Florian Herb Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

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Inhaltsangabe zu „Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot“ von Florian Herb

Alois Gschwend, Besitzer der örtlichen Brauerei in Nesselburg im Allgäu, steckt in der Krise. Seine Frau hat ihn verlassen, die Kinder sind in die Großstadt gezogen, und irgendjemand hat ihm das Gesundheitsamt auf den Hals gehetzt. Kurzerhand wirft er alles hin und braut nicht mehr. Das versetzt ganz Nesselburg in Aufruhr, denn welche Schande wäre es, das Bier zum 700-jährigen Dorfjubiläum aus dem Nachbarort zu importieren! In geheimer Mission reisen die Landfrauen nach Hamburg und überreden Alois’ Tochter Maria, heimzukehren und die Brauerei zu retten — mit den Waffen einer Frau .

Herzerfrischend wie das Allgäu selbst!

— Monika58097

Dies war eine nette Sommerlektüre rund ums Bier.

— Netti26111981

Nicht nur für Biertrinker

— Lilofee

Witzige Geschichte!!!

— Dion

lustiges leichtes Lesevergnügen

— zitroenchen76

Oans, zwoa, g'lesn!

— Leserin71

Ein Prosit auf diesen Roman;) süffiges Lesen inclusive:)

— Tine13

Wie ein sonniger Tag im Biergarten - beste Unterhaltung für's Herz.

— Bibliomarie

Ein köstlich zu lesender Roman, der manche bayerische Eigenheit aufs Korn nimmt! Lacher garantiert!

— lieberlesen21

Ein Buch, das bewusst mit den Klischees spielt, dafür ohne Mord und Mundart. Zumindest weitgehend. ;)

— Archer

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  • Maria, Aloisius und die Erhellung

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Monika58097

    12. August 2016 um 18:31

    Ried im Allgäu. Der Dorfgemeinschaft stehen neben dem 700-jährigen Dorfjubiläum noch etliche weitere Jubiläen ins Haus. Und was wäre eine Feier ohne Bier? Da ist Alois Gschwend gefragt, der örtliche Braumeister, bekannt für seine "Erhellung", ein Bier, das es sonst nirgendwo anders gibt. doch Aloisius, wie er genannt wird, mag nicht mehr brauen. Ein Unbekannter hat ihm das Finanzamt auf den Hals gehetzt. Die Frau, die ihn vor vielen Jahren verlassen hat und es vorzieht, in Italien zu leben und die Kinder, längst erwachsen und in der Großstadt wohnend - Aloisius schmeißt alles hin. Das ganze Dorf ist außer sich. So viele Feiern und keine Erhellung! Es kann doch nicht angehen, Bier aus dem Nachbarort zu importieren und dann welches, das längst nicht so gut ist wie die berühmte Erhellung. Zu einem echten Dorf gehören natürlich auch typische Landfrauen und diese machen sich auf den Weg nach Hamburg zu Tochter Maria. Maria soll ihren Vater zur Vernunft bringen und zugleich die Brauerei retten. Allzu schwer haben es die Rieder Landfrauen nicht Maria zu überreden. Sie ist gerade nicht gut auf ihren Mann zu sprechen, packt ihre Sachen und begleitet die Landfrauen zurück in die Heimat, zu der sie sich insgeheim schon ganz lange gesehnt hat. Wie Maria es schafft, ihren Vater auf den rechten Weg und die Brauerei wieder in Gang zu bringen, das lesen Sie am besten selbst!"Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" - eine herzerfrischende Lektüre, die im wunderschönen Allgäu spielt! Mir hat die Geschichte zudem als kleine Verlängerung zum Urlaub gedient, haben wir doch die schönste Zeit des Jahres im Allgäu verbracht. Orte, Landschaft, Menschen, all dies habe ich sofort wieder gesehen. Florian Herb schafft es hervorragend, das Allgäu-Flair rüber zu bringen. Mir war sofort alles vertraut und das nicht nur, weil ich kurz zuvor erst da war. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran. Ganz klasse die Landfrauen, wie sie sich aufmachen nach Hamburg und Maria, die verlorene Tochter zurückholen. Ganz toll, wie Maria die Ärmel hochkrempelt, anpackt und sich dann auch ihr Vater berappelt, aber nicht nur Maria bemerkt die Veränderungen, die mit Aloisius vonstatten gehen. "Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" - erfrischend bunt und heiter, wie das Allgäu! Ein tolles Lesevergnügen!

