Florian Herb Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

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Inhaltsangabe zu „Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche“ von Florian Herb

Der unerwartete Tod ihres 89-jährigen Ehemanns Franz Ferdinand stellt Liselotte Günther vor Probleme: Wie funktioniert der Kaffeevollautomat, warum gibt es kein warmes Wasser, und wer fährt sie in Zukunft zum Friseur? Eine Untermieterin muss her! Mit der ordnungsliebenden Studentin Barbara Nowak versteht Liselotte sich bald bestens. Auch dass diese von einem Unbekannten schwanger ist, trägt sie mit Fassung. Doch dann schleppt Fräulein Nowak zur Lösung von Liselottes Geldproblemen ausgerechnet einen griechischen Finanzexperten an.

Kurzweilig, amüsant und herrlich sympathisch. Wunderbar für zwischendurch

— Prinzenmama05

Absolut lesenswert!

— Buchstabenschlucker

Fand das Buch sehr gut, musste öfters lachen und konnte mir alles so schön bildlich vorstellen. Geht flott zu lesen.

— marielu

Wirklich lustig, turbulent, sympathisch und rührend. Als leichte Lektüre sehr empfehlenswert.

— Buchhandlung_am_Schaefersee

Urkomisch! Eine 82jährige verwöhnte Prinzessin kommt im realen Leben an, weil ihr Göttergatte gestoren ist, und gründet eine WG

— Gelinde

Vom Singlehaushalt zur flotten 3-er Wohngemeinschaft!

— sommerlese

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  • Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    anne_fox

    06. June 2016 um 22:30

    Ein herrliche Geschichte über Liselotte die durch den Tod ihres Mannes plötzlich alleine dasteht und das Leben bewältigen muss. Wie soll es bloß weitergehen, denn ihr Mann hat alles für sie getan und sie kann noch nicht Mal einen Kaffeeautomaten bedienen. Kurz entschlossen kommt sie auf die glorreiche Idee sich gegen ihre Einsamkeit und Unselbständigkeit eine Untermieterin zu suchen, die sie ganz nebenbei auch noch versorgt und etwas zur Miete beiträgt. Mit Barbara Nowak einer Studentin findet sie perfekte Hilfe. Eine tolle und lustige Geschichte, ganz wie aus dem Leben. Durch den frechen und flotten Schreibstil hat es großen Spaß gemacht die Geschichte bei der ich oft schmunzeln musste, zu lesen.

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  • Eine ganz besondere WG

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Buchstabenschlucker

    13. June 2015 um 15:01

    Inhalt: Liselotte ist über 80 Jahre alt und seit ein paar Tagen Witwe. Alleine lebt sie nun in ihrer Wohnung in einem Haus aus der Gründerzeit, in der sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Franz Ferdinand fast ihr gesamtes Leben verbracht hat. Außer ihrem Franz Ferdinand hatte sie niemanden und jetzt ist sie ganz alleine, denn ihre Eltern sind bereits sehr lange tot, sie hat keine Kinder und zu anderen Leuten hatte sie auch keinen Kontakt. Franz Ferdinand war ja immer für sie da und hat sie verwöhnt. Doch nun muss Liselotte schauen wie sie alleine zurecht kommt und dass wo sie doch noch nicht einmal weiß wie die Kaffeemaschine funktioniert. Mit ihrem Haushalt total überfordert liest sie in einer ihrer Illustrierten, dass ältere Damen in Paris ein Zimmer ihre Wohnung gegen ein wenig Geld und Hilfe im Haushalt an Studenten vermieten, und beschließt dies auch zu tun. Deshalb veranstaltet sie ein Casting mit allen Interessenten und entscheidet sich letzten Endes für Barbara Nowak, eine sehr strebsame Jurastudentin, die gerade aus ihrer WG geflogen ist. Barbara kümmert sich von nun an um den gesamten Haushalt, bis sie auf einmal bemerkt, dass sie schwanger ist. Nun sind Liselottes Mutterqualitäten gefragt. Sie lernt endlich selbst einen Haushalt zu führen und hilft selber mit, damit nicht mehr alles an Barbara hängen bleibt, und bringt ihr auch mal einen Kaffee ans Bett. Allerdings stehen die beiden Frauen bald vor einem riesengroßen Problem, denn Liselotte führt ein sehr luxuriöses Leben, das sie sich eigentlich gar nicht mehr leisten kann und sie müssen irgendwie schauen wie sie zu Geld kommen. Daher kommen sie auf die Idee auch noch Franz Ferdinands Arbeitszimmer zu vermieten. Wird das gut gehen und werden sie ihre finanziellen Probleme gelöst bekommen? Meine Meinung: Das Buch lässt sich sehr schön und flüssig lesen. Zwischendurch konnte ich gar nicht mehr aufhören, da ich unbedingt wissen wollte wie die beiden diese Situation wieder meistern. Die Geschichte lässt einen immer wieder schmunzeln und ist eine sehr humorvolle Lektüre und auch für den Sommer super geeignet. Liselotte und Barbara sind so sympathische Menschen, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Die beiden Damen sind die Traum-WG in die jeder auch sofort mit einziehen würde. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Berlins humorigste WG

