Florian Tausch Miss Saigon, der Hund, der Japaner und ich

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Inhaltsangabe zu „Miss Saigon, der Hund, der Japaner und ich“ von Florian Tausch

Ein junger Mann auf der Jagd nach der großen Liebe in Saigon Job weg. Freundin weg. Wohnung weg. Das ist die bestürzende Bilanz, die Nick Roth eines Tages aus heiterem Himmel ziehen muss – und die dem überzeugten Junggesellen drei gute Gründe liefert, einen Neustart in einem völlig fremden Land zu wagen: Vietnam! Er heuert bei einem Freund in einer Werbeagentur an und stürzt sich in das quirlige Treiben von Saigon. Doch seine Reise führt ihn nicht nur in eine faszinierende Kultur, sondern auch an das Ziel, das er am wenigsten erwartet hätte: den Traualtar. Bevor seine Angebetete Lien ihn aber endlich erhört, muss er einige Prüfungen bestehen – und dabei spielen ein bissiger Hund und ein liebestoller Japaner keine unmaßgebliche Rolle ... Turbulent, exotisch, frech!

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  • Rezension zu "Miss Saigon, der Hund, der Japaner und ich" von Florian Tausch

    Miss Saigon, der Hund, der Japaner und ich
    Jari

    Jari

    21. September 2010 um 17:31

    Inhalt: Um in Saigon zu überleben braucht man drei Dinge: ein Haus, in Motorrad und eine Frau. Nick setzt sich kurzerhand von Deutschland nach Vietnam, um ein neues Leben zu beginnen. Also macht sich der eingefleischten Junggeselle auf, Saigon zu entdecken, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Doch der richtige Ärger geht erst los, als er in betrunkenem Zustand Lien kennenlernt - Die Frau mit den hübschesten Namen Vietnams. Und sich seit zehn Jahren zum ersten Mal wieder so richtig verliebt. Leider funktioniert Liebe auf vietnamesisch etwas anders als in unseren Breitengraden. Das fängt schon mit der falschen Nationalität an, geht über komplizierte Höflichkeitsfloskeln und Verpflichtungen der Familie gegenüber. Und dann ist da natürlich noch der erfolgreiche und stinkreiche Nebenbuhler, dem man eigentlich gar nichts entgegensetzten kann... Meinung: Florian Tauschs "Miss Saigon, der Hund, der Japaner und ich" ist ein amüsantes Buch über Vietnam und das Leben in eben jenem Land. Man erfährt einige Sachen über dieses fremde Land und seine Kultur. Der Schreibstil ist, wie typisch für solche Bücher, leicht und flüssig, kratzt jedoch stark an der Oberfläche. Ebenso sind die Dinge, die wir über die Unterschiede zwischen Deutschland und Vietnam erfahren interessanter als die Liebesgeschichte, die ziemlich vorhersehbar ist. Das Buch kann man mit seinen gerade mal 220 Seiten leicht an einem verregneten Nachmittag weglesen und sich so in das ferne Vietnam tragen lassen, wo es jeden Tag über 25 Grad warm wird. Schlechte Laune kommt beim Lesen aufgrund der lustig/ironischen Schreibweise nicht auf, jedoch wird man die Geschichte nach einiger Zeit schon wieder vergessen haben. Es ist eines jener Bücher, über die man nicht viel sagen kann, die aber beim Lesen sehr viel Spass machen. Fazit: Das Buch kann man gut als kleine Vorbereitung auf eine Vietnamreise lesen. Fans des Landes werden zwar nicht viel Hintergrundinformation erhalten, jedoch macht das Lesen des Buches Spass und ist unterhaltsam. Auch für sonstige Ferienaufenthalte ist der Titel gut geeignet. Ebenso für leichte Lektüre an einem regnerischen Tag.

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