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  • Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    jackdeck

    15. June 2016 um 12:22

    In Ried steht die 700 Jahrfeier und diverse andere Jubiläen an, der Landesvater will anreisen und sich in blühenden Landschaften sonnen und seinen Wählern zeigen, da ziehen schwere Gewitterwolken über das Dorf im Allgäu. Alois, der Brauer, will nicht mehr. Da ist Hilfe gefragt, Alois Tochter Maris muss ran. Maria nimmt es dankend an, als die Landfrauen bei ihr in Hamburg auftauchen und möchten, dass sie mit ihnen nach Ried kommt um ihrem Vater mit der Brauerei zu helfen. In ihrer Ehe läuft es nicht rund und so packt sie ihre Sachen. In Ried versucht sie alles um die Brauerei und ihren Vater wieder auf Vordermann zu bringen, damit im nächsten Jahr das 700-jähre Dorfjubiläum auch mit dem hiesigen Bier gefeiert werden kann. Ein wunderbarer lustiger Roman über die Probleme einer Gemeinde, seien es die kleinen Zwischenmenschlichen oder die Politischen. In diesem Roman erlebt man alle. Florian Herb schafft es mit seiner sehr bildreichen Sprache, den Leser an die Geschichte zu fesseln. Die 15 angenehm kurzweiligen Kapitel lasen sich Dank des flüssigen und leicht verständlichen Schreibstils fast in einem Rutsch. 283 Seiten voller Spaß, Spannung und natürlich Bier. Ein unterhaltsames Buch für den Sommer.  

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  • Ein tolles, lustiges Buch

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    taddy92

    10. June 2016 um 08:47

    Das Cover: Frühlingshaft und mit der Frau im Dirndl und dem Bier sehr passend. Die Handlung: Maria nimmt es dankend an, als die Landfrauen bei ihr in Hamburg auftauchen und möchten, dass sie mit ihnen nach Ried kommt um ihrem Vater mit der Brauerei zu helfen. In ihrer Ehe läuft es nicht rund und so packt sie ihre Sachen. In Ried versucht sie alles um die Brauerei und ihren Vater wieder auf Vordermann zu bringen, damit im nächsten Jahr das 700-jähre Dorfjubiläum auch mit dem hiesigen Bier gefeiert werden kann. Der Schreibstil: Ein sehr lockerer Schreibstil, mit viel Humor und einfach zu lesen. Das Fazit: Florian Herb hat eine humorvolle Geschichte rund um das Bierbrauen und die bayerische Dorfkultur geschaffen. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und alles rund um das Dorf Ried und seine Bewohner kennen zu lernen. Der Autor schafft es aktuelle Probleme in die Geschichte einzubauen, zum Beispiel werden die Flüchtlinge in die Gemeinschaft integriert oder eben auch das Intrigen gespannt werden um noch mehr Touristen für den kleinen Ort im Allgäu zu begeistern und so noch mehr Geld zu bekommen. Und auch der Klimawandel macht in dem Buch vor nichts Halt, erst kein Schnee, dann viel Regen und dann doch zu viel Schnee. Es ist wirklich alles dabei. Alles in allem ein wirklich tolles Buch, das mir gut gefallen hat und das ich jedem empfehlen kann der es gern etwas humorvoller mag oder/und die Kultur besser kennen lernen will und zusätzlich ein bisschen was über das Bierbrauen erfahren möchte. Markus Huschele führte in seinem „Gästeservicecenter“ – wie die Tourismuszentralen im Landkreis nun seit drei Wochen hießen, nachdem die beauftragte Image-Consulting-Group Branding Solutions aus Wernigerode den Begriff „Tourist“ zu nahe an „Terrorist“ sah – kundenorientierte Servicegespräche mit potentiellen Gästen. S. 84

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  • Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Netti26111981

