Florian Rötzer

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Virtuelle Welten - reale Gewalt, Dinge und Undinge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Seit 1996 ist er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis und Herausgeber der Telepolis-Buch- und eBook-Reihe. Von ihm erschienen sind u.a. „Die Telepolis. Urbanität im digitalen Zeitalter“ (1995) und „Vom Wildwerden der Städte“ (Birkhäuser 2006). Bei Westend erschien zuletzt sein Buch »Smart Cities im Cyberwar« (2015).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Florian Rötzer

Cover des Buches Virtuelle Welten - reale Gewalt (ISBN: 9783882292718)

Virtuelle Welten - reale Gewalt

 (2)
Erschienen am 27.09.2002
Cover des Buches Das System der Dinge (ISBN: 9783593384702)

Das System der Dinge

 (2)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Medien TerrorKrieg (ISBN: 9783882291995)

Medien TerrorKrieg

 (1)
Erschienen am 01.06.2002
Cover des Buches Dinge und Undinge (ISBN: 9783446173217)

Dinge und Undinge

 (1)
Erschienen am 01.01.1993
Cover des Buches Sein und Wohnen (ISBN: 9783864893223)

Sein und Wohnen

 (0)
Erschienen am 07.12.2020

Neue Rezensionen zu Florian Rötzer

Cover des Buches Couragiert gegen den Strom (ISBN: 9783864891878)S

Rezension zu "Couragiert gegen den Strom" von Sahra Wagenknecht

Überzeugende politische Nahaufnahme
seschatvor 4 Jahren

Sahra Wagenknecht ist das Gesicht der LINKEN. Sie spricht Wahrheiten aus, die andere Bundespolitiker lieber verschweigen und scheut keinen Diskurs. Kurzum, sie polarisiert, eckt an. Für mich gehört sie zum kleinen Kreis der glaubhaften Politiker innerhalb Deutschlands. Durch ihre Herkunft kennt sie sich zudem bestens mit den Nöten, Ängsten und Wünschen der "Ostdeutschen" aus.


"Couragiert gegen den Strom" ist ein aufrüttelndes 224-seitiges Interview, das der Journalist Florian Rötzer 2017 mit Wagenknecht geführt hat. Darin geht es nicht nur um politische Überzeugungen und heiß diskutierte Themen (z. B. Flüchtlingskrise, soziale Frage, Bildung oder Lobbyismus), sondern auch um die Person Wagenknecht. So erfährt u. a., dass sie, die Vielbeschäftigte, liebend gern liest, Philosophie studiert hat und in der DDR als asozial galt. 

An diesem durchweg spannendem Gespräch hat mir vor allem Wagenknechts glasklare wie geradlinige Argumentation imponiert. Ohne zu beschönigen, legt sie den Finger in bundespolitische Wunden und spart an keiner Stelle mit Kritik. Sie spricht die Themen des kleinen Mannes an und appelliert daran, diesen trotz Handelskrieg, Asylstreit und Pflegenotstand nicht aus den Augen zu verlieren. Auch die momentane Politikverdrossenheit der Bundesbürger thematisiert sie und zeigt auf, dass sich die Profile der einzelnen Parteien immer weniger voneinander unterscheiden. 

FAZIT
Scharfsinnige Einschätzung des momentanen politischen Status quo. M. E. braucht es mehr Politiker von Sahra Wagenknechts Format. 

Kommentare: 1
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