Florian Tietgen Anpassung

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Inhaltsangabe zu „Anpassung“ von Florian Tietgen

Heute Morgen war sie noch meine Mama. Wo warst du, als am 11. September 2001 die Flugzeuge in die Türme krachten? Mike ist gerade fünfzehn Jahre alt und frisch verliebt, als das Unfassbare geschieht. Doch nicht nur die Türme stürzen ein, sondern Mikes glückliche, kleine Welt, die er mit seiner verrückten Mama teilt. »Ich möchte, dass du mich ab heute Chris nennst«, erklärt sie Mike. »Ich bin ein Mann. Ich habe den Körper einer Frau, aber ich bin ein Mann.« Heute Morgen war sie noch meine Mama, was ist sie jetzt für mich? Zwei Jahre dauert die endgültige Anpassung von Mama zu Chris. Zwei Jahre, in denen die Welt verrückt spielt in ihrer Angst vor dem Terror. Zwei Jahre, in denen Mike sich immer mehr in sein Inneres zurückzieht, während um ihn herum ein Sorgerechtskampf zwischen Chris und den Großeltern tobt.

Ich habe dieses Jahr nichts Vergleichbares auf dem Nachttisch gehabt, das mich so berührte.

— taniafolaji
taniafolaji

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    Anpassung
    taniafolaji

    taniafolaji

    12. September 2014 um 19:57

    Transidentität und 09/11. Das sind die Themen in Florian Tietgens Roman Anpassung. Das Buch beginnt mit dem Geständnis der alleinerziehenden Mutter dem Sohn Mike gegenüber – der gerade gedanklich von einer möglichen ersten Liebe absorbiert ist – was sich nun in ihrer beider Leben alles verändern wird. Alles dreht, alle Figuren drehen und reiben sich an der Geschlechtsangleichung, aus Christiane wird Chris. Die Erzählperspektive ist mit Chris‘ unentschieden vor sich hin pubertierenden Sohn Mike gut gewählt, dass ich Anpassung fast durchweg fasziniert las. Wenn aus Mutti Vati wird: Das Verhältnis von Christiane/Chris zu ihrem Sohn ist direkt und offen dargestellt, die Geradheit der Schilderungen, die Wucht des Lebensunglücks der Mutter, dass sich dem 16jährigen in dem Kampf um die Anerkennung einer Transidentität der Mutter erschließt, scheint mir unglaublich präzise beobachtet....http://taniafolaji.com/

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