Florian Kührer Vampire

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Inhaltsangabe zu „Vampire“ von Florian Kührer

Die Vampire sind zurück! Ob als blutgierige Monster,
aristokratische Einzelgänger, sensible Feingeister oder als
Ziel erotischer Schwärmereien - die Grenzgänger zwischen
Leben und Tod haben nichts von ihrer Jahrhunderte langen
Faszination verloren. Als Geschöpfe menschlicher
Phantasie sind sie Spiegel unserer Ängste und Wünsche
und zugleich Fenster zu einer anderen Welt. Was ist ihr
Geheimnis? Und wo liegt die Grenze zwischen Mythos
und Realität?
Dieses Buch entwirrt mit kritischem Blick die Motivstränge
des Vampir-Mythos und erzählt dabei die Geschichte
vom Aufstieg eines Dorfmonsters zu einem der größten
Popstars der Moderne.

Ich wurde mit diesem Buch einfach nicht richtig warm

— EmilyTodd

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  • Leider eher langweilig

    Vampire

    EmilyTodd

    16. January 2017 um 10:40

    Da ich einfach alles verschlinge was mit Vampiren zu tun hat. Das ganze Thema finde ich hoch spannend. Und ich freute mich auf ein Sachbuch was dieses Thema aufgreift. Aber schon nach den ersten Seiten merkte ich, ich werde mit diesem Buch nicht so richtig warm. Auch der Schreibstil des Autors machte es mir sehr schwer zu folgen. Zu dem sind viele Themen sehr langatmig und auch doppelt beschrieben, dass beim lesen keine wirklich Freunde aufkommen wollte und sogar eher Langeweile. Ich habe mich aber bis zur letztes Seite durch gekämpft, was viel länger gedauert hat, als ich normalerweise brauchen für ein Buch mit etwas über 300 Seiten. Das Buch steckt trotz alle dem voller Informationen und für jeden der sich für das Thema interessiert könnte das Buch etwas sein. Ein Versuch ist es wert, ob man damit klar kommt oder nicht. Ich gebe dem Buch daher, 2 von 5 Sternen. 

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    ina_kzeptabel

    10. February 2013 um 10:18

    Das Thema: Vampire. Das sagt der Titel ja nun auch schon aus. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Untote? Mythen? Florian Kührer hat es sich zur Aufgabe gemacht uns einen detaillierten Hintergrund zu dem ganzen Hype zu geben. Dabei beschäftigt sich das Buch nicht nur mit dem neuerlichen Geschichten rund um Edward und Bella. Nein, hier geht man weit in die allgemeine Geschichte zurück, denn der Mythos Vampir besteht schon wesentlich länger - man kann ihn bis rund zum 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Wie nun alles seinen Zusammenhang findet und welche Begrifflichkeiten eine wichtige Rolle spielen, wo man welche Art Vampir findet - das alles kann man in diesem Buch nachlesen. Der Stil: Florian Kührer hat sich für eine klassische Variante entschieden, er geht (mehr oder weniger) chronologisch vor, was bei diesem umfangreichen Thema auch sinnvoll gewählt ist. Wer ein trockenes Sachbuch erwartet, wird hier überrascht werden - auch wenn es ihm nicht immer ganz gelungen ist, hat der Autor versucht Witz und einen gewissen Charme in das Buch einfließen zu lassen. Stellenweise ist dies auch gelungen, wobei ich manche Formulierungen doch ein wenig unglücklich getroffen finde. Die Gliederung einiger Kapitel hätte ich persönlich auch anders strukturiert, aber das Buch funktioniert dennoch. Man kann sich über einzelne Abschnitte informieren oder es am Stück lesen - beide Varianten sind möglich. Mein Fazit: Wer gerne mehr über Vampire wissen möchte, für den ist dieses Buch eine gute Kaufempfehlung. Mich hat vor allem der geschichtliche Hintergrund interessiert und bin doch recht zufrieden mit den Informationen. Weiß ich nun mehr? Definitiv, ja!

