Die Bayrische Küche ist sehr beliebt und wenn man in Bayern unterwegs ist kann man eigentlich überall einkehren. Es gibt einfach gutes Essen und das meist schön deftig und Hausmannskost, aber auch echt besonder Schmankerl. Bayrische Tapas ist bei blv erschienen und von Florian Lechner und Tanja Timme ins Buch verfasst worden. Es gibt überraschendes und gewohnt köstliches und viele tolle Ideen die beliebte Bayrische Küche mal anders zu präsentieren und sie als Tapas zu präsentieren und genießen. Carpaccio vom Radi und Tafelspitz mit Bärlauchpesto vereint einen Klassiker mit etwas besonderem und dann noch aufgepeppt. Sehr pikant und lecker und die Abwandlung eines Klassikers sind Fleischpflanzerl im Laugensemmelmantel. Gebackene Schwarzwurzeln im Mohnmantel sind knusprig lecker und mit Bayrisch Creme vom Löwenzahn wandelt man eine echte Spezialität um und hat einen süßen Abschluss. Tolle Rezepte, mal einfach, mal raffiniert und immer schön präsentiert und netten Anekdoten und mit sehr guten Getränketipps.
Florian Lechner
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Neue Rezensionen zu Florian Lechner
Frei nach dem Motto: Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos! gibt dieses Buch leckere Anregungen für echten Genuss. Dieser ist zwar hoch kalorisch und sehr gut dazu geeignet das Hüftgold zu erweitern, aber bei Kuchen sollte man keine Kompromisse machen und ab und zu einfach nur genießen!
Dieses Buch bietet vielfältige Genussrezepte, nicht nur Kuchen. Hier eine Übersicht über die Rezeptkapitel:
Klassiker mit neuen Variationen
Kuchen & Dessert
Freche neue Rezepte
Fruchtige Kuchen & Tartes
Schokoladige Verführungen
Herzhaft Gebackenes
Insgesamt also viele, vielfältige Rezepte für jeden Geschmack. Ich habe zwei Rezepte getestet, meinen Gästen und mir hat es geschmeckt.
Hier ausführlicher: http://leckerekekse.de/wordpress/hueftgold/
Hüftgold. Allein schon durch das Wort steigt mir der Geruch von Schokolade und Karamell, Sahne und Biskuit, Früchten und Baiser in die Nase.
~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~
Florian Lechner erzählt in seinem Vorwort von einer Kindheit voller selbstgebackener Naschereien, von der Liebe zu einem schönen und leckeren Produkt, von seiner Entscheidung, lieber selbst zu backen, als Fertiges einzukaufen. Außerdem betont er, was ich wichtig finde, dass alle Kuchen in diesem Buch zuhause nachbackbar sind und dass die Werke auf den Fotos nicht von erst von einem Designer bearbeitet wurden, sondern dass man auch daheim ein derartiges Ergebnis erlangen kann.
Vor den Rezepten gibt es ein paar Regeln, die beim Backen beachtet werden sollten. Angefangen bei den Vorbereitungen, über das genaue Einhalten der Rezepte bis hin zu Tipps rund ums Aufschlagen über einem Wasserbad, ums richtige Schlagen eines Rührteiges, ums Zubereiten von Mürbe- und Hefeteigen und um die Wahl der richtige Zutaten. Besonders für Backneulinge ist dieser Abschnitt interessant und schön geschrieben.
Vorab gibt es einige Grundrezepte. Den Marzipan-Rührteig werde ich auf jeden Fall ausprobiere. Im Anschluss an die Rezepte findet sich das obligatorische Rezeptregister. Die Rezepte selbst sind in folgende Kapitel eingeteilt:
Klassiker mit neuen Variationen
Kuchen & Dessert
Freche neue Rezepte
Fruchtige Kuchen & Tartes
Schokoladige Verführungen
Herzhaft Gebackenes
Die Rezeptseiten sind verspielt und schön anzusehen. Das Layout spielt mit unterschiedlichen Schriftarten, -größen und -farben. Pastellfarbene Ornamente schmücken die Seiten (manchmal auch die Fotos) ohne aufdringlich zu sein. Die Farben variieren zwischen Apricot, Lavendel und Rauchblau. "Mein Tipp" steht gerne in einem farbig abgesetzten Kasten, der gleichzeitig einen schönen Abschluss der Seite bildet.
Auch die Fotos von Peter Raider überzeugen. Die Kuchen brauchen nicht viel Dekoration, um zoll auszusehen, sie wirken appetitlich und verührerisch und in einige möchte ich sofort meine Gabel pieksen. Besonders die Fotos mit dunklem Hintergrund (Z.B. Seite 53) und mit Naturmaterialien als Deko (z.B. Seite 56) gefallen mir gut. Auch, wenn man gerade nicht die Absicht hat, einen Kuche zu backen, macht es Spaß, durch die Rezepte zu stöbern oder sich einfach nur von den Fotos verführen zu lassen.
~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~
Zum Nachbacken habe ich mir ein süßes und ein herzhaftes Gericht ausgesucht. Zunächst den Limoncellokuchen (Seite 73), da nach der adventlichen Limconcellopralinenherstellung noch einiges an Likör übrig war. Weder mein Bruder noch ich mögen Zitronenkuchen, doch dieser Limoncellokuchen ist etwas ganz Feines. Durch die Mandeln bekommt er eine schöne Süße, er ist locker und saftig. Der Limoncello gibt eine feine, aber nicht penetrante, Zitronennote hinzu. Einfach lecker. Und leicht zu backen ist er ebenfalls. Ein schöner Trockenkuchen, den man seinen Gästen anstelle von Marmor- oder Zitronenkuchen servieren kann.
Beim herzhaften Gericht handelt es sich um Zwiebelkuchen (Seite 183). Wie im Tipp beschrieben haben wir unseren mit Speck noch etwas deftiger gemacht. Die Zutaten haben wir verdoppelt, damit es für ein Blech und somit vier Personen reicht. Im Nachhinein hätten es ruhig ein oder zwei Zwiebeln mehr sein dürfen. Eine nette Abwechslung zu Pizza und Flammkuchen, mit ähnlichem Aufwand. Sehr sättigend und vor allem für kalte Herbst- und Wintertage toll geeignet.
~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~
Das Hüftgold-Backbuch besticht durch verführerische Food Fotos, einfache wie aufwendige, süße wie herzhafte Rezepte und eine liebevolle, ansprechende Aufmachung, die neben den Rezepten auch viele Tipps und Tricks rund ums Backen bietet.
4,5 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Viefalt 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt
~*~ blv ~*~ 192 Seiten ~*~ 105 Farbfotos ~*~ 1 Zeichnung ~*~ ISBN: 978-3-8354-1313-9 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 19,3 x 29,6 cm ~*~ 24,99€ ~*~
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