Florian Höltgen Marks Welt

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Inhaltsangabe zu „Marks Welt“ von Florian Höltgen

Mark wacht in einer fremden Welt auf. Er hat keine Ahnung, wie er hier hergekommen ist. Er weiß nur, dass ihm diese Welt ganz und gar nicht gefällt. Etwas Gefährliches lauert hier. Doch einen Ausweg findet Mark nicht – lediglich etwas zu Schreiben. Also setzt er sich hin und schreibt seine Situation nieder. Möglicherweise liest ja irgendjemand irgendwann, was er geschrieben hat – und vielleicht kann dieser Jemand ja auch helfen … Ramona und Dominik jedenfalls versuchen genau das. Denn Mark ist nach einer Party nicht mehr ansprechbar. Das verwirrende Zeug, das er ihnen schreibt, versetzt sie immer mehr in Angst. Der Dealer Dirk scheint die letzte Hoffnung zu sein. Ob er weiß, was zu tun ist? Oder verfolgt er nur seine eigenen Ziele? Drei Freunde, zwei Welten und ein Drogencocktail, der alles zerstört. »Ein unglaublich fesselnder Jugendroman über eine reale Bedrohung« (Alex Seinfriend)

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  • Rezension zu "Marks Welt" von Florian Höltgen

    Marks Welt

    sarahsbuecherwelt

    17. December 2010 um 13:47

    „Marks Welt“ ist Jugendroman von Florian Höltgen, der bisher mit Jugendbücher zum Thema „Homosexualität“ bekannt geworden ist. Mit dem vorliegenden Buch begibt er sich auf Neuland. Das Cover dieses Buches passt genau zum Inhalt. Ein Inhalt der viel mehr in Schulen behandelt werden sollte. „Marks Welt“ hat mich in eine traurige Welt entführt. Mark ist ein schwacher Charakter, der gerade dabei ist sich selbst zu entdecken. Doch sein Weg ist von Selbstmordgedanken, Alkoholeskapaden und seinen ersten Drogenversuchen gepflastert. Einen Weg, den viele Jugendlichen durchleben müssen, um zu sich selbst zu finden und ihre Grenzen kennenzulernen. Anfangs wird er immer von seiner besten Freundin Ramona unterstützt und später ist auch Dominik immer dabei ihm den Kopf zu retten. Auf einer Schulfeier konsumiert Mark Drogen. Ein Cocktail auf den sein Körper schlecht reagiert. Statt einen normalen Trip zu erleben, wird er in einer fremden Welt gefangen gehalten. Ramona, Dominik und Dirk, der Dealer, versuchen ihn aus dieser Welt zu befreien und ihn in die Realität zu geleiten. Der Autor wählte für dieses Thema einen Aufbau, der am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Durch sein Inhaltsverzeichnis wird dies jedoch schnell verständlich. Gleich zu Anfang wurde ich in Marks Welt entführt, wie er sie in seinen Briefen schildert. Über eine Rückblende, welche nun von Ramona erzählt wird, habe ich nach und nach etwas über Marks Leben und seine Freundschaft mir Ramona und Dominik erfahren. Immer wieder durfte ich einen Blick in Marks Welt werfen. Dabei hat Florian Höltgen einen Stil verwendet, der Jugendliche in den Bann zieht. Auf moderne und jugendliche Weise versucht er den Leser die Thematik „Drogen“ zu vermitteln. Die Protagonisten hätte er detaillierter beschreiben können. Wobei sein Augenmerk auf Mark gerichtet war. Ramona wird als liebe und verliebte Freundin dargestellt. Dominik hingegen ist schön. Dirk nur Drogendealer. Ich konnte mir als Vielleserin kein richtiges Bild vor Augen führen, da weder auf Alter, noch aufs Aussehen richtig eingegangen wurde. Die Phasen, welche Mark durchlebt hat, aber auch seine Freunde, konnte ich als Leser sehr gut nachempfinden. Florian Höltgen zeigt mit diesem Buch auf verständliche, authentische Art, wie schnell nur ein Experiment mit Drogen nach hinten losgehen kann. Diese Welt, in der Mark steckt, beschreibt der Autor jedoch bis ins kleinste Detail. Er erschüttert damit regelrecht. Dieses Buch im Schulunterricht gelesen, könnte viele Jugendliche vor den Erfahrungen mit Drogen bewahren, denn die bedrohliche Angst, dass auch sie so enden könnten, ist gegenwärtig. Jedoch sollte der Autor für diesen Schritt sein Buch überarbeiten. Um seine Aussage auch langhaltig beim Leser im Gehirn einzubrennen, bedarf es einem Werk, welches keine gravierenden Fehler enthält. Mehrfach verwechselt der Autor Namen. Da ist zum Beispiel eine Unterhaltung zwischen Dominik und Ramona, wo plötzlich Mark böse guckt. Mark ist aber gar nicht vor Ort und wird im Anschluss auch gesucht, da sein Aufenthaltsort unbekannt ist. Ältere Leser, wie ich, können über solche Makel hinwegsehen, aber Jugendliche nehmen dies als Aufhänger, um den Autoren nicht ernst zu nehmen. Zudem ist der Schluss etwas zu individuell gestaltet. Fand ich es schon komisch, dass sich ein Dealer um seinen Käufer kümmert, wird der blutige und brutale Schluss noch merkwürdiger. Ich bekam teilweise das Gefühl, dass Florian Höltgen nach einem erschreckenden Ende gesucht hat und sich nicht anders zu helfen wusste. Weniger wäre hier besser gewesen und hätte realistischer gewirkt. So klang es einfach zu unglaubwürdig. Gerade bei einem solchen Thema sollte es glaubwürdig, wie eine Biographie vermittelt werden. Trotz einiger Makel ist das Buch erschütternd und kann Jugendliche vor Drogen abschrecken. Daher kann ich es empfehlen. Schließlich ist die Kernaussage, dass Drogen nicht nur Spaß bedeuten, gut vermittelt worden. ===Bewertung=== „Marks Welt“ ist ein guter Ansatz für ein so wichtiges Thema. Durch kleinere Makel und einen recht individuellen Abschluss zeigt sich, dass der Autor Neuland betreten hat. Kleinere Schönheitsmakel, wie Namensverwechslung, unrealistischer Schluss und gesichtslose Figuren sorgen für drei Sterne.

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