Lanz

von Flurin Jecker 
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Lanz
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Wiebke_Schmidt-Reyers avatar

Nette Idee, authentisch umgesetzt. Kurzweilig und unterhaltsam.

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Speziell, forschend, realistisch und doch packend. Der 14-Jährige Lanz, auf der Suche nach dem, was er wirklich will.

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Inhaltsangabe zu "Lanz"

In einer Projektwoche soll der 14-jährige Lanz einen Blog schreiben. Erst sträubt er sich, doch dann breitet er rückhaltlos sein Leben aus: die seit der Trennung der Eltern gespaltene Familie, die Kompliziertheit zweier Zuhause, die Ödnis seiner Kindheit in einem Dorf in der Schweiz, seine Probleme mit dem Erwachsenwerden … Und dann sind da noch die misslungenen Annäherungsversuche an Lynn, derentwegen er sich überhaupt erst für den Blogger-Kurs angemeldet hat. Mit einem unwiderstehlichen Sog erzählt Flurin Jecker in seinem Debütroman von einem Jungen, der die Zumutungen der Welt kommentiert, und das in einer eigenwilligen und wuchtigen, restlos glaubwürdigen Sprache.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783312010226
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Nagel & Kimche
Erscheinungsdatum:20.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    monerls avatar
    monerlvor 5 Monaten
    Konnte mich überhaupt nicht überzeugen

    Wirklich, ich wollte dieses Buch mögen. Ich habe es versucht, die vollen 125 Seiten lang! Aber ich konnte einfach keinen Zugang zu diesem 14-jährigen Jungen finden.

    Ich mochte seinen Namen, er klingt stark und dennoch feinfühlig. Deutet eine gewisse Außergewöhnlichkeit an, die ich im Protagonisten die ganze Zeit über gesucht habe. Doch ich wurde enttäuscht. Lanz ist eher ein sehr sensibler Jugendlicher, was nichts Nachteiliges ist. Doch ich konnte den Lanz, der in der Buchbeschreibung angepriesen wurde, einfach nicht finden. Er hat Ecken und Kanten, hat ein wenig Angst davor alleine zu sein. Kann es nicht leiden den Schulweg alleine bestreiten zu müssen. Es könnte ihm jemand begegnen, wie ihm in der Kindheit mantrahaft eingebläut wurde, so intensiv, dass er sich heut nicht davon frei machen kann. Selbst im Zug sitzt er lieber in einem Abteil, in dem bereits jemand ist. Ich kenne das von Jugendlichen eher umgekehrt. Sie wollen lieber ihre Ruhe haben und sitzen lieber alleine, wenn es machbar ist. 

    Andererseits kifft Lanz, wann und wo auch immer es geht. Ich konnte diesen kiffenden Lanz nicht mit dem oftmals noch kindlichen Lanz in Verbindung bringen.

    Er macht einen Fehler und sucht sich das falsche Projekt aus. Ihm ging es nur darum, mit Lynn in dem gleichen Projekt die Projektwoche zu bestreiten. Sie gefällt ihm und er möchte ihr näher kommen. Leider finde ich auch keinen Zugang zu seinem Wunsch nach Lynn. In Jugendsprache mit Wörtern aus dem Berner Dialekt fiel es mir nicht immer ganz so leicht den Text zu lesen, wie ich es sonst gewöhnt war. Zudem stellte sich mir die Frage, sprechen Jugendliche heute wirklich so? Ich habe festgestellt, dass mich die permanente Umgangssprache sehr nervte.

    In Ermangelung einer richtigen Idee schreibt Lanz ins seinem Blog über die Versuche des Annäherns an Lynn, seine Probleme zu Hause, der Scheidung seiner Eltern und das ganz normale Erwachsenwerden, das ihm scheinbar mehr Schwierigkeiten bereitet als anderen Jugendlichen. Doch alles das möchte er nicht veröffentlichen und niemanden lesen lassen. Er verweigert sich sogar eigens ausgewählte Passagen aus seinen geschriebenen Texten im Unterricht vorzulesen, was zu Reibereien mit dem Lehrer führt. Zusammenhangslos erfahren wir ein paar Details aus seinem Alltag und der Flucht zu seinen Verwandten. Doch es gab nichts, was mich die ganze Lektüre über reizte bzw. interessierte. Nicht Lanz, nicht Lynn, nicht seine Eltern, sein Alltag nicht und auch nicht wie er seine Freizeit verbrachte. Es gab so keinen richtigen Anfang und auch kein schlüssiges Ende. Das Buch hatte einen traurigen Moment, der mich sehr berührte, als seine Mutter zwei Tage lang nicht gemerkt hat, dass ihr Sohn gar nicht zu Hause war. 

