Florian Tausch Und es hat Om gemacht

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Inhaltsangabe zu „Und es hat Om gemacht“ von Florian Tausch

Macho werden ist nicht schwer, Yogi sein dagegen sehr! Seit seine Freundin Bettina mit ihrem Yogalehrer durchgebrannt ist, hasst TV-Koch Viktor alles Esoterische. Seine Wut gipfelt darin, dass er eines Abends völlig außer sich die Scheibe ihres Yogastudios zerschmettert. Am nächsten Morgen steht der Leiter des Studios vor seiner Tür und zwingt Viktor, an einem Yogakurs teilzunehmen, wenn er nicht möchte, dass die Polizei eingeschaltet wird. Ein Albtraum! Und das ist erst der Anfang: Noch ahnt Viktor nicht, dass ein geheimnisvoller Guru sein Leben ebenso auf den Kopf stellen wird wie die attraktive Yogalehrerin Maya.

1000 Mal dran vorbei gelaufen..... 1000 Mal sich darüber lustig gemacht.... und dann hat es doch noch zo-OM gemacht!!!!

— any572
any572

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  • Leserunde zu "Und es hat Om gemacht" von Florian Tausch

    Und es hat Om gemacht
    Florian_Tausch

    Florian_Tausch

    Liebe Lovelybooks-Mitglieder, Yoga, Ayurveda und fernöstliche Philosphien – darüber kann man verschiedene Auffassungen haben. Für die einen steckt darin Weisheit und Orientierung, für die anderen ist es nichts weiter als „esoterischer Klimbim“. Diese beiden Ansichten prallen in meinem neuen Roman „Und es hat Om gemacht“ aufeinander – und ich habe mir Mühe gegeben, dies mit großer Wucht geschehen zu lassen … Der Klappentext bringt den Inhalt ganz gut auf den Punkt: Seit seine Freundin Bettina mit ihrem Yogalehrer durchgebrannt ist, hasst TV-Koch Viktor alles Esoterische. In seiner Verzweiflung begibt er sich auf einen wahnwitzigen Kreuzzug gegen Mediations-Workshops, Ayurveda-Tees und Räucherstäbchen-Romantik. Doch als er gezwungen wird, selbst an einem Yogakurs teilzunehmen, stellt sich seine Welt endgültig auf den Kopf. Denn dort lernt er nicht nur einen geheimnisvollen Guru, sondern auch die attraktive Yogalehrerin Maya kennen... Soviel sei verraten: Der liebe Viktor wird mit einigen skurrilen Situationen, außergewöhnlichen Figuren und überraschenden Gedanken konfrontiert – und ich bin mir sicher, dass auch wir in einer Leserunde vieles zu diskutieren haben. Habt Ihr Lust, daran teilzunehmen? Dann bewerbt Euch bitte bis zum 19.5. Der Goldmann Verlag stellt uns netterweise 15 Exemplare von „Und es hat Om gemacht“ zur Verfügung. Es wäre nett, wenn Ihr mir in der Bewerbung vorab verratet, ob Ihr bereits Erfahrungen mit Yoga oder Meditation gemacht habt. Ausdrücklich sind aber auch alle eingeladen, die sich bisher noch nicht mit diesen Themen beschäftigt haben, doch neugierig auf das Buch sind!

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    • 232
  • Eben nicht 1001 Asana....

    Und es hat Om gemacht
    any572

    any572

    07. July 2013 um 03:22

    Dieses Buch ist kein Yogabuch mit Anleitungen oder Beschreibungen von Asanas! Es hat überhaupt irgendwie wenig mit Yoga zu tun..... Viktor ist die Hauptperson in diesem Buch - und er ist völlig durchgeknallt, als ihn seine Freundin verlässt. Soll vorkommen.....aber er übertreibt es vollkommen und endet nach ettlichen Wirrungen in einem Yogakurs, obwohl er doch all diesen "esotherischen Quatsch" hasst. Auch hier übertreibt er gleich weiter und hat einen Guru als persönliche Illusion, die im hilft wieder mit sich und (vor allem) dem Rest der Welt ins Reine zu kommen. Kann ja eigentlich nur gut ausgehen.....oder? Dieses Buch ist eine richtig gute Sommerlektüre, wenn man nicht zu viel über die spirituellen Hintergründe nachdenkt.