    22. May 2016 um 20:25

    Genau zur richtigen Zeit, 500 Jahre Reinheitsgebot, erscheint das Buch. Zum Thema Bier passend beginnt jedes Kapitel mit drei Hopfendolden. Könnten es vielleicht die Hersbrucker-Spät-Hopfendolden sein? Eine wunderbare Region mit vielen Traditionen, wird beschrieben. Die junge Tochter (Maria) eines Dorfbraumeisters verlässt die Enge des Heimatortes und erwartet in Hamburg DAS Leben. Den Bruder zieht die Kunst nach München und die Mutter brennt mit einem Italiener durch. Das normale Leben der Familie ist auseinander gebrochen. Der trunksüchtige und "kopflose" Braumeister, Aloisius Gschwend, will nicht mehr brauen. Die Jubiläen des Ortes werden wohl ohne dem geliebten Bier "Erhellung" gefeiert werden müssen. Oder?Die Dorfgemeinschaft, besonders die Landfrauen, gehen auf lange Reise nach Hamburg. Maria ist mit den zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Ehe unzufrieden und denkt an ihre Heimat und den Vater zurück. Ihr Entschluss steht fest, nach 20 Jahren kehrt sie in ihr Dorf zurück. Auch hier ist die Zeit nicht stehengeblieben. Massentourismus in den Bergen und Flüchtlingsthematik werden geschickt eingeflochten. Maria erinnert sich an ihre Herkunft und ihr Können. Ist Sie die rettende Engel? Kann Sie Versäumtes richten? Wird die süffige "Erhellung" fließen? Die Antworten darauf gibt das Buch."Hopfen und Malz - Gott erhalt's...!"

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  • Leserunde zu "Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" von Florian Herb

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    herb

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot – mein vierter StreichEin Roman, der im pittoresken Alpenvorland des Allgäus spielt und indem kein Mensch sein Leben lassen muss… geht das überhaupt?! Und wie!!!! Denn Maria kam, sah und braute!Alois Gschwend, Besitzer der örtlichen Brauerei in Ried im Allgäu, steckt in der Krise. Seine Frau hat ihn verlassen, die Kinder sind in die Großstadt gezogen und irgendjemand hat ihm das Finanzamt auf den Hals gehetzt. Kurzerhand wirft er alles hin und braut nicht mehr. Das versetzt ganz Ried in Aufruhr, denn welche Schande wäre es, das Bier zum 700-jährigen Dorfjubiläum aus dem Nachbarort zu importieren! In geheimer Mission reisen die Landfrauen nach Hamburg und überreden Alois´ Tochter Maria, heimzukehren und die Brauerei zu retten – mit den Waffen einer Frau.Wer eines von 15 Leseexemplaren ergattern möchte, dazu bereit ist sich aktiv bei der Leserunde einzubringen und im Nachgang den Roman auf den gängigen Seiten ehrlich zu bewerten sei dazu aufgemuntert mir folgende Frage kurz zu beantworten:Nach dem 500-jährigen Reinheitsgebot gehört nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe in das Bier hinein. Was meint ihr, welcher „illegale“ geheime Zusatz könnte dem Gerstensaft zu neuen geschmacklichen Höhenflügen verhelfen?Und nun Viel GlückEuer Flori

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    • 225
  • Lustiger Lokalkolorit

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Lilofee

    18. May 2016 um 13:22

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot von Florian Herb im Ulstein Verlag erschienen im April 2016 Ried im Allgäu fiebert seinem 700-jähriges Jubiläum entgegen. Der Schützenverein und die freiwillige Feuerwehr feiern ihr 150-jähriges, der Trachtenverein und die Landfrauen schauen auf ihr 100-jähriges bzw.70-jähriges Jubliäum. Es könnte alles so schön sein wenn nicht irgend jemand dem Geschwend Aloisius das Finanzamt auf den Hals gehetzt hätte. Der Aloisus braut nämlich das beste Bier weit und breit. Seit langem aber ist er sein bester Kunde und mit dem finanziellen ist es auch nicht weit her. Seine Frau, die Magdalena hat ihn vor langer Zeit für einen Zitronenschüttler verlassen und seine Kinder haben auch das Weite gesucht. Es kann nicht angehen das ausgerechnet ein Braumeister aus dem Nachbarort das Bier für dieses Jahrhundertereignis braut. Die Landfrauen machen sich auf den Weg nach Hamburg zur Maria. Maria ist die Tochter vom Geschwend Aloisius. Wird Maria ihrem Vater helfen und damit ganz Ried? Diese Geschichte ist ein wunderbarer Roman über die Braukunst und über den Zusammenhalt einer kleinen Dorfgemeinschaft. Das eine Familie eine Familie bleibt.In guten wie in schlechten Zeiten. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und der Humor ist einfach köstlich. Es grantelt durch die Geschichte das es eine Freude ist. Man hat das Gefühl direkt dabei zu sein. Alles wird so Echt und Lebensbejahend beschrieben. Ganz nebenbei wird einem auch die alte Kunst des Bierbrauens erläutert. Ein feines und kluges Buch. Nicht nur für Biertrinker. Unbedingt Lesen!