    Ich wollte wissen, worauf dieses Büchlein hinausläuft, was uns der Autor damit sagen will. Deshalb habe ich bis zum Ende durchgehalten. Leider gab es da nichts tiefer gehendes. Ich war sehr froh, dass diese Projektwoche nicht länger als eine Woche angedauert hat. So blieb mir erspart noch mehr von den Tagen zu erfahren, die nicht so liefen, wie Lanz es sich wünschte.

    Fazit:
    Wenn ich die Anpreisungen der Zeitungen und der Literaturkreise lese, so habe ich das Gefühl, dieses Buch ist für den Feuilleton geschrieben worden, denn dieses scheint, bis auf ganz wenige Ausnahmen, einzig positiv über das Buch zu berichten. Ein Buch mit einem wirklich schönen Cover, das mich sehr angesprochen hat, bei dem aber das Preis-Leistungs-Verhältnis in meinen Augen auf keinen Fall stimmt. Für Leser, die sich an was ganz Ungewöhliches wagen wollen und die extreme Jugendsprache nicht stört.

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    varietys avatar
    varietyvor einem Jahr
    Der Schluss enttäuscht doch sehr

    Der Beginn (Hauptfigur ist verliebt in ein Mädchen und meldet sich deshalb für ein Projekt in der Schule an, das er eigentlich gar nicht möchte, vor allem wegen des Lehrers) war vielversprechend. Auch die Dialoge zwischen ihm und dem Mädchen sind erfrischend und tönen echt - wie Jugendliche wahrscheinlich so sprechen. Gegen Schluss wirkt das aber auf mich eher ermüdend (bin vielleicht zu alt dafür) und ich musste mich zum Fertiglesen diese dünnen Debütromans beinahe zwingen. Ich bin trotzdem gespannt auf das zweite Werk des Jungautors.

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    killmonotonys avatar
    killmonotonyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein kurzer Ausflug in die Schweiz, in eine andere Sprache und eine andere Generation
    Rezension: Lanz


    "Als ich da heute zur Tür reinkam, konnte ich gar nicht glauben, wie dumm ich bin. Oder alles ist."


    Flurin Jecker veröffentlicht hier mit seiner Abschlussarbeit ein sprachgewaltiges Werk, das sich mit der Gedankenwelt eines typischen Teenies in der heutigen Zeit beschäftigt. Der 14-jährige Lanz wählt in der Projektwoche seiner Schule das Thema „Ich schreibe einen Blog“, weil er sich erhofft, dort endlich das Mädchen kennenzulernen, in das er heimlich verliebt ist. „ICH WOLLTE LYNN UND KEINEN SCHEISS BLOG“, der Titel des ersten Kapitels, trifft die Stimmung eigentlich ziemlich gut: es läuft nämlich alles ein wenig anders als gedacht, und nach drei Tagen, die er damit zugebracht hat, über seine Familie nachzudenken, Lynn anzusprechen und seinen „scheiß Blog“ zu schreiben, aus dem er aber unter keinen Umständen laut vorlesen will, wie der Lehrer es verlangt, packt er einfach seinen Rucksack und „zügelt“ los zu Bekannten und verbringt dort den Rest der Projektwoche mit seinen langjährigen Freunden Gian und Ciara, meist draußen im Freien, wo sie Maulwurfshügel zerstören oder Steine auf Bahngleise stapeln.


    [...]


