Inhalt: Vier Jugendliche aus vier Nationen verfolgen gemeinsam ein Ziel: raus aus der risikofreudigen Globalwirtschaft. Sie entwickeln ein Spiel, mit dem sie die Menschen vor den bevorstehenden Gefahren warnen und zum Umdenken motivieren wollen. Doch schon bei der ersten Präsentation auf einem internationalen Kongress in Mexico erkennen sie, dass sie weder ernst genommen werden, noch das Spiel mit dem derzeitigen Stand ansprechend ist. Sie stehen vor der Entscheidung aufzugeben – oder mit Unterstützung von außen weiter zu machen. Sie entscheiden sich weiter zu machen, müssen aber schon bald feststellen, dass sie überwacht und ausspioniert werden. Eine Verfolgungsjagd für die vier beginnt. Werden sie immer einen Schritt schneller sein, oder eingeholt werden?
Meinung: Cover und Klapptext haben mich sehr angesprochen und meine Erwartungen an das Buch waren hoch. Vier Jugendliche … unterschiedliche Nationalitäten … trotz der Distanz ein gemeinsames Projekt: Wow! Das wird interessant. Doch leider muss ich zugeben war ich schnell enttäuscht. Der Autor hat sich wirklich Mühe gegeben gut zu recherchieren - vielleicht etwas zu gut. Ich habe viel über die Kinder erfahren – über ihre Lebenssituation, Einstellung und Beweggründe. Es war schön zu lesen, wie sie über sich hinauswachsen und ihre Umgebung bewusst und neugierig wahrnehmen und aktiv hinterfragen. Der Schreibstil ist sehr allerdings sachlich. Fakten reihen sich in kurzen Sätzen aneinander. Das hat mir nicht so gut gefallen. Die Seiten sind vollgepackt mit Informationen. Man fliegt nicht gerade durch die Seiten – es braucht vielmehr die volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Es ist an sich eine gute Grundidee hinter dem Buch, aber mir fiel es insgesamt schwer durchzuhalten beim Lesen – und ich zähle mich eigentlich zu den Lesebegeisterten, die jedes Buch zu Ende lesen.