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  • Frisch gebraut ist halb gewonnen

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Dion

    08. May 2016 um 09:38

    Maria verlässt ihren Gatten in Hamburg und kehrt nach 20 Jahren zurück ins heimatliche Ried im Allgäu. Dort versucht sie die marode Brauerei ihres dauerbetrunkenen Vaters wieder flott zu machen.Ein unglaublich witziger Roman über die Stärken und Schwächen der verschiedensten Dorfbewohner in einem kleinen (fiktiven) Nest, das um die Gunst der Touristen kämpft und gleichzeitig mit Hilfe des viel gelobten Bieres des ansässigen Braumeisters die Gunst des Ministerpräsidenten gewinnen möchte, nachdem eine Umfahrungsstraße ja schon längst überfällig wäre.Maria erscheint als rettender Engel und fährt den Karren aus dem Dreck.Ganz großes Buchkino, leicht und spannend zu lesen! Sehr empfehlenswert und daher natürlich fünf Sterne!!!!

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  • Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    zitroenchen76

    05. May 2016 um 11:40

    Die Gemeinde Ried im Allgäu hat dieses Jahr viele Jubiläen zu feiern. Außerdem wird das Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Da es sogar noch eine Umgehungsstrasse geben soll, werden kurzerhand alle Feste an einen Tag gelegt, damit der Ministerpräsident glänzen kann. Jedoch schmeißt der Brauer Alois Gschwend alles hin: seine Tochter Maria stieg vor 20 Jahren in ein schnittiges Auto und lebt seitdem in Hamburg, die Frau ist nach Italien davon und der Brauerei Erbe ist lieber Künstler in München, außerdem hetzt jemand das Gesundheitsamt und die Steuer auf die Brauerei - Zeit für die Rente! Maria lebt wie gesagt seit 20 Jahren in Hamburg, die Kinder sind mittlerweile in Afrika und der Mann braucht seine Frau nur noch zum Reden schreiben. Glücklicherweise bitten nun die Landfrauen aus Ried um Hilfe. Maria muß die Brauerei und somit das ganze Dorf retten.... Ein wunderbarer lustiger Roman über die Problemchen einer Gemeine, seien es die kleinen Zwischenmenschlichen oder die Politischen. In diesem Roman erlebt man alle. Der Zusammenhalt der Gemeinde steht im Vordergrund. Der Autor schafft es mit seiner leichten lustigen Sprache den Roman zu einem Turnpager zu machen. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten sind sympathisch, nachvollziehbar. Das Beziehungsgeflecht im Dorf wird nie langweilig und außerdem lernen wir noch was übers Bierbrauen. Ein wunderbarer leichter Roman zum Abschalten und Genießen.

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  • Oans, zwoa, g'lesn!

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Leserin71

    04. May 2016 um 22:19

    Maria war seit 20 Jahren nicht mehr in ihrem (fiktiven) Heimatort Ried im Allgäu, aus dem sie wegen ihres Mannes nach Hamburg geflohen ist. Als die Rieder verschiedene Feste zusammenlegen wollen und viel Bier brauchen, wird ihnen klar, dass der alte Braumeister den Nachschub nicht brauen kann. Und so soll es seine Tochter Maria richten....Meine Meinung:Wenn das Buch ein Bier wäre, würde ich sagen, es ist ein sehr süffiges, helles Bier mit toller Schaumkrone. Es liest sich flüssig. Immer wieder gibt es einen Seitenhieb auf Politik und Gesellschaft. Einige Klischees werden bedient, aber auf eine amüsante Art und Weise. Auf wohltuende Art werden auch aktuelle Themen wie die Flüchtlingsthematik miteingeflochten.Mit den Protagonisten habe ich mitgefiebert, ob der Brauprozess mit der Geheimzutat gelingt. Sehr detailliert schildert Florian Herb die Entstehung des Bieres, von der Auswahl des Hopfens bis zur ersten Probe - sehr passend zum 500-jährigen Jubiläum des Reinheitsgebots. Mit Maria konnte ich mich gut identifizieren. Sie will ihrem Leben eine neue Wendung geben und hilft nicht nur sich, sondern auch ihrem Vater und dem ganzen Dorf.Das Buch geht runter wie Öl und bei mir hieß es: Oans, zwoa, g'lesn!

