Florian Tietgen Blauer Mond

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Inhaltsangabe zu „Blauer Mond“ von Florian Tietgen

"Ich habe dir doch Glück gebracht. Warum bist du nicht glücklich?" Mit 16 wird für Marcel ein Traum wahr: Er wird als Straßenmusiker entdeckt und landet als "Marc Menulis" einen Sommerhit mit seinem Lied "Blauer Mond". Der Song öffnet ihm nicht nur die Türen zum Film, sondern wird auch 30 Jahre später noch überall gespielt. Niemand weiß, dass Marcel das Lied gar nicht selbst geschrieben hat und niemand ahnt, dass er es eigentlich hasst. »Blauer Mond« heißt auch ein altersloser Junge, der immer wieder auftaucht und sich wieder in Luft auflöst. Er nennt Marcel nur »Idiot« als sei das sein Name. Nach einem Sturz von der Bühne trifft Marcel im Krankenhaus seine Jugendliebe Ines wieder, die ihn einst verlassen hatte. Bis heute hat er nicht verstanden weshalb. Und auch »Blauer Mond« ist wieder da. Welches Geheimnis verbindet ihn mit Marcel? Wieso kann außer ihm nur Ines den Jungen sehen? Und gibt es für die Liebe eine zweite Chance? Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das Qindie-Siegel! Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie unsere Website. http://www.qindie.de/

Eine berührende und poetisch erzählte Geschichte. Nachdenklich, voller Emotionen, Erinnerungen und Musik!

— Marny
Marny

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  • Florian Tietgen - Blauer Mond

    Blauer Mond
    Marny

    Marny

    12. May 2016 um 22:40

    Marcel, der vor 30 Jahren als Marc Menulis mit „Blauer Mond“ einen Sommerhit landete, kommt nach einem Sturz von der Bühne ins Krankenhaus. Dort trifft er auch seine Jugendliebe Ines wieder – noch immer versteht Marcel nicht, warum sie ihn damals verlassen hatte. Und auch der rätselhafte Junge, der sich von ihm „Blauer Mond“ nennen lässt und den sonst nur Ines sehen kann, ist wieder da. Welches Geheimnis verbindet die drei? Und gibt es eine zweite Chance für Marcel und Ines? Die Geschichte hat mich schnell eingefangen, weil ich die schöne Sprache und die erzeugte Stimmung sehr mochte. Poetisch, direkt und berührend. Ein wenig melancholisch, voller Musik und verschiedenster Zwischentöne. Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt, die Atmosphäre und die unterschiedlichen Aspekte dieser Geschichte sehr genossen. Es geht um die Liebe zwischen Marcel und Ines, um ihre Geschichte und den Grund dafür, warum sie ihn verlassen hat. Aber auch um Musik und Marcels Erfahrungen nach seiner Entdeckung und dem Sommerhit, den er nie so richtig leiden konnte. Durch den geheimnisvollen Jungen gibt es eine mystische Ebene, die immer wieder auftaucht und alles miteinander verbindet. In den Roman eingewoben wurden Andeutungen zu Ereignissen aus Politik und Weltgeschehen, die nicht nur einen zeitlichen Rahmen schaffen, sondern auch zeigen, was Marcel bewegt. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es gibt also zwei Zeitlinien, auf denen sich die Handlung entwickelt. Die Geschichte spielt in Hamburg und ich hatte viel Spaß daran, einige mir bekannte Orte in diesem Buch wiederzufinden. Marcel ist eine nachdenkliche und innerlich zerrissene Figur, die mir sehr nah war. Seine verschiedenen Facetten machen ihn unsicher – er weiß nicht, wer er ist. Die traurigen Momente überwiegen jedoch nicht, es gibt auch Freude, Zusammenhalt, Begeisterung und Szenen, bei denen mich der trockene Humor zum Grinsen gebracht hat. „Blauer Mond“ war für mich eine berührende und abwechslungsreiche Geschichte, die sensibel und poetisch erzählt wurde. Nachdenklich, voller Gefühle, Erinnerungen und Musik. Ein Buch, zu dem ich mir eine Playlist wünschen würde. Ein Roman, der mich auf unterschiedliche Weise beeindruckt und sehr begeistert zurück lässt. Und es gibt ein wunderbares Ende, das für mich perfekt zu der Geschichte passt!

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