    Lanz grübelt während der gesamten Einträge des Blogs über seine Familie und spricht dabei Themen und Probleme an, die in dem Alter bei Scheidungskindern vielleicht gar nicht mal so unüblich sind: Angst, Zugehörigkeit, Zweifel. Er macht sich Gedanken über seine eigenen Ängste und nimmt den Leser mit in seine Gedankenwelt, die für einen 14-Jährigen doch auch mal komplex sein kann. Jecker verwendet in „Lanz“ eine Sprache, die ich so noch nicht erlebt habe, ich habe mich beim Lesen auf jeden Fall sehr alt gefühlt. 😀 Direkt, umgangssprachlich und offen schreibt Lanz einfach nieder, was ihm in den Sinn kommt, wobei er dann auch gerne mal in der Retrospektive merkt, wie dumm ihm sein Verhalten vorkommt [...]


    Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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    buecherkompasss avatar
    buecherkompassvor einem Jahr
    LANZ. FLURIN JECKER.

    INHALT

    Eigentlich hatte Lanz die Projektwoche ganz anders geplant. Er wollte seiner großen Liebe Lynn ein Stück näher kommen, mit ihr im selben Seminar sitzen, sie für sich gewinnen.

    Nur aus diesem Grund hat er sich für den Blogger-Kurs angemeldet. Nur aus diesem Grund gleicht seine Projektwoche nun einer Schulwoche. Nur aus diesem Grund muss er eine weitere Woche lang Herr Gilgens Geschwätz ertragen.

    Und dann taucht Lynn noch nicht einmal auf.

    Doch das Schreiben setzt bei Lanz einen Prozess in Gang. Er schreibt sich seine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse von der Seele und befreit sich vom Ballast des Alltags.

    MEINUNG

    In Lanz begleiten wir einen 14-jährigen Jungen 5 Tage lang durch seinen Alltag und seine Gedankenwelt. Als Leser ist man Teil seines Lebens, ein stiller Leser seiner Blogeinträge (die vermutlich kein anderer zu lesen bekommen wird), und rückt Lanz entsprechend Stück für Stück ein bisschen näher.

    Flurin Jecker lässt uns teilhaben an den Stimmungen, den Hochs und Tiefs des Alltags eines Jugendlichen und offenbart, welche Schwere bereits auf einer jungen Seele lastet.

    Während Lanz nach außen hin kühl und abgeklärt wirkt, brodelt es unter der Oberfläche. Er ist verliebt in Lynn, enttäuscht von seinen Eltern, sehnt sich nach Zuneigung und Anerkennung und bekommt zumeist das Gegenteil.

    Auf der Suche nach der eigenen Identität bieten die Blogeinträge Lanz eine Gelegenheit zu sich selbst zu finden – sich auszusprechen ohne den sozialen Rahmen. Beim Schreiben wird sich Lanz schließlich der Macht gewahr, die er über sein eigenes Leben hat. Er begreift, dass er nicht nur Produkt ist, sondern Produzent. Und plötzlich scheint die Welt nicht mehr ganz so trüb, denn das Schicksal liegt in seiner Hand. Ein schmales Buch, das doch einige Wahrheiten birgt.

    Durch die gewählte Jugendsprache, die angelehnt ist an den Berner Dialekt, wirken die Blogeinträge besonders authentisch. Denn, wie Flurin Jecker kommt auch Lanz aus einem Ort nahe Bern und so hat sich der Autor dazu entschieden seiner Heimat in der Sprache treu zu bleiben.

    Lanz liest sich gut, regt zum Nachdenken an und versetzt einen beim Lesen um einige Jahre zurück. In eine Zeit, in der Liebeskummer noch das Ende der Welt zu sein schien.

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    AnneEstermanns avatar
    AnneEstermannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut gemeinte drei Sterne von mir für einen jungen Schweizer Autor. Doch das Buch hat mich nicht überzeugt.
    Noch einmal 14 sein? Nein!

    Zur Geschichte

    In einer Projektwoche soll der 14-jährige Lanz einen Blog schreiben. Erst sträubt er sich, doch dann breitet er rückhaltlos sein Leben aus: Die seit der Trennung der Eltern gespaltene Familie, die Kompliziertheit zweier Zuhause, die Ödnis seiner Kindheit in einem Dorf in der Schweiz, seine Probleme mit dem Erwachsenwerden ... Und dann sind da noch die misslungenen Annäherungsversuche an Lynn, weswegen er sich überhaupt erst für den Blogger-Kurs angemeldet hat.