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  • Es lebe die Erhellung!!!

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Maddinliest

    04. May 2016 um 16:54

    Ein sehr unterhaltsames Buch über eine wunderbare Region und ihrer Tradition des Bierbrauens. Das Dorf Ried hat ein Problem, es steht das 700-jährige Dorfjubiläum an und die beheimatete Brauerei ist nicht mehr in der Lage, das Fest mit dem so geliebten Bier "Erhellung" zu versorgen. Der Besitzer der Brauerei wurde von seiner gesamten Familie verlassen und ihm fehlt der Antrieb und Mut, die bevorstehenden Aufgaben zu meistern und das Ruder in der herabgewirtschafteten Brauerei herumzureißen. Aber wer ein wirklicher Rieder ist, der gibt so schnell nicht auf. In der Gemeinde raufen sich einige Mitglieder auf, die verteilte Familie wieder zusammenzuführen. Gelingt es, Alois Gschwend, den Besitzer der Brauerei, wieder zu motivieren, oder muss wohlmöglich das Bier vom Nachbarort geordert werden? Florian Herb schafft es mit seiner sehr bildreichen Sprache, den Leser an die Geschichte zu fesseln. Er hat mit Maria und Alois Geschwend zwei urige und für die Region authentische Protagonisten geschaffen, die schnell die Sympathien des Leser für sich gewinnen können. Liebevoll werden einige Klischees so verpackt, dass sie glaubwürdig und original erscheinen. Sehr schön auch die Konfrontation der Traditionen aus dem tiefen Süden und dem hohen Norden. Gleichzeitig gelingen Florian Herb in seinem sehr unterhaltsamen Roman einige Seitenhiebe, wie exemplarisch gegen den Massentourismus in den Bergen. Insgesamt ein kurzweiliges Buch, welches großen Lesespaß verspricht. Wer einfach Lust auf ein unbeschwertes Lesevergnügen verspürt, liegt bei Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot aus meiner Sicht völlig richtig. Ich bewerte das Buch daher mit guten 4 von 5 Sternen und empfehle es gerne weiter.

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  • Spannende Geschichte um süffigen Gerstensaft !

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Tine13

    02. May 2016 um 10:31

    Im Dorf Ried im Allgäu gibt es viel zu Feiern, da kündigt sich selbst der Landesvater an, um sich im Glanze der Jubiläen zu sonnen. Es gibt große Pläne im Ort, doch leider spielen nicht alle mit ! Der grantelnde Aloisius Gschwend, Besitzer der Traditionsbrauerei des Ortes stellt sich quer. Von all seinen Lieben verlassen, trinkt er sein Bier nämlich lieber selbst und weigert sich Neues zu brauen. Welch eine Katastrophe, denn ein Fest ohne seine berühmte "Erhellung" scheint unmöglich ! Kurzerhand machen sich die Landfrauen des Ortes auf den Weg ins ferne Hamburg um Hilfe zu organisieren, denn seit 20 Jahren lebt dort seine Tochter Maria. Wird sie kommen und den Karren aus dem Dreck ziehen ? Eine sehr amüsante Geschichte rund ums Bier, die uns da vom Autor Florian Herb serviert wird. Er beschreibt das Dorf Ried und all die Dorfbewohner so liebevoll und bildhaft, da springt sofort das Kopfkino an. Alle bayrischen Klischees werden bedient, mediengeile Politiker, ein gschafftiger Bürgermeister, ein bigotter Pfarrer, patente Landfrauen in ihrer Tracht und als gelungene Krönung die Person des Brauers, der als eine Art bayrischer Käptain Sparrow beschrieben wird. Seine Tochter, die eigentliche Hauptperson, steht ihm in nichts nach und verwandelt sich von der braven Hamburger Kaufmannsgattin zurück in die kämpferische und heimatverbundene Maria.500 Jahre Reinheitsgebot wird dieses Jahr gefeiert und dazu passt dieses Buch einfach perfekt.Der Roman hat mir wirklich sehr gut gefallen, leider war er mir am Ende viel zu kurz;) Ich hätte zu gerne erfahren wie es mit der Familie Gschwend weitergeht...was macht Maria denn nun mit ihrem Gatten und bekommt auch der Aloysius seine Magdalena zurück ? Das Happy End fühlt sich nicht so ganz vollständig an.....vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung;)

