Flynn Meaney

 4 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Vampir wegen dir, Der Sommer, in dem ich Vampir wurde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Flynn Meaney

Vampir wegen dir

Vampir wegen dir

 (27)
Erschienen am 04.08.2011
Der Sommer, in dem ich Vampir wurde

Der Sommer, in dem ich Vampir wurde

 (12)
Erschienen am 11.10.2012
Bloodthirsty by Flynn Meaney (2010-10-05)

Bloodthirsty by Flynn Meaney (2010-10-05)

 (1)
Erschienen am 01.01.1888
Bloodthirsty

Bloodthirsty

 (1)
Erschienen am 18.07.2011
BOY RECESSION

BOY RECESSION

 (1)
Erschienen am 30.05.2013

Neue Rezensionen zu Flynn Meaney

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leselurchs avatar

Rezension zu "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" von Flynn Meaney

Ein humorvoller Roman, der den Vampir-Hype mächtig auf die Schippe nimmt!
leselurchvor 3 Jahren


*Worum geht's?*
Finbar Frame hat es nicht leicht. Im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder Luke, dem Sport-Ass und Mädchenschwarm der Schule, steht Finn mit seinen seltsamen Augen und seiner Sonnenallergie wie der absolute Loser dar. Als er auf eine neue Schule wechselt, hat er plötzlich eine grandiose Idee: Er wird zu einem Vampir! Mädchen stehen doch momentan alle auf Blutsauger, oder? Also gibt Finn den unnahbaren und mysteriösen Untoten - und hat damit mehr Erfolg als erwartet. Mehr und mehr Mädchen buhlen um seine Aufmerksamkeit. Doch dann trifft Finn auf ein Mädchen, das sein Herz zum Rasen bringt. Zu blöd, dass ausgerechnet sie sich nicht von Finns Vampircharme verführen lässt...

*Meine Meinung:*
Flynn Meaneys Debütroman kommt gleich in zwei Varianten daher: zum einen in der rosa Hardcover-Version "Vampir wegen dir", zum anderen in der mystisch-düsteren Taschenbuch-Fassung "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde". So unterschiedlich die Cover auch sind, keine der beiden Varianten lässt tatsächlich auf die Geschichte schließen, die zwischen den Buchdeckeln verborgen liegt. Denn bei Flynn Meaneys Buch handelt es sich keinesfalls um einen Vampirroman für Teenies, sondern viel mehr um eine witzige Contemporary-Geschichte, die den Hype um die Blutsauger mächtig auf die Schippe nimmt.

So ungewöhnlich wie die Geschichte selbst ist auch Protagonist Finbar Frame, genannt Finn. Und das liegt nicht nur an der Tatsache, dass Flynn Meaney endlich mal einen männlichen Hauptcharakter agieren lässt! Finn ist alles andere als der attraktive Neue, als er auf seine neue Schule kommt. Ausgerechnet das Klischee, dem er gerne entsprechen würde, lässt ihn im Stich! Dafür hat der sympathische Anti-Mädchenschwarm allerdings viele andere interessante Seiten, die sich im Laufe des Buches immer stärker herauskristallisieren. "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" ist gar nicht so oberflächlich, wie man es nach den ersten Seiten denken könnte, und es macht großen Spaß, Finn während seiner seltsamen Entwicklung zu einem sexy Vampir zu begleiten.

Finn hat aber noch eine weitere tolle Eigenschaft an sich: Er liebt Bücher! Er liest, was ihm in die Hände gerät, und kann sich kaum etwas besseres vorstellen, als den ganzen Tag darüber zu reden. Was ihm bei bekennenden Bücherjunkies einige Pluspunkte verschafft, hat aber auch seine Schattenseiten. Denn Finbar spoilert! Wer Bücher wie etwa "Schiffbruch mit Tiger" noch lesen möchte und nicht zuvor schon den Ausgang der Geschichte kennen will, sollte "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" in seiner Leseliste also weiter unten ansiedeln.

Humorvolle Bücher haben es besonders schwer: Treffen sie mit ihren Witzen nicht den Geschmack ihrer Leser, können sie nur seltenen Fällen trotzdem begeistern. Auch "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" steht vor solchen Schwierigkeiten, denn Finns Humor ist zum Teil sehr speziell. Meaney behandelt beinahe jedes Klischee, das man in Jugendbüchern nur finden kann, und kann damit vor allem Vielleser sicherlich begeistern. Wenn bei Finn allerdings - ganz der Stereotyp "Mann" - das Testosteron durchkommt, bleibt einem das Lachen manchmal im Halse stecken. Im Großen und Ganzen bietet das Buch jedoch einen ausbalancierten Humor, der sich sowohl an weibliche als auch an männliche Leser richtet.