    Mein Fazit

    "Lanz" ist der Debütroman des Schweizer Autors Flurin Jecker, welcher im Februar diesen Jahres auf den Markt gekommen ist. In dem Buch kommen in der Tat auch so manches Mal sprachlich gesehen die Schweizer Wurzeln durch. Da ich in der Schweiz lebe und weiss, wie hier gesprochen wird, empfand ich es als sympathisch, doch ist mir das Buch für meinen Geschmack zu banal. Ob sich jetzt 14jährige in der heutigen Zeit so verhalten und auch sprechen weiss ich nicht, doch das Buch ist aus der Sicht eines 14jährigen geschrieben, weswegen ich mich schon auf Sätze wie "Scheiss drauf!" oder "F*** dich!" eingestellt hatte. Doch aus irgendeinem Grund hatte ich mehr von dem Roman erwartet und wurde enttäuscht.

    Das Buch ist aus der Ich-Sicht mit kurz gehaltenen Sätzen geschrieben, welches man wohl in Hinsicht auf die Jugend als glaubwürdig ansehen kann. Doch aus irgendeinem Grund habe ich mich beim Lesen des Buches nicht wohl gefühlt, was vielleicht auch meinem Alter geschuldet ist. Ich kann mit der heutigen Umgangssprache einfach nicht viel anfangen. Nach dem Buch griff ich erst einmal nach einem Klassiker, da ich eines sehr mag: Ästhetik in der literarischen Sprache. Dies darf man bei diesem Buch nicht erwarten. Wer jedoch noch jung oder jung geblieben ist, kann dieses Buch gerne einmal lesen. Vielleicht gefällt es ja, denn letztlich ist dies hier nur meine Meinung.

    Von mir gibt es aber gut gemeinte drei Punkte für den Schweizer Jungautor Flurin Jecker (übrigens 1990 geboren). Und dies aus dem einfachen Grund, weil wir Schweizer Autoren zusammenhalten sollten. Das Buch werde ich aber wahrscheinlich verschenken: An meine 11jährige Nichte.

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    Wiebke_Schmidt-Reyers avatar
    Wiebke_Schmidt-Reyervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Idee, authentisch umgesetzt. Kurzweilig und unterhaltsam.
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    EnysBookss avatar
    EnysBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Speziell, forschend, realistisch und doch packend. Der 14-Jährige Lanz, auf der Suche nach dem, was er wirklich will.
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    MissyFoos avatar
    MissyFoovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absolut authentisches und tolles Buch. War mal was anderes. :) Lesenswert.
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    PaulaAbigails avatar
    PaulaAbigailvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich darf ja eigentlich noch nichts dazu sagen, aber: Erfrischend!
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    VeraOlgavor 2 Jahren

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    Pressestimmen

    Flurin Jeckers kraftvoller Debütroman über einen Jungen, der vieles hat und dem doch das Wichtigste fehlt.

