Florian Hartleb Die Stunde der Populisten: Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können

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Inhaltsangabe zu „Die Stunde der Populisten: Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können“ von Florian Hartleb

Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können Broschiertes Buch Was ist mit unseren westlichen Demokratien momentan eigentlich los? Ist der US-Präsident Donald Trump ein Vorbote für Europa? Warum schlägt die Stunde der Vereinfacher im Zuge von Flüchtlingskrise, Terrorismus und Brexit derzeit so laut und schrill? Fest steht: Die jüngsten politischen Entwicklungen machen demokratischen Multiplikatoren große Sorgen. Zu gravierend haben sich gesellschaftliche Spaltungstendenzen in die politischen Systeme eingespeist. In diesem neuen Band wird Aufklärungsarbeit betrieben und herausgearbeitet, wie den Demagogen Einhalt geboten werden kann.

Interessantes Sachbuch über den Rechtspopulismus (vor allem in D). Man lernt dabei viel, denn auch die jüngere Vergangenheit kommt vor.

— ban-aislingeach
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  • Rechtspopulismus (vor allem in Deutschland)

    Die Stunde der Populisten: Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können

    ban-aislingeach

    21. July 2017 um 17:03

    Das Sachbuch „Die Stunde der Populisten: wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können“ wurde von Florian Hartleb geschrieben. Dieses Buch ist am 16.03.2017 auf Deutsch im Wochenschau Verlag erschienen und umfasst 240 Seiten. Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb erblickte 1979 in Passau das Licht der Welt. Bevor er an der Universität in seiner Heimatstadt Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft sowie Psychologie studierte, hatte er einen Auslandsaufenthalt an der Eastern Illinois University in Charleston. Zudem war er Stipendiat der journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2004 promovierte er zum Dr. phil. mit dem Thema Recht- und Linkspopulismus. Von 2012 bis 2016 mit einem Jahr Pause lehrte er am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie in Bonn, an der Hochschule für Politik in München und an der Katholischen Universität Eichstätt. Im Jahr 2015 war er in Estland und lebte in Tallin, wo er als Politikberater arbeitete. Neben seinen Lehraufgaben war er 2012 Sprecher des Arbeitskreises für Vergleichende Diktatur- und Extremismus Forschung und 2013 arbeitete er als Koordinator für Politikanalysen und Parteienforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. 2015/2016 war er der persönliche Berichterstatter für Wolfgang Reinhart (CDU - Minister für Bundes-, Europa- und internationale Angelegenheiten) und arbeitete für den Bundesverband mittelständischer Wirtschaft als Manager Public Affairs. 2016 kehrte er dann nach Tallin zurück, wo er als Politikberater zu den Themen Flüchtlinge und Digitalisierung (u.a. für die Bertelsmann-Stiftung) arbeitet. Im Fernsehen zum Beispiel bei Phönix tritt er zu seinen Forschungsschwerpunkten (Populismus, Parteien, Rechtsextremismus, politische Führung und Digitalisierung) auf. Außerdem er schreibt er unter anderem für die Wiener Zeitung regelmäßig Kommentare zu aktuellen politischen Themen. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist sehr interessant geschrieben. Schon die Einführung fand ich genial, denn sie hat mich gut an das Thema herangeführt. Es ging in dieser um Trump und die Verbindungen zwischen Europa und den USA, aber auch Russland und die Türkei kamen in dieser vor. Das nächste Kapitel fand ich dann noch besser, denn es kamen die verschiedenen europäischen Politiker, welche man zu den Populisten zählen kann, vor. Leider wurden die Linkspopulisten nur in diesem Kapitel erwähnt. Nun gut, der amerikanische Präsident, auf welchen sich auch der Titel bezieht, kann man eher zu den Rechten als zu den Linken zählen. Im nächsten Kapitel ging es dann natürlich um Trump. Die Wahlschlacht wurde erklärt und auch der Versuch gemacht zu erklären wie dieser Mann gewinnen konnte. Wobei ich sagen muss, dass ich immer noch nicht verstanden habe wieso Schwarze und Latinos diesen Mann zum Präsidenten gewählt haben. Dann wurde erklärt wie Trump die USA umbaut und auch ein Versuch gemacht zu zeigen was da noch auf die Vereinigten Staaten und die restliche Welt zukommt. Meiner Meinung war dies noch zu nett, wenn man bedenkt, dass Bannon immer noch zu den Beratern gehört. Vielleicht male ich dies alles aber auch zu schwarz. Dann wurde der Populismus in Europa zum Thema des Buches. Absolut grandios! Meiner Meinung nach hat er nichts vergessen. Es ging um das „wir gegen die da oben“, die mediale Parallelwelt (wir erinnern uns an die junge Deutschrussin, welche doch nicht vergewaltigt wurde, wie es im Internet und in russischen Medien hieß), die EU, die Flüchtlinge und die Angst vor Terror wie auch um die Terroranschläge, welche wir erleben mussten. Grandios fand ich in dem Kapitel über Terror, dass auch die früheren Terroranschläge wie zum Beispiel von der ETA erwähnt wurden. Sehr überrascht hat mich dabei, dass es damals wohl mehr Anschläge als heute gab. Deshalb fand ich es so interessant, dass bis auf einen Freund von meiner Mum alle Altersgenossen von ihr sagen, dass es heute mehr Gewalt als früher gibt. Ich werde mal versuchen herauszufinden woran dies liegt. Ich kann mich an das Meiste nicht erinnern, denn immerhin bin ich nur Jahrgang 1986. Ein weiteres großes Thema war Deutschland. Und genau hier fand ich es sehr schade, dass die Linkspopulisten nicht vorkamen. Doch die AFD wurde meiner Meinung gut dargestellt. Interessant fand ich auch, dass Parteien die es nicht mehr gibt wie zum Beispiel die Schill Partei auch Erwähnung fanden. Am Ende wurde dann die Folgen für die Demokratie erläutert, wobei ich ihm nicht ganz zustimme und interessante Vorschläge als Gegenstrategien genannt. Nur leider keine die auch den einzelnen Haushalt betreffen, außer die Populisten nicht zu wählen, wobei dies eigentlich klar sein sollte. Ganz zum Schluss gab es dann noch ein Plädoyer für eine nachhaltige Politik. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Obwohl ich wegen den Kleinigkeiten in den einzelnen Kapiteln einen Punkt abziehen muss. Es lohnt sich für Leser die mehr über den rechten Populismus in Deutschland wissen wollen.

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