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    Twilight1996

    07. February 2013 um 22:02

    Inhalt: „Vampire: Monster - Mythos – Medienstar“ ist in folgende Bereiche gegliedert: - Einführung in das Thema Vampire - Der Vampir im Volksglauben - Monster der Moderne: Der Vampir als Medienstar - Ein Mythos zwischen den Extremen - Resümee: Vom Monster zum Medienstar - Epilog - Anhang (Weiterführende Literatur, Literatur- und Abbildungsverzeichnis, Anmerkungen) Autor: Florian Kührer wurde 1982 geboren und wuchs in Pulkau/Österreich auf. Er studierte Gesichte mit dem Schwerpunkt Osteuropa sowie Romanistik/Rumänisch an der Universität in Wien/Österreich. Außerdem absolvierte er zwei Semester an der Universität von Klausenburg/Rumänien. Meine Meinung: Normalerweise lese ich nicht oft (und gerne) Sachbücher, doch bei „Vampire: Monster – Mythos – Medienstar“ machte ich eine Ausnahme – da ich mich sehr für Vampire bzw. Vampirliteratur interessiere und mich gerne einmal intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen wollte. Durch den Roman konnte ich ein paar Dinge erfahren, die ich noch nicht wusste, doch das meiste war mir schon bekannt. Das Spektrum der in der Lektüre behandelten Themen ist sehr breit gefächert und umfassend. Neben dem Fließtext befinden sich im Buch auch einige Abbildungen, die das Geschriebene veranschaulichen sollen – es hätten meiner Meinung nach gerne noch mehr sein dürfen. Der Schreibstil von „Vampire: Monster – Mythos – Medienstar“ ist sachlich und es befinden sich viele Fremdwörter darin (was bei einem Sachbuch aber nicht sonderlich überrascht). Besonders gut gefielen mir die Kommentare des Autors Florian Kührer, die das Buch an einigen Stellen ein wenig auflockerten und mich teilweise auch zum Schmunzeln brachten. Empfehlen würde ich den Roman Lesern ab 15 Jahren und Erwachsenen, die sich für das Thema Vampir interessieren und gerne mehr über ihn erfahren möchten. Insgesamt fand ich „Vampire: Monster – Mythos – Medienstar“ sehr informativ, obwohl ich nicht viel wirklich Neues erfahren habe. Ich hätte mir aber mehr Bilder zur Veranschaulichung gewünscht (zwar sind ein paar im besprochenen Buch enthalten, doch es hätten gerne noch mehr sein können). Aufgrund dieses Kritikpunktes vergebe ich 4,5 von 5 Monden und kann das Buch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    funne

    28. December 2012 um 14:47

    Erstmal möchte ich meine Erleichterung auftischen: Nein, man hat nicht versucht, mir aufzudrehen, dass der Vampir real sei, wie ich beim ersten Lesen des Klappentextes gedacht hatte! xD Weiterhin gibt es zu sagen, dass meine Meinung in diesem Buch recht zwiegespalten ist – einerseits finde ich es wundervoll, andererseits einfach schrecklich. Erstmal meine Kritik ^^: Oft (besonders am Anfang) hatte ich das Gefühl, der Autor redet um den heißen Brei herum. Recht selten gab es klare Informationen, sondern eher langweilige Geschichten und Vorstellungen von Leuten, die zwar etwas (Wichtiges) mit Vampirismus zu tun haben, eigentlich jedoch niemanden interessieren. Gegen Mittelteil, als ich das ganze Buch etwas spannender fand, wusste ich diese ganzen „Geschichte und Vorstellungen“ wirklich zu schätzen. Wenn es um das Thema Twilight, True Blood und The Vampire Diaries geht, glaube ich, dass der Autor sich damit kaum bis gar nicht auskennt. Auf Seite 171 schrieb er: „Bei der Geburt kann Edward Bella nur vor dem Tod retten, indem er ihr eine Spritze mit seinem Blut ins Herz stößt […]“ Als ich das gelesen habe, dachte ich nur: Was soll denn das? xD Aber darauf werde ich nicht weiter eingehen, denn die meisten, die den vierten Teil gelesen habe wissen ja, dass es nicht sein Blut war – genau wie Jacob kein Werwolf ist… Außerdem wurde Bellas Entscheidung zwischen Edward und Jacob als „rassisch“ bezeichnet. Natürlich habe sich Bella für Edward entschieden. „Der dunkle Jacob tritt gegen den bleichen Edward an, der Indianer aus dem Reservat gegen den weißen Ärztesohn, Blockhütte und Werkstatt gegen Designervilla und Gemäldesammlung […]“ (S. 176) Noch ein kleines Kriterium waren zwei Namen, die der Autor mehrmals erwähnt hat – dabei jedoch dieselbe Person gemeint, jedoch eine andere Schreibweise angewendet hat… das hat ein wenig irritiert. Einmal waren es Caroline und Carolyn und einmal Karl und Carl. Außerdem waren die Erzählungen nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Gutes gibt es natürlich auch zu sagen. Zwar wird es erst später wirklich spannend, doch es wird schließlich überhaupt spannend. Oft konnte ich gar nicht vom Buch weg. Außerdem habe ich sehr viel über Vampire und ihre Geschichte „gelernt“, was ich richtig super finde. Ich habe mir auch einige Filmtitel aufgeschrieben, die ich mir anschauen werde. Beim Lesen wird sehr deutlich, dass der Autor viel recherchiert und sich wirklich Mühe gegeben hat. Dabei blieb auch das Sachbuch ein Sachbuch, also keine klare persönliche Meinung, sondern einfach Informationen. So was bekommt nicht jeder hin. Am Besten fand ich jedoch das Resümee – wie in den Kriterien schon erwähnt zog sich das Buch ab und zu in die Länge und man war nicht mehr ganz so aufmerksam. Im Resümee war der Inhalt aller Kapitel kurz und knapp, mit den wichtigsten Informationen, wenn auch natürlich nicht allen, zusammengefasst. Wie man hier sehen kann, bin ich mir absolut nicht einig, wie ich mich entscheiden soll. Also nehme ich die Mitte meiner Punktescala – 5 Punkte. Fazit: Das Buch ist wirklich interessant und lehrreich, wenn auch mit ein paar kleinen Macken.