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  • Maria packt's an

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    Bibliomarie

    01. May 2016 um 11:27

    Was für eine Tragik: In Ried steht die 700 Jahrfeier und diverse andere Jubiläen an, der Landesvater will anreisen und sich in blühenden Landschaften sonnen und seinen Wählern zeigen, da ziehen schwere Gewitterwolken über das Dorf im Allgäu. Alois, der Brauer, will nicht mehr. Er ist allein, im Dauerrausch, das Finanzamt droht, seine Kinder und seine Frau haben das Weite gesucht, er will seine Vorräte auftrinken und dann ist Schluss. Dass sein Bier, das berühmte „Erhellung“ und seine Braugeheimnisse verloren gehen, ist ihm auch schon egal. Aber nicht dem Dorf, vor allem nicht den Landfrauen, die in Wirklichkeit die Geschicke im Ort lenken.In höchster Not reisen sie in den Norden, um Maria heimzuholen. Die hat vor 20 Jahren das Elternhaus verlassen und ist dem schönen Jan nach Hamburg gefolgt. Aber es trifft sich gut, dass Maria auch das Gefühl hat, es muss im Leben noch mehr geben, als das Anhängsel eines erfolgreichen Mannes zu sein. Der im Übrigen überhaupt nicht merkt, dass er ohne seine Frau nicht da stände, wo er heute ist. Die Kinder sind aus dem Haus und ein Hund ersetzt nicht den Ehemann – oder doch?Jedenfalls: Maria hilft. In diesem Buch wird zugepackt, die Figuren sind wunderbare Originale, urig und wie aus dem Bilderbuch. Es wird jedes Klischee zitiert, dass man aus der Tourismusbranche kennt und weil der Autor sie spitzfindig und mit feiner Ironie benutzt, macht es einen „Mordsspaß“ zu lesen. Wie Maria tatkräftig zupackt, sich als Allgäuer Version eines Robin Hood – Mutters altes Trachtenkostüm mit Hut beschwört vor meinem inneren Auge die Version gradezu herauf – dem Finanzamt, Gläubigern und halbseidenen Investoren entgegenstemmt, ist pures Kino. Man darf sich bestens amüsieren und auch ein wenig seufzen, wenn die Versöhnung von Vater und Tochter ansteht. Es ist auch was „für’s Herz“ und für einige Stunden pures Lesevergnügen. An diesem Buch gefällt mir, dass es einfach unterhalten will und das auf gelungene, nie platte Weise. Gleichzeitig ist es auch eine Hommage an die bayerische Braukunst und das Handwerk. Wäre das Buch ein Bier, würde ich sagen: Süffig!      

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  • Sie kam, sah und braute

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    esposa1969

    30. April 2016 um 15:38

    Klappentext:Alois Gschwend, Besitzer der örtlichen Brauerei in Nesselburg im Allgäu, steckt in der Krise. Seine Frau hat ihn verlassen, die Kinder sind in die Großstadt gezogen, und irgendjemand hat ihm das Gesundheitsamt auf den Hals gehetzt. Kurzerhand wirft er alles hin und braut nicht mehr. Das versetzt ganz Nesselburg in Aufruhr, denn welche Schande wäre es, das Bier zum 700-jährigen Dorfjubiläum aus dem Nachbarort zu importieren! In geheimer Mission reisen die Landfrauen nach Hamburg und überreden Alois’ Tochter Maria, heimzukehren und die Brauerei zu retten — mit den Waffen einer Frau.Leseeindruck:Nachdem ich vom Autor Florian Herb bereits "Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg" lesen durfte, freute ich mich sehr auf einen weiteren amüsanten Unterhaltungsroman des Autors, welcher uns mit "Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" nun vorliegt. Wie man dem Klappentext bereits entnehmen konnte ist ganz Ried im Allgäu in Aufruhr, denn Alois Gschwend, Besitzer der örtlichen Brauerei, steckt in einer Krise und braut nicht mehr. Aber die Allgäuer Landfrauen haben schon eine Idee, wie sie ihr Bier wieder gebraut bekommen: Sie reisen nach Hamburg und überzeugen Alois Tochter Maria wieder heimzukehren, um die Brauerei aufleben zu lassen. Maria reist also heim, um die Brauerei mit den Waffen einer Frau und die Ehre des Biers zu retten...Ein wunderbar unterhaltsamer Roman mit einer Vielzahl von sympathischen Protagonisten, welcher mich viel schmunzeln und lachen ließ. Bayern, Bier und Brauerei.... das passt einfach zusammen und so hatten wie neben viel Lokalkolorit auch viel amüsante Szenen dabei. Die 15 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel lasen sich Dank des flüssigen und leicht verständlcihen Schreibstils fast in einem Rutsch. 283 Seiten voller Spaß, Spannung und süffigem Bier.Das Cover ist okay. Passend zum Inhalt, ein wenig kitschig mit den Blümchenornamenten, aber macht eben deutlich, dass Bier hier eine tragende Rolle spielt.@ esposa1969