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  • Und es hat OM gemacht

    Und es hat Om gemacht
    jackdeck

    jackdeck

    25. June 2013 um 10:57

    Viktor ein etwas chaotischer aber mir sehr sympathischer Fernsehkoch eines Regio-TV Senders hat alles eigentlich so schön geplant. Er will seiner Freundin Bettina einen Antrag machen doch anstatt hinzuschmelzen, wie er es sich erhofft hat, trennt sie sich von ihm. Sie brennt mit ihrem Yoga-Trainer Niels durch. Der Verlassene sieht rot und hinter jeden Ecke nur noch Yogis, Ayurveda und Tantra. Ein paar heftige Ausraster gegen die Yoga- Szene bescheren ihm eine zunächst unfreiwillige Zwangsteilnahme an einem Yoga-Kurs. Dort provoziert Viktors alle weiter als er zur ersten Stunde in einem „Fuck- Yoga“Shirt aufschlägt. Er hält Zwiesprache mit Sri Albert hält, den sonst keiner der Jünger sieht. Dieser für mich eine Mischung aus Yogameister und Meister Yoda gibt ihm einige Lebensweisheiten preis. Dann taucht auch noch die flotte Yoga-Lehrerin Maya auf … Gespickt mit netten Details und Klischees kommt die Story daher. Mir war Viktor von Anfang an sympathisch und es war amüsant seine Wandlung mitzulesen. Ein humorvolles Buch das durch einen klugen, intelligenten Schreibstil glänzt, die Yoga-Szene mit einem Augenzwinkern betrachtet und doch dem Leser einige Lebensweisheiten vermittelt. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen.

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  • schönes buch

    Und es hat Om gemacht
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    17. June 2013 um 07:08

    durch den guten schreibstil, locker und witzig, lässt sich das buch sehr gut lesen. die Thematik ist interessant und gut rübergebracht. sehr unterschiedliche Charakter sind zu finden. man merkt, dass sich der Autor mit yoga und allem was dazu gehört befasst hat. auch für nicht-yogis ist dieses buch sicherlich sehr interessant. manche Szenen sind etwas übertrieben, kann man sich nicht für die reale welt so vorstellen, aber da dies ja fiktion ist, ist es ok und akzeptabel. ich kann das buch guten gewissens weiterempfehlen.

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  • Yoga? Alles Quatsch! ... Oder doch nicht? ;-)

    Und es hat Om gemacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2013 um 10:12

    Inhalt: TV-Koch Viktor hatte alles so schön geplant... Romantische Atmosphäre, gutes Essen und dann die Frage aller Fragen... Dumm nur, dass seine Freundin Bettina mit ihrem Yogalehrer durchbrennt. Für Viktor bricht eine Welt zusammen. Wieso der Yoga-Heini? Als wäre das nicht schlimm genug, macht sich auch noch ein Ayurveda-Koch live im Fernsehen über ihn lustig! Jetzt ist Schluss! Viktor will mit der Esoterik abrechnen..... Allerdings geht der Schuss gewaltig nach hinten los und als Strafe muss er 3 Monate im Yoga-Studio seiner Ex einen Kurs belegen. Was anfangs als Strafe gedacht ist, wird für Viktor zum Selbstfindungstripp mit veganem Essen, hübschen Kursteilnehmerinnen, einer skurilen Guru-Erscheinung und der Yogalehrerin Maya, die schnell mehr ist, als nur so eine Yoga-Tante... Charaktere: Die Hauptfigur ist Viktor, ein TV-Koch, der seiner Freundin ganz romantisch einen Heiratsantrag machen will. Als sie ihm eröffnet, dass sie jetzt allerdings mit ihrem Yogalehrer zusammen ist, fällt Viktor aus allen Wolken. Eigentlich ist er ein ausgeglichener Mensch, aber in der schweren Zeit nach der Trennung reichen schon Kleinigkeiten, um völlig die Fassung zu verlieren. Das führt zu allerhand Dummheiten, die ihm 3 Strafmonate Yogakurs-Haft einbringen. Viktor - ganz der Yoga-Hasser - kommt in der ersten Stunde mit einem "Fuck Yoga"-T-Shirt an, merkt aber gleich, dass sich unter den hübschen Kursteilnehmerinnen einiges an Potential versteckt. Zumal sie nur 3 Männer im Kurs sind.... Je länger er sich mit dieser Art von Lebenseinstellung beschäftigt, desto mehr Gefallen findet er daran. Tatkräftige Unterstützung bekommt er in der Zeit von seinem "Guru" Sri Albert, der ihm den Kopf wieder geraderückt. Sri Albert ist eine... schwer zu beschreiben... Meditations-Guru-Erscheinung, deren Aufgabe darin besteht, Viktor auf den Pfad der Erleuchtung zu führen. Allerdings ist er weniger, wie man sich einen Guru vorstellt. So vertreibt er sich die meiste Zeit damit, sich am Hintern zu kratzen und in der Nase zu bohren. Sein Gollum-Auftreten tut sein übriges. Er hilft Viktor auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art, sein großes Ziel zu erreichen. Viktors Exfreundin Bettina macht am Abend des Heiratsantrages mit ihm Schluss, behält aber irrsinnigerweise den Verlobungsring. Nachdem sie sich mit dem Yogalehrer auf Chakra-Reise nach Indien begibt, von wo sie Tantra-Bilder bei Facebook postet, kommt sie mit der Einsicht zurück, dass Viktor doch nicht so übel ist. Doch ihre Versuche, ihn wieder zurückzugewinnen, scheitern daran, dass sie die Rechnung ohne seine innere Erleuchtung gemacht hat. Schreibstil: Das Buch war wirklich sehr gut zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Stellenweise waren es aber sehr viele Fachbegriffe und Ausdrücke aus dem Reich von Yoga und Co. die die Passagen dann zäh wirken ließen. Das macht allerdings die spritzige Handlung wieder wett. Tausch schafft es durch die Wendungen, den Schwung des Buches von der ersten bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Alles in Allem...  Ich fand das Buch witzig und unterhaltsam. Genau das Richtige für einen Sonntagnachmittag. Man rauscht geradezu durch die Kapitel durch. Die Gedanken, die bei dem Buch aufkommen, reichen von "Ohhh der arme Viktor" über "Das macht der nicht wirklich...?!" bis hin zu "Endlich hat ers kapiert". Die im Buch vorkommenden Charaktere sind toll geformt worden, dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Was mir nicht sooo gut gefallen hat, waren die zahlreichen Passagen über die Yogalehre an sich. Da wurde mit Fachbegriffen um sich geworfen. Klar, es ist nicht unerheblich für den Verlauf der Geschichte, aber man hätte es vereinfachen bzw. kürzen können. Das tut dem Lesespaß allerdings keinen Abbruch und ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der gerne lacht und zwischendurch eine "leichte Lektüre" lesen will.