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Nadines_Buecher

    01. November 2014 um 19:04

    Gestatten: Berlins lustigste, ausgeglichenste und zugleich rührendste WG, von ständiger Geldnot bedroht aber nach dem Motto „Wenn wir untergehen, dann mit Stil.“ Die Bewohner der Damaschkestraße 36, Berlin-Charlottenburg, Altbauwohnung mit Stuckdecken, sind Liselotte Günther, 82-jährige flotte Witwe, Barbara Nowak, fleißige wenn auch schwangere Jura-Studentin aus Bottrop, und Dimitrios Galanis, Inselgrieche und, wie sich bestätigt, nicht nur gefühlter Deutscher, griechischer und bald auch deutscher Steuerrechtsexperte. In kurzweiliger, liebevoller Manier beschreibt Florian Herb, auf welche Weise und aufgrund welcher Umstände sich die Protagonisten seines launigen Romans in Berlin begegnen und zu einer eingeschworenen Gemeinschaft werden. Liselotte, die rüstige alte Dame die gerade erst überraschend Witwe geworden ist und damit so gar nicht zurechtkommen will, da ihr Franz-Ferdinand doch nach dem Krieg geschworen hatte immer für sie da zu sein und nicht vor ihr zu sterben, findet sich plötzlich mit dem täglichen Leben nicht mehr zurecht. Schließlich hatte ihr Mann sie jahrzehntelang auf Händen getragen, ihr jede Entscheidung und Last, sei es Einkäufe, Hausputz oder Finanzen, abgenommen, so dass ihr erschreckend klar wird, dass ihre einzige Lebensleistung wohl wirklich darin bestand, Kleidergröße 38 zu halten, sich Designerkleidung zu leisten, internationale Frauenzeitschriften zu lesen, Stammkundin im KaDeWe zu sein und einmal im Jahr auf Sylt Urlaub zu machen. Doch Liselotte wäre nicht die Berliner verwöhnte Zicke – oder Dame, wie man möchte – wenn sie sich nicht elegant zu helfen wüsste. Eine Gesellschafterin muss her, die nebenbei auch noch den Haushalt schmeißt. Gegenleistung: Ein möbliertes Zimmer in Liselottes Altbauwohnung mit geringer Miete. Auch die Jurastudentin Barbara meldet sich auf Liselottes Aushang, da sie gerade von ihren drei flippigen Mitbewohnerinnen vor die Tür gesetzt wurde. Sie übersteht als Einzige Liselottes ausgeklügeltes wie irrwitziges aber originelles Bewerber-Casting, da sie nicht nur einen klugen Kopf sondern auch geschickte, fleißige Hände hat und sich für Hausarbeit nicht zu schade ist. Kurzzeitig befürchtet Barbara obdachlos zu werden da sie entdeckt, dass sie nach einem One-Night-Stand schwanger ist und nur den Vornamen des Kindsvaters kennt. Liselotte, durch Barbara dem Erledigen des Haushalts wieder näher gerückt, bietet sich jedoch als Leihoma an und gibt Barbara Zuversicht. Jedoch währt auch dieses Idyll nicht lange, denn Unheil kündet sich in Person des schwäbischen Hausbesitzers Held an, der Liselotte gerne als Miteigentümerin ausbooten würde. Aber nicht mit Liselotte, die beschließt die Sanierungskosten zu ihrem Anteil zu übernehmen. Leider hat Liselotte aber übersehen, dass man im täglichen Leben auch Rechnungen zahlen muss. Ohne die vernünftige Barbara, die sie fortan in den Supermarkt und zum Second Hand Laden schickt, wäre die alte Dame in der Tat ruiniert gewesen. Da die Bank weder einer 82-jährigen noch einer schwangeren Studentin einen Kredit gibt, muss also ein dritter Mitbewohner her. Diesen findet Barbara zufällig in der Universitätsbibliothek. Dimitrios Galanis, nach einem Geständnis seiner Mutter aus Athen nach Berlin gereist, am Zoll seiner Ersparnisse entledigt und nur mit seinen griechischen Zeugnissen bewaffnet, erscheint den beiden Frauen als vermeintlicher Geldsegen. Doch auch er ist nicht kreditwürdig. Allerdings gelingt es ihm, zunächst illegal seine griechischen Landsleute steuerrechtlich zu beraten. Als Seelenverwandter Barbaras was Fachlichkeit betrifft, gelingt es ihm leicht, den ein oder anderen Euro zu verdienen – den Liselotte in ihrer naiven Art auch gerne wieder sorglos verprasst. Erst ein anderer Mann kann die flotte WG retten, einer, von dem es niemand erwartet hatte. Der richtige Urlaubs-Lesespaß. Heiter, nachdenklich, menschlich, verrückt und wunderbar zugleich. Man darf keine dramatisch-literarischen Wendungen erwarten, wird jedoch aufgrund der Leichtigkeit und dem Erfindungsgeist der WG bezüglich schwerwiegender Probleme nicht enttäuscht. Man kann diesen Roman „in einem Rutsch“ durchlesen und fühlt sich danach vergnügt und beschwingt.

