Florian Lukas

 4,2 Sterne bei 300 Bewertungen
Autor*in von Beziehungswaise.

Lebenslauf

Florian Lukas, 1973 in Berlin geboren, hat seine Karriere am Theater begonnen, sich dann aber bald einen Namen mit Filmrollen gemacht. Nach den Kinoerfolgen »Absolute Giganten« und »St. Pauli Nacht« (beide 1998) erhielt er bereits erste Auszeichnungen. Für seine Darstellung in »Good Bye, Lenin!« (2003) folgten der Deutsche Filmpreis sowie ein Bambi. In dem preisgekrönten Fernsehmehrteiler »Weissensee« und in der Serie »Die Wespe« spielte Florian Lukas die Hauptrolle, auch in vielen weiteren Kino- und TV-Produktionen ist er zu sehen. Daneben bestreitet er Lesungen und spricht Hörbücher.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Florian Lukas

Cover des Buches Beziehungswaise (ISBN: 9783838760230)

Beziehungswaise

(7)
Erschienen am 11.03.2008

Neue Rezensionen zu Florian Lukas

Das unerhörte Leben des Alex Wood

Ich habe das Buch vor Jahren schon mal gelesen und nun gehört und bin immer noch begeistert. Alex Wood ist ein großartiger Protagonist,den ich sofort ins Herz geschlossen habe, weil er mich tatsächlich auch ein ganz kleines bisschen an meinen großen Sohn erinnert. Im Buch wird Alex als arglos bezeichnet das finde ich sehr sehr passend. 

Die Geschichte ist wundervoll erzählt und sie ist natürlich außergewöhnlich. Angefangen mit dem Meteoriten über alles was mit Mr. Peterson passiert. 

Sehr lesenswert. 

Cover des Buches Der Schiffsjunge (ISBN: 9783844506976)
junias avatar

Rezension zu "Der Schiffsjunge" von John Boyne

junia
Die Meuterei aus einer anderen Perspektive

Wie kam ich zu diesem Buch?

Durch Zufall wurde ich auf den Autor aufmerksam und das schon vor längerer Zeit. Ich habe bereits einige Bücher von John Boyne gelesen. Nachdem dieses hier dann einige Zeit auf der Leseliste vor sich hin schlummerte und es wohl auch nur die Hörbuchausgabe gibt, habe ich es mir nun endlich mal vorgenommen.


Wie finde ich Cover und Titel?

Naja, prächtig anzuschauen ist es jetzt eher nicht. Bei mir war der Autor ausschlaggebend.


Um was geht’s?

Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert auf der Bounty. Gut, die Story ist vermutlich bekannt, aber hier wird sie mal aus einer anderen Perspektive erzählt, was ich als durchaus coole Idee betrachte.


Wie ist es geschrieben?

Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist meist flüssig und zügig zu lesen/hören, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.


Wer spielt mit?

Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Der Sprecher liest allerdings teilweise wie ein Erstklässler, das hätte ich mir gerade bei der Ich-Perspektive etwas flüssiger vorgestellt.


Mein Fazit?

Eine wirklich spannende Geschichte, auch wenn es diesen Schiffsjungen laut Passagierliste gar nicht gab. Das Buch hat mir gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. (Man sollte es aber - sofern man es noch irgendwo bekommt – lesen.) Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.

Cover des Buches GOTT (ISBN: 9783844543001)
pardens avatar

Rezension zu "GOTT" von Ferdinand von Schirach

parden
Drahtseilakt der Ethikkommission...

DRAHTSEILAKT DER ETHIKKOMMISSION...

Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Ärzte, Juristen, Pfarrer, Ethiker, der Staat und die Gesellschaft zweifeln, ob sie ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall. Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein? (Verlagsbeschreibung)

Nach "Terror" präsentiert Ferdinand von Schirach mit "Gott" das nächste Drama in Form eines Theaterstücks, das sich mit einer schwierigen und komplexen ethischen Fragestellung beschäftigt. Hier geht es um die Ausleuchtung des Themas, wie weit Beihilfe zum Selbstmord gehen darf. Richard Gärtner, der nach einem langen Leben und dem Tod seiner Frau jeden Lebenssinn verloren hat, ist fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Er ist nicht sterbenskrank oder von körperlichen Schmerzen zermürbt, er will einfach nicht mehr. Aber er möchte den sicheren Weg gehen und nicht Gefahr laufen, nach einem missglückten Suizidversuch schwerbehindert zu überleben. Deshalb bittet er um eine tödliche Injektion, verabreicht von einem Arzt. 

Darf das sein - und kann ein Arzt dazu verpflichtet werden? Was bedeutet eine positive Entscheidung möglicherweise für die Zukunft - kann man alte Menschen beispielsweise, die der Gesellschaft und ihrer Familie vermeintlich nur noch zur Last fallen, nicht so manipulieren, dass sie sich "freiwillig" für einen Selbstmord mit Beihilfe entscheiden? Gerade in einem Land, in dem "Euthansasie" für bittere Jahre kein Fremdwort war, ein heikles, ein überaus bedenkenswertes Thema. Vor der Kommission des Ethikrats wird hierüber aus juristischer, ethischer und theologischer Sicht diskutiert. Wahrlich ein Drahtseilakt.

Es war hochinteressant, den Argumenten Pro und Contra Beihilfe zum Selbstmord zu lauschen. M.E. wurde hier penibel recherchiert und alles gleichwertig präsentiert. Lediglich die Position des Pfarrers wurde von einem der Teilnehmer der Ethikkommission z.T. deutlich kritisiert - dies aber v.a. vor dem Hintergrund der oft wenig rühmlichen Historie hinsichtlich Haltung und Vorgehen der Kirche in den vergangenen Jahrhunderten. Dies mag die Haltung des Autors widerspiegeln - meine Vermutung -, ansonsten jedoch gab es bei den vorgebrachten Argumenten keine tendenzielle Bewertung.  

Das ist womöglich etwas unbequem, denn es erspart den Hörer:innen das eigene Denken nicht. Ich merkte jedenfalls, dass ich sowohl einige Argumente pro als auch einige contra nachvollziehen konnte, so dass deutlich wurde: es gibt sie nicht, die einfache Entscheidung. Interessant war jedenfalls auch zu erfahren, wie es derzeit um die rechtliche Lage in Deutschland (sowie in anderen Ländern) hinsichtlich der aufgeworfenen Fragestellung bestellt ist. 

Gerade einmal 1 Stunde und 58 Minuten dauert das von verschiedenen Sprecher:innen inszenierte Hörspiel - der sachlich-nüchterne Schreibstil findet sich passenderweise in der Art des Vortrags wieder. Beschäftigt mich weit über das Hören hinaus...


© Parden 

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