Florian Lechner

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Das Hüftgold-Backbuch, Die neue Bayrische Küche und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Florian Lechner

Das Hüftgold-Backbuch

Das Hüftgold-Backbuch

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Erschienen am 05.08.2016
Die neue Bayrische Küche

Die neue Bayrische Küche

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Erschienen am 05.08.2016
Bavarian cookbook

Bavarian cookbook

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Erschienen am 07.09.2016

Neue Rezensionen zu Florian Lechner

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Rezension zu "Das Hüftgold-Backbuch" von Florian Lechner

Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos!
Gruenentevor 4 Jahren

Frei nach dem Motto: Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos! gibt dieses Buch leckere Anregungen für echten Genuss. Dieser ist zwar hoch kalorisch und sehr gut dazu geeignet das Hüftgold zu erweitern, aber bei Kuchen sollte man keine Kompromisse machen und ab und zu einfach nur genießen!

Dieses Buch bietet vielfältige Genussrezepte, nicht nur Kuchen. Hier eine Übersicht über die Rezeptkapitel:

Klassiker mit neuen Variationen

Kuchen  & Dessert

Freche neue Rezepte

Fruchtige Kuchen & Tartes

Schokoladige Verführungen

Herzhaft Gebackenes

Insgesamt also viele, vielfältige Rezepte für jeden Geschmack. Ich habe zwei Rezepte getestet, meinen Gästen und mir hat es geschmeckt.

Hier ausführlicher: http://leckerekekse.de/wordpress/hueftgold/

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Rezension zu "Das Hüftgold-Backbuch" von Florian Lechner

Verführerische süße und herzhafte Backideen
ForeverAngelvor 4 Jahren

Hüftgold. Allein schon durch das Wort steigt mir der Geruch von Schokolade und Karamell, Sahne und Biskuit, Früchten und Baiser in die Nase.


~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~


Florian Lechner erzählt in seinem Vorwort von einer Kindheit voller selbstgebackener Naschereien, von der Liebe zu einem schönen und leckeren Produkt, von seiner Entscheidung, lieber selbst zu backen, als Fertiges einzukaufen. Außerdem betont er, was ich wichtig finde, dass alle Kuchen in diesem Buch zuhause nachbackbar sind und dass die Werke auf den Fotos nicht von erst von einem Designer bearbeitet wurden, sondern dass man auch daheim ein derartiges Ergebnis erlangen kann.


Vor den Rezepten gibt es ein paar Regeln, die beim Backen beachtet werden sollten. Angefangen bei den Vorbereitungen, über das genaue Einhalten der Rezepte bis hin zu Tipps rund ums Aufschlagen über einem Wasserbad, ums richtige Schlagen eines Rührteiges, ums Zubereiten von Mürbe- und Hefeteigen und um die Wahl der richtige Zutaten. Besonders für Backneulinge ist dieser Abschnitt interessant und schön geschrieben.
Vorab gibt es einige Grundrezepte. Den Marzipan-Rührteig werde ich auf jeden Fall ausprobiere. Im Anschluss an die Rezepte findet sich das obligatorische Rezeptregister. Die Rezepte selbst sind in folgende Kapitel eingeteilt:


Klassiker mit neuen Variationen
Kuchen & Dessert
Freche neue Rezepte
Fruchtige Kuchen & Tartes
Schokoladige Verführungen
Herzhaft Gebackenes


Die Rezeptseiten sind verspielt und schön anzusehen. Das Layout spielt mit unterschiedlichen Schriftarten, -größen und -farben. Pastellfarbene Ornamente schmücken die Seiten (manchmal auch die Fotos) ohne aufdringlich zu sein. Die Farben variieren zwischen Apricot, Lavendel und Rauchblau. "Mein Tipp" steht gerne in einem farbig abgesetzten Kasten, der gleichzeitig einen schönen Abschluss der Seite bildet. 
Auch die Fotos von Peter Raider überzeugen. Die Kuchen brauchen nicht viel Dekoration, um zoll auszusehen, sie wirken appetitlich und verührerisch und in einige möchte ich sofort meine Gabel pieksen. Besonders die Fotos mit dunklem Hintergrund (Z.B. Seite 53) und mit Naturmaterialien als Deko (z.B. Seite 56) gefallen mir gut. Auch, wenn man gerade nicht die Absicht hat, einen Kuche zu backen, macht es Spaß, durch die Rezepte zu stöbern oder sich einfach nur von den Fotos verführen zu lassen.