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  • Willkommen in der besten WG der Lesewelt!

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Huschdegutzel

    Der unerwartete Tod ihres 89-jährigen Ehemanns Franz Ferdinand stellt Liselotte Günther vor Probleme: Wie funktioniert der Kaffeevollautomat, warum gibt es kein warmes Wasser, und wer fährt sie in Zukunft zum Friseur? Eine Untermieterin muss her! Mit der ordnungsliebenden Studentin Barbara Nowak versteht Liselotte sich bald bestens. Auch dass diese von einem Unbekannten schwanger ist, trägt sie mit Fassung. Doch dann schleppt Fräulein Nowak zur Lösung von Liselottes Geldproblemen ausgerechnet einen griechischen Finanzexperten an ... Lieselotte ist 82 und hatte einen Ehemann, den sich jede Frau wünscht - er hat sich um alles gekümmert, sogar das Putzen übernommmen und sie von hinten bis vorne bedient. Nur einen Fehler hat der Gute gemacht - er stirbt vor Lieselotte! Diese steht erstmal relativ hilflos vor all den seltsamen Dingen in ihrer Wohnung - woher soll sie auch wissen, dass der Herd nur mit speziellen Töpfen funktioniert und wie man den Müll trennen muss??? Und weil sie clever ist, sucht sie in einem wirklich sehr erheiternden Auswahlverfahren eine Untermieterin - Barbara. Diese hat im ersten Vollsuff ihres Lebens nicht nur ihre Unschuld verloren, sondern gleich ein Baby dazubekommen. Und weil die Beiden pleite sind, muss noch jemand her - und da kommt dann besagter Grieche ins Spiel....! Florian Herb liefert hier einen Unterhaltungsroman vom Allerfeinsten! Die Charaktere sind so liebevoll beschrieben, dass sich bei mir von Anfang an ein reges Kopfkino entwickelt hat. Dass das Ende ein wenig realitätsfern ist - was soll´s, dieses Buch ist einfach so richtig was für´s Herz und deshalb nur zu empfehlen! Und sollte dies jemand von Sat1 lesen - bitte Verfilmen, das ist der ideale Dienstags-Abends-Stoff!!

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  • Leserunde zu "Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche" von Florian Herb

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    herb

    Liebe Lovelybooksistinnen/en, am 10. März erscheint mein zweiter Roman  `Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche´! Um dieses Ereignis gebührend mit euch zu feiern, hat mir der Beste Verlag der Welt (Ullstein, natürlich aus Berlin!) 15 Leseexemplare zur Verfügung gestellt. Am 15 März würde ich dann gerne mit euch in eine aktive Leserunde einsteigen und hoffe auf viele Bewerber/innen.  Interessieren würde mich an dieser Stelle, was ihr von euren Großeltern für das Leben lernen konntet. Diesmal möchte ich gerne erst die Bilder für sich sprechen lassen, bevor die Worte folgen. Hier der wundervolle Teaser zu meinem Roman: Wer schon einmal in das erste Kapitel hineinschnuppern möchte, gerne: Leseprobe Nun freue ich mich auf euch! Euer  Florian Herb

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  • Eine nicht ganz typische WG

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    jackdeck

    07. May 2014 um 12:06

    Liselottes Gatte verstarb plötzlich und unerwartet mit 89 Jahren, was er neben Trauer hinterließ waren eine Menge  Probleme. Wie wäscht man Wäsche, wie kocht man Kaffe und so weiter nein Liselotte kommt mit den scheinbar unlöslichen Tücken des Alltags nicht zurecht und beschließt sich eine  Untermieterin ins Haus zu holen die ihr zur Hand geht. Die Wahl fällt auf Barbara ordentlich, Studentin und schwanger.  Was Anfang gar nicht zusammenpasst  fügt sich auf eine so charmante Art und Weise  das es jedes Vorurteil entkräftet eine sympathische WG entsteht, die so in gar kein Schema passt mich beim Lesen immer wieder aufs herzlichste Schmunzeln lies. Als noch der griechische Finanzexperte Dimitrios einzieht ist das Trio perfekt. Er hilft Liselotte bei der Lösung ihrer Geldsorgen, denn auch die Zukunft der WG steht damit auf dem Spiel. Ein amüsantes Leseerlebniss, es geht drunter und drüber und doch hab ich das Gefühl es passt einfach zwischen den Hauptcharakteren.  Mit einem humorvollen Seitenhieb werden die typischen Klischees zwischen Jungs und Alt entkräftet, es kommt halt nicht darauf an wie alt man ist sondern wie man sich fühlt. Das beweist mir Liselotte im Buch besonders. Ich habe mich beim Lesen des Buches sehr gut unterhalten gefühlt.

