Florian Homm Endspiel

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Inhaltsangabe zu „Endspiel“ von Florian Homm

So kommen Sie durch jede Krise!

Die Finanz-, Euro- und Wirtschaftskrise ist noch längst nicht ausgestanden, auch wenn die Medien, Politiker und Notenbanker Sie das glauben machen wollen. Ein fataler Trugschluss. Die offiziellen Zahlen der großen Volkswirtschaften wie der USA, Japan und des Euroraums sind hemmungslos frisiert, die Staatsverschuldung ist weit größer als angegeben und die Inflation liegt weit höher, als es die offizielle Statistik verbreitet. Die zunehmend angespannte Lage in China und die Unruhen in Europa sind aber nur der Auftakt für viel dramatischere Ereignisse: das Endspiel um die globalen Vermögenswerte. Die meisten werden in der unausweichlichen finanziellen Kernschmelze alles verlieren. Nur die wenigsten werden sich wirkungsvoll schützen können. Einige wenige werden sehr gut am Niedergang verdienen.

Florian Homm, Spiegel-Bestsellerautor, Volkswirt und Absolvent der Harvard Business School, betreibt keine theoretische Ursachenforschung, sondern kommt sofort auf den Punkt: Wie können Sie als Privatanleger Ihr Geld vor dem nächsten Crash und vor raffgierigen Regierungen in Sicherheit bringen? Wie können Sie trotzdem gewinnbringend Geld anlegen und sogar von fallenden Kursen profitieren? Welche Anlageformen führen durch die nächste große Krise und welche nicht? Welche Strategien können Sie von den Superreichen übernehmen?

Über viele Jahre hat Homm als Deutschlands erfolgreichster Hedgefondsmanager bewiesen, dass man gerade in einem negativen Wirtschaftsumfeld und besonders bei fallenden Kursen attraktive Gewinne realisieren kann.

Sein Insiderwissen fasst er in diesem Buch, zum allerersten Mal, exklusiv für Sie als Klein- und Privatanleger zusammen.

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    Endspiel

    R_Manthey

    19. February 2016 um 11:17

    In seinem ersten Buch beklagte Florian Homm noch, dass er die falschen Götter angebetet hätte. Seine zweite Publikation ist einer wahrhaft Heiligen gewidmet, an die er auch noch im dritten Buch glaubt. Hinzugekommen ist nun, dass er offen für die Linkspartei wirbt. Das klingt alles ein wenig bizarr, aber es passt zur multipolaren Persönlichkeit des Autors. Ich würde mir ein solches Urteil nicht erlauben, wenn es nicht vom Autor selbst stammen würde. Obwohl Florian Homm auch in diesem Buch einiges aus seiner Vergangenheit als einer der größten deutschen Hedgefondmanager erzählt, kann man sich dennoch auch nach diesem Buch kaum ein Bild davon machen, was er wirklich damals tat. Dazu fehlen einfach zu viele Bestandteile dieses Puzzles. Immerhin erfährt der Leser, dass Homm ein Spezialist für Leerverkäufe war. Solche Menschen werden in der Öffentlichkeit nicht gerade mit Lob überhäuft, denn sie spekulieren auf den wirtschaftlichen Ruin eines Unternehmens und beschleunigen ihn gegebenenfalls. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um völlig überschuldete Gesellschaften. Und damit wären wir beim Thema. Denn in diesem Buch geht es um hoffnungslos überschuldete Volkswirtschaften, deren finanzielles Ende bevorsteht. Allen westlichen Industriestaaten stehen vor diesem unausweichlichem Schicksal, denn statt zu rechten Zeit der Wahrheit ins Auge zu blicken und umzusteuern, haben sie alles getan, um die Insolvenz zu verschleppen. Im Jargon der deutschen Politik heißt das "Zeit kaufen". In diesem Buch versucht Florian Homm nun erstens die Lage zu analysieren und zweitens Ratschläge zu erteilen, wie man sich möglichst schadensarm aus dem zu erwartenden Endspiel heraushält. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Analyse ist sehr gut, der zweite Teil eine Enttäuschung. Insofern hat dieses Buch bis auf ein paar Ausnahmen meine Erwartungen ziemlich getroffen. Eine dieser Ausnahmen besitzt schon wieder eine gewisse Komik. Denn auf der einen Seite vergleicht Homm die Situation der westlichen Gesellschaften mit den Pleitekandidaten aus seinem Hedgefondleben. Auf der anderen Seite sollen seine Leser aber um Gottes Willen nicht das machen, was er damals tat. Homm hätte nämlich damals leerverkauft. Das kann man natürlich auch jetzt machen, indem bei einem Aktienindex auf fallende Kurse setzt. Das geht allerdings nur über Derivate. Und solches Teufelszeug lehnt Homm jetzt ab. Oder besser: Er warnt seine Leser davor, weil man davon etwas verstehen muss. Und genau das traut er seinen Leser (wohl meistens zu recht) nicht zu. Mit dieser Aussage ist die Pointe des Buches also schon einmal eine völlig andere als man bei Homm vielleicht erwartet hätte. Was soll man also sonst machen? Physisches Gold kaufen, sich Vorräte anlegen, sich einen sicheren Nebenverdienst besorgen? So in etwa. Und die Linkspartei wählen. Leider habe ich nicht wirklich begriffen, was Homm sich davon erhofft. Besondere ökonomische Kompetenz vielleicht? Planwirtschaft? Man fragt sich da schon, was im Kopf von Homm vorgeht. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ihm diese Partei bei seiner Freilassung geholfen hat. Homms Analyse der ökonomischen Situation der westlichen Staaten ist fast brillant. Darüber hinaus entwickelt er zwei mögliche Szenarien: einen Crash, ausgelöst durch einen externen Schock, und das japanische Modell des langen Siechtums, auf das unsere selbsternannten Eliten hinsteuern. Denn sie wollen unter allen Umständen das Unvermeidliche solange wie möglich hinauszögern. Griechenland steht dafür als Beispiel. Homms Ratschläge hingegen bieten kaum Neues. Dafür kann er nichts, denn auch er kann kein Wundermittel erzeugen, zumal niemand genau weiß, wie die Abläufe tatsächlich sein werden. Kaum jemand wird die "Kernschmelze des Finanzsystems sicher überstehn", wie der Untertitel dieses Buches behauptet. Es sei denn man gehört zum Geldadel, wie Homm bestimmte Kreise nennt, die sicher wieder aus dieser Krise gestärkt hervorgehen, weil sie die nötigen Mittel und Techniken dafür besitzen. Den anderen bleiben solche Bücher.

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