~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~


Zum Nachbacken habe ich mir ein süßes und ein herzhaftes Gericht ausgesucht. Zunächst den Limoncellokuchen (Seite 73), da nach der adventlichen Limconcellopralinenherstellung noch einiges an Likör übrig war. Weder mein Bruder noch ich mögen Zitronenkuchen, doch dieser Limoncellokuchen ist etwas ganz Feines. Durch die Mandeln bekommt er eine schöne Süße, er ist locker und saftig. Der Limoncello gibt eine feine, aber nicht penetrante, Zitronennote hinzu. Einfach lecker. Und leicht zu backen ist er ebenfalls. Ein schöner Trockenkuchen, den man seinen Gästen anstelle von Marmor- oder Zitronenkuchen servieren kann.

Beim herzhaften Gericht handelt es sich um Zwiebelkuchen (Seite 183). Wie im Tipp beschrieben haben wir unseren mit Speck noch etwas deftiger gemacht. Die Zutaten haben wir verdoppelt, damit es für ein Blech und somit vier Personen reicht. Im Nachhinein hätten es ruhig ein oder zwei Zwiebeln mehr sein dürfen. Eine nette Abwechslung zu Pizza und Flammkuchen, mit ähnlichem Aufwand. Sehr sättigend und vor allem für kalte Herbst- und Wintertage toll geeignet. 
 

~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~


Das Hüftgold-Backbuch besticht durch verführerische Food Fotos, einfache wie aufwendige, süße wie herzhafte Rezepte und eine liebevolle, ansprechende Aufmachung, die neben den Rezepten auch viele Tipps und Tricks rund ums Backen bietet. 

      
4,5 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Viefalt 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt 
~*~ blv ~*~ 192 Seiten ~*~ 105 Farbfotos ~*~ 1 Zeichnung ~*~ ISBN: 978-3-8354-1313-9 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 19,3 x 29,6 cm ~*~ 24,99€ ~*~

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Salzstaengels avatar

Rezension zu "Die neue Bayrische Küche" von Florian Lechner

Mei is des guat!
Salzstaengelvor 4 Jahren

So langsam fängt die Urlaubszeit an. Da wir dieses Jahr Urlaub auf Balkonien machen, bringen wir uns ein bisschen Urlaubsflair nach Hause. Für den kulinarischen Genuß muss man auch gar nicht weit "reisen", ich find Deutschland hat mehr als nur ein paar schöne Fleckchen. Unter anderem Bayern mit seiner bodenständigen Küche.


Der Autor, Florian Lechner, ist Gastronom und Küchenchef vom Restaurant "Moarwirt" im oberbayrischen Hechenberg und vom "Café Nymphenburg Sekt" auf dem Münchner Viktualienmarkt. Im durchaus interessanten und mehrseitigen Vorwort verrät er uns folgendes:

Ich plädiere dafür, lieber nur einmal in der Woche Fleisch zu essen, dann aber ein Stück von bester Qualität. Ich wünsche mir, dass sich die Menschen beim Kochen wieder Zeit nehmen - zum Beispiel für richtig gute Saucen, die davon leben, dass das Fleisch schön langsam dunkelbraun angebraten wird, um so ein wunderbares Röstaroma zu erhalten. Ich würde mich freuen über mehr Fantasie und Mut beim Kochen - zum Beispiel mal Semmelknödel aus dem persönlichen Lieblingsbrot, um so den sensationellen Unterschied zu altbackenem Supermarkt-Knödelbrot zu erkennen. Oder einfach mal Neues und Altes kombinieren - wie bei einem Pesto aus Radieschenblättern.

S. 10


Die Rezeptvielfalt erstreckt sich von

Brotzeit & Salate

Suppen

Bayrisch vegetarisch

Beilagen

Fisch

Fleisch

Desserts

Backen


und erzählt anfangs etwas über die

Bayrische Küchengeschichte

Das bayrische Küchenjahr

und

Bayrische Spezialtitäten.