    "Das Spannende ist die ganz rohe, ungehobelte Sprache – und das meine ich durchaus positiv –, weil sie einem diesen Jungen so nah bringt. … Ich kriege eine Gänsehaut, wenn ich davon erzähle. … Ein hochintensives, kurzes Erlebnis. … Ein sehr lohnenswertes Buch.“ Markus Brügge, WDR5 „Scala“, 30.05.17
    "Die Innenansicht eines 14-Jährigen, geschrieben mit federleichter Eleganz.“ SRF "10vor10", 20.04.17
    „Es stimmt jedes Wort. … ‚Lanz’ ist farbig, authentisch und sehr, sehr lustig“ Manfred Papst, SRF "10vor10", 20.04.17
    "Ein Debüt der besonderen Art." Deutschlandfunk, 01.07.17
    "Eine Coming-of-Age-Geschichte voller Wärme und Humor. … 'Lanz' ist ein in sich stimmiges Buch. Die Stärke liegt in der sprachlichen Reduktion und im jugendlich-authentischen Erzählton." Esther Schneider, SRF 2 Kontext "Literatur im Gespräch", 30.03.17
    "Ein beeindruckender Debütroman. Flurin Jecker bringt in seinem ersten Roman bestechend elegant in den Freuden und Leiden eines Vierzehnjährigen auch die Freuden und Leiden des debütierenden Autors selber zum Ausdruck." Samuel Moser, Neue Zürcher Zeitung, 17.03.17
    "Flurin Jeckers Debüt-Roman besticht durch einen eigenen, coolen Sound, die ungezwungene, dialektale Jugendsprache und einen unwiderstehliche Sog." Susanne Sturzenegger, SRF 1 "Buchzeichen", 12.03.17
    "Ein Erstling, der fasziniert, verstört, überrascht. Wie Flurin Jecker diesen frechen Sound durchhält, ist eindrücklich. Sein Buch erinnert an Salingers 'Fänger im Roggen', in die Schweiz des 12. Jahrhunderts übersetzt. Unter der Rotzigkeit steckt die Romantik. Wir lesen und staunen: Das ist keine Literaturinstituts-Literatur, sondern pulsierende Prosa. Solche genuinen, frischen Bücher brauchen wir!" Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.02.17
    "Der Roman 'Lanz' des jungen Berner Autors Flurin Jecker gehört zu den literarischen Überraschungen des Schweizer Bücher-Frühlings. Ein Debüt, entstanden am Literaturinstitut in Biel. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte voller Wärme und Humor." Esther Schneider, SRF 2 Kontext "Literatur im Gespräch", 30.03.17
    "Mir gefällt die Sprache sehr gut. (…) Jecker transformiert die Mündlichkeit wieder in eine wunderschön ausgearbeitete, sehr knappe Literatursprache." Markus Gasser, SRF 2 Kontext "Literatur im Gespräch", 30.03.17
    "Jecker hat einen Tonfall gefunden, der die Befindlichkeit seines Helden mit leiser Distanz in Prosa umsetzt, mit vermeintlich schlichten, aber raffiniert eingesetzten Mitteln." Martin Ebel, Tages Anzeiger, 22.03.17
    "Ein stimmiges, zeitloses Porträt eines jungen Menschen, der versucht, mit den Zumutungen der Welt zurechtzukommen." SRF Kulturplatz, 12.04.17
    "Ein humorvolles und warmherziges Buch." Christina Graf, Radio 1, 13.04.17
    "Lanz ist 14, seine Eltern haben sich getrennt und er hat Stress mit seinem Klassenlehrer. Ein ganz normales Teenagerdasein also. Aber Flurin Jecker beschreibt es mit solch kraftvoll-rohen Worten, dass man jede Zeile dieses kurzen Debüts aufsaugen möchte." Markus Brügge, WDR 5 Scala, 30.05.17
    "Auch wenn einige Gedankengänge des Jungen mitunter in Erinnerung rufen, dass dies ja eigentlich ein Erwachsener geschrieben hat, ist es die ehrliche Ungezwungenheit von Jeckers Debütroman, die fasziniert." Malin Hunziker, Basler Zeitung, 25.02.17
    "Im Jugendroman 'Lanz' erzählt Flurin Jecker stilsicher und berührend von der Suche nach einem Platz in der Welt. (…) Mit dem authentischen Antihelden und der stilsicheren Sprache macht sich Lanz gut im Regal der Coming-of-Age-Geschichten neben 'Tschick' oder 'Der Fänger im Roggen', die ebenso auf politische Korrektheit und pädagogische Ansprüche pfeifen und gerade darum berühren." Céline Graf, Berner Zeitung, 18.02.17
    "Der 26-jährige Berner Autor Flurin Jecker versteht es, diese Stimmung unter Jugendlichen einzufangen, in der jeder sich möglichst cool verhalten will, aber gegen die Unsicherheit ankämpft – die Zeit, in der die Euphorie stets nahe an der Traurigkeit ist." Babina Cathomen, kulturtipp, 16.02.17

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