Florian Tietgen Sprachlosigkeiten

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Inhaltsangabe zu „Sprachlosigkeiten“ von Florian Tietgen

Der eine bleibt auf einer Auffahrt stehen, weil er einen geliebten Menschen wiederzuerkennen glaubt, ein anderer fährt jeden Tag zum Hafen, um ein Foto von einem Fischer zu machen, ein Dritter hält ein Schild in die Luft wie bei einer Demonstration: "Ich liebe dich.“ Das haben sie alle gemeinsam, die Menschen in diesem Buch. Sie lieben. Tief und sehnsuchtsvoll. Doch gibt es für die Liebe ein Ziel?

Schön. Ein leises, sanftes und melancholisches Buch über die Liebe.

— taniafolaji
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  • Der Herbst und das bunte Sterben

    Sprachlosigkeiten
    taniafolaji

    taniafolaji

    30. October 2015 um 13:26

    Wer allein ist// sagt Gottfried Benn, ist auch im Geheimnis, immer steht er in der Bilder Flut// ihrer Zeugung,ihrer Keimnis// selbst die Schatten tragen ihre Glut.// Das und noch mehr trifft auf Sprachlosigkeiten zu, ein kleiner Band mit E-Erzählungen von Florian Tietgen. Scheitern inbegriffen, auch in der Liebe, nein, Korrektur: Scheitern in der Liebe ist der Normalfall bei Florian Tietgen. Die Geschichten schaffen eine zusätzlich nett melancholische Stimmung inmitten von Herbstlicht, fallenden Blättern und sich entzaubernden Bäumen. Die Stimmung in fast allen Kurzgeschichten ist getragen, die Beobachtungen sind präzise, weil der Autor wie eine Katze auf weichen Samtpfoten schreibt. Sprachlosigkeiten ist kein Buch der großen Konflikte, das ist kein Buch, das mit der Tragik eines gewaltigen Erdbebens in das Leben der Helden einbricht. Es sind Geschichten von Menschen hinter Wohnungstüren, so wie Du und Ich. In Film aufgelöst wäre Sprachlosigkeiten ein Werk, dass die Naheinstellung bevorzugt, sich von der menschlichen Pore angezogen fühlt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Protagonisten alle mehr erleiden als erleben, aber mein Gott, ist ja auch meist so; das Leben kann auf Parallelstraßen an uns vorüberziehen, ohne dass wir tätig handelnd einschreiten, nicht wie das dramatische Individuum, das die Frucht seiner Taten stets selbst pflückt, aber doch … ein wenig Aktion, nicht nur Reaktion ist ja auch nicht verkehrt; aber das ist, wie gesagt eben ein Eindruck von mir. Ein lesenswerter Band von Kurzgeschichten! Die vollständige Rezension gibt es bei http://taniafolaji.com/2015/10/29/der-herbst-und-das-bunte-sterben/

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