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  • Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Themistokeles

    24. April 2014 um 11:51

    Wer nach einem lockeren und vor allen Dingen sehr amüsanten Buch sucht, bei dem es manchmal vielleicht nicht ganz realistisch zugeht, sondern auch locker mal eine Verkostung von Lebensmitteln samt Weinprobe im Discounter stattfindet, der greift mit diesem Buch eindeutig zur richtigen Lektüre. Liselotte allein macht das Buch schon lesenswert, da sie einfach eine Persönlichkeit hat, die gleichzeitig so niedlich altmodisch, aber auch ziemlich taff ist, dass man sie einfach mögen muss. In vielen Szenen habe ich ehrlich schon gedacht, da Liselotte alles ihrem Mann überlassen hat, ist sie von ihrem Denken in vielen Lebensbereichen doch locker um 20 Jahre zurückgeblieben, wenn nicht sogar mehr, was manchmal zu sehr amüsanten, aber auch irgendwie liebenswürdigen Situationen führt. Ebenso merkt man aber, dass Liselotte, trotz ihrer etwas veralteten Ansichten in manchen Bereichen, eindeutig noch nicht zum alten Eisen gehört, trotz ihres hohen Alters, und noch so einiges dazulernen will. In Kombination mit den beiden anderen Protagonisten, Barbara Nowak und Dimi Galanis, wird die Lebenssituation von Liselotte auf jeden Fall enorm aufgefrischt und ich finde die Idee, doch so unterschiedliche Charaktere zusammen zu packen einfach sehr erfrischend, zumal einfach auch alle drei etwas sehr sympathisches an sich haben. Allgemein führt einem das Buch doch noch die ein oder andere etwas skurrile und verrückte Szene vor Augen, die so real sicherlich nie geschehen wäre, bei der man sich aber irgendwie schon vorstellen kann, dass eine Person wie Liselotte es doch irgendwie schaffen könnte, dass es real wird. Und allein wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickeln, Fremde immer mehr zu Freunden werden und das über Altersgrenzen hinaus, macht dieses Buch einfach richtig toll. Besonders auch, weil Barbara eine etwas andere Person vom Charakter ist, als viele andere in ihren Zwanzigern, also doch auch einfach besonders ist, mit ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrer Strebsamkeit. Ebenso, wie Dimi Galanis, der für einen Griechen ein wenig zu sehr Deutscher ist. Ich bin auf jeden Fall sehr positiv von diesem Buch beeindruckt, da es mächtig Spaß bringt beim Lesen, aufgrund der vielen amüsanten Stellen und tollen Charaktere, die allein und im Zusammenspiel einfach etwas Besonderes sind. Ebenfalls aber auch, da man sich bei diesem Buch toll entspannen kann, denn es ist einfach so locker zu lesen und einfach etwas, das man genießen kann, da, außer diesem tollen Freundschaftsaspekt, nicht zu tiefsinniges in diesem Buch enthalten ist, aber das hätte auch einfach nicht gepasst. Von mir eindeutig eine Empfehlung für alle, die mal etwas Amüsantes lesen wollen!

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  • Gut für jeden Tag

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    SLovesBooks

    21. April 2014 um 21:57

    Beschreibung: Der unerwartete Tod ihres 89-jährigen Ehemanns Franz Ferdinand stellt Liselotte Günther vor Probleme: Wie funktioniert der Kaffeevollautomat, warum gibt es kein warmes Wasser, und wer fährt sie in Zukunft zum Friseur? Eine Untermieterin muss her! Mit der ordnungsliebenden Studentin Barbara Nowak versteht Liselotte sich bald bestens. Auch dass diese von einem Unbekannten schwanger ist, trägt sie mit Fassung. Doch dann schleppt Fräulein Nowak zur Lösung von Liselottes Geldproblemen ausgerechnet einen griechischen Finanzexperten an ... Meine Meinung: Ein kurzweiliger Roman, der viele schöne und humorvolle Stunden voller Lesevergnügen bringt. Man kommt aus dem Lachen teilweise gar nicht mehr heraus, einfach sehr unterhaltsam. Den Figuren geschehen so allerlei unglaubliche Dinge. Die Charaktere sind einfach nur toll skizziert. Jeder für sich genommen ist etwas besonderes und wirklich einzigartig und außerdem noch besonders witzig, gerade wenn man sie und ihre Marotten beobachten kann. Der Schreibstil ist locker und ungezwungen. Er gefällt mir sehr, man kann das Buch durchweg zügig und gut lesen. Insgesamt ein sehr schönes Buch, welches mir Spaß gemacht hat zu lesen. Die teils skurrilen Personen konnten mir stets ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Ein Buch für ein unbeschwertes Lesevergnügen.

