Florian Tietgen Auf einen Schlag

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Inhaltsangabe zu „Auf einen Schlag“ von Florian Tietgen

Warum jetzt? Ich bin doch viel zu jung zum Sterben. Der 15-jährige Benjamin ist stinksauer. Gerade hat er seinen ersten Kuss bekommen, als er sich plötzlich in einen Adler verwandelt. Er soll dem gleichaltrigen Pavle helfen, sich nach einem beim Fußballspiel erlittenen Schlaganfall zurück ins Leben zu kämpfen. Gleichzeitig soll sich Benjamin um Pavles schizophrene Mutter und den überlasteten Großvater kümmern der Adler fühlt sich hoffnungslos überfordert.

Fantasy mal anders! Die ergreifende Geschichte von zwei Jungen, die auf ihre Weisen mit Schicksalsschlägen umgehen. Berührend und fesselnd.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

hy, die kurzinfo zu deinem buch "auf einen schlag klingt sehr intéressant" , in welchem verlag ist es denn erschienen ? ich wünsche dir viel glück und guten erfolg franz

— franzj

Hi franzi, leider sehe ich deinen Eintrag erst jetzt. Das Buch ist im Verlag Driediger erschienen. Vielen Dank und liebe Grüße Florian

— FlorianTietgen

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  • Leserunde zu "Verdammter Ostwind: Gesamtausgabe (Windsbraut 1)" von Regina Mengel

    Verdammter Ostwind: Gesamtausgabe (Windsbraut 1)

    regina_mengel

    Liebe Lovelybooks-Mitglieder,  ich freue mich auf eine weitere Leserunde mit euch. Passend zum herbstlichen, windigen Wetter stelle ich euch heute vor: Hope, ihres Zeichens Windsbraut. Wie man schon am Namen und am Cover erkennen kann, handelt es sich um einen Fantasyroman.  Wenn ein Sturm über ein Land voller Mythen fegt, dann kann dabei eigentlich nur eine Geschichte herauskommen, die von Winden handelt und in Irland spielt. Was denn sonst? Gut, eine Trilogie war zunächst nicht geplant, aber wie so oft erwiesen sich die Figuren als ausgesprochen hartnäckig. Allen voran natürlich Hope: Die Windsbraut … April 2015: Es STÜRMT. Und wie es stürmt. Da klappern die Dachpfannen, die Bäume wiegen sich im Wind. Ich fürchte um meine frisch gesetzten Tomatenpflänzchen, genieße aber zugleich den Anblick der rauen Natur, deren Auswirkungen auf meinen Garten niedergehen wie die Apokalypse. Und plötzlich ist es da, das eine WORT.                                    WINDSBRAUT Er hob die geöffnete Hand dem Himmel entgegen.Der Wind erfasste ihre Asche und trug sie davon. Fort von ihm. In die Weiten dieser Welt. Und mit ihrer Asche schwand ein Stück seines Herzens. Hoch in den Lüften warteten sie bereits. Sie hießen sie willkommen in ihrer Mitte, neugeboren, um fortan auf den Winden zu reiten. Sie lehrten sie das Wenige, das sie über ihre Existenz wussten. Und sie wiesen sie an, stets die Regeln zu befolgen. Doch was sind Regeln, wenn ein wildes Herz seinen eigenen Weg sucht? Mai 2015: Urlaub. IRLAND, mein Herzensland, voll rauer Schönheit, Wind, Meer und Mythen. Was läge näher, als den Ort der Windsbraut-Saga hier zu verankern? Vierzehn Tage reisen wir herum und nehmen Unmengen von neuen Eindrücken mit. In der dritten Woche beziehen wir ein Haus. DAS HAUS AM ENDE DES STRANDES. Dort, wo Hope auf Nicolas trifft. Er streckte die Glieder und seufzte ein paar Mal. Dann setzte er sich auf. Die schräg stehenden Augen, die ihm ein leicht asiatisches Aussehen gaben, hielt er noch einige Atemzüge geschlossen. So saß er ganz ruhig da, und Hope hatte Gelegenheit, ihn in Ruhe zu betrachten. Sein Haar glänzte dunkelbraun, beinahe schwarz und schmiegte sich in weichen Wellen an seinen Kopf. Obwohl er gerade erst erwacht war, wirkte seine Frisur kaum zerzaust. Ein entspannter Ausdruck lag auf seinem Gesicht. Auf den hohen Wangenknochen zeichneten sich einige Knitterfalten ab, die das Kopfkissen während der Nacht in die Haut gegraben hatte. Hope lächelte bei diesem Anblick. Dann fiel ihr Blick auf die weiche Linie seiner Lippen. Dieser Mund war schön, beinahe zu schön. Verlockend, einladend, zum Küssen gemacht. Hope hatte noch nie jemanden geküsst, bisher hatte sie auch nicht den Drang verspürt, aber diesen Lippen konnte sie fast nicht widerstehen und bald schon an nichts anderes mehr denken, als sofort auf ihn loszugehen, ihn niederzuwerfen und abzuküssen. Halt! Du spinnst wohl, rief sie sich zur Ordnung, kaum, dass sie einen Schritt auf ihn zugetan hatte. Aber seine Lippen sehen so köstlich aus. Sie erinnern an die dunkelroten Herzkirschen, die so süß nach Sommer und Liebe schmecken, widersprach sie sich selbst im stummen Zwiegespräch. Nichts da!, gebot ihr die Vernunft Einhalt. Und sie besann sich. Sie durfte nicht alles aufs Spiel setzen, nur, weil ihr ein junger Mann und dessen Lippen so gut gefielen. So benahm sich keine anständige Windsbraut. Hope schüttelte den Kopf. Was war ihr da nur wieder eingefallen? Sie musste wirklich aufhören, blindlings ihren Instinkten nachzulaufen und stattdessen ihren Verstand einschalten. Eigentlich hätte sie gehen, auf der Stelle das Haus verlassen, durch die Wand verschwinden und nicht mehr zurückblicken sollen. Tief in ihrem Herzen wusste sie das. Und doch blieb sie. … So weit, so romantisch. Doch was als luftige Romanze beginnt, birgt ungeahnte Gefahr. Den Original-Klappentext findet ihr HIER . Das E-Book kann man seit gestern bei Amazon bestellen. Das Taschenbuch folgt innerhalb der nächsten beiden Tage.  Was gibt es zu gewinnen? Ich stelle 20 E-Books (in eurem Wunschformat) für diese Leserunde zur Verfügung. Über die Teilnahme entscheidet das Los. Bitte bewerbt euch nur dann, wenn ihr es sicherstellen könnt, das Buch bis zum 10. Dezember zu lesen, zu kommentieren und zu rezensieren. Als kleines Schmankerl verlose ich am Ende der Leserunde 3 signierte Taschenbücher. In den Lostopf hüpfen automatisch alle, die bis 10.12.2015 im Rahmen der Leserunde eine Rezension verfasst und online gestellt haben.  Ein paar Worte über mich? Ich erblickte 1966 in Wuppertal das Licht der Welt, zog aus das Glück zu finden und landete über einige Umwege schließlich in Köln. Dort verdiente ich lange Zeit mein täglich Brot als Wortjongleurin im Vertrieb. Geschichten begleiteten mein Leben, doch erst im Jahr 2010 macht ich ernst. Ehrenamtlich betreue ich Flüchtlinge in einer Erstaufnahmestelle und helfe Schülern mit Lesedefiziten dabei, die wunderbare Welt der Bücher zu entdecken. Ich bin Gründungsmitglied und Mitbetreiberin der Bücherplattform Qindie.de, die sich für leserfreundliche, qualitativ hochwertige, selbstpublizierte Bücher stark macht. Ich schreibe Fantasyromane, Kinder- und Frauenbücher sowie mehr oder weniger böse Kurzgeschichten. Wenn ihr mehr über mich und meine Bücher wissen möchtet, seid ihr herzlich auf meine Homepage oder zu Qindie eingeladen. Hinterlasst doch mal einen Gruß. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und gern mitlesen möchtet, könnt ihr euch bis zum 20. November 2015 für diese Leserunde bewerben. Ich freue mich auf euch.  Bis bald, Eure Regina Mengel

