clown, so wie es die Zufälle streut.« (Timo) Klappentext Manchmal können zwei Tage ausreichen, um das Leben für immer zu verändern. Timo ist verwirrt. Neben ihm sitzt ein neuer Schüler: Marke Machokerl mit einem Sprachgefühl wie ein Dosenöffner. Am liebsten würde Timo einfach weiter in seinem Buch schmökern. Doch zu seiner Überraschung interessiert sich der Neue ausgerechnet für ihn. Yannick ist sitzengeblieben, hat die Schule gewechselt und will nun seine zweite Chance nutzen. Er hätte gern Nachhilfe – und zwar überall. Als typischer Außenseiter fragt sich Timo natürlich, ob das nicht vielleicht ein Hinterhalt ist. Allerdings scheint Yannick wirklich nett zu sein. Wäre da nur nicht dieses Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt … Auch coole Jungs können nett sein – und auch die Netten haben ihre Geheimnisse. Miniausschnitt »Jo, glotzt'n?« Ich zucke zusammen. »Ähm … Nur so …« Yannick lächelt mich an. Er wirkt freundlich und offen. Kein bisschen machohaft oder arrogant. »Wolkenkuckucksei, hä?« »Bitte was?« »Jo, du halt so, ne?« »Was für ein Ding soll ich sein?« »Wokenkuckucksei halt. Kenns nich?« Ich lache los. »Du meinst Wolkenkuckucksheim!« »Oda so … Check!« Länge ca. 67.000 Wörter (entspricht etwa 268 Taschenbuchseiten)

Nerdiger Einzelgänger und machohafter Möchtegern-Hetero? Kommt gut ... ;-) Alder, getz grins nich so!

— marcweiherhof
marcweiherhof

Jo, voll krass!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Rezension zu "Einfach nur nett: Gay Romance" von Florian Höltgen

    Einfach nur nett
    JulesB

    JulesB

    09. November 2014 um 13:07

    Als Außenseiter, der von seinen Mitschülern gemobbt wird, hat Timo es nicht leicht im Leben. Deshalb verwundert es ihn auch, dass ausgerechnet der Neue, ein totaler Macho, nett zu ihm ist. Timo fragt sich, ob er diesem wirklich Vertrauen kann und diese Frage schein bald berechtigt. Auch Jahre später, als Timo schon längst studiert, kann er noch immer nicht sagen, was genau Yannick und ihn wirklich verbindet. Selten wurde Mobbing so gut beschrieben, wie in diesem Buch. Das finde ich wirklich großaritg und allein das macht es schon zu einem Must have. Obwohl in dem Buch eigentlich nichts steht, dass es nicht schon gibt, finde ich, ist es irgendwie so geschrieben, als wäre es doch so. Leider wirft mir das BUch zu viele Rätsel auf. BIs zum Ende kann ich Yannick nicht einschätzen und der Schluss ist für mich deshalb mit einem bitteren Nachgeschmack verbunden, weil ich mir einfach nicht sicher sein kann, ob das nun so passt oder nicht. Irgendwie einfach seltsam. Tut der Sache aber nicht wirklich Abbruch, weil es auch so viele gute Dinge enthält, die es wirklich lesenswert machen. Schaut auch auf meinem Blog vorbei, da gibt es hierzu noch eine ausführlichere Rezensioon: www.julesbunteweltderbücher.blogspot.de

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    Einfach nur nett
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Manchmal können zwei Tage ausreichen, um das Leben für immer zu verändern. Timo ist der typische Aussenseiter in der Schule und versinkt am liebsten während dem Unterricht in schwulen Romanzen auf seinem E-Reader. Im neuen Schuljahr ist jedoch alles anders. Neben ihm sitzt Yannick. Der Neue. Timo ist verwirrt. Yannick ist unglaublich attraktiv, leider lässt sein Wortschatz schwer zu wünschen übrig. Als Yannick ihn um Nachhilfe bitte, wittert er natürlich einen Hinterhalt. Was sollte so ein Typ sonst von ihm wollen? Doch hinter Yannicks Macho-Maske scheint sich noch etwas ganz anderes zu verbergen. Ein netter Junge. Dennoch kann Timo seine Zweifel nicht ganz abschütteln und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.  »Das Schicksal ist echt ein fieser Clown, so wie es die Zufälle streut.« (Timo) Meinung: “Einfach nur nett” ist mein erstes Buch des Autors und ich bin angenehm überrascht. Yannicks und Tims Geschichte ist erfrischend anders. Gewöhnungsbedürftig, aber unglaublich charmant. Am Anfang des Buches trifft man auf den Studenten Timo, der uns seine Liebesgeschichte erzählt. Die ist aber alles andere als gewöhnlich und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Timo und Yannick sind sehr verschieden. Timo ist der schüchterne, romantische Streber, der öfters mal was einstecken muss. Yannick wiederum ist auf den ersten Blick der typische Gangster. Muskelbepackt und hohl. Eine interessante Konstellation. Yannick hat jedoch sehr viel mehr zu bieten und ich fand ihn unheimlich charmant, auch wenn ich ihn nicht immer verstanden habe. Das Wichtigste habe ich jedoch mitbekommen. Hier mal ein kleiner Auszug aus Yannicks Wortschatz. »Jo, glotzt’n?« Ich zucke zusammen. »Ähm … Nur so …« Yannick lächelt mich an. Er wirkt freundlich und offen. Kein bisschen machohaft oder arrogant. »Wolkenkuckucksei, hä?« »Bitte was?« »Jo, du halt so, ne?« »Was für ein Ding soll ich sein?« »Wolkenkuckucksei halt. Kenns nich?« Ich lache los. »Du meinst Wolkenkuckucksheim!« »Oda so … Check!« Interessanterweise hatte ich beim Lesen immer einen norddeutschen Dialekt im Kopf, das liegt vermutlich an Yannicks ‘ne’. Aber man gewöhnt sich sehr schnell an Yannick und seine Eigenarten. Das Wolkenkuckucksei ist aber auch wirklich zum Schießen. Florian Höltgen ist eine wunderbare Mischung aus Liebesgeschichte, ein bisschen Drama und Humor gelungen. Zarte, gefühlvolle Momente wechseln sich ab mit humorvollen Szenen und hin und wieder gibt es ein paar Krisen und die beiden haben auch noch mit Yannicks rachsüchtiger Vergangenheit zu kämpfen. Vor allem lässt er den Leser einen kritischen Blick auf die heutige Jugend werfen, deren Wortschatz immer primitiver wird. Ganz wichtig ist aber, dass man sich Zeit nimmt und versucht hinter diese Schale zu blicken, nicht alles ist so, wie es scheint, schließlich ist Yannick dafür das beste Beispiel. Ich bin auf jeden Fall seit dieser Geschichte ein Fan des Autors und freue mich auf viele weitere Bücher. Fazit: Erfrischend, charmant und einfach nur wunderschön. Jo, check halt so, ne?!

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    Floh

    Floh

    02. August 2014 um 06:44