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  • Sehr gute vier Sterne für das Leben zu dritt

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Antek

    16. April 2014 um 13:02

    Die 82-jährige Liselotte, steht nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes ganz alleine und unbeholfen da. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihr Göttergatte hat sie auf Händen getragen, gekocht, geputzt, den Chauffeur gespielt und sich natürlich um die Finanzen gekümmert. Nur einen Fehler hat er gemacht, entgegen seines Versprechens ist er unverschämter Weise vor Liselotte gestorben.  Erst einmal ist Liselotte kaum überlebensfähig. Ohne den Kundendienstmitarbeiter von KaDeWe könnte sie nicht mal heißes Wasser für Kaffee aufsetzten, …..Taxi, ach muss man das bezahlen? Nach und nach verlottert und verdreckt die Wohnung und das schlimmste, die saubere Wäsche geht aus. Was tun? Nur gut, dass sie zufällig in einer Zeitschrift von einem WG-Modell liest. Gelesen und in die Tat umgesetzt. Nach einem erfolgreichen Mitbewohner-Casting, das erst einmal das Gröbste erledigt, findet sich Barbara als die geeignete Mitbewohnerin. Die emsige, strebsame Jura Studentin, die eigentlich außer Studium nichts kennt, hat sich kürzlich zu einer Disconacht überreden lassen und das bleibt nicht ohne Folgen. Kaum läuft das Leben wieder in geregelten Bahnen, taucht das nächste Problem auf. Das liebe Geld ist aufgebraucht. Da kann doch nur ein weiterer Mitbewohner helfen und so kommt der Grieche Dimitros doch gerade recht. „Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche“ hat mich wirklich gut unterhalten. Ich konnte viel über die anfänglich unbeholfene Art von Liselotte schmunzeln und die Protagonisten sind mir so richtig ans Herz gewachsen. Ich habe mich mit ihnen gefreut, dass das Zusammenleben immer besser klappt, Liselotte wieder Lebensmut bekommt und im Alter noch versucht ihrem Leben einen Sinn zu geben. Auch Barbara bekommt eine Stütze im Leben. Der sympathische Grieche Dimitri macht die 3er WG perfekt. Gut gefallen hat mir, wie die drei miteinander umgehen. Gegenseitiger Respekt, Hilfe und liebevolles Miteinander wird hier gelebt. So könnte man sich das „Altwerden“ wirklich gut vorstellen. Das Buch flacht in meinen Augen mit dem Auftauchen von Kindsvater Marc ein wenig ab, der Anfang war für mich zumindest realistischer. Trotz allem hat mich dieser humorvolle Roman sehr gut unterhalten und durch den lockeren Schreibstil des Autors sind die Seiten nur so geflogen. Gute vier Sterne verdient der Roman auf jeden Fall.

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  • Eine lustige WG

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    lesefreude_book

    10. April 2014 um 20:19

    Als Franz Ferdinand mit 89 Jahren plötzlich stirbt, steht seine Frau Liselotte von einem Tag auf den anderen plötzlich völlig alleine da. Ihr Franz Ferdinand hat sie ein Leben lang verwöhnt und so scheitert Liselotte nun schon an Kleinigkeiten wie sich eine Tasse Kaffee zu machen. Deshalb sucht Liselotte eine Untermieterin, die ihr auch beim Haushalt zur Hand geht. In Barbara Nowak hat sie schnell eine gefunden. Liselotte und ihren Umgang mit dem Ableben ihres Mannes fand ich sehr witzig. Ich mag diesen schwarzen Humor. Schade nur, dass es mit dem schwarzen Humor nach den ersten paar Kapiteln schon wieder zu Ende war. Trotzdem war mir Liselotte sympathisch. Sie versucht ihr Leben nun in die Hand zu nehmen und lässt sich auch von so einigen Rückschlägen nicht entmutigen. Mit Barbaras Veränderung im Buch kam ich hingegen nicht so ganz klar. Zu sehr wich sie schließlich von der zielstrebigen jungen Frau, die sie zu Beginn war, ab. Ich denke nicht, dass man in dieser kurzen Zeit so eine Veränderung durch machen kann und vor allem sein Pflichtbewusstsein derart schnell verliert. Der bereits im Titel angedeutete Grieche kam erst recht spät dazu. Mich hat es nicht gestört schon zu Beginn zu wissen, dass da irgendwann nochmal ein Grieche auftauchen wird. Florian Herb schreibt kurzweilig und meist auch amüsant. Mehr als ein paar Schmunzler gab es bei mir aber leider nicht. Zum Ende der Geschichte bekommt ganz viel noch ganz schnell aufgeklärt und erzählt werden. Dabei wirkt manches leider etwas unrealistisch. Fazit: Eine lustige Idee drei derart verschiedene Charaktere in unterschiedlichsten Lebensstadien in eine WG ziehen zu lassen. Leider haben mir die letzten Kapitel aufgrund des enormen Tempos nicht mehr so gut gefallen. Dennoch eine nette, kurzweilige Geschichte, die unterhaltsam zu lesen ist.