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  • Oh ein Fettnäpfchen...Anlauf...HINEIN!!!!

    Und es hat Om gemacht
    SunM

    SunM

    15. June 2013 um 13:59

    Rezession „Und es hat Om gemacht“ von Florian Tausch Zum Inhalt: Viktor, Fernsehkoch und glücklich mit Bettina liiert, lebt mit seinem besten Freund, dem Dauerstudent Rudi in einer Männer WG. Bettina ist begeisterter Yoga Fan. Ab dem Tag, an dem Viktor seiner Bettina einen Heiratsantrag machen möchte, ist nichts mehr wie es war. Viktor muss muss sich dem Yoga „geschlagen“ geben... vor allem aber muss Viktor sich dem Yoga Lehrer, Bettinas Affäre, geschlagen geben. Er beschließt alles dafür zu tun, dass er seine Bettina wieder bekommt und alles dagegen zu tun, dass Yoga weiter in seinem Leben vorherrscht. Bis er selbst an einem Yoga- Kurs teilnimmt und seine Welt in ein ganz anderes Licht gerückt wird. Cover: Das sehr schlichte aber freundliche Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist einfach gehalten und erschlägt einen nicht mit unwichtigen Kinkerlitzchen. Es ist ein einfach gewählter Schreibstil, ohne komplizierte und unverständliche Satzbauten, was das flüssige Lesen erleichtert. Meine Meinung: Mit viel Witz jedoch ohne es ins lächerliche zu ziehen schafft es Florian Tausch einem das Thema Yoga näher zu bringen. Es wird einmal von der Seite der „Yoga“- oder auch „Meditations- Hasser“ gezeigt. Die Geschichte von Viktor, dessen Leben ein riesen Fettnäpfchen zu sein scheint, und den anderen Charakteren wie Sri Albert oder auch Yogayoni ist locker, leicht und verständlich geschrieben. Für mich persönlich eine super lohnenswerte Lektüre und das perfekte Buch für den Sommer am Pool oder im Winter gemütlich auf dem Sofa in eine Decke gekuschelt.

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  • Und es hat OM gemacht

    Und es hat Om gemacht
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    13. June 2013 um 19:09

    Das Buch selbst hat mich, bis auf das Cover, leider nicht überzeugen können. Denn Viktor ist ein unmöglicher Charakter. In der Geschichte möchte der große TV-Koch seiner Freundin einen Heiratsantrag machen. Doch Bettina lehnt ab und gesteht Viktor, dass sie ein Verhältnis mit ihrem Yogalehrer hat... Viktor, der wahrscheinlich unter (Rinder-)Wahn leidet, anders kann ich mir sein wirres und kindliches Verhalten nicht erklären, dreht nach Bettinas Geständnis durch und macht auch vor kleinen und größeren Straftaten nicht halt. Alle Esoteriker müssen leider - ist er nicht sympathisch, der Viktor?! Ich finde nein! Auch in einem humoristischen Buch kann oder besser sollte der Humor anders ausgelegt werden. Ich kann darüber nömlich nicht lachen und mein Kopfkino erstrecht nicht. Dann gibt es ja noch andere Gestalten, eine Erscheinung von Viktor - ein sich am Hintern kratzender und in der Nase bohrender Ratgeber - lecker! Irgendwie auch nicht witzig... Naja und Klischees werden auch erfüllt. So z. B. der schwule Yogalehrer, der rasante Muskelaufbau, die Räucherstäbchen, Hippiezeiten etc. Schade, so habe ich doch wirklich mehr erwartet und wurde bitter enttäuscht. Von mir gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung, es sei denn man findet oben genannte Punkte witzig, dann kaufen :)