Ich finde, dass ein gutes Kochbuch sich auch an Kochanfängern orientiert sollte und freu mich immer über Küchenbasics: Grundrezepte. Auch wenn ich selbst mittlerweile mindestens 40 Kochbücher besitze und überwiegend in den meisten immer ein Rezept für eine Gemüsebrühe enthalten ist, bin ich meistens am staunen, wie unterschiedlich die Rezepte doch ausfallen! Dagegen wiederholen sich auch andere "Standart-Rezepte" und lassen mich dann schnell weiterblättern. Die Küchenbasics in "Die neue Bayrische Küche" haben mich dagegen erstaunt!


Grünes Tomatenconfit, Löwenzahndressing, Salzzitronen, Waldmeistersirup, Mangomarmelade und noch viele weitere Rezepte sind weit entfernt vom üblichen 08-15 Standart.


Dies Wertschätzung und Leidenschaft zum Essen, die Verknüpfung zwischen alten und neuen Rezepten die trotzdem traditionell und bodenständig bleiben, den Genuß, Mut und Neugier; kurzum qualitatives kochen auf hohem Niveau merkt man jedem einzelnen Rezept an!


Alleine, wenn ich jetzt durch das Kochbuch blättere beim schreiben der Rezension läuft mir wieder das Wasser zusammen! Die Rezepte sind mehr als schmackhaft fotografiert und beim Nachkochen habe ich festgestellt, dass mein Rezept fast 1:1 zum Rezeptfoto ausgesehen hat!


Und der Geschmack erst! Lecker, lecker, lecker!

Nachgekocht habe ich bislang Semmelknödel (wobei ich mich hier an eine der Variationen mit Käse gehalten habe) für den Knödelsalat. Die übrig gebliebenen Knödeln habe ich am nächsten Tag als Suppeneinlage genutzt.

Und Wiener Schitzel habe ich nachgekocht, doch leider sind die Bilder verwackelt.

Das Nachkochen hat wunderbar geklappt, die Rezepte sind unmissverständlich beschrieben und leicht nachzukochen. Bei den kniffligeren Rezepten (so wie die Semmelknödel) gibt es sogar noch extra Tipps und Kniffe die aufgezeigt werden. Leider fehlen bei den Rezepten die Mengenangaben sowie Angaben über den Kaloriengehalt. Ich schätze das die Rezepte für 4 Personen ausgelegt sind. Doch so lecker wie das Ergebnis ist, wirds bei guten (oder ausreichend) Essern keine Reste geben oder man kann auch noch am nächsten Tag was leckeres essen ohne großen Aufwand!


Aber überzeugt euch am besten selbst vom Geschmack! Mit freundlicher Genehmigung vom blv Verlag präsentiere ich euch ein Rezept für Allgäuer Käsespätzle:


Zutaten:


100 g Mehl; 100 g Wiener Griessler; 2 Eier; 100 ml Milch; Salz, Macis; 70 g Butter; 100 g Allgäuer Bergkäse, gerieben; 50 g Allgäuer Emmentaler, gerieben; 200 g Zwiebeln; 1 Knoblauchzehe; Pfeffer


Zubereitung:


1. Beide Mehlsorten mit den Eiern, Milch, Salz und Macis in einer Rührschüssel mit dme Handmixer rasch zu einem festen Spätzleteig verarbeiten.


2. Reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, 2-3 Prisen Salz zugeben. Teig mit einem Spätzlehobel in das kochende Wasser hineinschaben, 2-3 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen (die Spätzle sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen).


3. Spätzle in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. 40 g Butter in einer Pfanne erhitzen, Spätzle zugeben, Käse darüber verteilen, alles gut vermischen und noch 2-3 Minuten bei kleiner Hitze schmelzen lassen.


4. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Die restliche Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, die geschälte Knoblauchzehe dazugeben und die Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Vor dem Servieren den Knoblauch wieder entfernen.


Mein Tipp (vom Autor):


Spätzle sind das perfekte Familienessen. Ich bereite es sehr gerne für eine größere Gruppe zu. Lasse alles schön langsam im Rohr schmoren: Dazu am besten Spätzle, Zwiebeln und Käse abwechselnd in einer Auflaufform schichten und bei 140 Grad für 15-20 Minuten im Ofen schmoren. Dann einfach die Schüssel in die Tischmitte stellen und eine große Schüssel Salat dazu servieren.


Dieses Kochbuch bringt einem die bayrische Küche näher und besticht durch seine köstlichen Rezepte! Probiert es aus - Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

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