Florian Tietgen

 4.8 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Helden, ... wenn es Zeit ist ... und weiteren Büchern.
Florian Tietgen

Lebenslauf von Florian Tietgen

Staatl. geprüfter Erzieher, geboren am 24. 11. 1959 in Hamburg, schreibt bereits seit seinem achten Lebensjahr. Seit 2003 hat er mehrere Geschichten in Anthologien veröffentlicht. Seine Interessen liegen dabei vor allem, aber nicht ausschließlich in den Bereichen Gesellschafts- und Jugendliteratur. Bisherige Veröffentlichungen: - Und was ist mit deinem Vater?, No Limits, Erlenbach Verlag, S. 77-115 - Dankesbrief, Anthologie Missbrauch, Verlag Jens Neuling, S. 113-115 - Meteoroid, Nachts, wenn alle schlafen…, Erlenbach Verlag, S. 7-33 - Erdrückend befreiend, Das Sterben ist ästhetisch bunt, WebSite Verlag, S. 75-91 - Schwanzgeld, Verfolgt, Lerato Verlag, S. 109-126 - Auf einen Schlag, Roman, Driediger 199 Seiten - Helden, neobooks e-riginal, Knaur E-Books - Das war doch niemand - Oft denke ich an Svea - Haus der Jugend, Roman, Qindie - Kopfsprünge und der Rücken von Mark Spitz - Stille Weihnacht - Schwanzgeld - ... wenn es Zeit ist ..., Roman, Qindie - Anpassung, Roman, Qindie Aus sich hinaus ..., Erzählungen, Qindie Blauer Mond, Roman, Qindie Sprachlosigkeiten, Erzählungen, Qindie

Alle Bücher von Florian Tietgen

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Helden

Helden

 (17)
Erschienen am 30.05.2011
... wenn es Zeit ist ...

... wenn es Zeit ist ...

 (13)
Erschienen am 08.01.2014
Aus sich hinaus ...

Aus sich hinaus ...

 (7)
Erschienen am 29.01.2014
Anpassung

Anpassung

 (4)
Erschienen am 03.06.2014
Oft denke ich an Svea

Oft denke ich an Svea

 (4)
Erschienen am 13.01.2014
Auf einen Schlag

Auf einen Schlag

 (5)
Erschienen am 01.03.2015
Aus sich hinaus ... In lautem Gedenken

Aus sich hinaus ... In lautem Gedenken

 (4)
Erschienen am 23.03.2014
Das war doch niemand

Das war doch niemand

 (3)
Erschienen am 03.08.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Florian Tietgen

Neu
Kari_Lessirs avatar

Rezension zu "Wahn" von Florian Tietgen

Ein düsteres Gesellschaftsbild
Kari_Lessirvor einem Jahr

Florian Tietgen treibt in seinem jüngsten Werk "Wahn" den Gedanken einer Gesellschaft, in der nur schlanke und fitte Menschen ein Lebensrecht haben, auf die Spitze. Er spielt diese Idee bis zum Ende durch und gestaltet daraus ein Szenario, das mich ab ungefähr der Hälfte des Buches fassungslos gemacht hat.
Was sagt es über eine Gesellschaft aus, in der der BMI – das Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht – entscheidet, ob ein Mensch leben darf oder eben nicht? 
Was sagt es über eine Gesellschaft aus, in der Menschlichkeit nichts zählt? In der Väter die eigenen Kinder opfern, nur um dem Gesetz genüge zu tun? 
Unglaublich, was der Autor da auf wenigen Seiten an geballten Emotionen und Gesellschaftskritik entfacht. Am Ende habe ich mir echt die Tränen aus den Augen gewischt, weil ich nicht glauben wollte, was ich da las.
Wahnsinn.
Wahnsinnig gut. Und definitiv lesenswert!

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Korikos avatar

Rezension zu "Helden" von Florian Tietgen

Schöne Geschichte mit sympathischen Charakteren
Korikovor 2 Jahren

Story:
Mit dem übergewichtigen, unsicheren Jan kommt ein Neuzugang ins Heim, der ebenso wie die anderen Jungs schlimme Dinge erlebt hat. Einer von ihnen ist Jonas, der in Jan einen Helden sieht, da diesem etwas gelungen ist, das er nie geschafft hat – den Mut sich gegen seinem Vater aufzulehnen. Jan selbst sieht die Situation allerdings anders, doch mit der Zeit fasst er vertrauen zu seinem neuen Mitbewohner. Schon bald erkennen sie, dass sie etliche Gemeinsamkeiten haben – während sie Jonas Geschichten schreibt und seinen Helden Minky in einer Fantasywelt Abenteuer erleben lässt, flüchtet sich Jan in seine Zeichnungen und Bilder. Nach und nach werden sie Freunde und beginnen sich über ihre Sorgen und Probleme auszutauschen. Zudem baut Jonas den stillen Janko in Minkys Abenteuer ein, der eine ganz ähnliche Vergangenheit hat, wie sein neuer Mitbewohner.