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  • Victor und was Yoga aus ihm macht

    Und es hat Om gemacht
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    11. June 2013 um 19:12

    Zum Inhalt: Victor ein Tv-Koch,plant seine Freundin mit einem Heiratsantrag per Brieftaube zu überraschen. Dies geht schief und während er seinen Antrag doch los wird, wird er von Bettina wegen ihres Yogalehrers Niels verlassen. Eh schon ein Mensch bei dem Genie und Wahnsinn eng beieinander liegen,dreht er jetzt völlig durch. Er benimmt sich so daneben, daß er sich die Chance eine tägliche Kochshow zu bekommen total verbaut. Sein Zorn wendet sich eines Tages gegen das Yogastudio gegenüber und da bekommt er das Angebot Strafanzeige oder einen Yogakurs durchstehen. Er entschließt sich für letzteres. Victor lernt eine Menge dazu und ändert so langsam seine Meinung. Daran ist vor allem ein kleines Hutzelmännchen schuld und Yogalehrerin Maya. So langsam kommen wieder seine guten Seiten nach oben, denn die hat er ja, er bekocht und bespielt ja auch Rudi´s Sohn Kalle.kSpannend wird es als zum Schluß Niels und Bettina zurück aus Indien sind und er sogar eine Yogastunde mit Niels erlebt. Ansonsten bitte liebe Leser selber lesen. Ich kann das Buch sehr empfehlen es lebt von starken Typen Victor und Sri Albert, hat tolle Einfälle und einen feinen Humor, manchmal vielleicht etwas böse wirkt, aber immer richtig eingesetzt ist und sehr wohltuend ist, weil nicht so Brüllwitze sind. Auch die Idee Yoga mit zu verwenden, finde ich klasse. Auf diese Art kriegt auch ein Neuling in kleinen Häppchen etwas über Yoga und Ayurveda mit. Da ich selber Yoga liebe, hoffe ich, daß durch dieses Buch einige Lust bekommen haben. Ich habe es selber an mir verspürt, Yoga macht was mit dir und nicht nur mit der Figur.

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  • Rezension zu "Und es hat Om gemacht" (F. Tausch)

    Und es hat Om gemacht
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    11. June 2013 um 13:29

