Florian Höltgen Weihnachtsfieber

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Inhaltsangabe zu „Weihnachtsfieber“ von Florian Höltgen

Diese Geschichte ist bereits 2011 in der Anthologie ›Pink Christmas‹ des Himmelstürmer Verlags erschienen, welche ebenfalls als eBook erhältlich ist. Klappentext: Leon und Henri verbringen das erste Weihnachtsfest miteinander – und natürlich steht ein Besuch bei der Familie an. Nicht umsonst versucht Leon, seinen Freund so lange wie möglich von der Verwandtschaft fernzuhalten. Er ahnt bereits, dass das Vorstellen seines Liebsten ausgerechnet zum Christfest alles andere als ein harmloses Experiment ist. Doch es gibt kein Zurück mehr – und Henri drängelt schon, weil es vor der Tür ziemlich kalt ist. Also kommt es, wie es kommen muss: Die explosive Mischung geht hoch – und völlig unerwartete Geheimnisse treten zutage … 8750 Wörter, Weihnachten, Kirchenkritik, schwule Beziehung, Gay Romance Leseprobe: In meinem Zimmer schließe ich erst mal die Tür ab und lasse mich ins Bett fallen. Henri setzt sich ein bisschen unschlüssig zu mir. »Was jetzt?«, fragt er. »Ich muss mal einen Augenblick die Augen zu machen. Das war alles zu viel.« »Du hast aber auch reingehauen!« Henri schiebt seine Hand unter mein Hemd. »Ja, das auch. Ich bin eine Stopfgans.« »Vielleicht hätte man dich schon vorher stopfen sollen, dann wärst du vielleicht nicht so explodiert.« »So-so, vorher stopfen. Du Ferkel!« »Na gut, davon bekommst du ja hoffentlich genug, oder?« »Ja, und wie du gemerkt hast, hält es mich nicht davon ab, auszuflippen«, grinse ich. Henri legt sich neben mich. »Solltest du das Bett nicht beziehen?« »Jetzt nicht. Morgen vielleicht.« »Na, dann ist es wohl zu spät.« »Praktisch, nicht wahr?« »Du bist ein Chaot!« »Schlimm?« »Ich weiß nicht ...« Wir schweigen sehr lange. Ich weiß nicht ... Immer wieder geht mir dieser Satz durch den Kopf. Und tatsächlich muss ich mir eingestehen, dass ich selbst auch nicht weiß. Vieles fühlt sich so richtig an – und trotzdem gibt es immer wieder Zweifel. »Meinst du, dass ich – übertrieben hab?« »Sagen wir es mal so: Du bist nicht gerade diplomatisch.« Ich seufze. »Das heißt wohl übersetzt scheiße-scheiße-scheiße, oder?« Henri lacht. »Nein, einmal scheiße reicht.« »Na dann geht’s ja.« Er küsst mich auf die Stirn. »Du liegst nicht falsch«, flüstert er. »Ich finde es sogar gut, dass du so bist.« »Aber?« »Aber ...« Henri zögert lange.
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