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  • Plötzlich ist alles anders ...

    Auf einen Schlag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. October 2014 um 12:03

    Zu diesem Buch ist es mir schlichtweg unmöglich, eine meiner üblichen Rezensionen zu schreiben. Das Buch lässt sich nicht in ein Schema pressen. Es ist so anders, dass ich mich ihm auch ganz anders nähern muss. Gleich vom ersten Moment an fällt die eingängige Sprache auf, mit der Florian Tietgen seine ganz und gar ungewöhnliche Geschichte um die beiden Jungen Benjamin und Pavle erzählt. Der eine, Benjamin, ist fünfzehn, hat gerade seinen ersten Kuss erhalten, ist glücklich wie noch nie in seinem Leben – und stirbt in der darauffolgenden Nacht. Der andere, Pavle, ungefähr gleich alt, erleidet bei einem Fußballspiel einen Schlaganfall. Daraus könnte eine tragische und fürchterlich schwere Geschichte werden. Oder aber ein biografisch angelegtes Buch mit vielen Fakten und Hintergründen. „Auf einen Schlag“ ist nichts von alledem. Für mein Empfinden ist es ein All-Age-Roman, der sich fantasievoll mit den Themen Tod, Krankheit und Schicksal auseinandersetzt. Benjamin nämlich wandelt sich nach seinem Tod in einen Adler, der wie ein Schutzengel die Aufgabe erhält, Pavle und dessen Familie aus ihrem Schmerz zu lösen, damit der Junge weiterleben kann. Da Benjamin selbst so jung gestorben ist, fehlt es auch dem Adler an Selbstbewusstsein und Vorstellungskraft. Dabei hat er alle Möglichkeiten der Welt, um Pavle zu helfen. Adler Benjamin muss jedoch erst noch lernen, seiner Allmacht zu trauen. Um Pavle ist die Handlung realistischer angelegt. Das Thema Schlaganfall in jungen Jahren wird sehr feinfühlig und altersgerecht angesprochen. Auch die Belastung für Familie und Freunde wird gezeigt. Hier hat mir das Bild von Pavles Großvater und seinem Garten sehr gut gefallen: Geht es dem Großvater gut, blüht der Garten. Andernfalls verdorrt alles. Besonders berührend war für mich, wie die beiden Jungen mit ihrem jeweiligen Schicksal hadern, es aber letztlich annehmen. Dabei haben sie einander gegenseitig geholfen, auch wenn es vordergründig nur Benjamins Aufgabe war, Pavle und seine Familie ins Leben zurückzuführen. Aber indem ihm das gelungen ist, hat auch Pavle seinen Teil dazu beigetragen, dass Benjamin sein Schicksal annehmen kann. Auf dieses Buch mit seinem besonderen Umgang mit schweren Themen muss man sich einstellen können – oder die Finger davon lassen. Wem dies gelingt, der erhält im Gegenzug eine einmalig schöne und sehr berührende Geschichte. Mein Fazit: fantasie- und liebevolle Annäherung an Tod, Krankheit und Schicksal

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