    Zum Inhalt: Viktor ist Teilzeit-Fernsehkoch bei einem kleinen Berliner Sender. Yoga, Ayurveda und diesen ganzen Esoterik-Kram findet er total dämlich. Als ihn seine langjährige Freundin Bettina für ihren Yogalehrer Niels mit dem Riesendödel verlässt und sich mit diesem auf einen mehrmonatigen Erleuchtungstrip nach Indien aufmacht, steigert dies Viktors Hass auf alles Esoterische ins Unermessliche. Er vergeigt deshalb sogar einen wichtigen Fernsehauftritt, verliert seinen Job und zerschlägt als Höhepunkt seiner Frustaktionen das Schaufenster von Bettinas Yoga-Studio. Dumm nur, dass er dabei erkannt wird. Doch der Besitzer schlägt Viktor einen Deal vor: Wenn er 3 Monate lang in seinem Studio Yoga lernt, wird Viktor nicht angezeigt. Viktor willigt ein und erkennt bald die Vorzüge des Yogas: Die knackigen, gelenkigen Yoginis und die bezaubernde Yogalehrerin Maya. Viktor könnte sich so schön seinen Hormonen hingeben, wäre da nicht eine seltsame Gestalt, die ihm in seinen Meditationsphasen begegnet... Meine Meinung: Florian Tausch hat einen unterhaltsamen, amüsanten Roman geschrieben, der sich flott und angenehm lesen lässt. Der Schreibstil ist lebendig, der Autor drückt sich sehr gut und gehoben aus und arbeitet viel mit Bildern und Metaphern.    Die Geschichte ist in 3 große Leseabschnitte unterteilt: „Heul doch!“, „Da staunst du, was?“ und „Wenn das mal gut geht!“ und in insgesamt 33 Kapitel (plus Prolog und Epilog). Sie ist aus Viktors Sicht geschrieben. Zuerst ist man sich nicht ganz sicher, ob man den Protagonisten mögen soll. Er suhlt sich sehr in seinem Hass auf alles Esoterische und verarbeitet die Trennung von Bettina anfangs extrem schlecht. Aber im Grunde ist Viktor von Anfang an ein netter Kerl mit dem Herz am richtigen Fleck. Im Laufe des Buches, das sich über mehrere Monate erstreckt, macht Viktor eine enorme Wandlung durch. Sympathisch sind auch die Nebenfiguren. Ob Maya, die sympathische, sehr attraktive Yogalehrerin, Rudi, der hilfsbereite Mitbewohner, der Viktor auch mal den Kopf wäscht, wenn’s nötig ist, Viktors Alt-Hippie-Vater mit seinen sehr lockeren Ansichten oder Yogayoni, die Viktor die Kunst des Tantras nahe bringt. Dazu noch weitere skurrile Charaktere wie der indische Koch, von Viktor „Froschfresse“ genannt, und natürlich Sri Albert. Wer sich hinter diesem Namen versteckt, wird allerdings hier nicht verraten... Yogafreunde werden vermutlich ihren Spaß an diesem Buch haben. Aber auch Leute, die sich Yoga und Esoterik nicht gänzlich verschließen, werden dieses Buch mögen. Vielleicht sogar Yogahasser – die können dann mit Viktor zusammen nach und nach ihre Abneigung bekämpfen. Wer also denkt, „Asanas“ sei eine gelbfleischige exotische Frucht mit Tippfehler, wird hier viel Neues lernen! Dabei wird jedoch nicht versucht zu missionieren. Ich persönlich gehöre zur Zielgruppe „Yogaunerfahrene, aber prinzipiell Interessierte“ und hatte nach der Lektüre richtig Lust, das nächste Yogastudio zu stürmen und Viktors spirituelle Erfahrungen zu teilen. Ein paar Sachen waren mir zwar einen Hauch zu esoterisch, aber dies wird jeder je nach Wissen und Interesse anders empfinden.  Suboptimal fand ich auch, dass es keine konkreten Zeitangaben gab. Die Geschichte erstreckt sich über etliche Monate, aber ich konnte nicht immer nachvollziehen, wieviel Zeit zwischen den Kapiteln vergangen war. Mein Fazit: Ein kurzweiliger, amüsanter Lesespaß, der allerdings nicht – wie man vielleicht beim Lesen des Klappentextes vermuten könnte – ins Seichte abdriftet oder für große Lacher sorgt, sondern durchaus auch seine nachdenklichen Seiten hat.

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  • 1. Kommt es anders und 2. als man denkt

    Und es hat Om gemacht
    Moep

    Moep

    09. June 2013 um 18:21

    Inhalt: Die Hauptperson dieses Roman ist Viktor, hauptberuflicher TV-Koch beim Regio TV-Berlin. Beruflich wie auch privat scheint bei ihm alles bestens zu laufen, denn so bekommt er nicht nur ein Angebot, zur besten Sendezeit beim Marktführer Tele 1 aufzutreten, sondern hat auch schon von langer Hand den ersehnten Heiratsantrag an seine Freundin Bettina vorbereitet. Doch so sollte der gute Viktor wohl nie vergessen: 1. Kommt es anders und 2. als man denkt... So bricht für ihn eine Welt zusammen, als er von Bettinas Affäre mit ihrem Yogalehrer erfährt und Viktor beschließt, von nun an seine Wut in einem unsäglichen Hass gegen alles Yogische zum Ausdruck zu bringen. Doch es kommt der Tag, an dem Viktor zu weit geht und in der Konsequenz zur Teilnahme an einem Yogakurs verdonnert wird. Doch wieder einmal stellt sich für ihn heraus, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und unser Protagonist findet sich in völlig neuen Erfahrungen wie auch inspirierenden Weltanschauungen wieder. Meine Meinung: Zunächst einmal sollte man ein paar Worte über den wirklich sehr angenehm lockeren Schreibstil des Autors verlieren, denn so stellte „Und es hat Om gemacht“ für mich einen außerordentlich humorvollen wie auch interessanten Roman dar. Interessant ist auch schon das nächste Stichwort, mit dem sich dieses Buch sehr treffend charakterisieren lässt. Meine Erwartungen waren nämlich in dieser Hinsicht sehr hoch, als dass ich erwartet hatte, etwas über die verschiedenen Religionen Hinduismus wie auch Buddhismus und natürlich über Yoga/Esoterik im Allgemeinen zu lernen. Dahingehend wurde ich definitiv nicht enttäuscht, der Autor hat gut recherchiert und das Ganze auch noch sehr spannend wie auch unterhaltsam verpackt.  Unterhaltsam war die Geschichte vor allem durch den Wortwitz und den humorvollen Umgang des Autors mit dem doch sehr klischeebehaftetem Thema Yoga & Co. Ich musste an den ein oder anderen Stellen einfach lauthals loslachen und doch kam die Ernsthaftigkeit in diesem Buch nicht zu kurz. So darf man also auch gerne mal tiefsinnigere Gespräche über den Sinn des Lebens erwarten. Ansonsten gilt es noch zu erwähnen, dass man sich mit der Figur Viktor gut identifizieren kann, da er in seiner Art einfach authentisch bleibt und man sich in seinen Trennungsschmerz wirklich hineinversetzen kann. Auch die anderen Charaktere erfüllen in dem Buch eine maßgebliche Rolle und wurden durch und durch gut ausgestaltet. Fazit: Alles in allem bleibt nur zu sagen, dass mich „Und es hat Om gemacht“ wirklich sehr begeistert und gut unterhalten sowie alle meine Erwartungen erfüllt hat, auch wenn ich persönlich mit Yoga so rein gar nichts am Hut habe.

