Florian Illies

 3.6 Sterne bei 704 Bewertungen
Autor von Generation Golf, 1913 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Florian Illies

Florian Illies, Jahrgang 1971, studierte nach seinem Abitur Kunstgeschichte und Neuere Geschichte. Nachdem er anschließend als Volontär bei der Fuldaer Zeitung tätig war, arbeitete er unter anderem als Feuilletonredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bekannt wurde Illis durch seinen Bestseller "Generation Golf", das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde. Ein Jahr zuvor wurde der Autor für sein literarisches Schaffen mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet. Florian Illis ist der Gründer der Zeitschrift "Monopol" - eine Zeitschrift für Kunst, Literatur und Lifestyle.

Neue Bücher

1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte
Erscheint am 24.10.2018 als Hardcover bei S. FISCHER.
1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte. Die Fortsetzung des Bestsellers 1913
Erscheint am 26.10.2018 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Florian Illies

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Florian Illies1913
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1913
1913
 (246)
Erschienen am 19.02.2015
Florian IlliesGeneration Golf
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Generation Golf
Generation Golf
 (251)
Erschienen am 01.06.2001
Florian IlliesAnleitung zum Unschuldigsein
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Anleitung zum Unschuldigsein
Anleitung zum Unschuldigsein
 (79)
Erschienen am 01.11.2002
Florian IlliesGeneration Golf zwei
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Generation Golf zwei
Generation Golf zwei
 (62)
Erschienen am 01.03.2006
Florian IlliesOrtsgespräch
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Ortsgespräch
Ortsgespräch
 (41)
Erschienen am 09.01.2008
Florian IlliesGerade war der Himmel noch blau
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Gerade war der Himmel noch blau
Gerade war der Himmel noch blau
 (1)
Erschienen am 26.10.2017
Florian IlliesAnleitung zum Unschuldigsein
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Anleitung zum Unschuldigsein
Anleitung zum Unschuldigsein
 (0)
Erschienen am 30.09.2015
Florian Illies1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte
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1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte

Neue Rezensionen zu Florian Illies

Neu
M

Rezension zu "Anleitung zum Unschuldigsein" von Florian Illies

Total witzig und sarkastisch
MagdaLenavor 7 Monaten

Für alle diejenigen, die sich ständig den Kopf zerbrechen, was sie falsch machen, wem sie eventuell Böses getan haben, wem sie noch etwas Gutes tun könnten, wen sie verletzt haben könnten, wie sie es wieder gut machen können......ist diese Buch geschrieben. Total skurril und schräg. Ich mag es :-)

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YukBooks avatar

Rezension zu "1913" von Florian Illies

Der Sommer des Jahrhunderts
YukBookvor 10 Monaten

Wie hätte wohl ein Buch über das Jahr 2017 ausgesehen, wenn Florian Illies Momentaufnahmen von aktuellen Geschehnissen und Persönlichkeiten zusammengestellt hätte? Vermutlich hätten die bildende Kunst und Literatur nicht so im Mittelpunkt gestanden wie in diesem Buch, das vor fünf Jahren erschienen ist. Das Konzept finde ich originell: Der Autor und Kunsthistoriker knöpft sich jeden Monat einzeln vor, schildert die aus seiner Sicht erwähnenswerten Ereignisse und hangelt sich so durch das ganze Jahr.

Der Kunsthistoriker erzählt dabei so locker, klug und amüsant, dass man keine Mühe hat, sich in die schnell wechselnden Situationen hineinzuversetzen. Haben wir gerade noch mit Kafka über einen Liebesbrief an die Angebetete Felice gebrütet, befinden wir uns kurze Zeit später bei Asta Nielsen, die ihre ersten Filme dreht. Bemerkenswert ist, dass der Autor nur einzelne Tage im Leben verschiedener Persönlichkeiten beschreibt und doch das Typische an ihrem Wesen erfasst und illustriert.

Er schafft immer wieder einen eleganten Übergang zwischen den Momentaufnahmen und Anekdoten und gibt dem Leser das Gefühl, das Jahr ziehe wie ein Film vor seinem Auge vorüber. Bald fühlt man sich fast angesteckt von den herrschenden Neurosen und der Untergangsstimmung, die Schriftsteller, Maler und Psychoanalytiker gleichermaßen ergreift. Allmählich versteht man, wie daraus die dem Morbiden zugetane Wiener Intelligenz entstand.

Manche Fakten ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch, zum Beispiel, dass Marcel Duchamp immer noch keine Lust hat, die Malerei wieder aufzunehmen. Im Laufe des Buches sind einem die Protagonisten schon so vertraut, dass man das Gefühl hat, auf einen Sprung bei Rilke, Kokoschka, Schnitzler oder Freud vorbeizuschauen, und sich mit einem „What’s up?“ auf den Lippen zu erkundigen, wie die Dinge stehen. Eine erstaunliche Leistung von Florian Illies, die Fülle und Vielfalt eines ganz besonderen Jahres in ein unterhaltsames Büchlein zu packen.

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Buecherfreundinimnordens avatar

Rezension zu "1913" von Florian Illies

Interessante Zeitstudie in Sachen Kunst und Lebensgefühl
Buecherfreundinimnordenvor einem Jahr

Der Autor schildert die Befindlichkeiten diverser Geistesgrößen und Künstler im Jahr 1913. wir erleben auszugsweise mit, was Rilke, Kafka oder Jung ( um nur einige zu nennen) kurz vor Beginn des ersten Weltkriegs getan, gedacht, geschrieben haben. Mit wem oder über wen sie sich amüsierten, was sie quälte, wie es um ihre finanzielle Situaion bestellt war: alles dabei. Das letzte Jahr im Frieden, bevor die Hölle losbricht: das ist durchaus interessant, allerdings habe ich das ähnlich angelegte Buch von Werner Biermann ( Sommer 39) noch spannender gefunden. Biermann beleuchtet die europaweite Lage auch politisch, das hat mir gefallen und bei mir noch mehr Interesse geweckt - daher 4 von 5 Sternen für Illies.

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Florian Illies wurde am 04. Mai 1971 in Schiltz (Deutschland) geboren.

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