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  • Ein herrlich humorvoller Roman

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    LaSonrisa

    09. April 2014 um 12:49

    Inhalt: "Wenn du nicht schon tot wärst, so würde ich dich jetzt umbringen!" - mit diesem Satz beginnt der humorvolle Roman von Florian Herb. Die 82-jährige Liselotte ist furchtbar empört über das Ableben ihres geliebten Mannes Franz Ferdinand, der die Frechheit besaß im gesegneten Alter von 89 Jahren einfach so vor ihr zu sterben, obwohl er ihr doch zu ihrem 20. Geburtstag versprochen hatte, sie niemals wieder zu verlassen. Aber das Leben spielt eben oft anders, als es einem recht ist. Vom Alltag und der dazugehörigen Technik überfordert, veranstaltet Liselotte ein WG-Casting, in dem ein Mitbewohner für ihre Wohnung gefunden werden soll. Die Entscheidung fällt auf die Jurastudentin Barbara Nowak. Und so beginnt ein anfangs heiteres WG-Leben, das jedoch bald durch extreme Geldnot in Gefahr gebracht wird. Gut, dass es den Griechen Dimitrios gibt,  ein Finanzexperte, der bald als drittes Mitglied in die WG aufgenommen wird. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, wird Barbara auch noch schwanger, von einem Sunnyboy, der sich so gar nicht um Geld und geordnete Verhältnisse schert. Meine Meinung: Wie die Inhaltsbeschreibung schon erahnen lässt, ist dieser Roman alles andere als langweilig. Florian Herbs Schreibstil ist spritzig, sarkastisch und äußerst humorvoll. Auch gelingt es ihm wunderbar die einzelnen Charaktere zu beleuchten, so dass man sich von jedem Einzelnen ein genaues Bild machen kann. Liselotte, die mit ihren 82 Jahren noch täglich Pilates macht, war mir von Anfang an unheimlich sympathisch, auch wenn sie manchmal recht unbeholfen wirkt. Aber warum sollte sie sich vor dem Tod von Franz Ferdinand auch mit so banalen Dingen, wie dem Bedienen von hochtechnisierten Kaffevollautomaten befassen? Ist doch ganz klar, dass dies die Aufgabe des Mannes im Haus ist. ;) Doch nicht nur das Bedienen von Haushaltsgeräten, auch andere alltägliche Sachen muss Liselotte erlernen, da sie sich sonst immer sehr auf ihren Mann verlassen hatte und er die meisten Herausforderungen des Alltags stets für sie erledigt hat. Ich fand es ganz und gar herrlich, wie Liselotte das Leben so neu entdecken musste. Barbara als perfekt strukturierte Jurastudentin war die perfekte WG-Partnerin für die betagte Dame und es war herzerfrischend zu lesen, wie die beiden sich immer näher kamen und fast ein Mutter-Tochter-Verhältnis entwickelten. Und Charaktere wie der Grieche Dimitrios, der Sunnyboy Marc, der feurige Spanier Ramón und eine schwäbische Nervensäge runden den Roman perfekt ab. Fazit: Als ich den Roman beendet hatte, war ich traurig, dass er schon vorbei war, denn ich hätte gerne noch mehr über die turbulente WG erfahren. Ich kann den Roman jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer lustigen Geschichte über eine chaotische WG ist, die jedoch nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch das Herz bewegt.

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  • Lesen, Schmunzeln, Entspannen!

