Florian Langenscheidt Langenscheidts Handbuch zum Glück

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Inhaltsangabe zu „Langenscheidts Handbuch zum Glück“ von Florian Langenscheidt

Warum sind manche Menschen zufriedener als andere? Was brauchen wir wirklich zum Glück? Und wie gelingt es uns, trotz Krisen glücklich zu sein? Auf der Suche nach Antworten konsultiert Glücksforscher Florian Langenscheidt die großen Philosophen, enthüllt zum ersten Mal viel Persönliches aus seinem eigenen Leben und berichtet von Menschen, die trotz schwerer Schicksalsschläge wieder glücklich sein konnten. Inspirierend und bereichernd!

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  • Rezension zu "Langenscheidts Handbuch zum Glück" von Florian Langenscheidt

    Langenscheidts Handbuch zum Glück

    michael_lehmann-pape

    20. November 2012 um 11:02

    Kann man Glück „trainieren“? Ein Institut „für angewandte Glücksforschung“ hat Florian Langenscheidt schon vor Zeiten gegründet. Das Thema „Glück“, was das ist, ob man es gezielt erreichen kann und, wenn ja, wie, ist somit ein Thema, dass ihn bereits lange umtreibt. Die Essenz dieser „Umtriebigkeit“ und der eigenen Reflektionen des (durchaus breit vorhandenen) Glücks in seinem eigenen Leben, dies sind die Ingredienzien, mit denen Langenscheidt dieses durchaus kluge und persönliche Buch verfasst. Ein philosophischer Diskurs auf komplexer Ebene ist in dem zu lesen, was Langenscheidt in „Spaziergänge“ genannten, thematischen Kapiteln zu Gehör bringt. Schon eine Überschrift wie „Trotzdem glücklich“ zeigt auf, dass Langenscheidt durchaus differenziert den „Weg zum Glück“ auffächert und nicht einfach auf Leistung, Erfolg und äußeren Schein rekurriert. Auch wenn fast „Klassiker“ der „Glückssätze“ mit vor Augen geführt werden („Glücklich ist, wer das sein will, was er ist“), gelingt es Langenscheidt dabei durchaus, auch solch einfache „Weisheiten“ in Breite und Tiefe zu durchdenken. Denn dieses (und so manch anderes) sind einfache und schön gesagte Sentenzen, aber das alleine reicht ja nicht (dann wäre die Welt ja rundum glücklich). Im konkreten Beispiel muss man natürlich erst einmal überhaupt eine Ahnung davon erhalten, wer und was man ist. Und das ist keine einfache Aufgabe. Was Langenscheidt auch nie behaupten würde, das ein Weg zum Glück eine einfacher wäre. „Selbsterkenntnis fliegt uns nicht zu“. Wer sich der Frage des Glücks wirklich nähern will, der kommt nicht, zunächst nach „Innen“ zu gehen und dort Raum zu schaffen. Für sich selbst, für die „großen Fragen“, für eine Besinnung auf die eigenen Ziele, für ein „sich selbst kennen lernen“. Eindrücke von Langenscheidts Überlegungen, die bereits aufzeigen, warum in einer hochtechnischen, durchaus auch reichen Welt das Glück an sich nicht ebenso einfach sich entwickelt. Von „Außen nach Innen“ kann man eben nicht glücklich werden und von „Innen nach außen“ zu leben ist eine Fähigkeit, die kaum mehr vermittelt wird in einer funktional materiell orientierten Welt, die sich Geld und Sicherheit fixiert und darin „Glück“ vermutet. Aber eben auch das stimmt, dass „Glück sich Ziele“ setzt. Die aber durchaus zunächst reflektiert und mit dem eigenen Inneren abgestimmt werden sollten, damit man sich nicht an einem Ziel wiederfindet, von dem andere zwar das Glück versprachen, man selber aber nichts mit anfangen kann. Dies alles übrigens legt Langenscheidt nicht einfach nur als theoretischen Diskurs vor, sondern er verknüpft seine Einsichten jedes Mal mit einer Begebenheit aus seinem eigenen Leben. Das, was er inhaltlich mitteilt ist praktisch möglich, dafür steht er mit (Glück-) Ereignissen in seinem Leben. Allerdings eben eher „Innen“ zu suchen und zu finden und erst in zweiter Linie „da draußen“. Glück wohnt eben „nicht im Tresor“, sondern ist zugänglich und braucht zudem Gemeinschaft, Freunde, um es überhaupt zu erleben, denn erst im Teilen des Glücks mit anderen wird Glück zum Glück. Florian Langenscheidt legt viele altbekannte „Glücksformeln“ neben einige andere, individuelle Einsichten, weist den Weg nach „Innen“ und verknüpft all dieses gut lesbar mit seinem eigenen Erleben. Unbedingt umwerfend Neues hat Langenscheidt dabei nicht mitzuteilen, auch wenn er im Ton manches Mal pathetisch daherkommt. In seiner aber über weite Strecken des Buches persönlicher, sehr entspannender und dennoch reflektierten Art und Weise führt Langenscheidet dennoch zu mehr „Aha-Erlebnissen“, als eine Vielzahl von „Glücksliteratur “ es mit ihren „Trainings“ und eher platten „Erfolgssprüchen“ vermögen würde.