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    BeckyHH

    19. December 2012 um 19:57

    Der Mythos Vampir wird hier bei von Grund auf erforscht und das jüngste Datum, welches mir im Kopf hängen geblieben ist, ist das 12. Jahrhundert, also quasi eine Art „Beginn“. Der Autor Florian Kührer zeigt verschiedene Facetten der Vorstellung der Menschen zum Thema „Vampir“ und erzählt vom Volksglauben verschiedener Völker und stellt so ziemlich gut die ursprüngliche Bedeutung des Mythos dar. Bevor er allerdings überhaupt mit der Forschung nach dem ursprünglichen Vampir beginnt, spricht er erst einmal über die Wiedergeburt der Menschen und greift dabei auch auf einen kleinen Teil der Bibel zurück. Dieses Buch ist für mich ein Sachbuch mit religiösen Anteilen, was mich anfangs verwirrt hat, da ich den Zusammenhang zwischen dem Vampir von heute (Beispiel Edward Cullen) und dem Volksglauben von Damals nicht erkannt habe. Gut finde ich, dass man in diesem Buch keine schwierigen Fachwörter findet. Alles ist sehr simpel und leicht verständlich beschrieben und wird teilweise sogar mit Bildern und / oder einer Karte dargestellt, sodass die Leser die Eindrücke weiter vertiefen können. Mit Wissen prall gefüllt, sollte man sich wirklich nur mit diesem Buch befassen, sofern man die Zeit dazu hat. Sollte ich jemals auf die Idee kommen ein Buch zu schreiben, in dem es um Vampire geht, werde ich diese Lektüre mit Sicherheit noch mal Lesen um mein Wissen wieder aufzufrischen und mit einfließen zu lassen. Bisher habe ich kein Sachbuch dieser Art gelesen und ich muss leider gestehen, dass es zwar sehr informativ und gut geschrieben ist, mich aber nicht in einen Zustand von Lesefluss und Wissensdurst versetzen konnte. Copyright © 2012 by Rebecca H.