Auch wenn man zwischen den Buchdeckeln immer mal wieder über Szenen gestolpert ist, die einen ungläubig den Kopf schütteln lassen haben, findet "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" ein tolles und rundes Ende. Flynn Meaney schafft es trotz aller veralberten Klischees, die das Buch von der ersten bis zur (fast) letzten Seite füllen, Finn zu einer ernsten Erkenntnis zu bringen. Obwohl Meaneys Debüt nicht so anmutet, verbirgt es eine tolle Moral, die einen die Geschichte des Vampirs, der eigentlich gar keiner war, nicht so schnell vergessen lässt.

*Fazit:*
"Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" (oder auch "Vampir wegen dir") aus der Feder von Flynn Meaney ist ein witziges Debüt und ein perfektes Buch für einen kurzweiligen Leseabend. Die Geschichte von Finbar Frame, dem Vampir, der eigentlich gar keiner ist, nimmt so manches Jugendbuch-Klischee und die Auswirkungen des Vampir-Hypes mächtig auf die Schippe und hat mit einem locker-leichten Schreibstil genau meinen Geschmack getroffen. Ein humorvoller Roman, der eine wundervolle Erkenntnis in sich birgt und schlichtweg Spaß macht. Für "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" vergebe ich 4 Lurche. 

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Fenja1987s avatar

Rezension zu "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" von Flynn Meaney

Der etwas andere Vampirroman
Fenja1987vor 5 Jahren

Finbar ist ein Einzelgänger, er liebt Literatur und ist von unscheinbarem Äußeren. Ganz anders sein Zwillingsbruder Luke. Er ist sportlich sieht gut aus und bekommt immer das "Mädchen" was er will. Nur eins haben sie gemeinsam sie sind schlecht in Mathe Als die Familie nach New York zieht, sieht Finbar die Chance endlich sein Leben zu ändern. Als er zu allem Übel eine Sonnenallergie bekommt, macht Finbar gute Miene zum bösen Spiel, er kann es ja eh nicht ändern. Doch dann scheint ihm das Glück hold zu sein, denn durch seine blasse Haut und seinem, durch die Allergie, bandagierten Amen und der Sonnenbrille fällt er nicht wenigen Mädchen auf. Sie halten ihn für einen Vampir! Fin kann es zunächst gar nicht richtig glauben, denn seiner Meinung nach ist der Vampirhype doch schon längst vorbei. Durch die neue Aufmerksamkeit, fühlt sich Fin zunehmend richtig gut und da er ja selbst nicht behauptet hat, er sei ein Vampir, denkt er auch nicht daran das Missverständnis aufzuklären. Doch dann lernt er Kate kennen, die sogar nicht auf Vampire steht. Auch scheint sie selbst eine Außenseiterin zu sein...

"Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" ist wahrlich anders als andere Vampirromane. Es gibt nämlich keine. Viel mehr ist es ein Buch über Vampirfans und ihre Bücher, auch erzählt es von Veränderungen und ums Erwachsenwerden. Durch die gewählte Ich-Pespektive begleiten wir Finbar durch einen Sommer, den er wohl so nicht erwartet hätte. Zuvor noch auf einer strengen Katholischen Schule, ein Außenseiter, zumal sein Bruder auf die selbe Schule ging. Jetzt auf einer Schule wo ihn jeder bewundert, zumindest die Mädchen.

Mir gefiel die Geschichte sehr gut und musste mehrfach lachen, wenn sich Fin sich durch sämtliche Vampirromane liest. Angefangen bei Bella und Edward uber P. C. Cast und Dracula, um den perfekten Vampir dazustellen. Auch seine Familie mochte ich sehr, sein Bruder Luke mag Fin sehr und versucht alles damit er Anschluss bekommt. Oder seine Mutter, die schon fast zu fürsorglich ist.

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Larens avatar

Rezension zu "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" von Flynn Meaney

Vampir mal anders
Larenvor 5 Jahren

Zufällig viel mir das Buch in die Hände...und ratzfatz hatte ich es durchgelesen.
" Der Sommer, in dem ich Vamir wurde ", ist ein nettes Jugendbuch, geschrieben aus der Sicht eines Jungen. Was ja auch mal erfrischend neu ist. Die Autorin schreibt leicht und locker, das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sie beschreibt das Leben aus der Ich-Perspektive von Finbar Frame, der einen wunderbaren, sportlichen Zwillingsbruder hat, mit einer Sonnenallergie zu kämpfen hat, eher schmächtig und zurückhaltend ist und absolut keine Erfahrungen mit Mädchen hat. Dabei hat sie aber einen so angenehmen Witz und schreibt toll aus der Sicht eines pubärtierenden Jungen, so das man Finbar sofort in sein Herz schließen muss. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nimmt es doch den Vampir-Hype ordentlich auf die Schüppe, ohne dabei bösartig zu werden. Ein nettes, kurzweiliges Buch mit Message für Teenies, welches ich nur empfehlen kann

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