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  • Und es hat OM gemacht

    Und es hat Om gemacht
    Michelangelo

    Michelangelo

    09. June 2013 um 12:14

    Das Buch fällt schön durch ein schönes Cover in einem erfrischenden Türkis auf. Auf dem großen OM , das einem sofort ins Auge sticht,sitzt eine kleine Figur im Lotossitz….passend zum Thema der Geschichte. Viktor ist Fernsehkoch und lebt in einer WG mit Rudi und Bettina zusammen. Als er ihr endlich nach 5 Jahren einen Heiratsantrag macht, kommt er  zu spät- Bettina hat sich für den Yogalehrer entschieden. Da dreht Viktor durch…er  konnte sowieso noch nie etwas mit Yoga und dem ganzen Drum und Dran anfangen......und nun scheint es ihn auf einmal überallhin zu verfolgen..... seine Reaktionen und Aktionen werden geraten ganz schön aus der Kontrolle. Als er dann noch Bettinas Buddhakopf in die Scheibe eines Yogastudios wirft, kommt der große Wendepunkt Er wird  vom Besitzer aufgefordert, sich statt einer Strafanzeige doch einfach mal einem Yogakurs zu stellen. Viktor beginnt widerwillig damit.... völlig negativ und konträr dazu eingestellt. Er beginnt aber recht schnell die Vorzüge des Yoga zu entdecken und erlebt im Laufe der Zeit auch einige sehr ungewöhnliche Dinge… Der Roman war aufgrund eines angenehm zu lesenden Schreibstils, der mit einem feinen Witz und Humor brillierte, schnell und leicht zu lesen. Die Personen sind  gut beschrieben und somit sehr gut vorstellbar. Manche sind sogar überaus genial beschrieben, wie z.B. Sri Albert….ihn mochte ich am liebsten. Wer von Yoga noch keine Ahnung hat, könnte sich hier ein paar Anregungen holen, es vielleicht doch mal zu versuchen...... Mich persönlich hat das Buch angeregt, mir doch wieder einen Kurs zu suchen, da das alleine Üben nicht so schön und effektiv ist, wie in einer Gemeinschaft . Das Buch hat mir sehr viel Freude bereitet und ich habe jede  Seite genossen, aber auch mit den Akteuren mitgehofft und mitgelitten.  Der Ausgang des Romans war so, wie ich ihn mir gewünscht habe. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine leichte Unterhaltung mit einem gewissen Quäntchen an Witz und Humor sucht und nebenbei ein wenig über Yoga erfahren möchte....

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  • "Und es hat Om gemacht" von Florian Tausch