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  • Rezension zu "Langenscheidts Handbuch zum Glück" von Florian Langenscheidt

    Langenscheidts Handbuch zum Glück

    sternthaler75

    20. October 2012 um 21:41

    Glück - ein ewiges Bestreben der Menschheit. Glücklich sein, Glück haben, immer auf der Suche nach dem Glück. Kann man lernen, glücklich zu sein? Wo findet man das Glück? Macht Geld glücklich? Ist Glück für mich auch Glück für jemand anderen? Wieviel und was braucht man zum Glücklichsein? All diese Fragen und noch vieles mehr hat Florian Langenscheidt genauer unter die Lupe genommen. In 24 Kapiteln betrachtet er die Formen des Glückes von allen Seiten und bringt es so dem Leser näher. Dabei gehört aber das Unglück natürlich genau so dazu. Meine Meinung Ich weiß eigentlich nicht genau, was ich bei diesem Buch erwartet hatte, als ich mich dafür bewarb. Es machte mich einfach neugierig, was die erwähnten Prominenten zu ihrem Glück zu sagen haben. Gleich zu Beginn wird der Leser gebeten, einen Test zu machen, am besten vor und nach dem Lesen dieses Buches, um sein eigenes Glück näher zu betrachten. Dieser Test befindet sich am Ende des Buches und besteht aus 100 Fragen, die von der WHO zusammengestellt wurden. Jedes der anschließenden Kapitel betrachtet das Glück von einer anderen Seite oder zeigt einen anderen Weg auf, um glücklich zu sein, und wird so genau unter die Lupe genommen. Dazu gibt es immer einen Einblick in das Leben des Florian Langenscheidt, der manchmal schon sehr persönlich ist. Abgeschlossen wird jedes Kapitel mit einem Kurzwort eines Prominenten wie Mario Adorf, Karl-Heinz Böhm oder Matthias Steiner. Sehr gut sind auch die Absätze mit der Überschrift: "Wenn Sie mal wieder am Leben verzweifeln, denken Sie an ... ". Dort geht es um Menschen mit schweren Schicksalsschlägen, die trotzdem oder gerade deswegen einen Weg gefunden haben, glücklich zu sein. Darin kommen beispielsweise Sophia van der Stap, Joachim Schoss oder Jürgen Schulz vor. Diese Mischung aus eigenen und Erfahrungen anderer Beteiligter macht das Ganze sehr interessant, es ist durch seine persönliche Note manchmal sehr berührend, aber auch erfrischend und erheiternd in seiner lockeren Art. Zu Beginn befürchtete ich, dass es doch zu eintönig und wissenschaftlich wird, aber im Laufe des Buches wurde ich eines Besseren belehrt. Und es beinhaltet jede Menge wunderbarer Zitate, ohne kitschig zu wirken. Auf jeden Fall brachte es mich dazu, mein eigenes Glücklichsein näher und auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Unterm Strich Ein Handbuch, das ich sicher gerne einmal wieder in die Hand nehmen werde, und sei es nur, um mir mein eigenes Glück wieder näher zu bringen.

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  • Rezension zu "Langenscheidts Handbuch zum Glück" von Florian Langenscheidt