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  • Ein amüsanter, heiterer Roman zum Entspannen und Lachen

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    lieberlesen21

    29. April 2016 um 22:41

    Maria aus Bayern hält es 20 Jahre bei ihrem Hamburger Ehemann Jan Jansen aus. Jetzt aber, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, will sie nicht länger nur das Anhängsel ihres Mannes sein, der sie für sein gutes Renommee braucht. Maria möchte etwas Eigenes, Sinnvolles tun und nicht bloß für ihren Mann die Reden schreiben. So kommt ihr der Hilferuf aus ihrer alten Heimat Ried gerade recht. Die Landfrauen, die noch etwas bewirken können in ihrer kleinen Gemeinde, sind extra angereist, um Maria wieder nach Hause zu holen. Dort leitete Marias Vater Aloisius einst die traditionsreiche Familienbrauerei, deren innerstes Geheimnis von Generation zu Generation auf dem Sterbebett weitergegeben wurde. Nun steht sie still. Das einst berühmte und gern getrunkene Bier „Erhellung“ wird nicht mehr gebraut. … und noch mehr liegt in Ried im Argen. Sowohl persönlich für Aloisius, als auch politisch für die Gemeinde Ried. Kann Maria retten, was zu retten ist? Der Leser ist mitten dabei, wenn Maria in Ried aktiv wird und so manche Klippe meistert. Rettet sie die Familenbrauerei? Ein amüsant zu lesende Roman, bei dem einen das Lachen begleitet. Vieles typisch Bayerisches ist mit in die Handlung eingebaut oder wird aufs Korn genommen. Ein flüssig zu lesender Roman, der es wert ist gelesen zu werden und Spaß ist dem Leser garantiert.

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  • Maria braut die "Erhellung"

    Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

    cyrana

    28. April 2016 um 19:16

    Maria hat vor 20 Jahren die elterliche Brauerei im Allgäu fluchtartig im Auto ihres späteren Mannes verlassen und führt seitdem ein Leben in Hamburg, das ihr mehr und mehr sinnentleert vorkommt. Die Kinder sind beide in Afrika, der Mann arbeitet viel und sie fühlt sich mehr als Staffage und Redenschreiberin für ihren Mann, der nie Zeit für sie hat. Derweil trinkt ihr Vater Alois immer mehr und die Brauerei verkommt. Doch jetzt steht ein Jubiläum an und dafür braucht man doch das lokale Bier „Erhellung“ vom Alois. Aber der will nicht mehr. Also reisen die Landfrauen in den hohen Norden, um Maria nach Hause zu holen, damit diese ihre Mutter wieder zurück bringt. Die Geschichte eines Rettungsversuches – die Traditionsbrauerei gehört schließlich schon seit Jahrhunderten zu Ried, Intrigen, Pannen und weitere Hindernisse lassen den Leser immer tiefer in das Beziehungsgeflecht des Dorfes eintauchen. Die Geschichte ist witzig erzählt, die Charaktere eigenwillig, liebevoll, intrigant, fremd oder betrunken. Man erfährt einiges über das Leben in einem Dorf im Allgäu und über das Bierbrauen, ohne das dies zu sehr in technische Details geht. Eine kurzweilige, amüsante Geschichte mit hohem Unterhaltungswert.

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