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    Gela_HK

    07. April 2014 um 08:38

    Er hatte ihr versprochen, sie nie zu verlassen und jetzt steht Liselotte Günther plötzlich allein da. Dass der Tod einen 89jährigen treffen könnte, hatte sie nicht eingeplant. Wie soll sie sich jetzt Kaffee kochen , wer erledigt die Einkäufe und hält die Wohnung in Schuss? Ein Hochglanzmagazin zeigt ihr den Weg: Eine Untermieterin muss her. Mit der Studentin Barbara Nowak landet sie einen Glücksgriff, doch wie sollen die beiden mit unerwarteten Geldproblemen klar kommen. Ausgerechnet ein in Deutschland gestrandeter griechischer Finanzexperte soll ihnen helfen. Florian Herb hat mit "Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche" einen humorvollen und lockeren Unterhaltungsroman geschrieben. Gleich beim ersten Satz muss man schmunzeln: "Wenn du nicht schon tot wärst, so würde ich dich jetzt umbringen!", schnaufte Liselotte Günther empört der blankpolierten schwarzen Urne nach..." Liselotte ist wundervoll beschrieben. Arrogant, damenhaft hochnäsig und völlig am Leben vorbei, hat sie bisher in einer Zauberwelt gelebt. Ihr Ehemann hatte ihr alle Wünsche von den Lippen abgelesen und sie verwöhnt. Nun ist plötzlich alles dahin und sie muss sich dem Leben stellen. Ganz anders Studentin Barbara Nowak. Zielorientiert und gut organisiert arbeitet sie für ihr Studium und hat keinen Blick für Kurzweil und Müßiggang. Dabei hat sie allerdings vergessen, auch einmal an sich zu denken. Gemeinsam ist dieses Duo einfach unschlagbar witzig. Liselotte versucht Barbara die schönen Seiten des Lebens nahe zu bringen und Barbara ermahnt Liselotte immer wieder an die Finanzen zu denken. Liselotte ist eindeutig der Star dieses Romans. Ihre unschlagbar selbstsichere Art und ihre unkonventionellen Vorgehensweisen zaubern ein Schmunzeln ins Gesicht des Lesers. Da wird schon mal ein Einkauf beim Discounter zu einem außergewöhnlichen Event. Dieser Roman hat nur am Rande etwas mit Realität zu tun und bietet gerade deswegen so einen herrlichen Ausgleich zum Alltag.

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  • Vom Singlehaushalt zur flotten 3-er Wohngemeinschaft

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    sommerlese

    *"Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche"* ist das zweite Buch von Florian Herb und erscheint im Ullstein Verlag. Liselotte ist 82 Jahre alt und wurde zeitlebens von ihrem Mann Franz Ferdinand verwöhnt und umsorgt. Er war ihr "Mädchen" für alles, und putzte, kochte, kaufte ein und war auch noch Chauffeur und kümmerte sich um die Finanzen. Dann verstirbt er und Liselotte ist auf sich allein gestellt und völlig überfordert. Aber Not macht erfinderisch und so nimmt sie die hauswirtschaftlich talentierte Jura-Studentin Barbara als Untermieterin bei sich auf. Doch schon bald haben beide ein echtes Problem: das Ersparte ist aufgebraucht und neues Einkommen ist nicht in Sicht. Da kommt der Grieche Dimitrios gerade recht! Die anfangs noch lebensunfähig wirkende Liselotte gewinnt mit ihrer Untermieterin Barbara frischen Lebensmut. Sie lebt förmlich auf und lernt, sich im Haushalt mit einzubringen. Barbara ist mit ihren 20 Jahren schon die perfekte Hausperle, wird nach einem One-Night-Stand schwanger und sucht eine neue günstige Bleibe. Bei Liselotte fühlt sie sich wohl, beide kommen auch ohne große Konflikte miteinander aus und letztendlich harmonisieren sie miteinander. Die aufkommenden Geldsorgen versuchen sie mit einem neuen Untermieter zu kompensieren. Kurzerhand wird der sympathische Grieche Dimitrios einquartiert und er vervollkommnet die familienähnliche Wohngemeinschaft von 3 Generationen. Er ist auf Jobsuche und auch bereit, dieses Einkommen in die Haushaltskasse einzubringen. Die Charaktere dieses humorvollen Romans sind wirklich blendend getroffen und ganz charmant beschrieben. Da hat Florian Herb wirklich gute Arbeit geleistet. Man möchte fast schon auf einen Besuch bei den drei Bewohnern vorbeischauen. Der lockere und recht lustige Erzählstil sorgt für eine leichte und gute Unterhaltung, die für zwischendurch geeignet ist und durchaus Schmunzelgarantie bietet. Da macht es dann auch nichts, dass das Ende doch ein wenig konstruiert wirkt: die Hauptsache ist hier eine große und glückliche generationen-übergreifende Wohngemeinschaft, die fast schon Familie zu nennen ist. Mit viel Humor und augenzwinkerndem Charme hat Florian Herb hier eine Wohngemeinschaft geschaffen, in der sich 3 Generationen gegenseitig helfen, einander tolerieren und einfach füreinander da sind. Sicher in der heutigen Zeit ein interessantes Buch über das mögliche Miteinander zwischen Jung und Alt.

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    • 4
  • WG-Leben mal anders...