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    World_of_tears91

    19. December 2012 um 19:20

    Vampire, überall wo man hinblickt Vampire! Ob nun auf bedrucktem Papier, im Fernsehen oder auf der Leinwand - der klassische Vampir und seine jugendlichen Enkel haben seit ihrer "Entdeckung" einen medialen Siegeszug hingelegt, der seinesgleichen sucht. Florian Kührer befasst sich in seinem Buch mit eben diesem Phänomen. Dabei deckt er eine ganze Bandbreite ab, sodass man nach dem Zuklappen des Buches schon fast als Vampir-Experte durchgehen könnte! Das beginnt damit, dass die historischen und mythologischen Hintergründe des Fabelwesens Vampir abgeklärt werden und erstreckt sich dann über die anfänglichen Verfilmungsversuche bishin zum Twilight-Hype. Dabei werden aber auch noch ganz interessante Ecken des Vampirs und seines Mythos´ erleuchtet, über die man sich auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so großartig Gedanken machen würde. Insgesamt ist der Gehalt an Wissen wirklich sehr hoch und ich habe einiges erfahren, was ich bisher noch nicht wusste und das, obwohl ich eingefleischter Vampir-Fan bin! Der Autor geht mit einer sehr sachlichen Ansichtsweise an dieses mystische Thema heran, übrigens auch im Hinblick auf den Hype um Jung-Vampire ala Edward und Co. Dieser sehr nüchterne Schreibstil ist bestimmt nichts für jeden, aber mich hat er ganz und gar nicht gestört, schließlich handelt es sich um ein, fast schon wissenschaftliches, Sachbuch. Und das merkt man auch, denn die weiterführenden Angaben, Quellen und insgesamt die gründliche Prüfung der Fakten, sind dafür typische Merkmale. Auch wenn ich kein Fan von glitzernden Vampiren bin, fand ich es sehr gut, dass die Entwicklung hin zur neuen, jungen und vor allem weiblichen Zielgruppe, nicht mit Vorurteilen belastet wird, wenn auch - aber das gilt für´s ganze Buch - an einigen Stellen harsche Kritik geübt wird. Insgesamt hat mir das Buch rund um die blutsaugenden Zeitgenossen sehr gut gefallen. Es räumt mit einigen Vorurteilen und Falschannahmen auf, vermittelt einen ganzen Haufen frisches Wissen und widmet sich wirklich sehr kompetent einem hochinteressanten Thema. Bewertung Eine Empfehlung kann ich an alle aussprechen, die nichts gegen "trockene" Sachbuch-Texte haben und ihre blutsaugenden Lieblinge mal von der wissenschaftlichen Seite her unter die Lupe nehmen wollen. Ich fand es klasse!

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2012 um 22:33

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Bücher über Vampire gibt es wie Sand am Mehr. Gut gelungene Sachbücher, die sich mit dem Thema “Vampire” auseinandersetzen, gibt es hingegen eher weniger. “Vampire: Monster, Mythos, Medienstar” ist allerdings eindeutig eins dieser gelungenen Bücher. Florian Kührer geht den Mythen rund um eins der beliebtesten Wesen der Literatur auf die Spur und verfolgt dabei auch die Entwicklung des Vampirs vom blutrünstigen Untoten hin zum glitzernden Gentleman. Er stellt Fragen wie, warum bekämpft man Vampire mit Knoblauch und schlägt ihnen ein Pflog ins Herz? Der Schreibstil ist dabei leider teilweise etwas sehr umständlich, im Großen und Ganzen geht der Autor aber sehr objektiv an das Thema heran und hält das Buch, trotz der vielen Informationen, recht verständlich und das gesamte Buch macht einen gut recherchierten Eindruck. Das einzige, was mich zwischendrin wirklich gestört hat? An einigen wenigen Stellen schimmert der “christliche” Aspekt dieses “christlichen Sachbuchs” für meinen Geschmack etwas zu stark durch. Trotzdem ist es eins der besten Sachbücher über Vampire, das ich je gelesen habe, daher 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    Girdie