Eigene Meinung:
Florian Tietgen ist ein Garant für außergewöhnliche Geschichten, die zum Nachdenken anregen und in keine Schublade passen. „Helden“, erschienen im eBook Label eRiginal des Droemer Knaur Verlags, ist eine solche Geschichte, denn sie ist in vielfacher Hinsicht originell und anders. Zum einen verläuft die Geschichte nicht linear, sondern ist wie die typischen Rollenspiel-Romane, sprich der Leser kann entscheiden, auf welchem Weg er das Buch liest. Ob er nun erst den Jungs folgt und anschließend in Minkys Welt eintaucht, oder doch den Empfehlungen des Autors folgt, bleibt jedem selbst überlassen. Als Besonderheit wird Jankos/Jans Geschichte in Mangaform erzählt. Die Illustrationen stammen von Daniela Winkler, die Mangafans von ihrem Goth/Vampir-Manga „Grablicht“ kennen dürften.

Wie bei Florian Tietgen nicht anders zu erwarten, legt er eine sehr berührende, tiefgründige Geschichte vor, bei der man zwischen den Zeilen lesen muss, um die Charaktere und den Inhalt vollständig zu erfassen. Vordergründig geht es um Freundschaft, Traumabewältigung und die Macht der Fantasie. Daraus entspinnt er ein sehr schönes Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt und Stoff für Diskussionen bildet. Ein wenig Schwierigkeiten bereiten jedoch die unterschiedlichen Sprünge in der Handlung und die Wiederholungen, wenn man (wie ich) beim Lesen dem Tipp des Autors folgt, anstatt die Geschichte auf eigene Faust zu entdecken. Da die jeweiligen Szenen stets sowohl aus Jans, als auch aus Jonas Perspektive beschrieben werden, liest man viele Dialoge und Ereignisse doppelt. Das sorgt mit der Zeit dafür, dass man unwillkürlich einige Passagen überfliegt, wenngleich es interessant ist die Gefühle beider Jungen zu entdecken und herauszufinden, wie sie auf bestimmte Dinge reagieren. Auch wirken die Zeichnungen nicht ganz stimmig, denn sie passen nicht zu den Bildern, die man beim Lesen im Kopf hat. So schön die Idee ist, Jankos Geschichte im Mangastil zu erzählen, die Illustrationen passen nicht ganz zur Geschichte, zumal gerade hierbei die Handlung fast nicht nachvollziehbar ist. Es fehlen erklärende Zwischensequenzen, da es sich nicht um einen erzählenden Manga sondern nur um Einzelbilder handelt, die bei einigen eReadern nur schwer lesbar sind.

Die Charaktere sind sehr realistisch und authentisch in Szene gesetzt. Jonas ist eine sympathische Hauptfigur mit Ecken und Kanten. Man begleitet ihn gerne und lernt ihn im Laufe der Zeit besser kennen. Er ist zwar ein Außenseiter, schafft es jedoch sich mit den übrigen Heimkindern zu arrangieren und aus seiner Situation das Beste zu machen. Er ist weitestgehend vorurteilsfrei und offen, was ihn wesentlich reifer und erwachsener macht, als die übrigen Jungs. Jan hingegen ist eher verschüchtert, ängstlich und von einem tiefen Selbsthass geprägt. Aufgrund seiner Körperfülle hat er gewaltige Komplexe (die jedoch auch von seinem Vater verstärkt wurden). Im Gegensatz zu Jonas steht er noch am Anfang – er muss sich erst einfinden und sein inneres Gleichgewicht finden. Minky, der Held in Jonas‘ Fantasyroman ist dem Autoren sehr ähnlich. Er verkörpert das, was Jonas gerne sein möchte – stark, heldenhaft und mutig.
Die übrigen Figuren kommen eher am Rande vor, dass es um die Freundschaft zwischen Jonas und Jan und die Vergangenheit der Jungs geht, an der beide noch zu knabbern haben.

Stilistisch ist „Helden“ gut gelungen – es bietet solide Unterhaltung, gerade weil Florian Tietgen die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven schreibt (Minkys Sicht muss man mit einbeziehen, da man durch ihn erfährt, was mit Jonas passiert ist). Es ist bewundernswert, wie gut die Geschichte trotz einiger Wiederholungen ineinander und wie problemfrei man sie im bevorzugten Tempo lesen will. Ob nun kontinuierlich jede Perspektive für sich, oder wechselnd den Tipps des Autors folgend, es ist spannend, ein Buch auf diese Weise zu lesen. Wer Florian Tietgens Werke kennt, kann sich auf ein Buch gefasst machen, bei dem man gefordert wird, denn viele Details verstecken sich zwischen den Zeilen. Daher sollte man den Dialogen und Beschreibungen genau folgen, wenn man sich „Helden“ zu Gemüte führt.