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    angi_stumpf

    29. March 2014 um 00:35

    Das schon von außen sehr bunt-fröhliche Buch "Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche" von Florian Herb hat mich irgendwie gleich angesprochen. Und auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht. Zur Geschichte: Liselotte ist 82 und plötzlich stirbt ihr geliebter Mann Franz Ferdinand und lässt sie alleine zurück. Da er sie zeitlebens auf Händen getragen hat, steht Liselotte erst einmal sehr verloren da und hat keine Ahnung von den Dingen des Alltags. Sie beschließt kurzerhand, sich tatkräftige Hilfe in die Wohnung zu holen und annonciert. So findet Barbara, eine Jura-Studentin den Weg zu Liselotte und die beiden verstehen sich auf Anhieb recht gut. Doch dann tauchen die ersten Probleme auf: das Geld wird knapp und Barbara ist schwanger. Die beiden resoluten Damen machen sich auf die Suche nach einem weiteren Mitbewohner und treffen auf den Deutsch-Griechen Dimitrios. Kann er ihnen helfen, die Probleme zu lösen oder wird alles nur noch schlimmer? Meine Meinung: Zunächst konnte ich mich mit der Protagonistin Liselotte nicht anfreunden: ihre egoistische Art war mir einfach unsympathisch. Doch dann durchlebt sie eine Wandlung und entpuppt ein sanftes Wesen, das man ihr nicht zugetraut hätte. Barbara erschien mir dagegen gleich von Anfang an sehr nett, genauso wie Dimitrios und ein paar andere gut gezeichnete Charaktere. An dieser Stelle noch kurz zum Schreibstil: locker, flüssig, ungekünstelt, wirklich toll zu lesen. Man merkt kaum, wie die Seiten so dahinfliegen. Das WG-Leben und überhaupt das Miteinander der Figuren ist getragen von einem so respekt- und liebvollen Unterton, dass es das Buch wirklich geschafft hat, mir gute Laune zu vermitteln (und das an einem Tag, der nicht besonders gut gelaufen war). Doch dann zum Ende hin kippt das Ganze leider etwas: es wurde mir zu unrealistisch und schnulzig. Realismus ist in einem Buch, das hauptsächlich unterhalten soll, vielleicht nicht das Wichtigste, aber etwas weniger wäre hier manchmal durchaus mehr gewesen. :) Der Schluss versöhnte mich dann mit so mancher etwas übertriebenen Szene, obwohl viele Fragen leider offen blieben. Wie es mit der WG weitergeht, überlässt der Autor der Fantasie seiner Leser. Fazit: Ein im Grundton so liebevolles Buch, das man mit einem Augenzwinkern lesen muss und das viele Lacher garantiert!

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  • Die unterhaltsamste WG in Berlin!

    Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche

    jess020

    27. March 2014 um 13:40

    Nach “Männerwirtschaft” ist nun ein neuer Roman von Autor Florian Herb erschienen – “Liselotte, Fräulein Nowak und der Grieche”bilden eine sehr unterhaltsame und liebenswerte Wohngemeinschaft! Wie es dazu kam? Als Liselottes geliebter Mann überraschen verstirbt, weiß die ältere Dame nicht so recht, wohin mit sich – schließlich hat sich ihr Franz Ferdinand um alles gekümmert. Den Haushalt, die Einkäufe, das Geld. Kurzum: eine Untermieterin und Hilfe muss her! Diese findet sich auch schon bald in Form von Studentin Barbara Nowak, die von ihren partywütigen Schwestern aus der WG geschmissen wurde. So unterschiedlich sie auch sind, freunden die beiden Frauen sich bald schon an. Als aber ihre nun gemeinsame Wohnung aufgekauft werden soll und das Geld ausgeht, brauchen die Frauen einen weiteren Mitbewohner – bevorzugt einen mit einer hohen Kreditwürdigkeit. Glücklicherweise ist der griechische Deutsche Dimitrios zur rechten Zeit am rechten Ort… Selten trifft man so unterschiedliche Charaktere in einer einzigen Geschichte, die dann nicht nur perfekt zueinander passen, sondern die man auch als Leser alle wahnsinnig gern hat – hier trifft dies aber ganz sicher zu! Verschiedener könnten Liselotte und Barbara nicht sein, doch gerade deswegen ergänzen sie sich bestens. Auch der absolut liebenswerte Grieche Dimitrios, der eines Tages erfährt, dass er doch Deutscher ist, passt irgendwie perfekt in diese Wohngemeinschaft. Die Geschichte der drei Figuren ist ziemlich schräg, sehr von Zufällen und viel Glück geprägt, aber dafür ungemein unterhaltsam. Die ein oder andere Spitze gegen die deutsche Bürokratie ist auch vorhanden, was mich persönlich nur noch mehr amüsiert hat. Zudem ist es eine lockere Geschichte über die Unterschiede mehrerer Generationen, Freundschaft und Familie. Florian Herb schreibt so flüssig und angenehm, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hatte. Wer also Lust auf kurzweilige Unterhaltung hat, sollte hiermit bestens unterhalten werden. In diesem Roman geht es wahrlich drunter und drüber! Florian Herb bietet nicht nur ganz verschiedene, abwechslungsreiche Charaktere, sondern vor allem aber eine unterhaltsame Geschichte darüber, wie man sich Freunde und Familie selbst am besten aussuchen kann.

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