    Langenscheidts Handbuch zum Glück

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2012 um 19:22

    Meinung Ein Handbuch zum Glück. Wer wünscht es sich manchmal genau so ein Buch zu haben? Sicherlich jeder, so auch ich. Umso mehr freute ich mich als ich dieses Buch lesen durfte und ich wurde nicht enttäuscht. Inhalt & Aufbau In diesem Buch dreht sich alles um das Glück und wie man das Glück findet bzw. wie man lernen kann auch kleine Dinge mehr zu schätzen und sich auch an kleinen, alltäglichen Dingen zu erfreuen. Florian Langenscheidt hat den Leser durch 24 Kapitel oder auch 24 Wege zum Glück geführt und dabei auch sehr viel aus seinem Leben erzählt, was dann immer mit Schrägschrift und einer passenden Überschrift, gekennzeichnet wurde. Die 24 Kapitel erhielten verschiedene Themen die mit schönen Überschriften eingeleitet wurden , wie zum Beispiel :"Glücklich ist, wer das sein will, was er ist", oder "Weniger ist mehr-Glück" und noch 22 mehr. Eingeleitet wird das Buch mit einer kleinen,netten Begrüßung in der Herr Langgenscheidt den Leser begrüßt. Das Ende beinhaltet dann natürlich den Abschied in dem auch seine kleine Tochter wild in die Tasten gehauen hat. Zu Beginn macht Herr Langenscheidt den Leser auf einen Test aufmerksam den man in den hinteren Seiten findet und vor dem Lesen und nachdem Lesen machen sollte, um zu testen ob einen das Buch zu etwas mehr Glück geholfen hat und ob das Buch geholfen hat ,die Sichtweisen etwas zu ändern. In den verschiedenen 24 Kapiteln findet man auch immer wieder nette Zitate oder kurze Schicksalsberichte die immer mit der Überschrift "Wenn Sie mal wieder am Leben verzweifeln, denken Sie an..." und dann dem Name der betreffenden Person, eingeleitet wurden. Geschichten von Personen die schwere Schicksalsschläge einstecken mussten und trotzdem glücklich sind. Fazit Mir hat das "Handbuch zum Glück" sehr gut gefallen. Es gibt Abschnitte die einen nachdenklich stimmen,die einen bewegen und die einen auffordern tief in sich hinein zu hören. Ab und an gab es auch ein paar langweilige Abschnitte aber im Großen und Ganzen war dieses Buch sehr stimmig. Ich konnte mich in vielen Dingen wiedererkennen und habe auch einige Dinge entdeckt die ich immer wieder falsch gemacht habe. Besonders gut hat mir das letzte Kapitel gefallen "Auf dem Sterbebett ist es zu spät!-Mut zum Glück". Herr Langenscheidt hat eine sehr sympathische und auch humorvolle Art und Weise zu schreiben und hat es geschafft mich nachdenklich zu stimmen. Ein tolles Buch das man sich immer wieder, wenn es einem nicht gut geht, getrost zur Hand nehmen kann.

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  • Rezension zu "Langenscheidts Handbuch zum Glück" von Florian Langenscheidt

    Langenscheidts Handbuch zum Glück

    Sophia!

    10. October 2012 um 23:49

    Auf den Spuren des Glücks _ „Wir sind Täter, nicht Opfer. Wir haben unser Leben – zum größten Teil – in der Hand. Wir sollten für unser Glück oder Unglück nicht andere verantwortlich machen, sondern uns selbst.“ _ In diesem Sinne lädt Florian Langenscheidt seine Leser dazu ein, aktiv am eigenen Glück zu arbeiten. Sein Handbuch zum Glück ist gerade darum viel mehr als ein bloßer Abriss über verschiedene Charakteristika oder eine bloße Sammlung definitorischer Beschreibungen. Es bietet Einblicke in die unterschiedlichen Spektren des Glücks und macht auf die kleinen Glücksmomente des Alltags aufmerksam. Der Text fordert dazu auf, diese Momente neu wahrnehmen zu lernen und genau hinzusehen. Denn nur so ist es möglich, vorhandenes Glück überhaupt zu erkennen. _ Vor Beginn der eigentlichen Lektüre empfiehlt sich ein Test zur eigenen Lebenszufriedenheit im Anhang des Buches, der anhand eines von der Weltgesundheitsorganisation entwickelten Programms erstellt wurde. Dieser sogenannte Glückstest berücksichtigt dabei die Bereiche Physis, Psyche, Unabhängigkeit, soziale Beziehungen, Umwelt, Spiritualität sowie Lebensqualität und eröffnet schließlich eine detaillierte Zusammenschau der gegenwärtigen Situation des Lesers. Die einzelnen Kapitel des Buches widmen sich einer Vielzahl unterschiedlichster Facetten des Glücks. Besonderer Raum wird den Themenkomplexen Sehnsüchte und Projekte, Begeisterung, Freunde, Arbeitswelten, Kinder, Beziehungen und natürlich der Liebe eingeräumt. Auch die dunkle Seite des Glücks, zu der etwa Neid oder Ungerechtigkeiten gehören, wird näher beleuchtet. Hochinteressant sind konkrete Fallbeispiele von Personen, denen viel Unglück im Leben widerfahren ist und die dennoch oder trotzdem ihr persönliches Lebensglück nicht verloren haben. Sie machen dem Leser Mut, in manch einer schwierigen und aussichtslosen Lage nicht zu verzweifeln. Darüber hinaus finden sich im Text zahlreiche Anekdoten aus dem Leben des Autors, die sehr persönlich gehalten sind. Insgesamt regt das Handbuch zum Glück Reflexionsprozesse von Seiten der Leser an, die sich um Voraussetzungen des Glücks, Bestandteile des Glücks oder allgemein um das Streben nach Glück drehen. _ Deutlich spürbar wird mit jeder Zeile, dass Langenscheidt hier über sein Spezialgebiet schreibt. Er veröffentlichte bereits mehrere Bände zu diesem Thema und gründete während seines Studiums das „Institut für angewandte Glücksforschung.“ Viele Ergebnisse präsentiert er nun in diesem Handbuch. Das Glück scheint seine Lebensaufgabe zu sein. Machen auch wir es uns zum Lebensziel und -inhalt! _ Fazit: Ein Buch, das sprichwörtlich glücklich macht. Sehr lohnenswert!

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