Fazit:
„Helden“ ist ein ungewöhnliches Buch, das angenehm aus der breiten Masse hervorsticht und eine tiefgründige, packende Geschichte über Freundschaft, Vergangenheitsbewältigung und Ängste erzählt. Aufgrund des Aufbaus als Rollensiel-Roman inklusive Mangaillustrationen, fällt es ein wenig schwer sich auf die Geschichte einzulassen, insbesondere wenn man dem Pfad folgt, den der Autor vorschlägt. Besser ist es, die Perspektiven einzeln zu lesen, denn die Sprünge verwirren mit der Zeit und die Wiederholungen fallen störend auf. Dennoch ist Florian Tietgen ein innovatives Buch mit authentischen und lebendigen Charakteren gelungen, das zum Nachdenken anregt und noch lange nachklingt. Zu empfehlen.

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Marnys avatar

Rezension zu "Blauer Mond" von Florian Tietgen

Florian Tietgen - Blauer Mond
Marnyvor 3 Jahren

Marcel, der vor 30 Jahren als Marc Menulis mit „Blauer Mond“ einen Sommerhit landete, kommt nach einem Sturz von der Bühne ins Krankenhaus. Dort trifft er auch seine Jugendliebe Ines wieder – noch immer versteht Marcel nicht, warum sie ihn damals verlassen hatte. Und auch der rätselhafte Junge, der sich von ihm „Blauer Mond“ nennen lässt und den sonst nur Ines sehen kann, ist wieder da. Welches Geheimnis verbindet die drei? Und gibt es eine zweite Chance für Marcel und Ines?

Die Geschichte hat mich schnell eingefangen, weil ich die schöne Sprache und die erzeugte Stimmung sehr mochte. Poetisch, direkt und berührend. Ein wenig melancholisch, voller Musik und verschiedenster Zwischentöne. Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt, die Atmosphäre und die unterschiedlichen Aspekte dieser Geschichte sehr genossen.

Es geht um die Liebe zwischen Marcel und Ines, um ihre Geschichte und den Grund dafür, warum sie ihn verlassen hat. Aber auch um Musik und Marcels Erfahrungen nach seiner Entdeckung und dem Sommerhit, den er nie so richtig leiden konnte. Durch den geheimnisvollen Jungen gibt es eine mystische Ebene, die immer wieder auftaucht und alles miteinander verbindet.

In den Roman eingewoben wurden Andeutungen zu Ereignissen aus Politik und Weltgeschehen, die nicht nur einen zeitlichen Rahmen schaffen, sondern auch zeigen, was Marcel bewegt. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es gibt also zwei Zeitlinien, auf denen sich die Handlung entwickelt. Die Geschichte spielt in Hamburg und ich hatte viel Spaß daran, einige mir bekannte Orte in diesem Buch wiederzufinden.

Marcel ist eine nachdenkliche und innerlich zerrissene Figur, die mir sehr nah war. Seine verschiedenen Facetten machen ihn unsicher – er weiß nicht, wer er ist. Die traurigen Momente überwiegen jedoch nicht, es gibt auch Freude, Zusammenhalt, Begeisterung und Szenen, bei denen mich der trockene Humor zum Grinsen gebracht hat.

„Blauer Mond“ war für mich eine berührende und abwechslungsreiche Geschichte, die sensibel und poetisch erzählt wurde. Nachdenklich, voller Gefühle, Erinnerungen und Musik. Ein Buch, zu dem ich mir eine Playlist wünschen würde. Ein Roman, der mich auf unterschiedliche Weise beeindruckt und sehr begeistert zurück lässt. Und es gibt ein wunderbares Ende, das für mich perfekt zu der Geschichte passt!

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Gespräche aus der Community

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neobookss avatar
„Helden“ von Florian Tietgen Ein eBook, das nicht nur reichlich Lesestoff enthält, sondern auch zahlreiche Links zu coolen Mangas. Ihr seid neugierig, was in „Helden“ eigentlich alles passiert und neugierig auf die Mangas? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu „Helden“ und gewinnt das eBook! Was Ihr dafür machen müsst? Ganz einfach! Erzählt uns von Euren Lieblingshelden, egal, ob aus Eurer Kindheit oder Eurem Alltag, und was sie für Euch so besonders macht. Die Leserunde läuft bis zum 15.12.2011, danach geben wir die Gewinner bekannt und Ihr könnt schon vor Weihnachten Euer erstes Geschenk in der Hand halten. Wir freuen uns auf Eure Eindrücke zu „Helden“ und sind schon sehr gespannt! Übrigens: Der Autor Florian Tietgen begleitet die Leserunde! Viel Spaß! Team neobooks
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Florian Tietgen wurde am 24. November 1959 in Hamburg (Deutschland) geboren.

Florian Tietgen im Netz:

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