    Und es hat Om gemacht
    ghostlight

    ghostlight

    06. June 2013 um 12:05

    Zum Inhalt: Viktor ist ein TV-Koch bei RegioTV-Berlin, es läuft alles gut und es besteht sogar die Aussicht auf einen tollen Job bei einer weiteren Kochsendung. Und auch im Privatleben ist alles bestens, denn endlich ist der große Tag da... Viktor bereitet sich auf den Heiratsantrag vor, den er seiner Freundin Bettina an dem Abend machen möchte. Die beiden sind nun glückliche 5 Jahre zusammen. Und da sein erster Versuch eines Antrags daran scheiterte, dass die Taube den Weg nicht fand, will er es nun mit einem romantischen Abendessen versuchen. Doch es läuft alles anders und er erfährt, dass seine Traumfrau eine Affäre mit ihrem Yogalehrer hat. Für Viktor bricht eine Welt zusammen und er macht verschiedene Phasen durch, in denen er die Realität verdrängt, wahrnimmt, verflucht und wieder Hoffnung schöpft, seine Traumfrau zurück zu gewinnen. Mit der Zeit steigert sich Viktors Liebeskummer und Ärger auf alles asiatische immer mehr und wirkt sich irgendwann auch auf seinen Job aus. Als seine Wut auf alles „Yogische“ in einer blinden Aktion gipfelt, wird er kurzerhand zum Besuch einer Yogaschule verdonnert. Was darauf folgt, sind für Viktor ganz neue Erfahrungen auf allen physischen und psychischen Ebenen, die sein Weltbild ab nun komplett umkrempeln. Welche das sind, lest ihr am besten selbst :-) „Erkennt ihr nun das Wesen des Leidens? Die Ursache liegt darin begraben, dass wir vergänglichen Dingen anhaften. Darum führt nur der Weg der Entsagung und der spirituellen Läuterung zu wahrem Glück und Klarheit.“ (S.241) Mein Eindruck: Ich habe mich beim Lesen immer wieder gut amüsiert, gleichzeitig habe ich auch mit Viktor gelitten. Der Humor des Buches ist sehr angenehm und immer wieder musste ich vor mich hin schmunzeln angesichts Viktors Aktionen und dem (vermeintlichen) Schicksal. Die Geschichte an sich ist für eine Liebesgeschichte ziemlich abgefahren und exotisch, was ab der Hälfte des Buches noch zunimmt. Allerdings konnte ich mich nicht ganz darauf (bzw. auf einen bestimmten Charakter) einlassen, da es für mich etwas schwer nachzuvollziehen war, was hier passierte. Vielleicht fehlt mir aber auch das richtige Yogi-feeling :) Dennoch habe ich viel Gefallen an diesem Buch gefunden, da ich ohnehin ein Fan dieser Philosophie und Glaubensrichtung bin. Außerdem finden sich immer wieder feine Hinweise auf eine positive und auf Achtsamkeit beruhende Lebensweise, was der Geschichte eine besondere Authentizität verleiht, da es so gut zu Viktors Gefühlswelt passt. Aufgrund des angenehmen Schreibstils konnte ich das Buch gut und schnell an einem Stück lesen und kann es nur jedem empfehlen, der eine humorvolle und kurzweilige Unterhaltung sucht :-)

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  • Gute und kurzweilige Unterhaltung :)

    Und es hat Om gemacht
    safido

    safido

    05. June 2013 um 08:34

    Zum Inhalt: Bettina ist Viktors Traumfrau. Deswegen denkt er sich auch einen sehr ungewöhnlichen und im gleichen Maße romantischen Heiratsantrag aus. Komplikationen bei der Ausführung zwingen Viktor jedoch zu Plan B. Aber auch dabei läuft nicht alles rund, denn Bettina verlässt Viktor noch während des Antrags für ihren Yogalehrer Niels. Von nun an scheint Viktor von allem, was auch nur ansatzweise mit Yoga zu tun hat, verfolgt zu werden, und wird auch noch zur Teilnahme an einem Yoga-Kurs genötigt. Der scheinbar einzige Lichtblick in diesem ganzen Theater ist Maya – Viktors Yogalehrerin… Meine Meinung: >>Sie lässt es sich wirklich von so einer Esoterik-Pussy machen! Der Typ bekommt doch bestimmt vor lauter Namen-Tanzen und Baum-Umarmen gar keinen hoch!<< (Seite 42) Florian Tausch hat mit dem zu Papier gebrachten Humor – trocken, saukomisch und stellenweise auch ein wenig böse – genau meinen Geschmack getroffen. Aberwitzige Situationen, sonderbare Handlungen und nicht zuletzt die vielen witzigen Dialoge und Gedankengänge von Viktor machen dieses Buch aus, und sorgten bei mir häufiges Schmunzeln und nicht selten auch für herzhaftes Gelächter. Für mich als Frau war es mal eine schöne Abwechslung, in die Gedankenwelt eines Mannes abzutauchen. :D Der Fettnapf scheint, neben Rudi, der beste Freund von Viktor zu sein. Egal ob durch sich selbst oder andere verschuldet – Viktor lässt fast nichts aus, um sich noch weiter in die Bredouille zu bringen. Ausraster vor laufenden TV-Kameras? Vandalismus mit Buddha-Statuen? Alles kein Problem für Viktor, dem sympathischen “Helden” dieser Geschichte. Zusammen mit ihm erlebt der Leser so einiges. Und auch wenn manches ein wenig platt rüberkommt, bietet das Buch durchweg gute Unterhaltung. "Es sah nach einem ungleichen Kampf aus, der sich da auf der sonnendurchfluteten Straße anbahnte. Hier der groß gewachsene, muskulöse Viktor, dem Wut und Zorn noch ein paar zusätzliche Testosteron-Dosen in den Körper gepumpt hatten. Dort der ausgemergelt wirkende Yoga-Lehrer, einen guten Kopf kleiner als sein Gegner, der sich nun zögerlich näherte. Viktor wich in gespielter Angst ein paar Schritte auf den Gehsteig zurück und sagte mit weinerlicher Stimme: >>Hilfe! Da kommt Gandhi. Jetzt habe ich aber Angst!<<" (Seite 57) Gut gefallen hat mir, dass der Autor seinem Protagonisten Viktor auch noch eine andere Seite, als die des nicht zurechnungsfähigen, von Liebeskummer geplagten Mannes, angedacht hat. Diese kommt z. B. dadurch zum Ausdruck, wie er sich um Kalle, den Sohn seines besten Freundes, kümmert. Somit bietet dieses Buch neben viel Klamauk auch noch eine herzige Note. Einzig der ominöse Guru, der auf dem Buchrücken Erwähnung findet, hat meinen positiven Eindruck ein wenig getrübt. Dieser spielt ab einem gewissen Zeitpunkt eine große Rolle in dem Buch, vor allem für Viktor. Er sorgt für jede Menge Unterhaltung, die Viktor immer mal wieder noch einen Schritt näher an den Rand des Wahnsinns bringt. Leider konnte ich mit Sri Albert, wie Viktor ihn nennen darf, aber nicht so wirklich was anfangen. Vielleicht habe ich aber auch einfach nicht die richtigen Schlüsse gezogen, denn ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es in der Absicht des Autors lag, seinen Lesern bei dieser Figur ein wenig Raum für Spekulationen zu lassen… Dieses Buch eignet sich perfekt als “kleine Lektüre für zwischendurch” und bietet ein kurzweiliges und äußerst unterhaltsames Lesevergnügen. Einfach zurücklehnen und gemeinsam mit Viktor den Weg zur Erleuchtung finden. ;) "Er malte sich aus, wie in ihrem Kopf gerade ein paar Mauern einstürzten. Viktor, der durchgeknallte TV-Show-Choleriker? Kawumm! Viktor, der ignorante Yoga-Hasser? Bäääng! Viktor, der gehörnte Frauen-Loser? Wruuums!" (Seite 194) BOOKWIVES