    06. December 2012 um 13:12

    Wer bei dem Titel des Buches „Vampire“ an Blutsauger denkt, deren Herkunft in Transsilvanien liegt und die bei ihrem „Mahl“ zwei kleine Einstiche in der Haut hinterlassen, muss sich von Florian Kührer in diesem Buch aus dem Verlag Butzon & Bercker eines besseren belehrenlassen. Der Autor räumt auf mit den heutigen Vorstellungen der Wesen, die zu den Wiedergängern gehören, und über die wir uns ein bestimmtes Bild im Laufe der Jahre durch Literatur und Film angeeignet haben. Der Autor hat auf 277 Seiten Fakten zusammengetragen von der Herkunft des Vampirglaubens über die Eigenschaften des Vampirs, dessen Vorkommen in Berichten und Romanen, im Theater bis hin zum Fernsehen und Kino in der heutigen Zeit. Florian Kührer ist den Spuren der Herkunft gefolgt und hat sie im Grenzgebiet Serbien, Mazedonien, Bulgarien gefunden. Er verfolgt die Verbreitung des Volksglaubens genauso wie die Bedeutung des Vampirs in Bezug auf die Gesellschaft. Einerseits diente der Vampir schon früh als bequeme Erklärung z.B. für Krankheiten andererseits konnte er als Feind einer Gruppe diese im gemeinsamen Kampf gegen ihn vereinen. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass der Glaube an Vampirismus sich zunehmend verbreitete mit der steigenden Anzahl von Berichten und später Romanen. Das Bild in Literatur und Schauspiel hat sich im Laufe der Zeit verändert und die jeweilige Vorstellung der Menschen über Vampire geprägt. Gab es anfangs lediglich Schauergeschichten, so hat der heutige Vampir fast jedes Genre erobert. Florian Kührer räumt mit dem Mythos auf, dass der Vampir seit jeher als blutsaugendes Wesen zu sehen ist und zeigt auf, welche Erklärung es für diesen in unserer heutigen Zeit vorkommenden Glauben gibt. Das Lesen des Buches ist ein Vergnügen, da der Autor nicht nur Hinweise auf Lektüren und Verfilmungen gibt, sondern die Geschichten, die damit erzählt werden, kurz zusammenfasst. Ständige Zeitangaben geben eine gute Orientierung beim Lesen. Verweise auf weitere Ausführungen in anderen Kapiteln verhindern Ausschweifungen. Im Anhang des Buches mit Anmerkungen und Literaturangaben hätte ich mir allerdings noch ein Glossar gewünscht um auch noch später bestimmte Personen nachschlagen zu können. Insgesamt ist Florian Kührer ein gut strukturiertes, informatives und lesenswertes Buch gelungen.

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  • Rezension zu "Vampire" von Florian Kührer

    Vampire

    Carol-Grayson

    22. November 2012 um 14:10

    Florian Kührer zeigt hierin eindrucksvoll die Entstehung und Entwicklung des Vampirs und seiner zahlreichen Verwandten basierend auf regionalem Volksglauben, Religion, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Vom Monster, das mit Krankheit und Schrecken gleichgesetzt wurde, bis zur heutigen Kultfigur reicht das Spektrum. So entsteht ein faszinierendes 3D-Puzzle einer Kreatur, die uns seit Jahrhunderten bedroht und begeistert und die es doch eigentlich gar nicht geben darf. Trotzdem werden wir mit ihr konfrontiert, und zwar jenseits allen Aberglaubens, denn die Medienwelt ist fast täglich voll von ihr. Und wir können sicher sein, dass neue Werke, in denen die Blutsauger eine Rolle spielen, bereits produziert oder in Planung sind. Da wurde es wirklich Zeit, dieser Faszination einmal auf den Grund zu gehen und ihrer Entwicklung seit der Genesis zu folgen. Wie in der Chemie zerlegt der Autor den Mythos und dessen Entstehung in die einzelnen Elemente und widmet diesen ganze Kapitel. Der Vampir im Wandel der Gesellschaft und Politik wird ebenso beschrieben wie die Assoziationen, die Literaten und Filmproduzenten mit ihm verbinden. Der Autor schafft somit ein umfangreiches Kompendium zu diesem Thema. Ein Sachbuch, das sich zwar nicht immer einfach liest, jedoch viele Hintergründe erklärt ohne selbst zu bewerten oder Stellung zu beziehen. Trotzdem zieht er Parallelen zu geschichtlichen und gesellschaftskritischen Themen. Auch die Rolle des Geschlechterkampfes darin kommt nicht zu kurz. Anhand von historischen Belegen, Personen und Ereignissen widmet er sich ungewöhnlich ausführlich der "Welt" des Vampirs, der so eng mit unserer eigenen Geschichte und unserem Alltag verbunden ist, wie man es wohl kaum erwarten würde. Gerade das aber weckt das Interesse des Lesers, auch wenn einiges davon dem einen oder anderen Freund der Gothic- oder Vampirszene bereits bekannt sein dürfte. Es gibt trotzdem neue Fakten zu entdecken.

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