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  • Humorvoller Roman mit dem gewissen "Om"

    Und es hat Om gemacht
    beccy

    beccy

    04. June 2013 um 23:34

    Seit Victors Freundin eine Affäre mit einem Yogalehrer hat beginnt er alles was mit Yogs und Meditation zutun hat zu hassen. Jedoch kann Viktor das Thema nicht so ganz umgehen dem der tv-koch soll nun auch noch indisch kochen. Plötzlich hat alles um ihn mit Yoga zu tun und er fängt an die ganze Geschichte postiver zu sehen.  Mir persönlich hat das Buch richtig gut gefallen, es ließ sich gut weglessen und die ganzen Yoga praktiken und außergewöhnlichen Verhaltensweisen erinnern mich sehr an das yogazentrum was ich besuche.  Wer sich auch mit Yoga beschäftigen möchte und dabei ein witzigen Roman lesen will, sollte sich das Buch mal anschauen.

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  • Kochen und Yoga, wie passt das zusammen?

    Und es hat Om gemacht
    AlegraCassano

    AlegraCassano

    04. June 2013 um 19:05

    Viktor ist Fernsehkoch bei einem Regionalsender in Berlin. Er möchte seiner langjährigen Freundin Bettina einen ganz romantischen Heiratsantrag machen, was auf Grund des Irrflugs einer Taube nicht ganz gelingt. Genau an dem Abend, als Viktor doch noch zu seinem Antrag kommen will, verlässt Bettina ihn für einen anderen, ihren Yogalehrer. Viktor ist am Boden zerstört. Er will seinem Widersacher an den Kragen, doch dieser lässt ihn ins Leere laufen, denn er ist ganz yogamäßig friedlich eingestellt. Diese Szene und noch einige andere sind so köstlich dargestellt, dass ich teilweise laut lachen musste. Die Bilder, die der Autor dem Leser ins Gehirn pflanzt, sind einfallsreich und wirken nachhaltig. Viktor tritt in einer großen Kochshow zusammen mit einem ayurvedisch kochendem Inder auf, was ihn ins TV Aus katapultiert und dem Leser weitere Lachtränen in die Augen treibt. Ich konnte mit Viktor mitfühlen, obwohl er sich nicht nur einmal daneben benimmt und wenig taktvoll vorgeht. So geistert er als "I_kill-Yogis_4_fun" durchs Internet oder wirft mit dem steinernen Kopf eines Buddha die Scheibe eines Yoga-Zentrums ein. Zur Strafe muss er drei Monate an einem Yogakurs teilnehmen. Erst als er die Yoga-Lehrerin Maya kennen lernt, beginnt ihm das Spaß zu machen. Eine weitere wichtige Person in dieser Geschichte ist "Sri Albert", ein Weiser, den nur Viktor sehen kann und der versucht ihn zu läutern. Diese Figur ist so witzig und gut beschrieben, dass ich sie direkt vor mir sah.   Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen, denn der Autor hat mich damit sehr gut unterhalten. Ich habe die knapp 300 Seiten so schnell gelesen, dass ich mich wunderte, das das Buch schon zu Ende war. 

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